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Aus der beliebten Reihe…

Im Zuge der telefonisch-verbalen Breittretung meiner Logokreation für das kleinste Fischerl gemeinsam mit meinem Bruderherz fielen ein paar recht interessante Worte, die er liebevoll zusammenfasste unter der Bezeichnung

„Adjektive, die man selten braucht“

Unser Beitrag zu dieser Kategorie aus diesen Gesprächen:

* flossig

* schnauzig

Wer findet mein F zu schnauzig und das H nicht flossig genug? Wer bietet mehr?

 

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Madeira 2012 – Kulinarik II

Heute sind wir in Funchal unterwegs, flanieren durch den Regen, und es gibt wieder hochinteressante Dinge zu essen.

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Davon gibts noch mehr:

 

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Madeira 2012 – Kulinarik

Lustige Sachen gibts hier zu essen.

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Davon gibts noch mehr:

 

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Highlight

Verbürgt echter Dialog mit dem Verkäufer heute Mittag beim Fliesendorf:

V: „Einen Unterschrank brauchen Sie für diesen Waschtisch aber schon!? Zum Befestigen?“

Wir, beinah wie aus einem Munde:
„Na, des machma mit an Siemens Lufthakel. Oder zwa.“

V: „Na guat, des geht aa. Zwa?“

Ich: „Ja, kömma die bei Ihnen gleich bestellen?“

V: „Sicher. Wolln’Sas im Sackerl oder in der Flasche?“

Ich: „Danke, wir essen’s gleich.“

(Zugegeben, viel wird hier nicht erklärt, aber manche Dinge bleiben eben Mysterien, das macht sie ja so schön. Daher trotzdem mit Stichwort…:)

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Lehrreich

Die Selbstkritik hat viel für sich.
Gesetzt den Fall, ich tadle mich;
So hab ich erstens den Gewinn,
Daß ich so hübsch bescheiden bin;

Zum zweiten denken sich die Leut,
Der Mann ist lauter Redlichkeit;
Auch schnapp ich drittens diesen Bissen
Vorweg den andern Kritiküssen;

Und viertens hoff ich außerdem
Auf Widerspruch, der mir genehm.
So kommt es denn zuletzt heraus,
Daß ich ein ganz famoses Haus.

(Wilhelm Busch)

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Kleine Freuden des Alltags

Unlängst beim Landfriseur schnappte ich den Satz auf: „Moment, aber ich als Mann muss da Einwurf erheben.“

Der gleiche Kunde fragt später die Friseurin, ob sie auch Rasuren anbietet.
Sie: „Nein, ich mach das net so gern, ich kann’s auch nicht so gut, dann kann man nur so wenig verlangen, aber es dauert ewig… und es fragt auch nie jemand danach.“
Ich, grinsend: „Das stimmt nicht ganz, ER hat gerade gefragt.“

Beim Kassieren des Kunden stellt die Friseurin fest: „Oh, einmal noch, dann ist deine Bonuskarte ja schon voll!“
Ich, grinsend: „Dann gibts eine Rasur gratis!“

(Ich hatte viel Zeit zum Zuhören und blöde Einwürfe machen. Mannnn, das dauert! Ich sitze dann dort, denke an alles, was ich in der Zwischenzeit tun hätte können, und denke meinen Standardsatz: „Das sind doch nur Haare!“ Deswegen geh ich auch nur einmal im Jahr.)


Auch unlängst (aber längster als die Friseurgeschichte) äußerte einer unserer Grillgäste des Abends gegenüber seiner Frau den Wunsch, nach Hause zu gehen. Er sagte wörtlich: „I wü mi daham auf die Cnouch kotzn.“


Heute auf der Autobahn vor mir: Ein Dacia DUSTER.
Sein Besitzer (oder ein anderer freundlicher Mensch) hat dem Auto hinten auf den großen Schriftzug zwei hübsche ü-Striche verpasst. Fühlte mich gut unterhalten.

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Alle doof

TV-Media, die Fernsehzeitschrift meines geringsten Misstrauens, schreibt mir:

Liebe Abonnentin,
Weihnachten und der Jahreswechsel stehen kurz vor der Tür […]

Der Weihnachtsstress ist schon sprichwörtlich, und jetzt muss ich ihm und dem Jahreswechsel auch noch ganz schnell meine Tür öffnen, bevor sie wieder weg sind. Ist ja kein Wunder, wenn man zu nix kommt.

So eine Redensart-Vermischerei erinnert mich immer an meinen Ex, der pflegte regelmäßig Dinge von sich zu geben wie: „Der soll dort hingehen, wo der Kuckuck wächst“.