Kleine Freuden des Alltags

Unlängst beim Landfriseur schnappte ich den Satz auf: “Moment, aber ich als Mann muss da Einwurf erheben.”

Der gleiche Kunde fragt später die Friseurin, ob sie auch Rasuren anbietet.
Sie: “Nein, ich mach das net so gern, ich kann’s auch nicht so gut, dann kann man nur so wenig verlangen, aber es dauert ewig… und es fragt auch nie jemand danach.”
Ich, grinsend: “Das stimmt nicht ganz, ER hat gerade gefragt.”

Beim Kassieren des Kunden stellt die Friseurin fest: “Oh, einmal noch, dann ist deine Bonuskarte ja schon voll!”
Ich, grinsend: “Dann gibts eine Rasur gratis!”

(Ich hatte viel Zeit zum Zuhören und blöde Einwürfe machen. Mannnn, das dauert! Ich sitze dann dort, denke an alles, was ich in der Zwischenzeit tun hätte können, und denke meinen Standardsatz: “Das sind doch nur Haare!” Deswegen geh ich auch nur einmal im Jahr.)


Auch unlängst (aber längster als die Friseurgeschichte) äußerte einer unserer Grillgäste des Abends gegenüber seiner Frau den Wunsch, nach Hause zu gehen. Er sagte wörtlich: “I wü mi daham auf die Cnouch kotzn.”


Heute auf der Autobahn vor mir: Ein Dacia DUSTER.
Sein Besitzer (oder ein anderer freundlicher Mensch) hat dem Auto hinten auf den großen Schriftzug zwei hübsche ü-Striche verpasst. Fühlte mich gut unterhalten.

8 Kommentare Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld.

*

Ja, ich bin damit einverstanden, dass meine Daten gespeichert und mein Kommentar mit Name veröffentlicht wird. Die Datenschutzerklärung nehme ich zur Kenntnis.