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Update

Der Blinddarm ist ja doch für was gut! Ich wusste das immer schon.


Reminder für mich selbst: Nokia 6230i: Einen individuellen Weckton einstellen kann man im Menü Organizer – Wecker. Wer immer diese Möglichkeit ausgerechnet dort suchen würde – ich gehör nicht zu diesen Leuten. Nur falls ich es nochmal vergesse.


According to new research, the human body produces a painkiller that could be several times more powerful than morphine. Researchers injected rats with opiorphin, a natural painkiller extracted from human saliva, to suppress pain for chemically-induced inflammation and acute physical pain. The results showed that the administered dose of 1 milligram of opiorphin provided the same painkilling power as 3 to 6 mg of morphine.
Quelle: thefreedictionary.com


Es gibt eine Massage, die Greenberg heißt. Oder Grinberg? Hat jemand damit Erfahrungen?


Unerwünschte Werbeanrufe kann man in Wien beim Fernmeldebüro anzeigen: fb.wien@bmvit.gv.at
(Möglichst viele Informationen bekanntgeben, also Anrufzeit, Name der Firma, Name des Anrufers, angezeigte Nummer oder Rückrufnummer, …)


Die Leute haben echt keinerlei Benimm-Dich. Auf eine sehr freundliche Anfrage meinerseits, mit Anrede, bitte, danke und allem, was sich gehört, an einen Fritzen, der im Usenet ‚haufenweise‘ Filter zum Verkauf angeboten hat, schreibt er mir einfach nur ‚Hab ich alles nicht, sorry.‚ Jaaa, du mich auch.


Eine wenig hübsche, aber umso informativere Fotostrecke zum Thema ‚Woher kommen die Namen großer Firmen?‘ gibts bei Spon.


Noch eine Namens-Etymologie, diesmal zum Thema ‚Die Namen in Harry Potter‘, hab ich einmal gelesen und später nicht mehr wiedergefunden. Aber dafür heute, da hab ich nämlich nicht danach gesucht. (in Englisch)

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Sterngucker-Highlights 2008

Auch heuer dürfen wir Sterngucker uns wieder auf ein paar Himmelsereignisse freuen:

Aktueller Planetenstand / Jänner

Mars treibt sich seit einiger Zeit zwischen den Sternbildern Zwillinge und Stier herum (abends hoch im Südosten). Am Abend- und Nachthimmel ist er aufgrund seiner Helligkeit und rötlichen Farbe derzeit noch recht eindrucksvoll; seine Opposition hat er allerdings schon zu Weihnachten hinter sich gebracht und wird nun langsam wieder schwächer.

Saturn dagegen ist im Löwen unterwegs und hat seine Opposition noch vor sich (siehe Februar).

Jupiter wird erst Mitte Jänner wieder am Morgenhimmel auftauchen. Ein hell leuchtendes Objekt wird er erst wieder ab Februar sein.

Der fast schon volle Mond begegnet am 20.1. gegen 2h früh Mars, bereits wieder im Abnehmen schaut er am 25.1. um 3h bei Saturn vorbei.

Februar

In der Zeit zwischen 31.1. und 3.2. begegnen einander Venus und Jupiter am südöstlichen Morgenhimmel, mit der engsten Begegnung am 1.2. im Sternbild des Schützen.
Aufgang der Venus am 1. Februar: 6:12h. Am 4.2. gegen 7h wird auch der abnehmende Mond bei diesem Rendezvous vorbeischauen. Im Dezember wird diese ménage à trois in etwas anderer Konstellation wiederholt, wenn die Venus vom Mond bedeckt wird (siehe weiter unten).

Am 20. Februar tritt der Mond in den Schatten der Erde, es gibt eine totale Mondfinsternis. (Voriges Jahr war eine an meinem Geburtstag, heuer ist sie an dem meiner Schwester. Sehr gerecht, wie ich finde, weil ich ja auch ein Jahr älter bin.)
Diese ist besonders was für Nachtvögel mit Maso-Hang zum Abfrieren. Um 2:43h in der Nacht auf den 21. beginnt nämlich erst die Kernschatten-Phase; völlig verfinstert ist der Mond um 4:26h, Austritt aus dem Kernschatten ist um 6:09h. Bürobeginn Donnerstag, 9h.

Falls jemand von euch eine Reise auf die Südhalbkugel plant, sollte er sie so timen, dass er schon am 7. Februar im südöstlichen Australien, Tasmanien oder in Neuseeland weilt, dann kann er sich bei Sonnenuntergang dort eine ringförmige Sonnenfinsternis anschauen.

Ab 24.2. steht Saturn in Opposition zur Sonne, das bedeutet: Er ist die ganze Nacht lang sichtbar, in maximaler Helligkeit und geringster Entfernung von der Erde. Schon in einem lichtstarken Feldstecher kann man, bewaffnet mit Geduld, Handschuhen und 60facher Vergrößerung, den Ring des Planeten erkennen. Wenn Saturn darin auch sehr klein erscheint, ist der Anblick mit eigenen Augen ein tolles Erlebnis.
Seit 1996 sehen wir die Südseite des Ringes, heuer bei einer (vergleichsweise kleinen) Ringöffnung von -8° bis -0,8°.

Im Juli 2007 wurde übrigens der 60. Saturnmond entdeckt. Vor Beginn der Cassini-Mission 1997 gab es nur 18 bekannte Saturnmonde! Der neue Mond heißt bis zu seiner Taufe (abgesehen von seinem wissenschaftlichen Namen ‚S/2007 S4‘) Frank, was ich neben so klingenden Namen wie Kallisto, Ganymed, Calypso und Sinope sehr erheiternd finde.

August

Am Vormittag des 1. August können wir Teile einer totalen Sonnenfinsternis beobachten.
Wer’s gern im Sommer kühl hat, kann natürlich auch nach Sibirien fahren und sich dort an diesem Freitag die totale Verfinsterung der Sonne über zwei Minuten lang reinziehen. In unseren Breiten wird die beobachtbare Verfinsterung der Sonne durch den Neumond aber nur wenige Prozent betragen: 5% in Basel, 10 in Wien, 12 in Köln, 20% in Hamburg, 22% in Kiel.
Die erste Kontaktaufnahme zwischen Mond und Sonne ereignet sich in der Zeit zwischen 10:30 und 11h MESZ.
Wie immer gilt: Nie direkt und ungeschützt in die Sonne schauen! Immer die Augen mit einer Sonnenfinsternisbrille schützen!

Ein paar Tage später können wir zum Glück wieder mit großen Pupillen arbeiten und nach dem Sternschnuppenschwarm der Perseïden Ausschau halten.
Ihren Namen haben sie von ihrem scheinbaren Ursprung; es wirkt nämlich, als würden sie aus dem Sternbild Perseus regnen. Tatsächlich sind sie Überbleibsel des Kometen 109P/Swift-Tuttle. Die Erde nähert sich der früheren Bahn des Kometen zwischen 17. Juli und 24. August; die größten und meisten Objekte versprechen die Nächte des 9., 10., 11. und 12. August, generell zwischen 22 und 4 Uhr. Am besten geht die Beobachtung natürlich jeweils nach Monduntergang, der ist an diesen paar Tagen rund um Mitternacht.
Für alle, die nicht wissen, wo der alte Perseus sich rumtreibt: Im August Richtung Nordosten schauen.
Erfreulich: Der 9. August ist ein Samstag.

Der August 2008 hält die Sterngucker in Atem: Er hat auch noch eine partielle Mondfinsternis zu bieten, und zwar am Abend des 16. August – freundlicherweise ist auch das ein Samstag. Die Bedeckung des Vollmondes durch den Kernschatten der Erde wird immerhin 81% betragen, die Finsternis beginnt etwa um 21:30h MESZ und dauert bis etwa 1 Uhr.

Dezember

Für Teleskopgucker gibts in 2008 auch eine Planetenbedeckung: Am 1. Dezember gegen 17h wird die Venus im Südwesten vom vorbeiziehenden Mond bedeckt.
Die Venus ist natürlich auch ohne Fernrohr leicht zu finden, sie wird in dieser Zeit ein auffälliges Gestirn am Abendhimmel sein und an Helligkeit Herrn Jupiter, der ab Oktober ganz in ihrer Nähe seine Bahn zieht, mühelos in den Schatten stellen. Trotzdem ist so eine Bedeckung ohne Fernrohr halt eher ein ‚Issie da – isse weg‘-Schauspiel.
Weil der Mond aber an der dunklen Seite auf die Venus trifft, kann das freilich eine sehr hübsche und interessante Beobachtung sein. Lustig ist auch, wenn der Planet später auf der hellen Seite des Mondrückens wie ein Pickel wieder austritt. Als Zaungast wird Jupiter in einem Abstand von nur etwa 2° dem Schauspiel beiwohnen.

Ausführliche Infos gibts zB auf astronomie.de, aktuelle Informationen auf der Unterseite Himmelsvorschau.
Auch die Anschaffung des Buches ‚Kosmos Himmelsjahr‚ lohnt sich.

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Hurra! Fotopfanne wieder online!

Den Glorienschein zum Jahresausklang bekommt heuer mein Bruder ehrenvoll verliehen – er hat meine Fotopfanne wieder zum Laufen gebracht!

Und natürlich kommen hier sofortigst meine letzten (und mittlerweile auch schon etwas angegrauten) Photoshop-Basteleien, wie vor Äonen angekündigt.

Ein Klick auf das Bild öffnet die jeweilige größere Ansicht in der (externen) Galerie.
Eine Registrierung in der Fotopfanne, und du bekommst die Bilderchens auch in noch größerer Version kredenzt! Echt erschöpfende Infos *g* zur Galerie gibts hier.

Kugel5 Es handelt sich um Spielereien derselben technischen Natur, aber unterschiedlicher Ausgangsmotive.
Hier war das Motiv eine recht typische Häuserzeile im niederösterreichischen Weinviertel.

Nun ist es kein übermäßiges Problem, im Photoshop ein Bild in allen möglichen Varianten zu verzerren, zu wölben, zu kräuseln oder sonstwie in Schwingung zu versetzen – um es jedoch in eine Kugelform zu bringen, muss man ein bisschen tricksen.

Kugel2 Die simple Anleitung lautet: Das Bild (oder die Arbeitsfläche) um 180° drehen, sodass das Motiv auf dem Kopf steht. Dann den Filter ‚Verzerrungsfilter – Polarkoordinaten‘ anwenden, mit der Einstellung ‚Rechteckig -> Polar‘. Die beinah durchgehende Symmetrie kam hier durch eine Spiegelung des Motivs zustande.
(Grundkenntnisse in PS setze ich voraus; grundsätzliche Aktionen wie ‚Bild als Ebene einsetzen‘ u.ä. führe ich hier also nicht an. Wer dazu Tipps braucht, bitte in Kommentarform nachfragen.)
Hier dient als Motiv ein Panoramabild, das in Valencia entstanden ist, im Kunstpark neben der Ciudad de las artes.

Kugel4 Feintuning: Das Bild erstmal ’seamless‘ machen. Bei den meisten Motiven ist das sinnvoll; manche Übergänge können natürlich auch mit hartem Übergang reizvoll sein. Zum Tunen bietet sich der Filter ‚Verschiebungseffekt‘ an (‚Sonstige Filter‘). Das Motiv auf diese Weise um ein paar hundert Pixel horizontal in sich verschieben (‚durch verschobenen Teil ersetzen‘), dann wird der Übergang schön sichtbar. Diesen kann man dann mit üblichen Tricks (Stempeln, Verwischen u.ä.) ein bisschen ausbügeln.
Natürlich kann man (wie im vorigen Bild) die Anpassungen auch erst nach der Verkugelung vornehmen.

Hier der abendliche Ausblick aus dem Kurhotel in Heviz, in dem meine Mutter jeden November ein paar Wochen zu verbringen pflegt. (Und ich ein paar Tage mit ihr – zum Besuchen, Quatschen, und natürlich zum Verzehr des sensationellen ungarischen Federviehs.)

Kugel1 Ein landschaftlich eher unspektakuläres Panorama mit viel Himmel. Wenn wie hier am Grundmotiv nur sehr wenig ‚Erdfläche‘ zur Verfügung steht, muss man das Bild ev. nach unten mit entsprechender Farbe verlängern, um eine von der Größe her halbwegs brauchbare Kugel zu generieren.

Richtig rund werden die Kugeln natürlich nur bei quadratischen Ausgangsmotiven – es muss also eventuell vor der Polarkoordinaten-Filterung beschnitten, gedehnt oder gestaucht werden. Natürlich kann man auch die Kugel selbst im Nachhinein stauchen, um sie in eine ansehnliche Form zu bringen. Diese Stauchungen sind dann aber natürlich nicht mehr ‚linear‘ im Sinne der ursprünglichen Ausdehnungen, was u.U. störend sein kann.

Kugel6 Nach der Vorbereitung des Motives wie beschrieben (Übergang bügeln, Stauchen oder Erdboden nach unten verlängern) muss man in jedem Fall daran denken, das Bild auf den Kopf zu stellen, bevor man den Filter ‚Polarkoordinaten‘ startet – sonst ist der Boden außen und der Himmel innen am gekugelten Bild!

Die transdanubische Skyline bei Nacht. Transdanubien ist die halb-offizielle Bezeichnung des nördlich der Donau gelegenen Stadtteiles von Wien.

PICT3856efa Hier noch eine etwas andere Spielerei, die ich aus einem hundsordinären Sonnenaufgangsbild in einigen Nachbearbeitungsschritten generiert habe. Hat mit den Kugeln oben im Grunde nichts zu tun, außer dass sie am selben Tag entstanden ist.

Allen PS-Bastelmotivierten wünsch ich viel Erfolg beim Nachbauen! Bei photoshopinduzierten Wutanfällen empfiehlt sich ein Aufenthalt an der frischen Luft nicht unter 20 Minuten. Ein Ball, den man richtig fest treten kann, ist dabei ein echt guter Begleiter.

Feedback ist natürlich nicht nur erlaubt, sondern erwünscht und erbeten.

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Missverständnisse, so alt wie die Menschheit

Ich habe das große Glück, einige Freunde männlichen Geschlechts zu haben, mit denen ich die drängendsten Probleme der Menschheit oder des Zusammenlebens von Mann und Frau beleuchten kann – letzteres angenehmerweise mit minimaler Emotionsladung, weil außerhalb der eigenen Partnerbeziehung.

So führte ich einst ein überaus erhellendes Gespräch mit dem Lieblingsschlagzeuger über eines jener weltbewegenden Themen: die Klodeckelfrage.
Dabei formulierte er, was vermutlich viele Männer denken: „Warum zum Geier muss ich die Klobrille nach Benutzung wieder herunterklappen? Woher hätten Frauen ein Anrecht darauf, das Häusl in jener Position vorzufinden, in der sie es benützen wollen?“
Das öffnete mir die Augen – daher also der Widerstand!

Natürlich ging es nicht um einen Vorrang der uns Frauen vermeintlich zustehenden Startposition. Eine solche Forderung wäre ja auch völlig haltlos. Ich versuchte, Licht ins Dunkel zu bringen: „So borniert sind wir auch nicht! Es geht um die Hygiene… Da sind doch jede Menge Tröpfchen auf der Unterseite der Klobrille. Also will ich die als Frau eben nicht unbedingt berühren müssen. Reicht doch, dass ich oft die Landschaft rund um das Klo reinigen muss, obwohl ich dort nachweislich keinerlei Tröpferln hinterlasse!“

„Achsoooo!“, rief er, „deswegen! Das konnte mir noch keine erklären! Ich dachte immer, das wäre reine Faulheit von euch.“

„Du findest ja auch nicht jede Klobrille schon hochgeklappt vor, wenn du im Stehen pinkeln willst“, meinte ich. „Ekelst du dich nicht, wenn du sie dann zum Hochklappen anfassen sollst?“
Darauf er, etwas betreten: „Öhm… ich mach das eigentlich immer mit dem Fuß.“

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Update

Die Schilderbildersammlung auf antville.org kennen wir ja. Eine weitere witzige und sehr umfangreiche Lichtung im Schilderwald gibts auf Spiegel online. Weil ich die Genauigkeit liebe, ist mein bisheriger Favorit ganz eindeutig dieses hier.
Reminder für mich selbst: Rest bei Gelegenheit durchklicken.
(thx to hubbie)


Ja, das letzte Update ist schon einige Zeit her. Lange vermerkt, spät aber doch verlinkt: Ein tolles Actionbild von Andra. Ich würde als Untertitel formulieren: ‚Wenn man mit Höflichkeit nicht mehr weiterkommt.‘


An der Frage, ob man sich überhaupt ein Tattoo stechen lässt, scheiden sich schon die Geister. Zu sagen, dass vor fünfzehn Jahren, als noch nicht fast jeder eine hatte, die Tätowierung noch etwas Besonderes war, entspricht zwar in meiner dreifachen Causa Tattoo sogar der Wahrheit, entbehrt aber trotzdem nicht einer gewissen Affigkeit.

Noch mehr unterschiedliche Auffassungen gibts, wenn es um das Motiv geht. Bei einem Arschgeweih gilt es wenigstens keine tiefere Bedeutung zu entschlüsseln, außer vielleicht ‚Ich zeige gern mein Maurerdekolletee‘. Mein asiatisches Tattoo habe ich aus einem eigens dafür angeschafften Buch für Kanji-Zeichen und Wörter zusammengestellt. Nicht jeder nimmt es mit dem Motiv aber so genau, das ihn immerhin optimalerweise ein Leben lang begleiten soll. Stichproben (haha) aus dieser Menschengruppe gibt es auf dieser Seite zu bestaunen.
(thx to Martin)


Die Leidenschaft für die Fotografie verbindet mich mit manchen Menschen, so auch mit Miro, der mich und Martin regelmäßig mit Links zu bemerkenswertem Schaffen aus dieser Kunst versorgt. Diesmal werfen wir einen staunenden Blick auf die Bilder von Wilson Tsoi, der mit seiner Canon Powershot (und sicherlich mit einigem an Rechnerleistung) sehr sehenswerte, geradezu utopisch schöne Bilder produziert.
(thx to Miro. Und danke für den sehr gemütlichen Fototag gestern. Wie war deine Ausbeute?)


Gleich direkt mit einem Foto versorgt hat mich hingegen der liebe Karl, der beim Aufnehmen des Bildes noch glaubte, einfach eine Biene auf einer Blüte zu fotografieren. Was sich auf dem Bild später tatsächlich zeigte, sah aber eher nach einer Jahreshauptversammlung des Insektenvorstandes aus:

DSCN0334_c

Zum unwürdigen Abschluss des Updates noch ein paar Suchanfragen. Viele Surfer scheinen den Googlebot ja für so eine Art virtuelles Orakel zu halten, dem man seine Informationen am besten in Fragenform zu entlocken hat. Entsprechend verlockend ist es, diese Fragen auch zu beantworten. Das Pfannenorakel bearbeitet aber mitunter auch Anfragen, die gewohnt lapidar formuliert sind.

  • warum dreht meine katze mir den rücken zu

    Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Es ist kürzlich bekanntgeworden, dass nackte Tiere an sich als unglaublich abstoßend empfunden werden.
    Ferner will die Katze freilich nicht nur in der Anfangsphase der Beziehung umworben werden, sondern auch im späteren Alltagsleben. Plumpe Annäherungsversuche oder die Titulierung mit unhöflichen Kosenamen (‚Scheissi‘) quittiert sie gemeinhin mit dem Zeigen der kalten Schulter. Ein schönes Kompliment von Zeit zu Zeit und ein neues Glitzerhalsband wirken da Wunder.

  • wie kann ich mehrere bilder hintereinander ansehen als diashow

    Wenn du Rechtshänder bist: Fotostapel in die rechte Hand nehmen. Nun vorsichtig Bild für Bild mit den rechten Fingern der linken Hand vom Stapel lösen, dabei stets beide Augen auf den Stapel in der rechten Hand richten.
    Für Linkshänder gelten alle Angaben umgekehrt. Für Legastheniker gilt: Keine Panik.

  • photoshop strudel

    Strudelteig mithilfe einer handelsüblichen CD in runde Formen bringen, die erste in das CD-RW-Laufwerk einlegen. Den Laserkopf des Brenners mit Eigelb bestreichen. Die Zutaten für die Füllung aus dem Kühler nehmen. Im Photoshop Batch anlegen und starten, zum Nachlegen der Teigrohlinge wird dann vom Programm einzeln aufgefordert. In einem DVD-RW-Laufwerk können die sechsfachen Füllmengen verarbeitet werden. Je nach Art der Füllung werden aber aufgrund der sich entwickelnden Zentrifugalkräfte Geschwindigkeiten über 4fach nicht empfohlen.
    Nicht vergessen, die Aufrollrichtung vorher im entsprechenden Dialogfenster zu definieren!

  • schlagzeug zum kopieren und darauf fotos einfügen

    Die meisten Drummer sind sehr nette Menschen und haben nichts dagegen, wenn man sich ihr Schlagzeug kopiert. Wenn du keinen Drummer kennst, kannst du auch ein Inserat aufgeben. Oder du gehst zum nächsten Musikalienhändler und suchst dir dort ein schönes Schlagzeug aus.
    Am Schlagzeug die Tastatur suchen (meist in der Fußmaschine der Bassdrum zu finden). Dort Ctrl+c drücken. (Apple-User verfahren entsprechend eigenwillig.)
    Die aus der Bassdrum gefallene Zwischenablage aufheben und in die Hosentasche stecken. Nach Hause gehen, dort Ctrl+v drücken. Nicht vergessen, zuvor im Zimmer entsprechend Platz zu schaffen.
    Nun können beliebig Fotos auf dem Schlagzeug eingefügt werden. Ich empfehle dafür stets die Heißklebepistole, ihre Klebungen sind flexibel genug, um spätere Schwingungen beim Spielen des Schlagzeuges abzufangen, damit die Fotos nicht so schnell wieder abfallen. Das Bekleben der Becken und Hihat empfiehlt sich aus Soundgründen aber nicht. Ein persönlicher Tip: Bilder von Kühen auf der Cowbell sind heutzutage nicht mehr der letzte Schrei.
    Anmerkungen: Schlagzeuge mit Kopierschutz sind für dieses Verfahren nicht geeignet!
    Das Drücken von Ctrl+x (statt c) ist undankbares und sehr verpöntes Verhalten.

(Tags: Suchanfragen)

Inhaltsverzeichnis Suchanfragen

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Update

Ich suche schon lange einen starken Graufilter, ab ND64, ND1000 wär überhaupt geil, für 55mm-Gewinde.
Oder aber für das Cokin-P-System („ND400“ oder gar „NDX“, die gabs früher mal zu kaufen, bevor einer der dafür benötigten Rohstoffe nicht mehr… EU-Schadstoffnorm… usw).
Bei e-bay gibts sowas zwar, aber leider stets für Versandkosten, die höher sind als der Kaufpreis!
Wenn jemand von euch sowas rumliegen hat und es nicht mehr braucht, ich würde bitte sowas haben wollen mögen und mich sehr drüber freuen!


Tussenalarm! Ich hatte geplant, mir für die Hochzeit in zwei Wochen auch einmal so richtig schöne Fingernägel zu leisten. Dämlicherweise ist mir heute auch noch ein Nagel ganz bös eingerissen. Auch am kommenden Samstag findet schon eine Hochzeit statt; ungefähr die fünfzehnte, zu der ich mit einem ultrakurz-Nagel zwischen lauter langen gehen müsste.

Nun gibt es zwar tausende Nagelstudios, beinah an jeder Ecke ist schon eins, aber man glaubt ja gar nicht, wie unfassbar ausgebucht die sind! Termingarantie? Ha! Ich habe den Eindruck, die Frauenwelt hier in der Gegend versitzt ihre gesamte Freizeit im Nagelstudio!

Ganz furchtbar jedenfalls sind die Texte in den ‚Häufig gestellten Fragen‘ auf beautynails.at. Mit traumwandlerischer Sicherheit verlieren dort sämtliche ‚dass‘ ihr zweites s, und der Unterschied zwischen ‚wie‘ und ‚als‘ wird offenbar ebenfalls als sekundär empfunden. Bei ‚Wie lange haltet eine Nagelverlängerung?‘ hab ich dann aufgehört zu lesen. Das Feedback hab ich mir gespart – im entsprechenden Formular steht nämlich ‚Meine Daten dürfen nicht an Dritte – mit Ausnahme von Partnerbetrieben der [xxxxx] KEG weitergegeben werden‘ – ähm, ich wollte einen Termin, keine Mailwerbung.


Katzen sind schlauer als Hunde, weil sie machen, was sie wollen? Von wegen! Hunde sind einfach obercool.
(Danke an André.)


Bei tipps-tricks-kniffe.de gibts eine kleine Anleitung, wie man mehr Farbe in Excelzellen bringt. Allerdings schreibt der Autor dort:

Die Zellen der Excel-Tabelle lassen sich über den Menübefehl Format | Zellen farbig darstellen. Wichtige Werte oder negative Zahlen springen damit sofort ins Auge. Allerdings ist die Auswahl recht dürftig; nur die acht Standardfarben Schwarz, Weiß, Rot, Blau, Grün, Gelb, Magenta und Zyan stehen zur Verfügung. Ganz schön mager.

Alsowiejetzwasjetz? Man denkt gleich als erstes ‚Welche Excelversion hat der Mann? 4.0? Excel-Zellen lassen sich doch problemlos über ‚Format – Zellen – Muster‘ oder die entsprechende Symbolleisten-Schaltfläche in allen möglichen Farben darstellen!‘, und versteht also nicht so recht, was gemeint sein mag.

Tatsächlich gehts um die benutzerdefiniert formatierten negativen Zahlen, denen fehlt ein Stück vom Regenbogen.

Den Downloadlink für ein kleines xl-Sheet mit den zusätzlichen Farbcodes gibts jetzt auch hier bei mir.
In der benutzerdefinierten Zahlenformatierung statt [Rot] einfach den entsprechenden Farbcode eintragen, zB [Farbe7], und schon wird die negative Zahl in pink dargestellt.


Ebenfalls bei tipps-tricks-kniffe.de gesehen: Wie man in Windows Vista… ah, das interessiert niemanden?
Das hier geht auch in WinXP: Ordner über shell aufrufen.
Start – Ausführen – shell:cache ruft den Ordner ‚Temporary Internet files‘ auf, der in den Tiefen von ‚Dokumente und Einstellungen – blah – dings – dort‘ vergraben liegt und auf anderem Wege erst mühsam erklickt werden muss. shell:sendto ruft jenen Ordner auf, der bekanntlich für die ‚Senden an‘-Programmauswahl verantwortlich ist.
Auch erfolgreich und irgendwie ein bisschen sinnvoll, weil Klickwege ersparend, sind:

  • fonts
  • my music
  • my pictures
  • recent
  • cookies

Einen Haufen weiterer shell-Befehle gibts zB bei tipps-tricks-kniffe.de und bei dx21.com, letztere Liste sind in XP funzende Shellbefehle dunkelblau hervorgehoben.
Wenn ihr dort noch mehr Brauchbares findet, immer her damit!

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Urbane Legenden

In jedem Berufsalltag gibt es, so vermute ich, die eine oder andere Legende, deren Unverwüstlichkeit nur von ihrer Unrichtigkeit übertroffen wird.
Zumindest gibt es diese Legenden in meinem Beruf, in den uferlosen Weiten der Steuergesetze und Buchhalterei.

Und bei Euch so?

Warum diese Legenden in meiner Branche nicht totzukriegen sind, ist mir ein Rätsel. Ich vermute, es gibt eine Art geistiges Grundgesetz für manche Selbständige, nämlich stets das zu glauben, was derjenige sagt, der nachweislich die wenigste Ahnung vom Thema hat.

Alle Angaben beziehen sich auf die aktuelle österreichische Steuergesetzgebung.

Ich darf nicht zu viele Privatentnahmen aus meiner Einzelfirma tätigen!
Sonst zahle ich so viel Einkommensteuer!

Wer dieses Gerücht in die Welt gesetzt hat oder verbreitet, verdient echt ein paar Watschen.

Die Einkommensteuer wird vom Jahresgewinn berechnet, der sich wiederum aus Einnahmen abzüglich Ausgaben errechnet. Die Privatentnahme ist weder das eine noch das andere, sondern ein gewinnneutraler Vorgang. Bei kleineren Unternehmern, die ihren Gewinn über eine sog. Einnahmen/Ausgaben-Rechnung ermitteln, erfährt das Finanzamt noch nicht mal die Höhe der Privatentnahmen.
(Nicht zu verwechseln mit dem Eigenverbrauch, das ist die private Nutzung oder die Entnahme von Betriebsvermögen! Dieser Eigenverbrauch ist sehr wohl einkommensteuerpflichtig, und, wenn die Anschaffung zuvor vorsteuerabzugsberechtigt war, auch umsatzsteuerpflichtig!)

Gelder jedoch kann man auch nur privat entnehmen, wenn man zuvor ein bisserl Gewinn gemacht hat – sonst wird das Bankkonto nämlich öd und leer aussehen. Auch Einkommensteuer zahlen wird der Unternehmer nur dann, wenn er Gewinn gemacht hat.
Der logische Zusammenhang liegt also auf der Hand – aber mit der Höhe der Einkommensteuer haben die baren Privatentnahmen aus einer Einzelfirma überhaupt nichts zu tun. Never ever!


Alles, was der Unternehmer ‚absetzen‘ kann, kriegt er vom Finanzamt zurückgezahlt!
Deswegen sind auch alle Selbständigen automatisch saumäßig reich.
Die leben nämlich vom Finanzamt, die Säcke.

Falsch. Wahr ist vielmehr, dass das Finanzamt und der gesamte Staat von den Steuerzahlern lebt, worauf jeder mit ein bisschen gesundem Menschenverstand auch von alleine kommt.
Wahr ist außerdem, dass diese Absetzposten – vulgo ‚Ausgaben‘ – nur die Bemessungsgrundlage für die Steuer, nämlich den Gewinn, senken.

Das einzige, was der Unternehmer tatsächlich und wahrhaftig vom Finanzamt vergütet erhält, sind die Umsatzsteuerbeträge, die in seinen Ausgaben enthalten sind. Er wendet also nur die Nettobeträge für seine betrieblichen(!) Ausgaben auf.
Auch da ist die Abzugsberechtigung nicht endlos; so gibt es beispielsweise für Pkw-Ausgaben keinen Vorsteuerabzug (Ausnahmen bestätigen die Regel: Taxis und Fahrschulen). In anderen Ausgaben ist von vornherein gar keine Umsatzsteuer enthalten (Post, Gebühren, Versicherungen, etc.)

Weil aber auch der Unternehmer von Konsumenten oder Firmenkunden Umsatzsteuer-Beträge kassiert, die er zuvor auf seine Preise aufgeschlagen hat, und weil er diese an das Finanzamt weiterzahlen muss – er ist da quasi nur Mittelsmann – gibt es meistens am Umsatzsteuer-Fälligkeitstag dann doch kein Geld vom Finanzamt. Vielmehr zahlt der Unternehmer hängenden Ohres, aber tapfer die Differenz zwischen erhaltener Umsatzsteuer und mitbezahlter Vorsteuer an das Finanzamt ein. So schauts aus, meine Herrschaften.

Es gibt jedoch die berüchtigten ‚vorsteuerabzugsberechtigten Kleinbusse‘, die seit jeher den Neid der arbeitenden Masse auf die Unternehmer erregen, weil ebendiese Masse größtenteils dem besagten Irrtum unterliegt, das Finanzamt ersetze dem Unternehmer die Kosten für diese Fahrzeuge. Das ist Unsinn! Nur die Umsatzsteuer für die Ausgaben wird ersetzt – allerdings auch nur für betriebliche Fahrten. Fährt der Unternehmer privat spazieren, muss er den anteiligen Umsatzsteuerbetrag am Jahresende im Zuge des Eigenverbrauches/Privatanteiles ans Finanzamt zurückzahlen und ist somit in seinen Privatfahrten dem herkömmlichen Autofahrer gleichgestellt.


Das Finanzamt hat mich beschissen, weil es mir nicht meine
gesamten Sonderausgaben zurückgezahlt hat!

Genau wie die beschriebenen Betriebsausgaben des Selbständigen nicht ersetzt werden (siehe oben), werden auch niemandem die Sonderausgaben vom Finanzamt zurückgezahlt. Auch sie senken nur die Grundlage für die Steuerberechnung, und zwar sowohl bei selbständigen Einzelunternehmern als auch bei nichtselbständig Tätigen (vulgo ‚Angestellten‘).

Auch werden die Sonderausgaben nicht in der vollen, bezahlten Höhe abgezogen. Derzeit liegt der Höchstbetrag für Sonderausgaben jährlich bei 2.920,- Euro; ein Viertel davon wird vor der Steuerberechnung von den Einkünften abgezogen, also 730 Euro. (Es gibt noch einen Erhöhungsbetrag für kinderreiche Familien.) Höchstbetrag soll heißen: Du darfst zwar gerne mehr Sonderausgaben haben, es interessiert das Finanzamt aber nicht.
Danach wird die Steuer (neu) berechnet. Man kriegt also maximal den Steuerbetrag zurück, der auf diese 730 Euro entfällt (also irgendwas zwischen 34 und allerhöchstens 50% davon), aber niiiemals nicht die ganzen 730 Euro, und schon gar nicht den vollen Betrag der bezahlten Sonderausgaben.

Die gängigsten Sonderausgaben sind übrigens freiwillige Personenversicherungen (Lebens-, Unfall-, Krankenversicherung), Rückzahlungen für Wohnraumschaffung oder -sanierung, und (zusätzlich) der Kirchenbeitrag in einem Ausmaß von derzeit € 100,- jährlich.


Ich kann als Selbständiger der Pflicht zur Abschreibung über die Nutzungsdauer („Afa“) für Güter über 400 Euro entgehen!
Ich brauche nur den Gesamtbetrag auf mehrere Rechnungen aufteilen zu lassen!

Schon, aber nur so lange, bis der Betriebsprüfer kommt.

Wirtschaftsgüter, die mehr als 400 Euro kosten, müssen nämlich über das sog. Anlagenverzeichnis über die Nutzungsdauer abgeschrieben werden. Bei einer Nutzungsdauer von 4 Jahren ist also der Kaufpreis als Ausgabe zu je 25% auf das laufende und die kommenden Jahre aufzuteilen. (Soviel zum Thema ‚Die Unternehmer habens so super.‘)

Ja, Wirtschaftsgüter, die unter 400 Euro kosten, sind als ‚geringwertige Wirtschaftsgüter‘ im Jahr der Anschaffung komplett als Ausgabe absetzbar. Das heißt aber nicht, dass man eine große Einheit nur auf mehreren Rechnungen in ihre Bestandteile zerlegen muss, um lauter geringwertige Wirtschaftsgüter verbuchen zu können.

Auch ein Betriebsprüfer weiß, dass ein Motherboard, ein Gehäuse, ein Prozessor, eine Harddisk und ein DVD-Laufwerk miteinander eine Einheit bilden, die auch Rechner genannt wird. Wer trotzdem stets aufgeteilte Rechnungen fordert, zieht sich damit maximal den gerechten Zorn seiner Lieferanten bzw. des Fakturierpersonals zu.


Wer mir noch einmal mit einer dieser Legenden kommt, bekommt diese Abhandlung vor den Latz geknallt.

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Zirpzirp

Talking about Grillenzirpen: Grillenmännchen reiben ihre Flügelchen aneinander, um ihr Revier abzustecken und – natürlich! – um Weibchen anzulocken. Eines der Flügelchen hat eine glatte Schrillkante, das andere eine gezahnte Schrillader. Diese Kanten stellen die Grilleriche schräg aneinander und bewegen sie gegeneinander – so produzieren sie das altbekannte Geräusch. Dabei ist jeder Zirp noch in vier, fünf Unterzirpe unterteilt, deren Frequenz aber zu schnell ist, als dass wir sie richtig wahrnehmen könnten.

Sie zirpen übrigens umso öfter, je heißer es ist. So kann man mit dem Auszählen der Zirplaute je 15 Sekunden die ungefähre Temperatur erahnen. Bei 21° sind es gerade mal 30 Zirper je Viertelminute, bei 28° sind es 45, und bei 32° bereits 50 Laute.
Wenn der Grillenmann erfolgreich ein Weibchen angelockt hat, hört man ihn übrigens nicht mehr: Nach dem hocherotischen Antennenspiel spricht er sehr gedämpft, sodass nur seine Angebetete allein ihn noch hören kann. Sehr diskrete Tiere also.

Die Hausgrille (Acheta domesticus) nennt man auch ‚Heimchen‘; vom Wunsch nach einem solchen am Herd sei an dieser Stelle aber dringend abgeraten; die Biester können eine schöne Hausplage werden und stürzen sich auf Lebensmittel und Abfälle wie die Küchenschaben.

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Weisheit mit dem Löffel

Freundin N. muss sich beruflich in einer Männerdomäne behaupten, was auf rein beruflicher Ebene noch halbwegs geht, aber mitunter schwierig ist, wenn’s persönlich wird. Gestern abend bekam sie von Freundin M., die für ihre knackigen Formulierungen bekannt ist, folgenden ebenso simplen wie weisen Fingerzeig:

Du kommst ihnen auf deren Art entgegen: als Mann. Natürlich unterliegst du dann, weil du der schlechtere Mann bist. Du wirst aber immer die bessere Frau sein!

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SD-Karte streikt

Frohgemut schnappe ich heute meine Kamera, um ein neu aufgeblühtes Blümchen zu fotografieren, da eröffnet mir mein Kameradisplay in barschem (Farb-)Ton die lapidaren Satzfragmente ‚Karte nicht nutzbar. Formatieren?‘
Zähneknirschend drücke ich den OK-Knopf, wohlwissend, dass damit die paar Fotos von heute vormittag auf der Karte jedenfalls Geschichte sind.

Aber die Kamera mag die Karte trotzdem nicht benutzen und zeigt mir, wo normalerweise die laufende Bildnummer steht, ein E.
Man könnte Ätsch mit E schreiben. Da in meinem Idealbild – oder sagen wir besser, in meiner provisorischen Gutgläubigkeit mangels gegenteiliger Empirie – elektronische Geräte jedoch nicht zu Schadenfreude neigen, ist es wahrscheinlicher, dass die Kamera damit ‚Error‘ meint.
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