Artikel

Rudimentäre Sedimente von Rückständen von Hirn

Dem umgekehrten Flynn-Effekt zufolge wird Europas Menschheit ja hier und dort immer dümmer. Vielleicht ist das der Grund, warum uns in einem neueren Werbespot des Schachtelwirtes nochmal genau erläutert wird, dass man tatsächlich von der Größe eines einzelnen Pommes Frites auf die Größe der ursprünglichen Kartoffel schließen kann! Eine Sensation! Man soll ja seine Fähigkeit, logische Schlüsse zu ziehen, stets zu perfektionieren suchen. (Übrigens ist es ein germanischer Spot – was sagt uns das?)

Das Ganze erinnert mich ein wenig daran, dass der Prozentsatz jener Kinder, die fest an Außerirdische glauben, verblüffend genau mit dem Prozentsatz jener Kinder übereinstimmt, die noch nie im Leben eine Kuh gesehen haben.

Artikel

Frage

Kennt sich von euch zufällig jemand mit Numismatik aus? Konkreter: mit alten Banknoten und deren Wert? Hab hier einiges aus 1916, 1920 und 1922 herumliegen und wüsste gern, ob das irgendwas wert ist. Nach ersten Netzrecherchen befinde ich nämlich: das Feld ist mir zu weit. Bin kein Sammlerfreak. Ich heb nur alles auf. :)

Hier kann man sich übrigens einen alten Traum erfüllen und sich einen 1-Billion-Mark-Schein kaufen.
(Ich wüsste übrigens auch gerne, warum dieser oben verlinkten Seite zufolge die Banknoten aus Bielefeld offenbar am meisten wert sind. Hängt das mit dem hartnäckigen Gerücht um seine Nichtexistenz zusammen?)

Artikel

Phon-Phazit

Neben unserer Terrassentür steht meistens ein Sack Frolic, weil mein Hund es wesentlich interessanter findet, die von mir mittels Weitwurf in die Wiese beförderten Fleischringerln nach riechkolbenunterstützter Aufspürung zu verzehren, als einfach uninspiriert aus einer schnöden Schüssel zu fressen. Selbst erjagt schmeckt einfach besser. Unlängst begab es sich nun aber, dass dieser Sack Frolic ohne äußeres Zutun oder nachgewiesene tektonische Aktivitäten jählings umfiel. Nun habe ich ja derzeit etwas mehr mit China zu tun als in meinem bisherigen Leben, dank Cehs China-Aufenthalt. Also frug ich mich natürlich sogleich, ob es in China eigentlich jemanden interessiert, wenn in Österreich ein Sack Frolic umfällt. Die Wahrscheinlichkeit ist angesichts Chinas Bevölkerungsdichte jedenfalls nicht ganz Null, und steigt noch, wenn man einen dieser Einwohner kennt.

Man kann ja viele gscheite Dinge lernen, wenn man mit China telefoniert – bzw. vielmehr, wenn man mit gscheiten Leuten telefoniert, wie etwa dem Ceh oder auch mir. Beispielsweise entwarfen wir heute folgende Strategie:
Hat man den Eindruck, schon sein Leben lang für einen Schritt vorwärts jeweils drei zurück zu machen, so ist es am klügsten, flugs kehrt zu machen und fortan ein Ziel anzusteuern, das direkt hinter einem in der Ferne liegt. Der Zweck liegt auf der Hand: Man bewegt sich dann zwar genauso schnell wie vorher, aber dafür in die richtige Richtung!
Viel lieber hätte ich geschrieben, man bewege sich dann zwar rückwärts, aber dafür doppelt so schnell wie bisher. Aber ich kann leider nicht drüber hinwegsehen, dass das Unsinn ist. Dafür liefert dieser Unsinn eine Fortsetzung: Das müsste nämlich theoretisch auch bedeuten, dass man innerhalb der gleichen Zeitspanne die doppelte Menge an Zielen erreichen kann. Ach was, unendlich viele! Oder nicht? Praktisch würde diese multiple Ertrotzung von Bestimmungsorten aber vermutlich ohnehin durch ständiges Stolpern vereitelt, das beim Rückwärtsgehen deutlich öfter vorkommen dürfte als bei der Vorwärtsbewegung. Tappt man aber ohnehin stets im Dunkeln oder fischt im Trüben, fällt dieser Effekt wieder ersatzlos weg. Oder ist schon vor dem Umkehren dagewesen. Wie auch immer.

Außerdem wurde ich verpflichtet, die folgende spontan geäußerte Lebensweisheit zu bloggen:

Die meisten Leute sterben ohnehin daheim im Bett, also ist es am besten, man steht erstmal auf.

Artikel

Schnüffelauftrag

Meine Schwester will für ihre Westernhochzeit ein Kleid haben, wie Marie Bäumer („Uschi“) es im Schuh des Manitu trägt. Leider gibts kaum brauchbare Bilder dazu im Netz, aber es sollte in einem ähnlichen Saloon/Old West/Can-Can-Stil sein wie dieses:

Bild 1
Bild 2
Bild 3

Im Grunde könnte es auch nur ein Rock sein, den man dann mit einer Corsage kombiniert.

Ich habe schon diverseste Ebay-Stores durchforstet und ein paar Dinge gefunden. Falls aber jemand von euch dazu eine gute Idee hat, einen Hersteller weiß oder eine Onlinepräsenz, wie es sie auch für Medieval-Style gibt, die verschiedene Modelle anbieten und nach Maß herstellen, oder aber einen gut sortierten Gothic-Laden in Wien kennt, der „Lolita-Style“-Kleider auch in knöchellangen Varianten hat – wir sind für jeden Tipp dankbar!

Heißen Dank im Voraus für Eure Mithilfe!

Artikel

Ask Dr. Etosha

Man frug mich wieder viele essentielle Fragen. Menschen in Not, verzweifelt nicht, denn Antwort naht!

  • sonnenfinsternis in neumondnächten

    *rofl* Naja. Naja! Neumond ist nicht ganz falsch. Darüber hinaus bitte nach erneutem Nachdenken nochmal vorbeikommen (oder nach entsprechender Therapie). Danke für Ihre Anfrage. Hier gehts raus.

  • wo ist das zwergfell?

    Das ist der Teil vom Zwerg, den man in Märchenbüchern nie sieht, weil die ja aus naheliegenden Gründen jugendfrei sein müssen.

  • wie zeigt man, dass man jemanden mag, ohne dass derjenige es merkt?

    Das ist leicht: Gar nicht!

  • elefanten überschuss

    Ja, das Problem hab ich auch manchmal. Kommt wahrscheinlich daher. Ich glaube aber, da hilft kein Jammern, und als einigermaßen erwachsener und selbstreflektierender Mensch muss man sich damit irgendwann abfinden und einfach versuchen, damit zurechtzukommen.

  • pfannen für craps

    Mag ja sein, dass es sowas gibt, und wenn’s nur für Resteauflauf ist; meine Pfanne ist aber keineswegs kein Müllabladeplatz. Der Ausgang ist hier.

  • oh du allwissendes internet, ZEIG MIR WAS!!!

    Ich wüsste zu gerne, in welchem geistigen Zustand man sein muss, um sowas in die Suchleiste einzutippen, noch dazu in dieser Schreibweise. Sucht Google schneller, wenn man Großbuchstaben und drei Rufzeichen verwendet? Nimmt er einen ernster als andere Sucher? Nein! Er schickt einen einfach zu mir. „Oh, ein Eierbär! Na schick ma’n zur Etosha, die wird scho irgendwas für eam ham.“ Stimmt! Bittesehr!

  • cremeschnitten zum selber machen fertig mischung

    Folgendes. Das Wort Selbermachen impliziert das Vorhandensein gewisser Fähigkeiten. Hat man diese nicht, geht man zu jemandem, der sie hat, und kauft Dinge dort einfach fertig. Man nimmt nicht eine Fertigmischung, Deckel drunter, Fertigcreme rein, Deckel drauf, nur um dann seinen Gästen stolz den Satz „Hab ich selbst gemacht“ entgegenzukrähen. So etwas ist unaufrichtig und kann auch richtig peinlich werden. Die Angewohnheit vieler passionierter Köche, sich sogleich nach dem Rezept zu erkundigen, kommt nicht nur aus purem Interesse am Nachkochen.

  • das finanzamt will mich ruinieren!

    Nein, das ist ein Irrtum. Das mag so wirken, aber die wenigsten Parasiten töten ihren Wirt. Wär ja auch ziemlich dämlich.

  • Die menschliche Sprache gleicht einem zersprungenen Kessel.

    Hat das was mit meiner derzeitigen Halsentzündung zu tun? *räusper*

  • nur so.

    Das gefällt mir. Endlich mal Zeit haben, ausspannen, die Suchmaschine einen guten Mann sein lassen. Dieser Suchanfrage quillt die Gelöstheit aus allen Bytes.

  • wie kann man bei photoshop mundwinkel hoch und runter ziehen?

    Ganz einfach: Im Menü ‚Muskulatur‘ den Punkt ‚Gesicht‘ anwählen (direkt unter ‚Haaransatz und Ohrenwackeln‘). Dort die entsprechenden Positiv- oder Negativwerte bei Musculus orbicularis oris und Musculus zygomaticus einsetzen. Nicht vergessen, auch die Augenpartie entsprechend mitzubewegen, sonst wirkts unnatürlich; das geht natürlich auch automatisch per Anwahl der Checkbox ‚adjust eyes and forehead with mouth expression‘. Beachte: Diese Checkbox setzt die Werte bei Musculus orbicularis oculi und Musculus occipito-frontalis auf ‚automatic‘.

  • Furchenzunge

    ergoogelt das Landeskriminalamt Baden-Württemberg diesen Begriff. Womöglich liegen jetzt meine Zungenabdrücke dort auf.

(Tags: Suchanfragen)

Inhaltsverzeichnis Suchanfragen

Artikel

Wie soll’s denn heißen?

Wieso hat unser Sonnensystem eigentlich keinen richtigen Namen? ‚Unser Sonnensystem.‘ Das ist nicht nur profan, sondern auch sperrig. Und unsere Sonne, ‚Sol‘ eben. Natürlich, wir sind nur ein kleiner Furz in einer riesigen Galaxie, die wiederum nur ein kleiner Furz in einer Galaxiengruppe ist, die ihrerseits den ebenso schnarchigen Namen ‚Lokale Gruppe‘ trägt. Na komm. Der Name klingt, als hätte ihn ein Netzwerktechniker ersonnen.

Aber haben wir nur wegen unserer blähungsähnlichen Geringfügigkeit keinen Namen verdient? Wir Menschen sind noch viel kleinere Fürze, und wir haben alle einen. Und wenn es irgendwo andere Wesen gibt, die in die Sterne schauen und dabei unsere Sonne sehen – wie nennen die sie?

Bei anderen Galaxien und Sternen hat man sich ja auch (mal mehr, mal weniger) Mühe gegeben mit der Namensfindung. Manche heißen Edelstein (Gemma), Vogel (Albireo) oder Kornähre (Spica). Aber zugegeben, viele der ursprünglich teils arabischen Sternnamen wie Deneb, Ruchbah, Sirrah oder Sadir versprechen ja eine Exotik, die sie bei näherer Betrachtung nicht halten können, weil sie dann doch einfach nur Schwanz heißen, Knie, Nabel oder Brust.

Und lange nicht alle Sterne tragen diese wenigstens scheinbar prächtigen Namen, die meisten sind nur griechisch durchalphabetiert. ‚Eta Herculi‘ klingt jetzt auch nicht so toll, wenn man vom angeberischen Funkeln des lateinischen Genitivs mal absieht.

Da sieht man wieder, wie wenig die Frauen mitzureden hatten in der Geschichte der Wissenschaft. Sie hätten unsere Sonne oder unser Sonnensystem längst auf einen wohlklingenden Namen getauft, sowas wie Schnurzel vielleicht oder auch, wenn an Chantalismus leidend, etwas Entsprechenderes wie Morgania oder Chayene-Floralie.

Ich übernehme daher diese große Aufgabe und taufe unser Sonnensystem hiermit auf den Namen Sunnhild.
(Gilt bis zu meinem Widerruf oder meiner Steinigung. Sollte rein zufällig beides an einem Tag stattfinden, stellt das keinen Grund zur Veranlassung dar.)

Artikel

Ask Dr. Etosha

In den letzten Wochen wurden per Google wieder viele schwere, wiewohl essentielle Fragen des Lebens an mich herangetragen. Da ich mich nicht nur als Entertainer, sondern auch als Lehrer verstehe, müssen all jene Menschen, die sich in ihrer Not an mich wenden, natürlich nicht ohne Antworten auskommen.

wie reinigt man pfannen?

Also, ich hab dafür SpamKarma2, das funktioniert sehr zuverlässig. Unsinn wird händisch aussortiert.

Falls Ihnen trotzdem hier alles sehr staubig vorkommt, kann es auch helfen, mal über das Display zu wischen.


oktobergeborene welche götter sollten sie anbeten?

Das Wörtchen sollten in dieser Frage ist natürlich Geschmackssache.

Die Luftkinder des Oktobers dürfen sich mit Anfragen, Hinweisen und Beschwerden vertrauensvoll an die schönen Göttinnen wenden: Venus, Aphrodite, Isis, Ishtar. Wem das Urweibliche zu weich ist, darf auch auf die Hilfe von Eros und Okeanos hoffen.
Dazu ein weniglich Eisenkraut, Wegerich oder Thymian in einem Tongefäß abgebrannt – das hilft zwar nicht wesentlich, führt aber zu Hustenanfällen und damit zu mehr Körpergefühl.

Oktobergeborene, die tief in sich noch ein (noch so zerfleddertes) Restchen von katholischer Erziehung gespeichert haben, sei von der Anbetung obiger Götter dringend abgeraten. Der Schuss könnte nach hinten losgehen.
Aber da sich der Fragesteller vor dem Zorn des Katholikengottes nicht zu fürchten scheint, weise auch ich hier nur kurz auf Seine Gebote hin.


f!cken fünfmal pro tag ab 40?

Macht dich 80, so schnell kannst gar nicht schauen.


bunte schöne bilder über das zwerchfell

Davon würd ich abraten, die Kanten von Fotos oder Posters könnten sich in Magen und Lunge bohren sowie die Funktion des Zwerchfelles selbst beeinträchtigen. Außerdem ist da drin mit gutem Grund alles rot, das gehört nämlich so. Farbige Dekorationen wie Posters oder Tattoos sollten Sie tunlichst nur an der Außenseite des Körpers anbringen.


zuschauen bein f!cken

Ist bei jeder Gelegenheit möglich, zu der ein Dackel oder Malteser anwesend ist, der jeglichen für das Stehen zuständigen Körperteil seiner menschlichen Umwelt als potentiellen Kopulationspartner wahrnimmt.

Wer Bilder braucht: Hier. Ähm, nein, falsch: hier. Ach, egal.


symtome einer hysterie

Ein frühes und ernstes Symptom, das man nicht ignorieren sollte: Auf der Computertastatur ist die P-Taste ganz plötzlich nicht mehr auffindbar.


wie erkennt man wie warm das strumpfhosen sind?

Diese Frage beantworte ich am besten auf dem selbem sprachlichen Nivooo:
Das kommt auf die Dicke drauf an.


Bild wie sieht ein Hühnerauge aus?

Bittesehr:

IMG_1224_c

alternative zu etosha

Meiiine Fresse, die Leute können Fragen stellen. Ganz klar – es gibt keine!

(Tags: Suchanfragen)

Inhaltsverzeichnis Suchanfragen

Artikel

Geek-Update

Manche hassen’s, manche lieben’s – ich gehöre schon seit geraumer Zeit zur zugeneigten Fraktion:
Ac’tiveAid, die Scriptsammlung für Windows. Kann sooo viel, dass ich nicht mehr ohne auskomme. Meinen Namen eintippen, mit freundlichen Grüßen ausschreiben, Spitzklammern tippen und a href oder i oder b reinschreiben – all das wird von mir seit langem nicht mehr händisch gemacht – schon aus Prinzip. Weil Zeit Geld ist. (Oder zumindest Nerv. Jaa, Zeit ist Nerv, das ist ein passendes Etosha-Motto.)

Jetzt gibts eine neue Version mit vielen neuen Funktionen, daher hier auch einen neuen Eintrag. Ausführliche Infos dazu findet man im Heise-Themen-Special.

Unbedingt ein bisschen Zeit nehmen und ausprobieren!
(Autohotkey-Setup vonnöten.)


Wie setzt man einen Skype-Link zum eigenen Benutzernamen? Und welche Varianten von on click-Aktionen gibts da? Gleich anrufen? Chatfenster aufmachen? Datei schicken?
Und welche Buttons zeigen meinen Onlinestatus?

War relativ leicht umzusetzen, meinen Skypelink findet ihr jetzt im rechten Sidebar ganz unten; mag mal jemand ausprobieren, ob’s überhaupt funktioniert?

Die Infos dazu waren aber ziemlich schwer zu finden, schien mir. Daher hier der Link zur Site mit den wesentlichsten Punkten.


Den Link zu einem kleinen, feinen Tool für XP und Vista fand ich beim zonebattler:

Setzen von (lokalen) Favoritenordnern und Schnellzugriff zu diesen Favoriten in den Dialogen ‚Speichern‘ und ‚Speichern unter‘; standardmäßige Vergrößerung dieser Fenster und Setzen des Ansichtsstatus (zB auf die Ansichtsoption ‚Details‘) und ein paar sinnvolle Dinge mehr kann das Tool namens FileBox eXtender.

Kein händisches Surfen mehr in den Ordner Dokumente und Einstellungen – Tschackiquacki – Anwendungsdaten – Dings2.0 – echtjetz – Lokale Einstellungen – versteckterOrdner – OrdnernochweiterunteninHierarchie – Catalog – Default. *froi*

(Vista kann Ähnliches mithilfe des Favoriten-Ordners angeblich ’schon‘ von ganz allein. Hörte ich.)


Weblogs internationalisieren, WordPress übersetzen:
Wenn die Übersetzungsdatei (zB de_DE.po) für WordPress aus irgendeinem Grund nicht mehr vorliegt, wohl aber die .mo-Datei, die man aber weder einsehen noch bearbeiten kann, so kann man aus der vorhandenen .mo eine .po-Datei machen, die dann mit dem Editor PoEdit bearbeitbar ist: Eingabeaufforderung, bin-Ordner der poedit-Installation, msgunfmt datei.mo > datei.po

Zweck dieses Eintrages ist es einzig und allein, das Schicksal dahingehend zu beeinflussen, dass ich diese Information später nie wieder brauchen werde.

Artikel

Update

Der Blinddarm ist ja doch für was gut! Ich wusste das immer schon.


Reminder für mich selbst: Nokia 6230i: Einen individuellen Weckton einstellen kann man im Menü Organizer – Wecker. Wer immer diese Möglichkeit ausgerechnet dort suchen würde – ich gehör nicht zu diesen Leuten. Nur falls ich es nochmal vergesse.


According to new research, the human body produces a painkiller that could be several times more powerful than morphine. Researchers injected rats with opiorphin, a natural painkiller extracted from human saliva, to suppress pain for chemically-induced inflammation and acute physical pain. The results showed that the administered dose of 1 milligram of opiorphin provided the same painkilling power as 3 to 6 mg of morphine.
Quelle: thefreedictionary.com


Es gibt eine Massage, die Greenberg heißt. Oder Grinberg? Hat jemand damit Erfahrungen?


Unerwünschte Werbeanrufe kann man in Wien beim Fernmeldebüro anzeigen: fb.wien@bmvit.gv.at
(Möglichst viele Informationen bekanntgeben, also Anrufzeit, Name der Firma, Name des Anrufers, angezeigte Nummer oder Rückrufnummer, …)


Die Leute haben echt keinerlei Benimm-Dich. Auf eine sehr freundliche Anfrage meinerseits, mit Anrede, bitte, danke und allem, was sich gehört, an einen Fritzen, der im Usenet ‚haufenweise‘ Filter zum Verkauf angeboten hat, schreibt er mir einfach nur ‚Hab ich alles nicht, sorry.‚ Jaaa, du mich auch.


Eine wenig hübsche, aber umso informativere Fotostrecke zum Thema ‚Woher kommen die Namen großer Firmen?‘ gibts bei Spon.


Noch eine Namens-Etymologie, diesmal zum Thema ‚Die Namen in Harry Potter‘, hab ich einmal gelesen und später nicht mehr wiedergefunden. Aber dafür heute, da hab ich nämlich nicht danach gesucht. (in Englisch)

Artikel

Sterngucker-Highlights 2008

Auch heuer dürfen wir Sterngucker uns wieder auf ein paar Himmelsereignisse freuen:

Aktueller Planetenstand / Jänner

Mars treibt sich seit einiger Zeit zwischen den Sternbildern Zwillinge und Stier herum (abends hoch im Südosten). Am Abend- und Nachthimmel ist er aufgrund seiner Helligkeit und rötlichen Farbe derzeit noch recht eindrucksvoll; seine Opposition hat er allerdings schon zu Weihnachten hinter sich gebracht und wird nun langsam wieder schwächer.

Saturn dagegen ist im Löwen unterwegs und hat seine Opposition noch vor sich (siehe Februar).

Jupiter wird erst Mitte Jänner wieder am Morgenhimmel auftauchen. Ein hell leuchtendes Objekt wird er erst wieder ab Februar sein.

Der fast schon volle Mond begegnet am 20.1. gegen 2h früh Mars, bereits wieder im Abnehmen schaut er am 25.1. um 3h bei Saturn vorbei.

Februar

In der Zeit zwischen 31.1. und 3.2. begegnen einander Venus und Jupiter am südöstlichen Morgenhimmel, mit der engsten Begegnung am 1.2. im Sternbild des Schützen.
Aufgang der Venus am 1. Februar: 6:12h. Am 4.2. gegen 7h wird auch der abnehmende Mond bei diesem Rendezvous vorbeischauen. Im Dezember wird diese ménage à trois in etwas anderer Konstellation wiederholt, wenn die Venus vom Mond bedeckt wird (siehe weiter unten).

Am 20. Februar tritt der Mond in den Schatten der Erde, es gibt eine totale Mondfinsternis. (Voriges Jahr war eine an meinem Geburtstag, heuer ist sie an dem meiner Schwester. Sehr gerecht, wie ich finde, weil ich ja auch ein Jahr älter bin.)
Diese ist besonders was für Nachtvögel mit Maso-Hang zum Abfrieren. Um 2:43h in der Nacht auf den 21. beginnt nämlich erst die Kernschatten-Phase; völlig verfinstert ist der Mond um 4:26h, Austritt aus dem Kernschatten ist um 6:09h. Bürobeginn Donnerstag, 9h.

Falls jemand von euch eine Reise auf die Südhalbkugel plant, sollte er sie so timen, dass er schon am 7. Februar im südöstlichen Australien, Tasmanien oder in Neuseeland weilt, dann kann er sich bei Sonnenuntergang dort eine ringförmige Sonnenfinsternis anschauen.

Ab 24.2. steht Saturn in Opposition zur Sonne, das bedeutet: Er ist die ganze Nacht lang sichtbar, in maximaler Helligkeit und geringster Entfernung von der Erde. Schon in einem lichtstarken Feldstecher kann man, bewaffnet mit Geduld, Handschuhen und 60facher Vergrößerung, den Ring des Planeten erkennen. Wenn Saturn darin auch sehr klein erscheint, ist der Anblick mit eigenen Augen ein tolles Erlebnis.
Seit 1996 sehen wir die Südseite des Ringes, heuer bei einer (vergleichsweise kleinen) Ringöffnung von -8° bis -0,8°.

Im Juli 2007 wurde übrigens der 60. Saturnmond entdeckt. Vor Beginn der Cassini-Mission 1997 gab es nur 18 bekannte Saturnmonde! Der neue Mond heißt bis zu seiner Taufe (abgesehen von seinem wissenschaftlichen Namen ‚S/2007 S4‘) Frank, was ich neben so klingenden Namen wie Kallisto, Ganymed, Calypso und Sinope sehr erheiternd finde.

August

Am Vormittag des 1. August können wir Teile einer totalen Sonnenfinsternis beobachten.
Wer’s gern im Sommer kühl hat, kann natürlich auch nach Sibirien fahren und sich dort an diesem Freitag die totale Verfinsterung der Sonne über zwei Minuten lang reinziehen. In unseren Breiten wird die beobachtbare Verfinsterung der Sonne durch den Neumond aber nur wenige Prozent betragen: 5% in Basel, 10 in Wien, 12 in Köln, 20% in Hamburg, 22% in Kiel.
Die erste Kontaktaufnahme zwischen Mond und Sonne ereignet sich in der Zeit zwischen 10:30 und 11h MESZ.
Wie immer gilt: Nie direkt und ungeschützt in die Sonne schauen! Immer die Augen mit einer Sonnenfinsternisbrille schützen!

Ein paar Tage später können wir zum Glück wieder mit großen Pupillen arbeiten und nach dem Sternschnuppenschwarm der Perseïden Ausschau halten.
Ihren Namen haben sie von ihrem scheinbaren Ursprung; es wirkt nämlich, als würden sie aus dem Sternbild Perseus regnen. Tatsächlich sind sie Überbleibsel des Kometen 109P/Swift-Tuttle. Die Erde nähert sich der früheren Bahn des Kometen zwischen 17. Juli und 24. August; die größten und meisten Objekte versprechen die Nächte des 9., 10., 11. und 12. August, generell zwischen 22 und 4 Uhr. Am besten geht die Beobachtung natürlich jeweils nach Monduntergang, der ist an diesen paar Tagen rund um Mitternacht.
Für alle, die nicht wissen, wo der alte Perseus sich rumtreibt: Im August Richtung Nordosten schauen.
Erfreulich: Der 9. August ist ein Samstag.

Der August 2008 hält die Sterngucker in Atem: Er hat auch noch eine partielle Mondfinsternis zu bieten, und zwar am Abend des 16. August – freundlicherweise ist auch das ein Samstag. Die Bedeckung des Vollmondes durch den Kernschatten der Erde wird immerhin 81% betragen, die Finsternis beginnt etwa um 21:30h MESZ und dauert bis etwa 1 Uhr.

Dezember

Für Teleskopgucker gibts in 2008 auch eine Planetenbedeckung: Am 1. Dezember gegen 17h wird die Venus im Südwesten vom vorbeiziehenden Mond bedeckt.
Die Venus ist natürlich auch ohne Fernrohr leicht zu finden, sie wird in dieser Zeit ein auffälliges Gestirn am Abendhimmel sein und an Helligkeit Herrn Jupiter, der ab Oktober ganz in ihrer Nähe seine Bahn zieht, mühelos in den Schatten stellen. Trotzdem ist so eine Bedeckung ohne Fernrohr halt eher ein ‚Issie da – isse weg‘-Schauspiel.
Weil der Mond aber an der dunklen Seite auf die Venus trifft, kann das freilich eine sehr hübsche und interessante Beobachtung sein. Lustig ist auch, wenn der Planet später auf der hellen Seite des Mondrückens wie ein Pickel wieder austritt. Als Zaungast wird Jupiter in einem Abstand von nur etwa 2° dem Schauspiel beiwohnen.

Ausführliche Infos gibts zB auf astronomie.de, aktuelle Informationen auf der Unterseite Himmelsvorschau.
Auch die Anschaffung des Buches ‚Kosmos Himmelsjahr‚ lohnt sich.