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Mysteriöses Geschenk

creolen Ihr Süßen, ich verdächtige euch. Des anonymen Geschenkemachens nämlich!

Hier kam nach meinem Geburtstag ein Päckchen an. Darin befanden sich Creolen-Ohrringe von meiner Amazon-Wunschliste in überaus adretter Geschenkverpackung.
Und ein Lieferschein. Aber kein Gruß und kein Name. Und nun weiß ich auch nicht. Wer von euch war das? :)

Falls es sich um einen männlichen und geheim-glühenden Verehrer handeln sollte, bitte Vorsicht mit dem Outing. Mein Freund hat bereits gedroht, einen Fehdehandschuh oder noch gefährlichere Dinge in die Richtung des bislang Unbekannten werfen zu wollen. Ich habe ihm gegenüber zwar beiläufig erwähnt, dass er meine Anziehungskraft deutlich überschätzen dürfte. Doch man weiß natürlich nie mit Sicherheit, welche Entflammungen man in seinen Mitmenschen auszulösen imstande ist.
Realistisch betrachtet ist es aber eher so: Nachdem wir alle hier ebenso langjährig wie platonisch befreundet sind, sollte eigentlich von beiderlei Seiten keinerlei Gefahr drohen.

Ich hab mich jedenfalls sehr drüber gefreut! Dankeschön an Unbekannt! :)

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Bye-bye 2016

Hier, traditionell zum Jahreswechsel, ein paar salbungsvolle Worte aus meiner Pfanne hinaus in die Welt.

Es war ein krasses Jahr, das kann man echt nicht anders sagen. Selbst wenn ich alles ausblende, was in der Welt geschehen ist – was sich politisch getan hat, die massive Polarisierung, die vielen Menschen, die am falschen Ort zur falschen Zeit sein müssen; und wenn man davon absieht, wie viele musikalische Größen für einen vom Veranstalter noch nicht näher definierten Gig über den Wolken abkommandiert wurden in diesem jetzt beinahe ganz vergangenen Jahr 2016.

Es war das Jahr meiner Scheidung und eines neuen Lebens auf zwei eigenen Beinen. Es war ein Jahr der Freundschaft, wie ich sie so intensiv noch nie gebraucht und noch nie empfangen habe. Und es war das Jahr einer neuen Liebe. Es brachte für mich so viele Irrwege mit sich, so viel Reflektion, persönliche Seelenarbeit, Verlust, Selbstfindung, den Bedarf an neuen Strategien, Umkehr, Abkehr, unfassbar viele Tränen. Und immer noch etwas mehr Loslassen, Loslassen, Loslassen.

Man konnte das Gefühl bekommen, es wäre an der Zeit, dass es sich verabschiedet, dieses in vielerlei Hinsicht verwunschene Jahr, und Platz macht für noch mehr neue Energien, neue Kraft und ein neues Selbstempfinden, das irgendwo hinter dem 31. Dezember liegt.

Was ich nicht erwartet hatte war, dass dieses Jahr auf den letzten Drücker nochmal dermaßen nachlegt, auflöst, nachbessert und lose Enden dermaßen gekonnt zusammenführt. Im Moment bin ich rundherum so glücklich wie seit Ewigkeiten nicht mehr – und ich würde meinen Spielstand jetzt gerne speichern.
Für mich ist das nicht einfach ein Jahres-Ultimo, es ist ein Jahres-Non-Plus-Ultra. Am Ende wird alles gut, das stimmt für mich und mein Leben an diesem letzten Tag im Jahr 2016 so sehr.

Euch lieben, treuen und einzigartigen Lesern, Mitfühlern und Mitredern in dieser Pfanne danke ich wie jedes Jahr fürs Lesen. Ich wünsche euch, dass euch so ein hartnäckiges Fünkchen Hoffnung beschieden sein möge, wie es mir beisteht. Dieses Fünkchen, das nie-niemals aufgibt, egal was passiert. Einerlei, wie schlecht die Vorzeichen sind, wie unwahrscheinlich eine Wende zum Guten erscheint, ein Fünkchen, das sich nichts drum schert, was alle anderen sagen. Dieses Fünkchen, das einfach weiß und sicher ist und unerschütterlich in seiner Mitte bleibt, selbst im Auge des Sturms. Das nichtmal eine Handbreit weicht, selbst wenn man es verflucht für seine ebenso dämliche wie sture Blauäugigkeit. Ein Fünkchen wie meines, das mich ermunterte, einfach weiterzulieben, bis alles gut wird.

Und Gesundheit wünsche ich euch allen, denn ohne sie ist bekanntlich alles nichts. Wenn das nicht geht, wünsche ich euch Menschen, die euch helfen und verstehen, die euer Leid etwas kleiner machen.

Viel Liebe für Euch in diesem kommenden Jahr! Auf ein freies, offenes, tolerantes und in allerlei Hinsicht erhellendes 2017. Guten Rutsch ins Neue Jahr!

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Etoshalender 2017

Es ist wieder soweit, ich bestelle die neuen Kalender! Es wird diesmal ein ungewöhnlich schräges Ding. :)
Aber wie gewohnt in A3, Spiralbindung, schwarz und elegant.
Ach, was red ich…
Er hat zwölf wahnsinnig tolle Seiten mit handverlesenen, äußerst selbstgemachten Fotos und als Draufgabe ein Deckblatt! Mit Schutzfolie vorne!

Wer möchte einen, zwei oder fünf? Bitte flott bescheidsagen! Kostenpunkt: unverändert 20€.

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Tosha zieht um

Ja, hier in meiner bescheidenen Pfanne war in letzter Zeit wieder mal sehr wenig los – ganz Pompej auf mein Haupt – und das hatte wiedermal einen triftigen Grund, diesmal sogar einen recht massiven.

Nach einigen Jahren eines Ungleichgewichts, das die Waagschale mit der Aufschrift „Unglücklich“ immer öfter in bodennahe Bereiche beförderte, nach gründlicher Überlegung, einigem Zaudern sowie ebenso reichlicher wie monatelanger Diskussion mit dem Mann, den ihr hier als den mir rechtmäßig Zugemuteten kennt, habe ich mich von ihm scheiden lassen.

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2016

Ein gutes und friedliches neues Jahr voller Liebe für euch, ihr besten Leser von allen!

Viele haben voller Ungeduld auf dieses neue Jahr gewartet, in der Hoffnung, dass sich die Anspannung in der Energie, die uns alle umgibt und durchdringt, etwas lösen möge; in der Hoffnung, dass vieles von dem Alten, das uns so hartnäckig anhaftet (und wir ihm!), einfach von uns abfallen wird, wenn nur endlich kein 2015 mehr am Ende des Datums steht. Diese Schiene, auf der viele von uns im alten Jahr oft mehr holperten als dahinglitten, war ungewohnt schnell und mitunter sehr brutal. Geduld fällt vielen von uns schwer in dieser Zeit, auf diesem tückischen Untergrund, und vielleicht werden wir sogar noch mehr von dieser Geduld brauchen, die wir nicht mehr haben.

Doch es möge euch allen gelingen, die Saat der so liebevoll gehegten Hoffnung aufgehen zu lassen. Wir werden bis dahin noch mehr Übung darin kriegen müssen, immer wieder zu unserer Mitte zurückzufinden, und das aus verschiedensten Richtungen, aus unvorhergesehenen Randbereichen des Seins, aus schwindelnden Höhen zu fallen und aus ungekannten Tiefen aufzusteigen.

Doch wir werden schneller und besser. Lasst es uns einfach jedes Mal aufs Neue versuchen – so lange, bis wir tatsächlich neues Glück, neue Freiheit sprießen sehen.

Ich weiß, dass es hier in meiner Pfanne viel zu still ist. Und das hat auch Gründe. Bitte bleibt mir dennoch gewogen.

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Etoshalender 2016!

Bin zwar spät dran, bitte trotzdem um Jubel, und zwar frenetischen:

Es gibt ihn auch heuer wieder!


Auf Wunsch der größten Besteller wird es eine Neuauflage
des Palau-Kalenders – neue Bilder aus dem Pazifik-Paradies!

Der Kalender kommt wie immer in A3 und elegantem Schwarz daher. Er hat 13 wunderbar bunt bedruckte Seiten, das Kalendarium beginnt wie gehabt mit Februar und endet im Januar 2017, damit man genug Zeit zum Verschenken hat. Er fungiert gerne als Weihnachtsgeschenk, kuschelt sich dankbar an jede Wand und freut sich wie ein Nackerbatzl über liebevolle Aufmerksamkeit. Kostenpunkt: 20 €

Bitte rauchzeichnet/kommentiert/morst mir so schnell wie möglich eure Bestellung, damit ich das Baby nächste Woche auf den Weg bringen kann!

Der Direktversand ab Druckerei ist sehr günstig, den würde ich bezahlen. Für spätere Bestellungen müsstet ihr das Porto selbst übernehmen. Persönliche Übergabe in meinem Umfeld ist natürlich auch eine Option, man sieht sich ja hoffentlich vor Weihnachten.

An meine lieben Bloggerfreunde in .de und .ch: Fühlt euch geherzt und umärmelt, bitte um Nachsicht, ich kann’s mir heuer leider nicht leisten, euch wie in den letzten Jahren zu bedenken und beschenken. Bestellungen nehme ich aber sehr gern entgegen! :)

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Hinter dem Teflon

Im Netz ist ja nichts für die Ewigkeit gemacht. Ewigkeit bedeutet in diesem Zusammenhang: Zeitspannen > fünf Jahre. Die zugrundeliegende Programmierung im Web bleibt zwar gleich – und selbst das ist nur sehr oberflächlich betrachtet wahr – aber die großen Programme und kleinen Helferleins für das Onlinestellen von Inhalten entwickeln sich ständig weiter. Oder eben auch nicht. Kommt es zu einer Entwicklungsdiskrepanz zwischen großem Programm und kleinem Helfer, dann passiert’s schonmal, dass einem etwa das Helferlein zur Anzeige von Fotos im Blog quasi unter den Tippfingern wegstirbt. Weiterlesen

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1000 Tode schreiben

Erinnert ihr euch vielleicht noch an meinen Liebesbrief an meinen Hund? Auf keinen meiner Artikel wurde ich so oft angesprochen wie auf diesen, kein anderer hat so viel Mitgefühl, positives Feedback und liebevolle Reaktionen ausgelöst.

Eine stark gekürzte Version dieses Liebesbriefes erscheint nun im E-Book „1000 Tode schreiben“, einem Projekt von Christiane Frohmann vom gleichnamigen Verlag. Das Ziel ist eine Sammlung von 1000 Texten verschiedener Autoren und Twitterer zum Thema Tod. Übrigens ist auch mir FrauFrohmann auf Twitter über den Weg gelaufen.

Ich will mir gar nicht vorstellen, wie es für sie ist, so eine Menge an Texten für dieses Buch auszuwählen und zu lektorieren. Vermutlich braucht man dafür gut trainierte Tränendrüsen, auf jeden Fall aber ein großes, großes Herz. Und natürlich sehr viel Know-How und Durchhaltevermögen. Vielen Dank für dieses wunderschöne Projekt! Und euch lieben Lesern danke ich für eure Bestärkung, ohne die ich vielleicht gar nicht auf die Idee gekommen wäre, diesen Text für das Projekt einzureichen.

Der Tod ist ohnehin ein Thema, das in unserer Gesellschaft von Spaßfaktorjägern, Zielerreichern, Verdrängern und Schönredern chronischen Platzmangel erleidet. Man muss ja schon froh sein, wenn man nach vier Wochen noch trauern darf und sich nicht „schön langsam wieder zusammenreißen muss“.

Das E-Book kommt „auf Raten“ heraus. Die Version 3.1, in der auch mein Artikel enthalten sein wird, ist in diesem Moment in der Produktionszielgeraden. Ich bin darin eine Nummer – die 394. Und freue mich!

Ich durfte schon ein Ansichtsexemplar anschauen, und die Texte sind fantastisch! Unbedingt kaufen!

Hier alle Infos von der Website Frohmannverlag bei Tumblr:

Die Idee war und ist, in Form von tausend kurzen Texten tausend höchst subjektive Ansichten auf den Tod zu versammeln, damit diese zusammenwirkend einen transpersonalen Metatext über den Tod schreiben, aus dem wiederum ein plausibles Bild dessen entsteht, wie der Tod in der heutigen Gesellschaft wahrgenommen wird, welche Realität er hat, wie und was er ist.

Die Autor- und Herausgeberanteile am Erlös gehen als Spende an das Kinderhospiz Sonnenhof in Berlin-Pankow.

Erhältlich bei minimore.de, Amazonkindle, beam, bol.de, buch.chbuch.de,buecher. de, ciando, hugendubel.de, iTunes, thalia.at, thalia.ch, thalia.de, txtr,weltbild.at, weltbild.ch und weltbild.de sowie in vielen Buchandlungen. (Fragen Sie im Zweifelfall einfach nach, Ihr Buchhändler kann auch E-Books bestellen.)

Version 3.1 wird am 13. März 2015 erscheinen, die finale Version 4 dann zur Frankfurter Buchmesse im Oktober.
Wer eine Version kauft, bekommt die neueren Versionen gratis – durch erneuten Download bzw. im Falle von Minimore per Mail.

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