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Eine Gabe!

Letztens bei Monk: Monk ist in New York und hat soeben, schwitzend zwar und ausgesprochen panisch, aber doch erfolgreich, eine U-Bahn-Fahrt hinter sich gebracht. Sharona lobt ihn beim Aussteigen wie man ein Kind loben würde, wie toll er das gemeistert hat. Monk läuft neben ihr her und freut sich: ‚Ja, tatsächlich, ich habe es geschafft! Ich bin U-Bahn gefahren!‘ Sie passieren einen Bettler, der sagt: ‚Eine Gabe!?‘, und Monk meint: ‚Genau! Das kann nicht jeder!‘

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Bandname

Im Zuge meiner Suche nach einem geeigneten Namen für meine Band hab ich gar wilde Worte entdeckt, von deren Existenz ich bis dahin keine Ahnung hatte!

  • Costard (engl.): eine alte Apfelsorte; aber auch den Kopf meinend, so wie wir ‚Birne‘ sagen
  • Flibbertigibbet (engl.): Bezeichnung für eine flatterhafte, frivole oder extrem mitteilsame Frauensperson (hehe), ist
    ein Favourite bei mir! Warum bloß?
  • HONORIFICABILITUDINITATIBUS: heißt: ehrenhaft. Kann man auch kürzer sagen.
  • Serendipity (engl.): Zugegeben, kennt man, aber woher’s kommt? Aus der persischen Geschichte „Die drei Prinzen von Serendip“, die immer Angenehmes fanden, ohne überhaupt danach gesucht zu haben.
  • Tiffin (engl.): Eine kleine Mahlzeit.
  • Ergophobia: Angst vor Arbeit!! *ggg* Super! … eigentlich aber eher das Syndrom des ‚Sonntagsblues‘ meinend.

Man findet Wundersames auf einer solchen Suche, unter anderem habe ich folgenden Eintrag in mein persönliches Handbuch des nutzlosen Wissens gemacht:
Der Indianerstamm der Absarokee unterteile sich in vier Gruppen:
Berg-Absarokee, Fluss-Absarokee, Tal-Absarokee und Kicked in the Bellies (‚in ihre Bäuche getreten‘).

Und dann nahte Hilfe – zumindest scheinbar! Es gibt ja nix, was es im Netz nicht gibt, also gibt es auch einen Bandname Generator (danke an F. für den Tip!). Die meisten haben was Tierisches. Und was da so alles rauskommt… kichernd präsentiere ich die generierten Highlights:

  • Sad Snout
  • Plague of pancakes
  • Multitude of Heads
  • The Clockwork Poodle Conspiracy
  • The Universal Frog Trio
  • Bob Vera and the Amazing Duck Protocol
  • Blindfolded Beagle
  • The Space Goat Factor (muuuuahahaaaa)

Wir kamen von Fargo über (generous?) Bloom nach Albern, und so heißen wir momentan. Vermutlich aber nur bis zum nächsten Montag – da ist wieder Probe.

Allen Freaks, die sich wie ich für merkwürdige Worte begeistern können, empfehle ich die word of the day archives auf dictionary.com.

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Geniale Songtexte

Ich beschäftige mich sehr viel mit der Musik, die mir gut gefällt, auch mit den Texten. Dabei stoße ich immer wieder auf einzelne Zeilen oder Abschnitte, die ich genial finde, oder nicht verstehe – oder beides.

Es folgen sicher noch welche, die ich einfach nicht checke – bei solchen würd ich mich über wilde Spekulationen sehr freuen.

Diesen hier verstehe ich sehr gut. Auf ‚Tut’s noch weh?‘ gibt man gerne die sarkastische Standardantwort ‚Nur, wenn ich lache‘. Daran erinnert mich diese Zeile, aber auch an andere Experiences mit Schmerzen:

I’m alright, I’m alright, it only hurts when I breathe (Melissa Etheridge – Breathe)

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Traumfänger

Viel Getextetes hat sich auf meiner Platte angesammelt, das ich jetzt kleinweise hier posten werde. Los gehts!

Ein Traumfänger kann jeder sein, der sich morgens im Bett von da nach dort wälzt, um doch noch einen Schnipsel dessen zu erhaschen, was sich eben noch in der ausklingenden REM-Phase in seinem Hirn ereignet hat. Darum geht es aber hier nicht.

Es geht um den Gegenstand Traumfänger, diese Dinger, kreisrund, aus Metall oder Holz, meist umwickelt mit Leder. In des Kreises Mitte befindet sich ein Webwerk, oft mit Perlen oder Edelsteinen verziert. Verschönerungshalber hängen auch oft noch Federn unten dran, das baumelt lustig, muss aber nicht sein.

Die Legende über die Entstehung des Traumfängers erzählt, eine Indianerin hatte ein Kind, das Nacht für Nacht von Alpträumen gequält wurde. Die Weisen im Dorf wussten keinen Rat mehr, außer den, die Indianerin zur Spinnenfrau zu schicken. Ob sie lange auf den Termin gewartet hat, und ob sie dafür eine Überweisung vom Hausarzt gebraucht hat, ist nicht überliefert, dafür aber der Rat, den die Indianerin von der Spinnenfrau erhalten hat: Sie solle einen dünnen Ast nehmen, diesen zum Kreis binden, und in seine Mitte ein kunstvolles Netz weben, eines, das jede Spinne stolz machen würde. In der Mitte des Netzes aber solle ein kleines Loch bleiben. Die guten Träume nämlich bewegen sich auf geraden Bahnen, und können so direkt durch das Loch im Netz hindurch, während schlechte Träume sich hastig spiralisierend durch die Gegend bewegen und sich so im Netz des Traumfängers verheddern. Es half, das Kind war wieder um sieben im Bett, und alle waren glücklich.

Traditionellerweise hängt man daher einen solchen Traumfänger, wenn man einen hat, über dem Bett auf.

Neuerdings sieht man Traumfänger auch an Rückspiegeln baumeln, große, oft sogar mehrteilige vorzugsweise in Trucks, angesichts derer ich mich schon oft gefragt habe, wieviel Sicht auf die Straße da noch übrig bleiben kann. Aber auch in einem Otto-Superverbraucher-Pkw hab ich einen im Kleinformat soeben gesichtet. Ich vermute, die Traumfänger hängen da, damit der Fahrer auch beim Sekundenschlaf vor Alpträumen geschützt ist.

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Danksagung

Normalerweise kommen die Credits ja am Schluss. Weil ich aber ursprünglich versucht war, Erstens auszulassen und gleich zu Zweitens überzugehen, drängt sich dieser erste Eintrag als Danksagung geradezu auf:

Mein lieber Bruder zeigte sich zu meiner Überraschung ausgesprochen begeistert, dass ich mich endlich zum Bloggen durchringe, und kam auch sofort mit WordPress, URL sowie Rat & Tat rüber. Mein Verständnis für hmtl-, php- und sonstige wirre Tags hält sich leider sehr in Grenzen, und meine Hirnzellen tun angesichts von Spitzklammern das, was sie schon früh im Matheunterricht gelernt haben: Sie packen ihre Schilder aus, auf denen ‚Paaanik!‘ steht, und fuchteln hektisch mit denen rum. Deshalb freu ich mich jedesmal, dass ich mit jemandem verwandt bin, der sich mit sowas auskennt. Dickes Dankeschön und Knuddel für Ansporn und Support!

Die geniale Damenrunde, ‚meine Mädels‘, haben sich zwar teils unter Weblog mal gar nichts vorstellen können – was meiner bescheidenen Meinung nach mit der Haarfarbe übrigens gar nichts zu tun hat (zwinker zu B.!) – nichtsdestotrotz haben sie sich mit mir gefreut – vielen Dank auch dafür!

Eure Bestärkung ist mir sehr viel wert, und ohne die begeisterte Reaktion hätt ich vielleicht gar nicht erst angefangen. Ich freu mich auf Euer Feedback!

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