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GTA Koror City – Da Map

Wie ich schon hier schrieb:

Mitunter kommts mir auch so vor, als würde ich GTA – Koror City spielen, hihi! Mehrere Inseln sind über Brücken verbunden, an einer davon liegt eine Crocodile Farm. Es gibt alte Autos, wenn auch mehr aus Japan als aus den USA (viele davon sind rechtsgesteuert, obwohl man auf der rechten Straßenseite fährt – schrieb ich das bereits?); unseres lässt sich nicht absperren, man kann jederzeit einsteigen und mitunter sogar losfahren, weil es ein Poolfahrzeug ist, in dem der Schlüssel steckt – nur sollte man damit die Fußgänger nicht niedermähen, es gibt auch gar keine Amok-Punkte dafür. Die Ladenfronten sehen denen in GTA verblüffend ähnlich, nur Pay’n’Spray heißt hier Fish’n’Fins.

Und hier ist die dazugehörende Karte! Ich glaube, sogar die Schriftart in der Überschrift stimmt überein.

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Kuriositätenkabinett 2

Kuriositätenkabinett • Körperpflege 1 • „Stay young, stay white“ #wftwtf #palau
Ich wundere mich ja immerzu. Mag sein, dass eh alle wissen, dass es solche Produkte gibt. Mir ist das neu. Und Placentae sind ja auch nicht wirklich weiß. „Stay young, stay red“ – oder wie?

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Kuriositätenkabinett • Körperpflege 2 • #wftwtf #palau
Tatsächlich handelt es sich hierbei um Erwachsenenwindeln, nicht einfach nur um Unterhosen. Trotzdem die Bewegung mindestens einer Braue wert.

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Taifun-Update

Vielleicht erinnert ihr euch noch an dieses Bild aus dem Eintrag „Alles noch dran„:

Wir fahren jeden Tag an diesem Haus vorbei, also hab ich mal ein Foto gemacht. Mittlerweile sieht es dort so aus:

DSC05387

Wie an vielen anderen Stellen, an denen Bäume umgefallen sind, wurde von dem beschädigten Baum mittlerweile noch mehr weggeschnurpselt, und jetzt ist nur mehr dieser Stumpf übrig; die Beschädigungen kann man dadurch jetzt besser erkennen. Beeindruckend, wie viel da noch steht, bei der Baumgröße! Entweder es ist stabiler, als es aussieht, oder der Baum war sehr leicht.

Leider hab ich von dem Riesenbaum kein Vorher-Foto – als der am Tag nach dem Taifun da so rumlag, konnte man darunter gar kein Haus erkennen.

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Schönes neues Wohnen

Letzten Dienstag sind wir umgezogen, von unserem chaotischen, schrankfreien PICRC-Zimmer in ein schönes, neues Apartment in Ngermid Hamlet. (So heißen hier die Stadtteile: Hamlet. Klingt seltsam, ist aber so.) Das ist ein Dorf nahe an der Stadt Koror. Richtung Norden und dann rechts runter, vorbei am Hotel Green Bay, etwa drei Meilen vom Institut entfernt. Das Green Bay hätte Aussicht aufs Meer gehabt – wir haben jetzt keine. Dafür haben wirs schön kühl im Erdgeschoss.

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Lost Places Palau

Die erwähnten Kanonen sind hier in Palau nicht das einzige Überbleibsel aus dem zweiten Weltkrieg. Palau war Schauplatz von Kämpfen zwischen Japan und den USA, und daher gibt es eine ganze Menge davon, vor allem natürlich Schiffs- und Flugzeugwracks unter Wasser, aber auch Flugzeugfriedhöfe an Land, stillgelegte Phosphatminen und dazugehörige Transportbänder, alte Stromwerke und allerlei verfallene Gebäude, vor allem auf den südlich von hier gelegenen Inseln Peleliu und Angaur. Für den Urban-Exploring-Freak also ein Paradies in mehrfacher Hinsicht, da muss ich natürlich auch noch hin!

Zwei weitere Inseln zu entdecken ist aber keine Sache von einem halben Tag, dafür möchte ich ein paar Tage zur Verfügung haben, und das erfordert ein bisschen Planung.

Aber auch hier in Koror und auf den verbundenen Inseln haben wir schon einige sogenannte Lost Places entdeckt und fotografiert, zum Beispiel ein Gebäude des Nachrichtendienstes in Airai und ein Stromwerk etwas außerhalb der Stadt auf Koror, beide sind japanischen Ursprungs.

(Und falls hier wieder keine Fotos erscheinen – dann geb ich auf. Sechs sollten es sein.)

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Ein fast ganz normaler Montag

Heute musste ich den ganzen Tag mit meiner Kollegin Randa auf einem einsamen Strand sitzen und auf Touristen warten, die wir mit einem Fragebogen quälen können. Ein einziges Boot kam, da waren sechs Leute drauf, fünf davon konnten wir befragen, zwei davon waren Polizisten aus Wien. Was für ein anstrengender Arbeitstag! Und diese Kälte! Und dieses Schnorcheln in den freien Minuten!

Ernsthaft – ich wollte dort sowieso unbedingt nochmal hin, am Ranger Day waren wir hier vorbeigekommen. Die Bucht heißt Ngchus (mit stummem ch! echt!), und als heute die Forschertruppe auf den Inseln verteilt wurde, um die Umfragen zu machen, war ich Feuer und Flamme, um in dieser Bucht bleiben zu dürfen. Sie ist mein Lieblingsort bisher: Riesige Fischschwärme, Stachelmakrelen (Bluefin Trevallies), die diese Fischschwärme durch die Bucht jagen, dass es nur so spritzt, und ein Flugzeugwrack, das man schnorchelnd begutachten kann. Es war herrlich!

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Rangers Day

Vergangene Woche waren wir einen ganzen Tag mit den Rangers unterwegs. Das sind hierzulande die Fritzen, die zu Wasser unterwegs sind, nicht um neue Welten zu erforschen, sondern um die bekannten Welten vor Unbill zu schützen. Sie fischen Unrat aus dem Wasser, sehen nach dem Rechten und kontrollieren die allgegenwärtigen Bewilligungen, die „Permits“. Man kann als Tourist hier ein Monat lang bleiben – verlängerbar auf maximal drei Monate – aber vier Monate gibts für Touris nicht, außer sie sind aus den USA. Anderenfalls braucht man ein Employment-Permit, also einen Aufenthaltstitel aus Arbeitsgründen. Mit diesem Permit kann man auch diverse Vergünstigungen in Anspruch nehmen, die „Locals“, also die Hiesigen Nicht-Touristen, genießen Vor- und Nachteile. Locals zahlen weniger für Tauchtouren, dafür werden sie unter Umständen im letzten Moment von der Liste genommen, wenn sich genügend Vollzahler-Touris finden. So erzählt man sich zumindest.

Für bestimmte Tauch- und Schnorchelplätze braucht man eine eigene/zusätzliche Bewilligung, zB für den Jellyfish-Lake, den See, in dem sich tausende ungefährliche Quallen tummeln, ein beliebtes Schnorchler-Ausflugsziel. Außerdem gibt es eigene Permits für gewisse Tauchplätze. Und das ist alles nur in Koror State, auf den anderen, südlicheren Inseln gibts eventuell eigene Regelungen, von denen ich noch nichts weiß.

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Kleiner Vorgeschmack

Ich bin hier derzeit mehr im Stress als mir lieb ist. Irgendwie hab ich an jeder Ecke irgendwelche Projekte, die auf mich warten, und bin den ganzen Tag gut beschäftigt. Dazu kommt, dass das WLAN untertags, wenn alle arbeiten, überhaupt nicht zu gebrauchen ist, da dauert schon das Aufrufen der Google-Startseite zwei Minuten. An Bloggen oder gar Fotoupload ist daher in mehrerlei Hinsicht an Wochentagen bei Helligkeit nicht zu denken.

Jetzt ist es fast sechs Uhr abends, und ich hab schon Hunger, außerdem will ich noch einen Tisch und zwei Stühle kaufen, damit wir in unserem neuen Domizil auch draußen sitzen können. Nur – ihr ahnt es bereits – gestaltet sich das nicht ganz so einfach, denn die Auswahl ist begrenzt: Bei Ace am T-Dock, das ist so der palauische Hornbach, gibt es genau einen Gartentisch, und der ist quadratisch und zu groß, kostet dafür aber auch nur 80 Dollar. Also müssen noch andere Adressen abgegrast werden.

Ums kurz zu machen: Ich muss es kurz machen. Ich möchte am Wochenende ein bisschen was schreiben und ein paar Fotos bearbeiten (da ist so ein doofer Punkt auf 300 Fotos, Schmutz am Sensor, das kann ich!) Vielleicht kann ich dann am Sonntag eine Hochladung wagen.

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