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Erbarmungswürdiger Restbestand

Es waren mal 75. Jetzt sind es nur noch 9. Meine Palau-Kalender 2015!

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Kaum ein Monat alt und schon so einsam! Wer möchte einem dieser genügsamen Kleinen ein neues, liebevolles und trockenes Zuhause geben? Diese Kalender haben teils lange Reisen hinter sich und wurden immer wieder enttäuscht. Wenn sie keine Familie haben, zu der sie gehören und der sie Freude bereiten dürfen, leiden sie unvorstellbare Qualen. Sie sind alle originalverpackt, immens wohlerzogen, kuscheln sich an jede Wand und zeigen sich extrem dankbar für jedes kleine bisschen Bewunderung.

Das Kalendarium beginnt mit Februar 2015 und geht bis Januar 2016. Sie kommen immer noch in prächtigem A3 daher (42x30cm) und beinhalten zwölf grandiose, großformatige Fotos frisch aus dem Pazifikparadies! Weil schon ein Monat vergangen ist, jetzt zum Selbstkostenpreis von 13€/Stück. Versand müsste ich zusätzlich verrechnen – die ösische Post zeigt sich leider auch in solchen Notfällen nicht spendabler als sonst.

Bestellen geht am leichtesten per Kommentar.

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Die unaussprechliche Reaktion

Martin und ich, wir haben am Wochenende gemeinsam experimentiert. Wir haben eine Belousov-Zhabotinsky-Reaktion in der Petrischale nachgebaut. Das ist, kurz gesagt, ein chemisches System aus diversen Lösungen und einem Indikator, wobei der Zustand des Indikators ständig zwischen der reduzierten und der oxidierten Form wechselt und zu einem Farbwechsel führt.

Noch kurzer gesagt: Es ist eine sehr hübsche Angelegenheit!

Martin hat mich genötigt, das Ganze ordentlich zu fotografieren. Hier das erste Ergebnis!

Ihr dürft das gerne toll finden, teilen, weitersagen!

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Frohes neues Fotojahr!

Frohes neues Jahr euch allen! Es war so ein schöner, entspannter Silvesterabend, dass ich ganz vergaß, ein paar Fotos zu machen. Oder auch nur zwei Fotos. Oder eines.

Wir waren zuerst dank und samt unseres lieben Freundes H. bei den Science Busters in der letzten Silvestervorstellung und genossen danach zu dritt im L-dörflichen Wintergarten die Rundumsicht auf das Feuerwerk. Conny war total entspannt und scherte sich einen Dreck um die Knallerei – hallelujah, zum zweiten Mal ein echt guter Griff bei der Hundewahl. (Übrigens bedeutet „schussfest“ beim Hund nicht, dass er quasi mit eingebauter schusssicherer Weste ausgestattet ist und man ihn daher gefahrlos abknallen kann!)

Der Sektkorken war schon so aus dem Häuschen, dass er 10 Minuten vor Mitternacht von alleine losging und unserem Gast sowie seinem Handy nur um Haaresbreite ein Prickelbad ersparte. Nach Genuss der Überreste erörterten wir ausgiebig die Themen Schlaganfall und Alzheimer und in diesem Zusammenhang auch gleich die erfolgversprechendsten Suizidmöglichkeiten, außerdem Spinnen- und Nadelphobien sowie meine Schockfrostung im Jahr 2012, und danach erklärte Martin uns die Welt auf Antimaterie- und Quantenebene, bis wir vom Sessel kippten das kleinste Silvesterrudel der Welt auflösten.

Mangels Silvesterfotografie gibts hier noch ein paar Bilder aus dem letzten Monat – von unseren Ausflügen nach Kärnten, Budapest, Kitzbühel und – wie immer – Diverses:

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Etoshalender!

Es gibt sie jetzt – meine Palau-Kalender 2015!

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Die kommen in prächtigem A3 daher (42x30cm) und beinhalten zwölf grandiose, großformatige Fotos frisch aus dem Pazifikparadies!

Ihr könnt diese idealen Weihnachtsgeschenke für 17€ pro Stück jetzt bei mir bestellen.
(Alle, die schon vorab per Mail bestellt haben, müssen natürlich hier nicht nochmal. ;)

Das Kalendarium beginnt mit Februar 2015 und geht bis Januar 2016 – damit man beim Verschenken nicht so einen Stress hat. Mein Fotoabend ist ja auch erst am 17.1., und die meisten bekommen ihren Kalender von mir erst dann.

Bestellen geht am leichtesten per Kommentar!

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Probenentnahme ganz ohne Außerirdische

Im Juni hatte ich an die zuständige Wasserbehörde gemailt, weil sich in der Schwechat (dem Fluss) regelmäßig Schaum bildet. Diese Schaumbildung ist an manchen Stellen richtig massiv, und das seit Jahren. An den Flüsschen hier in der Gegend bin ich regelmäßig mit dem Hund unterwegs, der Hund trinkt und badet, ich stapfe barfuß da durch – da wüsst ich schon gern, was da zu meinen Füßen schäumt.

Ich wurde im Juni auch schnell zurückgerufen – es dauerte allerdings ein Weilchen, bis wir einen passenden Termin für drei Leute finden konnten (Mitarbeiter von der Gewässeraufsicht, Chemikerin sowie meine Wenigkeit zum gezielten Auffinden einer schäumenden Stelle).

Heute früh fand aber hochoffiziell und in meinem Beisein eine Wasserprobenentnahme aus der Schwechat und dem Neubach in Pellendorf statt. Die beiden sehr netten Herrschaften sind auch jetzt noch an den Flüssen unterwegs, um weitere Proben zu entnehmen.

Der ge- und befürchtete Demonstrationseffekt trat zum Glück nicht ein – ich konnte den Experten gleich an der ersten aufgesuchten Stelle auf Anhieb den Schaum zeigen, demzufolge stand ich freundlicherweise nicht da wie eine hysterische, übersensible Dramaqueen. Dem Gewässerschutzbeauftragten zufolge bin ich die einzige, die das jemals gemeldet hat, obwohl viele Leute hier in der Gegend den Fluss nutzen – zum Fischen, als Badegelegenheit für sich, ihre Kinder, ihre Hunde…

Bin schon sehr gespannt auf die Analyseergebnisse!

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Rettungsversuch


Durchnässt-schwache Feldhäsin in meiner Jacke heimgetragen, getrocknet&zur TÄ gebracht.Leider trotzdem tot.
http://t.co/303OyU2Ypy
Tweet von @Et0sha

Das arme Tier lag am Feldrand zusammengekauert im Regen. Es sah nicht wirklich verletzt aus, da war auch kein Blut, sie war nur sehr nass. Conny war trotzdem ungemein interessiert. Frau Hase versuchte, ein paar Hoppler zwischen sich und den Hund zu bringen. Ich dachte, wenn sie sich noch bewegen kann, aber nicht weit wegläuft, muss es ihr sehr schlecht gehen. Wenn sie mich nicht beißt, nehm ich sie mit und versuche, ihr zu helfen. Vielleicht ist sie nur vom Dauerregen unterkühlt und geschwächt.

Ich wickelte sie in meine Regenjacke und trug sie heim, mein Mann brachte eine Kiste mit Verpackungspapier und Handtüchern. Conny wollte nicht vom neuen Hausgast getrennt werden und war ganz verzweifelt, weil sie draußen warten musste.

Die Häsin hatte aber leider einen Blähbauch vom nassen Futter und war, als ich bei der Tierärztin ankam, schon im Todeskampf. Viel hat’s nicht gebracht, aber wenigstens war es trocken und warm, als die flauschige Häsin in die ewigen Möhrchengründe ging.

„Für Wildtiere verrechne ich nie etwas“ ist es wert, als hingebungsvollste Aussage des Tages gekürt zu werden. Ich ließ trotzdem Geld da, zumal ich die liebe Frau doch aus ihrem Nachmittagsschläfchen hochgejagt hab.