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Photo-Update-Woche 4 und worx

Heute präsentiere ich hier mal eher Ungewohntes, nämlich was ich so in den letzten Monaten mit eigenen Händen hergestellt habe. Ich darf mein Licht nicht unter den Scheffel stellen, sagte mir letztens jemand.

Da wäre also mal dieses Designerstück aus Samt, Größe: Etosha, Farbe: Etosha, Model: Etosha.

Designerstück
Entstanden ist es aus dem Mut der Verzweiflung – ich hab oft eine ganz bestimmte Vorstellung von einem Kleidungsstück, das ich zu erwerben trachte, das es aber so nirgends zu kaufen gibt. Also bleibt eigentlich keine Option außer Selbermachen!

Außerdem hab ich vor Weihnachten vier räudige Stofftiere angefertigt, für meine drei liebsten Freundinnen und mein Nefferl:

Einzelstück Einzelstück Einzelstück Einzelstück

Ebenfalls für Weihnachten hab ich einen ganzen Haufen Lesezeichen aus Leder und Perlen hergestellt. Die Idee kam mir, als mir beim Lesen die Oiglein zufielen, ich wiedermal ohne Lesezeichen dasaß, und irgendein unwürdiges Papiertaschentuchverpackungsplastikfizzerl als Ersatz herhalten musste.

Lesezeichen aus Leder

Darüber hinaus erstand ich vor einigen Monaten ein hundsordinäres weißes Regal, das ich mithilfe von Gipsrelief-Elementen und Airbrush im letzten Sommer zu einem Designermöbelstück erhob:

Designermöbel Designermöbel (Ausschnitt)

Aufträge für seltsame Tiere, lederne Lesezeichen oder auch Traumfänger in Wunschfarben nehme ich gerne entgegen, nur ein solcher Designermantel würde arbeitszeittechnisch eindeutig unerschwinglich ausfallen – und daher ausfallen. ;)


Bei den Fotos gibts heute einen Mix aus paar schrägen Wienansichten, bunten Wolken, kleinen Tieren und krassen Pflanzen zu beäugen. Auch ein bisschen Industrieromantik ist wieder dabei. Viel Spaß!

Unter einer Donaubrücke Auf einer Donaubrücke An der Donau An der Donau Breclav

Abend Sichelmond Send me an angel Kalt-warm

Dünnhäutig Aloe Vera Giftig!

Schwebfliege Flattermann

Gottesanbeterin

Außerdem hatte ich letztens bei den lustigen Tieren ein Foto vergessen, nämlich das von der lieben Jade, wo sie mit ihrem Kauknochen aussieht wie früher Kater Karlo mit seiner Zigarre.

Zigarrenhund

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Photo-Update-Woche 3

Wünsch dir was! mkh gewinnt den Kommentator-Wunsch-Preis – mangels Konkurrenz war das keine allzu große Herausforderung.

Altes Esterházy-Jagdschlösschen
Hier gibts, extra für dich, noch
Altes Esterházy-Jagdschlösschen
mehr Altgebäude-
Altes Esterházy-Jagdschlösschen
Romantik. Auch dieses Tor ins Nichts…
Tor zur Bergwelt
könnte dir eventuell gefallen.

Weil ich mit mir das Spiel „Wie überfordere ich mich am effektivsten selbst?“ gespielt (und leider verloren) habe, müsst ihr euch heute selbst hinüberbemühen, um zu sehen, was es sonst noch Neues gibt. (Link gilt nur noch für kurze Zeit.)

Wer hingegen nur meine zwanzig Zehen sehen will, kann hierbleiben. Könnt aber auf die Dauer eventuell fad werden.

Feucht-fröhlich
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Photo-Update-Woche 2

Hier ist die zweite Ladung: Fotos durch das Mikroskop – die feinsten Bestandteile feiner Bestandteile. Quasi die Steigerungsstufe meiner ohnehin schon vorhandenen Vorliebe für Makros.

Genau betrachtet
Genau betrachtet Genau betrachtet Genau betrachtet Genau betrachtet Genau betrachtet Genau betrachtet

Weils gerade so gar nicht dazupasst, gibts auch noch industrieromantische Fotos vom alten Schlachthof in Wien-Donaustadt, der dem baufälligkeitsaffinen Hobbyfotografen für einen halben Nachmittag beste Unterhaltung bietet…

Alter Schlachthof, Wien-Donaustadt Alter Schlachthof, Wien-Donaustadt Alter Schlachthof Wien-Donaustadt

…und ein einsames Knöspchen.

Filigran

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Photo-Update-Woche

Dies wird die Woche der Photo-Updates. Klingt doch gleich viel besser als Woche der Wortfindungsstörung. ;)

Die Fotos mit einer Markierung fürs Onlinestellen in meiner Datenbank wurden immer mehr – und immer älter. Manche haben schon einen Bart. Die Sensation ist, ich habe sie heute alle auf einmal erlöst und hochgeladen. Vorerst sind sie aber noch versteckt. Ich werde sie im Laufe der Woche grüppchenweise sichtbar schalten.

Als Auftakt gibts 27 neue Bilder im Graffiti-Album. Die sind so neu, dass „März 2008“ in den Exif-Daten steht! =)
Donauinsel Panorama
Donauinsel

Donauinsel Donauinsel Donauinsel Donauinsel

Donauinsel

Donauinsel Donauinsel Donauinsel Donauinsel Donauinsel Donauinsel

Donauinsel Panorama

Donauinsel Donauinsel Donauinsel Donauinsel Donauinsel

Donauinsel Panorama

Donauinsel Donauinsel Donauinsel Donauinsel Donauinsel

Donauinsel Panorama

Und eine Montage:

Donauinsel - Fotomontage

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Es ist vollbracht!

In mühevoller Kleinarbeit habe ich meine alte Fotogalerie in der neuen Galerie rekonstruiert. UND alle Links und Bildquellen hier in dieser Pfanne aktualisiert. Alle alten, mit ‚Bebildert‚ kategorisierten Einträge sollten jetzt wieder über ihre zugehörigen Bilder verfügen. Einen Teil davon hatte ich schon an grauen Novembertagen gemacht, den Rest hab ich heute endlich erledigt.

Ich musste dazu die alten Bilder, die ich vom Server gesaugt hatte, mit dem richtigen Datum versehen und die Texte und Beschreibungen aus einem Backup-File kopieren und einfügen (hab ich nicht bei allen gemacht, aber bei vielen), sie hochladen und auch zum entsprechenden Eintrag verlinken, jeden einzelnen Eintrag mit Fotos unter die Lupe nehmen, neue Bildlinks setzen, neue Links setzen, alle Verlinkungen zur alten Galerie endlich rauswerfen. In der neuen Galerie musste ich die entsprechende Ordnerstruktur schaffen und Berechtigungen setzen (da die alten Bilder relativ klein sind und sonst unter die magische 500Pixel-Grenze gefallen wären, unter der der nicht registrierte Benutzer wiederum nix sehen würde, weil … das is ur kompliziert). Egal. Lange hat’s gedauert, aber jetzt ist wieder (fast) alles da, was es früher gab.

Das alles tu ich natürlich nur für euch (und natürlich, weil ich so ein furchtbarer Perfektionist bin)!

Ich hab auch die uralte Cindy-Page wieder auferstehen lassen, die jetzt ein Cindy-Album ist. Irgendwie häng ich dran. Da ist das Lumpi noch so jung. (Gut, die Fotos sind eher von niederer Qualität, aber trotzdem.)

Es gibt jetzt auch diverse virtuelle Alben, zB für die diversen Lustigkeiten. [Edit 03/2015: Neue Seite hier.]

Es kamen mir dabei viele schöne, alte Geschichten unter, die ich schon vergessen hatte, und schön geschriebene Artikel, von denen ich gar nicht recht glauben konnte, dass sie von mir sind. Gnihi :)
Und prächtige Fotos, auf die ich auch im Gallery2-Zeitalter nicht verzichten möchte. Zum Beispiel die von der Feder auf der Windschutzscheibe.

Ich würd mich sehr freuen, wenn der eine oder andere von euch sich ein bisschen durch die alten bebilderten Einträge klicken würde. (Probleme oder wirre Links bitte melden. Dankeschön!)

20070311_Hainburg2

Alles wieder da! Juchuu!

OT: Derzeit ist in meiner Gallery ein Bewertungssystem online, das bleibt aber nicht so. Auf die Sterne zu klicken ist also (auch für registrierte Benutzer) relativ sinnlos. Für die Auswahl der Kalenderbilder hab ich andere Pläne. Genaueres folgt.

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Photo-Update

Unlängst behauptete ich, ich hätte das genialste Foto gemacht, das ich je gemacht habe. Ich habe an diesem Tag nämlich den Herrn Gatten wider Erwarten doch noch von der Couch loseisen und zu einem Fotoausflug animieren können.

Dort draußen, in der Pampa am Flüsschen, da waren Wassertropfen auf einer Vogelfeder. Einer davon war bereits gefroren.

Ich hab ihn gefunden.
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Und geknipst.
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Unter Einsatz des Lebens meiner Hände. Es war saukalt!
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Und unter Einsatz meiner Hose, weil ich natürlich auf der Erde im Schneematsch rumknien musste.
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Und ich hab das Ding scharf gekriegt! :)
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(Jetzt lebhaften Trommelwirbel imaginieren)
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Und es sind noch allerlei zauberhafte und zerbrechliche Schönheiten aus Eis und Wasser in der Fotopfanne gelandet. Hoffentlich sind alle Herdplatten aus, damit sie uns nicht wegschmelzen!

Schneestern Schneestern Schneesterne Schneesterne Schneestern

Eiszapfen als Schachfiguren Eiszapfen als Schachfiguren Eiszapfen als Schachfiguren Eiszapfen als Schachfiguren Klein anfangen

(Alle meine Eis-Fotos)

Ich hoffe, Ihr habt so viel Freude dran wie ich!

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Bergromantik im Land der salzigen Burgen

Das vergangene Wochenende war schön, aber in erster Linie anstrengend. Die lange An- und Rückfahrt, der ständig aufrecht zu erhaltende soziale Gesichtsausdruck, und dann der relativ enge Zeitplan, der allerdings nicht vorgegeben war, sondern sich einfach aus den Möglichkeiten vor Ort ergab. Beispiel Öffnungszeiten Eislaufhalle in der Vorsaison: 13h – 15:30. A blede Zeit. Zerreißt den Tag in der Mitte. Konkret bedeutete das: Aus der warmen Wellness-Oase in die kalte Eislaufhalle – und retour.

Trotzdem waren wir zweimal eislaufen, und die Hockeyschuhe, die ich mir voriges Jahr ertauscht, aber nicht mehr am Eis getestet hatte, passen halbwegs. Das ist bei mir eh schon das höchste der Gefühle – wenn ich in einem Eislaufschuh mal wirklich richtig gut drinstehen will, muss ich mir wohl einen Schuh an den Fuß schäumen lassen. Insbesondere an den rechten – der entspricht bei mir irgendwie nicht der EU-Norm. Wenn ich mit diesem Fuß und gewohntem Schwerpunkt, also verkrampfungsfrei, in einem Eislaufschuh stehe, kippe ich nach innen. Am linken Fuß funktioniert das bestens, da bleibt die Kufe senkrecht, was das Eislaufen wesentlich erleichtert.

Es waren ja nicht meine Kollegen, die da Weihnachten feierten, sondern die meines holden Sonnengottes. Des Abends gabs soziale Happenings mit integriertem Besäufnis, im Laufe dessen mir einige Gesichter doch wieder bekannt vorzukommen begannen, deren Einprägung sich innerhalb der letzten zwei Jahre (seit der letzten ‚Weihnachtsreise mit Partner‘) in tiefere Hirnregionen zurückgezogen hatten. Von Namen zu diesen Gesichtern, abgesehen von ein paar Schlüsselgestalten, sind diese Hirnregionen aber generell weitgehend frei, eine Tatsache, mit der ich mich langsam abzufinden beginne.

Auch die Slapstick-Komponente durfte nicht fehlen, und so kam es beim Frühstück am Montag, dass ich am Vierfach-Getränkespender beim Zapfen eines Schusses Orangensaft für meinen Tee mit dem linken Handgelenk versehentlich auch den Nachbarspender betätigte, worauf dieser eine nicht unwesentliche Menge Johannisbeersaft mit ebensolchem Druck in meinen linken Ärmel schoss. Zum Glück war meine Weste ebenfalls johannisbeerfarben.

Der Montag begann mit zartem Morgenrot und blauem Himmel. Der Blick vom Balkon des Hotelzimmers war die pure Bergromantik.

Zell am See Zell am See

Also begaben wir uns auf den Berg, denn nach zwei Tagen heftigen Schneefalls lockte uns das sonnige Wetter. Was es da heutzutage schon alles gibt! Als ich zum letzten Mal ein Schigebiet aus der Nähe sah, musste man sich den Arsch noch auf Sesselliftsitzflächen aus gegittertem Metall abfrieren und war oben angekommen so stocksteif und weggetreten, dass man Yetis, Eisbären und Pinguine sah. Heute hingegen gibts hübsche, warme nicht ganz so eiskalte, rundherum verglaste Minigondeln für das besondere romantische Erlebnis!

Gondelfahrt auf die Schmittenhöhe Gondelfahrt auf die Schmittenhöhe

Mein Angetrauter meint ja, ich sei adrenalinmäßig beneidenswert leicht zu erregen, aber da gehts ja auch wirklich tief runter unter so einer Gondel. Brüderlein, da hab ich an dich gedacht! Da hättest die Arschbacken zusammengezwickt! Sehr aufregend, diese Höhe! Bei jedem Rappeln über die Räder an den Haltemasten entfuhr mir daher ein entsprechendes Japsen, beim Runterfahren gings aber schon besser.

Gondelfahrt auf die Schmittenhöhe Etosha in luftigen Höhen

Noch mehr winterliche Romantik gefällig, weil wir gerade so schön in Stimmung sind?

Gondelfahrt auf die Schmittenhöhe Bergromantik Zell am See Winterlicher Weitwinkel

Eine nenneswerte Motivation will sich seit unserer Rückkehr bei mir partout nicht einstellen, vermutlich bin ich schon urlaubsreif. Es müssen aber noch einige Dinge erledigt werden. Das Fest der Feste naht, jeden Tag kommen Pakete hier an, und ich bin darüber hinaus mit der händischen Herstellung von Geschenken beschäftigt, über deren nähere Natur ich noch nichts sagen will, weil hier Menschen mitlesen, die sonst ihrer Überraschung beraubt würden. Aber es hat was mit Nadel und Faden zu tun.

Außerdem bin ich seit jeher auf der Suche nach einem schenkbaren Spielzeug, das in seiner Unwiderstehlichkeit für menschliche Hände einem zufällig auf dem Tisch liegenden Capodaster oder einer bezahnten Haarklammer nahekommt.
Ich glaube, heuer hab ich sowas gefunden! Rechnung per Vorauskasse zahlen und dann… gespannt sein! :)

Daneben versuche ich, noch ein bisschen bezahlter Arbeit nachzugehen und das Sudoku der terminlichen Koordination von Freundes- und Familientreffen zu lösen. Im Moment hab ich die 14 zweimal, was ganz eindeutig einen Regelverstoß darstellt.

Und bei euch so?

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Wanderer II

Ha! Das letzte Bild war noch mondfrei. Aber dafür hab ich gestern einen wolkenfreien Abend erwischt (halbwegs wolkenfrei, siehe Ausführungen weiter unten)! Gerade rechtzeitig für die anstehende Venusbedeckung.

Hier noch vor dem Verschwindibus der Frau Venus:

Mond, Venus und Jupiter Mond, Venus und Jupiter

Auch eine homöopathische Menge Abendrot spielte noch lieblich in die Szenerie. All das habe ich gemütlich vom Wohnzimmerfenster aus fotografiert.

Mond, Venus und Jupiter

Doch dann: Der Austritt der Venus durch den vielfach bewährten und von Profis gerühmten Thujenfilter.

Mond und Venus

Soll heißen: Wenn der Nachbar seine Hecke öfter mal schneiden würde, anstatt diese wunderbare Arbeit Jahr für Jahr großzügig uns zu überlassen und uns die Wohnzimmerfensteraussicht zu vermiesen, dann hätte ich vielleicht ein besseres Bild.

Nicht, dass ich mich nicht bemüht hätte! Kaum dass ich feststellte, das geht sich nicht aus, da verschwindet mir der Mond hinter der Hecke, lief ich, mit der Kamera unterm Arm und mit dem Stativ an allen Ecken und Engstellen anpömpelnd aus dem Haus, hinaus aufs erdige Feld, nur in Weste und Hausschlapfen, dass Gevatter Blasius im Nu meine Zähne klappern ließ. Dort angekommen gewann ich aber sogleich den Eindruck, es müsste sich wohl eher um eine Mondbedeckung durch die Venus handeln – denn plötzlich waren sie alle weg, hinter horizontnahen Wolken verschwunden.

Aber ich tröste mich: So ein schräges Foto hat sicher sonst keiner. ;)

In Australien haben die Menschen angesichts des Sternenhimmels ja noch mehr zu lachen. (thx to Ernst)

(Die Fotos habe ich absichtlich nicht durch den Rauschfilter laufen lassen, damit die schönen Details, wie die Sternchen an der Venus (am zweiten Bild) und der Erdschein am Mond, nicht verlorengehen.)

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Für Möchtegern-Mitesser

Unmittelbar vor dem Moment des gierigen Zustechens auf das letzte Stück Nutellaschnitte ohne Nutella™ hab ich noch ein Foto davon erjagt – für alle, die ihn verpasst haben, den Quasi-Ceh-Geburtstagskuchen, allerdings ohne Ceh, gibts hier zumindest einen optischen Eindruck. Ich tu ja, was man mir sagt.

Eigentlich war’s ja ehrlich gesagt ein Frau-vom-Chef-Kuchen – ich hab das ganze Blech voll Kuchen mit ins Büro genommen, damit ich auch genug Testesser für den ersten Rezeptversuch zur Verfügung habe – und weil Frau-vom-Chef eine Haselnussallergie hat, wäre ich mit einer Nutellaschnitte mit Nutella nicht halb so gut angekommen. Also habe ich das Nutella in der Creme durch Suchard Express ersetzt. Schmeckt genauso gut.

Leicht zu erkennen ist jedenfalls, dass das Durchschieben unter Türen sich bei diesem Kuchen schwierig gestalten würde, und zwar unabhängig davon, ob es sich nun um asiatische oder europäische Türen handelt. Das einzigartige Geschmackserlebnis, diese Saftigkeit bei nicht zu starker Süße, die überwältigende Harmonie der Verschmelzung von Creme und Kuchen im Mund, lässt sich hier freilich nicht angemessen wiedergeben.

Quasi-Ceh-Geburtstagskuchen

Rezept gefällig? Meine (vereinfachte) Variante:

Zutaten Kuchen:

Zutaten Creme:

6 Eier, getrennt
290 g Zucker, 1 Pkg Vanillezucker
1/8 l Öl, 1/8 l Wasser
4 EL Kakao
200 g Mehl (glatt), 1 Pkg Backpulver
1 l Patisserie-Creme ¹
3 Päckchen Sahnesteif
3 EL Staubzucker
5 EL Nutella (oder Suchard Express o.ä.)

Kuchen

Eischnee schlagen. Dotter und Zucker schaumig rühren. Kakao und zuerst Öl, dann Wasser dazurühren. Das Mehl mit dem Backpulver einrühren und den Eischnee unterheben. In einem hohen Backblech bei 180° etwa 30 Minuten backen. Kuchen auskühlen lassen.

Creme

Patisserie-Creme einige Minuten schlagen und dann Sahnesteif und Staubzucker beimengen. Weiter mixen, bis die Creme sehr dick ist. Laut Rezept halbiert man die Menge und rührt nur in eine Hälfte Nutella (oder eben Trinkkakao) ein, und streicht dann erst die dunkle, dann die helle Creme auf den abgekühlten Kuchen. Ich habe die Creme nicht getrennt, war mir zu viel Patzerei.

¹ Kriegt man bei größeren Supermärkten, steht im Kühlregal. Man halte die Augen nach einem Tetrapack in dunkelorange offen, auf dessen Vorderseite eine weiße Cremetorte abgebildet ist. Es handelt sich um ein schlagobersähnliches Milchmischerzeugnis, das aber statt den 36% von Schlagobers ’nur‘ 30% Fett beherbergt.