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Kuriositätenkabinett 7

Kuriositätenkabinett • Radiergummis/Erasers #Palau #Puppenküche
Tweet von @Et0sha

Mein Kollege Lincoln kam mit diesen Radiergummis daher. Wegen Süßheit von der bestimmungsgemäßen Verwendung ausgeschlossen.

Dazu noch die Wuchtel der Woche:
Unsere Kollegin Yuen spaßhalber beim Zwischendurch-Bad im Meer am beliebten und von Touris vielbesuchten Cementery Reef: „Oh, the water is salty!“
Asap, der Aquarist und Bootskapitän: „That’s because a lot of snorkelers just left.“

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Da Blechl

Beim Aquarium angekommen, ist rechterhand vor der Aquariumseinfahrt eine Tankstelle mit Shop und eventuell mit kleiner Werkstatt (man weiß es nicht genau). Der Sprit ist dort am billigsten, und man kann auch seine Lunchbox dort erstehen oder Zigaretten. (Die von den Phillipinen sind die teuersten ($ 5,70 gegen $ 4,95 für die aus Australien), schmecken dafür aber auch am scheußlichsten). Man kriegt dort je nach Tagesangebot auch frische Kokosnüsse mit Strohhalm oder Bananen (ohne Strohhalm).

Als Name des Ladens steht dort in Blockbuchstaben BELECHL M-DOCK. Für uns ist er aber „da Blechl“, weil das gut zu einer Tankstelle eventuell mit kleiner Werkstatt (man weiß es nicht genau) besser passt. Nicht, dass einer glaubt, dass ich den Laden belächl.

Und hier kommt noch etwas – für meinen Bruder, der nämlich heute Geburtstag hat.

Das mag zwar nach Flaute aussehen, ist aber nur eine ganz normale Pause. ;) Boote unter Segel sieht man hier selten, weil die Inseln so nah beinandstehen.
Alles Gute, Bruderherz!

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Die Bonusspur

Um zu unserem Guten-Morgen-Faktotum zu gelangen, müssen wir auf Korors Hauptstraße. Auf dieser Hauptstraße gibt es drei Spuren. Erstmal außen eine Spur für jede Fahrtrichtung, klar. Und dann gibt es die Mittelspur. Diese steht den Linksabbiegern zur Verfügung, und zwar jenen aus beiden Richtungen. Aber die Mittelspur kann noch mehr! Wenn es sich morgens staut (und das tut es zuverlässig, weil es eben nur diese eine Hauptstraße gibt und kaum Schleichwege rundherum), dann wird die Spur ab halb acht zur Bonusspur für die Fahrtrichtung Malakal. Das ist auch die Richtung, in die wir morgens fahren. Die „Vorzugsrichtung“ darf also zwei Spuren benutzen, die andere Richtung nur noch eine. Weiterlesen

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Noch mehr Hund

Manche der Hunde hier sind wohlgenährt, vor allem die innerhalb der Stadt, andere wieder sehen armselig und knochig dürr aus. Ich hab auch schon erzählt, dass sie recht geübt darin sind, Hauptstraßen zu überqueren. Auf den Nebenstraßen sieht man sie manchmal mitten auf der Straße liegen – gerne auch zu zweit, um ein bisschen zu balgen. Wir haben auch schon erlebt, dass ein Hund nachts mitten auf der Straße im Dunkeln liegt und schläft. Man muss hinter jeder Kurve mit einem Hund auf der Straße rechnen, in der Gasse zum Aquarium gibt es sogar eine bestimmte Vorzugsstelle. Weiterlesen

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El Reisehase Special

Auf zweifachen Wunsch speziell für den El-Reisehase-Fanclub (und weil hier gerade so ein fantastisches Internettempo ist) kommen hier mehr Bilder von seinen Abenteuern!

Der mutigste Hase der Welt ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil meiner Reisen, er hat auch seine eigene Kategorie. Klick auf den Link „El Reisehase“ unter dem Eintrag bringt alle seine Posts!

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Aufholjagd: Dezember

Hey Leute, wir sind aus Peleliu zurück und arbeiten schon wieder den zweiten Tag ganz fleißig. Unser Ausflug war toll, wir hatten drei wunderbare und interessante Tage. Aber dazu später mehr. Hier kommt erstmal der letzte Teil der Überwasser-Aufholjagd, bevor wir dann etwas verspätet auch in dieser Pfanne ins Neue Jahr starten. Ich hoffe, ihr freut euch über die Geschichten und Fotos.

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Web mir einen Vogel!

I MADE this one with MY OWN hands, folks! (plus 15 more!) #soproud #palau

Tweet von @Et0sha

ICH habe diesen Vogel EIGENHÄNDIG gemacht! Und noch 15 weitere, zum Üben. Und ich habe es drei weiteren Menschen beigebracht. Und das war nur der Nachmittag!

Morgen (Samstagabend) ist hier im PICRC großes Jubiläums-Galadiner (13.Jahrestag), und alle sind heute damit beschäftigt, Deko herzustellen und Tische hin- und herzutragen. Morgen wirds vermutlich noch einen Tick hektischer.

Und am Samstag früh fahren wir mit unseren Nachbarn und deren Freunden für drei Tage auf die Insel Peleliu, WWII-Plätze fotografieren, Insel erkunden, tauchen. Hier in der Pfanne wirds also kurzzeitig still, aber keine Sorge, am Mittwoch bin ich dann wieder da. Hoffentlich nicht mit allzuvielen Fotos im Gepäck – mein Computer meldete bereits gestern „Festplatte voll, bitte löschen Sie Daten“. Hab ein bissl zu viel fotografiert in letzter Zeit. Und zu wenig alte Fotos nach Extern verschoben, weil zu wenig Kategorisierungsarbeit erledigt.
Außerdem muss ich heut noch Wäsche waschen und alles mögliche Zeugs fürs lange Wochenende packen, wobei ich aber morgen zum Diner meine Kamera noch brauche. Wenn mir also noch schnell ein paar Arme wachsen könnten, wär’s gar nicht unpraktisch.

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Aufholjagd: Aimeliik am Christtag

Am 25. Dezember war ich alleine auf der großen Nordinsel Babeldaob unterwegs, denn Martin ging tauchen. Ich wollte den Staat Aimeliik erkunden, dort waren wir bisher noch nicht, und man weiß ja nie, was man so alles findet, wenn man auf eine sehr holprige Straße abbiegt und sich dort mal ein paar halbe Stunden lang ordentlich durchrütteln lässt.

In diesem Fall handelt es sich, wie ich nach und nach feststelle, um einen gar wunderbaren Staat voll netter Menschen, schöner Aussicht und – was eine Sensation ist – voller Straßenschilder! Das gibts hier nicht so oft. Auf der Hauptstraße, ja, da gibt es tatsächlich Hinweisschilder, die erahnen lassen, in welche Ecke der Insel das Erwählen dieser Abzweigung theoretisch führen könnte, aber hat man mal eine dieser Abzweigungen genommen, dann ist schnell Schluss mit der Informationsfreude. Es gilt die Faustregel: Je holpriger der Weg, desto weniger mitteilungswillig ist er auch.

In Aimeliik ist das anders, und das ist gut so, denn die Straßen sind recht lang. Man kann sich zwar anhand unserer doch etwas dürftigen Landkarte auch nicht immer etwas drunter vorstellen, aber manche Dinge klingen einfach interessant und wollen erforscht werden.
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