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Schau genau

Aus den Nutzungsbedingungen des genannten Forenhosting-Anbieters:

3.6. Benutzer gewähren XtremeServers sämtliche Rechte an Inhalten, die auf dem Server oder in den Datenbanken von XtremeServers gespeichert sind. Insbesondere werden uneingeschränkte und zeitlich unbeschränkte Nutzungsrechte an XtremeServers vergeben. Desweiteren versichern die Benutzer, dass die entsprechenden Inhalte weder rechtswidrig sind, noch Rechte Dritter verletzen.

Also bitte nur einwandfreie Ware liefern.

Irrelevantes PS: In den Nutzungsbedingungen eines anderen Forenanbieters fand ich das schöne Wort „Uhrheberrecht“.

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Update

Achtlos:

Verleser heute beim Studieren eines Süßwarenregals im Supermarkt: Feuchtkekse.
Dabei warens mit Frucht. Was so ein Buchstabe ausmacht!

Gedankenlos:

Die Hersteller so mancher Alltagsgegenstände. Heute: Ein Poolthermometer mit Comicfigürchen oben drauf, Temperaturbandbreite: +40° bis -30°. Gradeinteilung aber nur in Zweier-Schritten. Man braucht ja auch nicht mehr.

Anspruchslos:

Bei uns ist der Muttertag immer sehr stressfrei, wie schonmal berichtet. Keine stressigen Mittagessen in überfüllten Restaurants, keine überteuerten Blumenkäufe im letzten Moment. Heuer: Mutter ruft an, berichtet, sich ein Wunsch-Blümchen gekauft zu haben und findet, „Wenns wollz, könnz mir ja was draufgeben.“

Schamlos:

Wenn man mithilfe einer Suchmaschine auf Dateiensuche im Netz ist, hilft der Suchanfrage-Zusatz „intitle:“index of“.

Trostlos:

Bei den teils doch recht hirnweichen Brainstormern auf brainr las ich letztens, es hätten die meisten Leute regelmäßig Michael Jacksons Musik gehört, die „in den trostlosen 80ern aufgewachsen“ seien. In mir beganns natürlich sofort zu hüpfen und zu kreischen „Die 80er waren nicht trostlos!“ Heute früh ziehe ich ein grau-weißes Batikshirt an und bemerke, das hab ich in den angeblich so trostlosen 80ern in London gekauft. Da konnte man Kleidung kaufen, die 25 Jahre hält. Und wenn man etwas Actionreiches spielen wollte, musste man sich noch von seinem Arsch erheben. So trostlos war das.

Respektlos:

– „Ich hasse Österreicher. … Nein, ich hasse nur alles, was aus Österreich kommt.“
„Echt interessant. Was denn zum Beispiel?“
– „Öööhm, Christina Stürmer. H!tler. Jaa, das wars eigentlich schoon. … Ach, nee, ihr seid ja ok, aber warum müsst ihr so scheiße reden?“
Schaißöö? Isch als Östraicha? Ach neee, komm. Echt jetz? Ach Mennooo. Da kann isch nu würklisch nix mit anfannng.

Ehrlos:

Wer ist dreckiger – der, der nicht duscht, oder der, der’s ausplaudert?

Fraglos:

Mühe ist dafür da, um vermieden zu werden.

(Dank an Ceh, den stets großzügigen Wortspender.)

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Asiatische Zeichen anzeigen in Windows XP/Firefox/IE

Mein Hals nahm schon Sumoringer-Ausmaße an, weil ich es einfach nicht fertigbrachte, in Cehs Blog die chinesischen Zeichen angezeigt zu bekommen, weder in Firefox noch in IE! Tipps im Stile von „Da brauchst doch nur…“ fruchteten nicht wirklich. Anscheinend war im Betriebssystem alles richtig eingestellt, und diverse Versuche in den Zeichencodierungs-Optionen von Firefox brachten immer nur noch mehr fehlende Zeichen, niemals aber weniger.

Da googelt man natürlich und liest immer wieder das, was man eh schon wusste, dass nämlich in der Systemsteuerung in den Regions- und Sprachoptionen unter „Sprachen“ ein Häkchen bei „Dateien für ostasiatische Sprachen“ gesetzt sein muss. Jaaahaaa! Was aber, wenn das Häkchen dort die ganze Zeit schon gesetzt war, und die Anzeige trotzdem nicht funktioniert?

Überraschung: Dass dieses Häkchen gesetzt ist, bedeutet in Win XP offenbar nicht zwingend, dass die benötigte Schriftart zur Anzeige dieser Schriftzeichen auch tatsächlich installiert wurde. Man kann also entweder die Sprachunterstützung erst ausschalten und dann via XP-Installations-CD wiederholen, oder aber einfach nur die benötigte Schriftart nachinstallieren – insbesondere dann, wenn man keine Windows-CD hat und/oder die erweiterte Sprachunterstützung gar nicht braucht, weil man die depperten (tschuldigung) Zeichen sowieso einfach nur anzeigen will und nicht eingeben.

Eines der dafür geeigneten Font-Files heißt zB Arialuni.ttf. Diese Schriftart runterladen und installieren, dann klappts auch mit der Anzeige im Browser.
(Wie installiert man eine Schriftart?)

Will man nur die Zeichen anzeigen, dann reicht es, diese Schriftart installiert zu haben. Eine Aktivierung der Eingabesprache „Chinesisch“ in den Regions- und Sprachoptionen oder womöglich ein Einschalten der verwunschenen Eingabegebietsschemaleiste (was für ein Wort!) ist dazu definitiv nicht nötig.
(Verwunschen deshalb, weil das Ding sich immer wieder reindrängt, vordrängt und auf diverse Tastenkombinationen reagiert, selbst wenn man definitiv alle Shortcuts ausgeschaltet hat.)

Die Zeichencodierung im Browser kann man wieder zurückstellen auf „Automatisch bestimmen – Universell“.

Dank gebührt der Firefox-Wiki – die Desinformation im Microsoft-Supportcenter kann sich der Herr Gates getrost dort hinstecken, wo die Sonne niemals scheint.
(Microsoft weiß, dass die meisten Händler keine Setup-CDs mehr zu vorinstallierten Rechnern dazugeben. Es ist daher reichlich dreist, in sämtlichen Hilfedokumenten davon auszugehen, dass eine CD vorhanden ist, und dem ohnehin schon etwas krawutischen Hilfesuchenden wiederholt den Satz „Legen Sie dann die Windows-CD ein“ um die Ohren zu hauen, ohne alternative Lösungswege anzubieten.)

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Völlig kostenlose Werbung

Ein prächtiges Beispiel von positiver Unternehmenskultur, gepaart mit witzigen, zielgenauen Werbetexten: Innocent Smoothies. Es lohnt sich, die Website zu durchforsten! Auch die Deutschland-Version ist gleichermaßen unterhaltsam.

Dafür mache ich gerne ungefragt Werbung – da stimmen Qualität, Philosophie und Humor. Mir gefällt das sehr. Offenbar ist man dort nicht nur der augenzwinkernden Seite des Lebens zugeneigt, sondern auch jenen Menschen, die am Ende der Wirtschaftskette stehen, dem Umweltschutz und der Wertschätzung für Mitarbeiter – innocent Großbritannien wurde sogar zum „best workplace in the UK“ gekürt.

Das ist die Zukunft – und nicht jene Dienstgeber, die immer nur unser Bestes wollen, dafür aber zu keinerlei Zugeständnis oder gar Honorierung bereit sind. Die können sich schonmal warm anziehen!

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Ask Dr. Etosha

Man hat via Google das Pfannenorakel (also mich) wieder nach essentiellen Weisheiten gefragt. Hier kommen die Antworten.

  • skype stimme bisschen tiefer

    Naa, wer hat sich denn da im Skype-Chat als älter ausgegeben, als er in Wirklichkeit ist? Ich warte noch auf die Suchanfrage „hormon tablette stimmbruch einleiten“.
    Ich empfehle dieses hier. Oder noch besser: das da – das ist dann auch gleich webcam-geeignet.

  • bett vakuumpack

    Das wünsch ich mir für uns daheim auch manchmal, insbesondere nach dem Genuss blähender Speisen. So eine Bettdecke mit Toppits-Verschluss obendran, die man von den Ecken bis zum Hals dichtmachen kann, das wär was! Einmal in rosa, einmal in himmelblau. Man ist dann nicht nur vor des Partners Hauch des Todes geschützt, sondern auch vor dem eigenen. Hach! Eine Marktlücke!

  • klobrille hochklappen auf englisch

    …wird wahrscheinlich von einem „Excuse me“ begleitet, ansonsten macht man’s auf die gleiche Art wie bei uns.
    Ach so, die Phrase auf englisch? Hier vermute ich: Flap the loo’s glasses.

  • Schmutziges Geschirr und Fotos

    Hier?? Naja, zugegeben, manchmal stapeln wir schon das schmutzige Geschirr in einer ebensolchen Pfanne. Aber nicht in meiner schönen zartrosafarbenen niemals fettigen Pfanne hier! Und selbstverständlich fotografieren wir das dann nicht auch noch. Man ist ja froh, wenn man wieder wegschauen darf.

  • Ich möchte mit Juliette schlafengehen aber vorher mit ihr duschen

    Und warum erzählst du das Etosha und nicht Juliette?
    Blöd für dich: Juliette duscht prinzipiell morgens.

  • gibt es etwas positives daran, sich nicht unterordnen zu können?

    Aber selbstverständlich! Man muss nie für Idioten arbeiten!

  • palatschinken gefüllt mit foto

    Man kann alles mögliche in Palatschinken füllen, Süßes oder Pikantes, die schmecken eigentlich immer gut. Aber Fotos würde ich doch für etwas zu trockenes Füllmaterial halten. Vielleicht, wenn man sie mit etwas zusätzlichem Fixierbad übergießt?

  • wo kann man hühnerküken kaufen?
    wie wirkt musik auf hühnerküken?

    Da hatte aber jemand für Weihnachten was ganz Besonderes vor!
    Also, Hühnerküken kauft man am besten direkt von der Mutter. Der Hühnermutter. Damit kommt das Geld dorthin, wo die tatsächliche Arbeit stattfindet, und man vermeidet, dass Kükenzwischenhändler sich am Kükenumsatz sinnlos bereichern.
    Das mit der Musik ist schon schwieriger, kommt vermutlich auf die Musikrichtung an. Bei Kuschelrock werden sie sicher noch flauschiger. Aber eines weiß ich: Wenn das Hühnerküken andauernd steppt, sollte man das Teelicht unterhalb des Käfigs ausblasen.

  • Aus welchem körperteil des mannes macht man rinderbraten?

    Wenn er ein richtiges Rindvieh ist, eigentlich aus jedem.

  • Kann mein kopf nur unter scherzen nach links drehen

    Witzebuch kaufen, viele Witze auswendig lernen. Sonst könnte es passieren, dass man in einer Gefahrensituation plötzlich keinen Scherz parat hat – die Sicherheit ist dann nicht mehr gewährleistet. (Wobei, bei Rechtsvorrang ist das nicht ganz so schlimm, daher vorerst nur in Siedlungsgegenden autofahren.)

  • pfeifen im ohr alternative

    Alternativ zum Pfeifen im Ohr kann man auch mit dem Mund pfeifen, was das Ohr aber wiederum vernimmt und weiterleitet, wodurch sich das Ganze eigentlich aufs selbe rauskommt.

  • muskelzucken abstellen

    Das wüsst ich auch gern! Falls jemand einen Geheimtipp hat, immer her damit. Bei mir wirkt nichtmal mehr ‚es jemand anderem zeigen wollen‘.
    In milden Fällen hilft das nämlich. „Hier, fühl mal… !?? Oh, jetzt isses weg.“

  • Tags: Suchbegriffe, Suchanfragen

    Inhaltsverzeichnis Suchanfragen

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Rudimentäre Sedimente von Rückständen von Hirn

Dem umgekehrten Flynn-Effekt zufolge wird Europas Menschheit ja hier und dort immer dümmer. Vielleicht ist das der Grund, warum uns in einem neueren Werbespot des Schachtelwirtes nochmal genau erläutert wird, dass man tatsächlich von der Größe eines einzelnen Pommes Frites auf die Größe der ursprünglichen Kartoffel schließen kann! Eine Sensation! Man soll ja seine Fähigkeit, logische Schlüsse zu ziehen, stets zu perfektionieren suchen. (Übrigens ist es ein germanischer Spot – was sagt uns das?)

Das Ganze erinnert mich ein wenig daran, dass der Prozentsatz jener Kinder, die fest an Außerirdische glauben, verblüffend genau mit dem Prozentsatz jener Kinder übereinstimmt, die noch nie im Leben eine Kuh gesehen haben.

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Kornkreise

Habt ihr euch schonmal Kornkreis-Bilder angesehen? Ich meine, mehr als eines, und mehr als einen simplen, gestempelten Kreis in einem Feld? Hach, es gibt ja soo schöne! Manche sind einfach die pure Freude! Und wusstet Ihr übrigens, dass Kornkreise die Kornhalme niemals knicken, sondern nur verbiegen?

Sehr umfangreiche Archivlinks gibts bei kornkreiseforschung.de. Dort findet man zB das International-Archiv 2008. In den Listen gibts ganz rechts außen oft einen Link zu einer externen Beschreibungsseite, meistens zum cropcircleconnector (der selbst aber etwas zickig zu bedienen ist bzw. restriktive Anwandlungen zeigt, sprich, man kann viele Seiten als Ohneglied nicht aufrufen).

Aber seht euch doch mal bitte den hier an! Oder den! Oder diesen da, einer meiner absoluten Favoriten aus dem Jahr 2008. Aber ich warne hier der Fairness halber vor dem Surfen im Archiv – ein Nachmittag ist da weg wie nix!

Auch auf Googlemaps gibts ein paar Kornkreise u.ä. zu sehen: Hier, da und dorten. Letzteres ist ein seltsames Gebilde in der ägyptischen Wüste.

Falls ihr euch jetzt fragt, ob bei mir daheim das I WANT TO BELIEVE-Poster an der Wand hängt – nein. Ich glaube, dass Kornkreise menschlichen Ursprungs sind. Allerdings nicht im Sinne von „lasst uns doch am Wochenende mal ein Muster in die Gerste trampeln“, vielmehr denke ich, dass der Stand des menschlichen Bewusstseins sich hier ausdrückt. Dies in vergänglichem Korn stattfinden zu lassen scheint mir im Hinblick auf die stetige Veränderung und Erweiterung des menschlichen Bewusstseins sehr angemessen und passend zu sein.

Ebenfalls ein lustiges Phänomen, wenn auch vermutlich eher nicht so wundersamen Ursprungs, sind Eiskreise. Sehenswerte Fotos gibts zB auf kornkreiseforschung.de von Eiskreisen in Russland.

Ich selbst hab mich in letzter Zeit ein bisschen mit der Geometrie hinter den Kornkreisen, mit goldenem Schnitt und Proportionen beschäftigt, viele, viele Löcher mit dem Zirkel in Papier gestochen, Unmengen an Linien gezogen, sogar Gleichungen aufgestellt! Ha, und das MIR! Aber mein technisch höherbegabter Mann stand mir geduldig zur Seite. Ich bin ja bei diesem x²-Phi-Pi-Scheiß eher unbegabt und -darft. Wenn ich eine Gleichung sehe, beschließen meine Hirnzellen, in einer Art masochistischer Remineszenz an den Matheunterricht in wilde Panik auszubrechen, etwa so: Smilie by GreenSmilies.com Smilie by GreenSmilies.com Smilie by GreenSmilies.com Smilie by GreenSmilies.com

Außerdem hab ich – das war nämlich der Sinn der ganzen Brüterei – ein Airbrush aus einer Kornkreis-Vorlage gesprüht. Ich wollte es nicht einfach nur abmessen, ich wollte wissen, wie die Kreisproportionen sich zueinander verhalten, damit ich es in jedem Maßstab nachkonstruieren kann. Bei sowas bin ich genau, da kenn ich kein „wird scho halbwegs passen“. (Was sich mit oben beschriebener Panik nicht immer gut verträgt. Aber so wohnen eben 17 Seelen ach in meiner Brust.)
Ein Bild davon gibts dann demnächst. Vom Airbrush. Nicht von meiner Brust.
(EDIT: Hier isses.)

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