Update

Achtlos:

Verleser heute beim Studieren eines Süßwarenregals im Supermarkt: Feuchtkekse.
Dabei warens mit Frucht. Was so ein Buchstabe ausmacht!

Gedankenlos:

Die Hersteller so mancher Alltagsgegenstände. Heute: Ein Poolthermometer mit Comicfigürchen oben drauf, Temperaturbandbreite: +40° bis -30°. Gradeinteilung aber nur in Zweier-Schritten. Man braucht ja auch nicht mehr.

Anspruchslos:

Bei uns ist der Muttertag immer sehr stressfrei, wie schonmal berichtet. Keine stressigen Mittagessen in überfüllten Restaurants, keine überteuerten Blumenkäufe im letzten Moment. Heuer: Mutter ruft an, berichtet, sich ein Wunsch-Blümchen gekauft zu haben und findet, “Wenns wollz, könnz mir ja was draufgeben.”

Schamlos:

Wenn man mithilfe einer Suchmaschine auf Dateiensuche im Netz ist, hilft der Suchanfrage-Zusatz “intitle:”index of”.

Trostlos:

Bei den teils doch recht hirnweichen Brainstormern auf brainr las ich letztens, es hätten die meisten Leute regelmäßig Michael Jacksons Musik gehört, die “in den trostlosen 80ern aufgewachsen” seien. In mir beganns natürlich sofort zu hüpfen und zu kreischen “Die 80er waren nicht trostlos!” Heute früh ziehe ich ein grau-weißes Batikshirt an und bemerke, das hab ich in den angeblich so trostlosen 80ern in London gekauft. Da konnte man Kleidung kaufen, die 25 Jahre hält. Und wenn man etwas Actionreiches spielen wollte, musste man sich noch von seinem Arsch erheben. So trostlos war das.

Respektlos:

– “Ich hasse Österreicher. … Nein, ich hasse nur alles, was aus Österreich kommt.”
“Echt interessant. Was denn zum Beispiel?”
– “Öööhm, Christina Stürmer. H!tler. Jaa, das wars eigentlich schoon. … Ach, nee, ihr seid ja ok, aber warum müsst ihr so scheiße reden?”
Schaißöö? Isch als Östraicha? Ach neee, komm. Echt jetz? Ach Mennooo. Da kann isch nu würklisch nix mit anfannng.

Ehrlos:

Wer ist dreckiger – der, der nicht duscht, oder der, der’s ausplaudert?

Fraglos:

Mühe ist dafür da, um vermieden zu werden.

(Dank an Ceh, den stets großzügigen Wortspender.)

14 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. ich mag solche splitter.
    das einzige, was ich nicht mag, ist jetzt zu begründen, warum ich sie mag.
    ;-)

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  2. Ich darf mal wieder ganz ich-bezogen sein? Lieb, dass Du mir dankst. Und auch, dass Du auf meine Guangxi-Gschicht verlinkst. Aber … warum eigentlich? %-)

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  3. achtlos: die Kekse waren nicht von der Firma Roche?

    respektlos: bitte Anlassdetails dieses wertvollen Dialogs posten….

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  4. 1:27, 2:19 – die Herren sind lang auf! ;)
    Ceh, öhm, jetz, es warat wegn da Wuchtl gwesen. Ich kann dich net dauernd zur Wuchtel des Monats erheben, sonst wirst mir noch größenwahnsinnig. :D

    hubbie, die Kekse: doch! Glaub schon! Warum? Steht da doch Feuchtkekse drauf?
    Anlassdetails: Eine Deutsche und eine Österreicherin plaudern. Mehr Anlass brauchts nicht.

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  5. Feuchtkekse, sind die nicht so ähnlich wie diese in Form gepressten Handtücher? Wenn man die in Wasser legt, entfalten sie sich komplett. So ähnlich wird es wohl mit den Keksen sein: erst in Wasser eingelegt entfalten sie ihr ganzes Aroma (und in viel Wasser eingelegt sind sie sogar trinkbar (oder den Abfluss runterspülbar, je nach Geschmack)).

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  6. Lässt man die Kekse hingegen so trocken, wie sie sind, dann kann man sich prima damit abtrocknen, was man mit in Wasser eingelegten Handtüchern eher nicht kann.

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  7. Die Freude am Verzehr der Kekse ist anschließend jedoch getrübt, da der Geschmack der Kekse durch eventuelle Seifenreste beeinträchtigt. Weswegen man sich tunlichst nur mit Ingwer- oder Aniskeksen abtrocknen sollte, den die schmecken schon von Natur aus wie Seife.

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  8. Es wäre zu wünschen, denn das Chloraroma des Schwimmbadwassers ist durch keinerlei Geschmacksrichtung zu überdecken (außer vielleicht Chlorkekse, aber wer würde das schon essen (geschweige denn herstellen)).

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