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Langanhaltender Konsumspaß

Ich bin ein Konsumfreak. Einkaufen macht mich glücklich. Irgendein neues Teil zu haben macht das Leben gleich um einiges sonniger, sogar das Aufstehen macht mehr Spaß. Ich kaufe aber nicht nur für mich, sondern schenke auch anderen gerne was. Und wenn für mich oder andere Menschen gerade kein Bedarf ist, dann kauf ich was für meinen Hund.

Ich treibe mich gerne in Zoomärkten rum und schaue, was es da so alles Neues gibt. Zum Beispiel, ob sie endlich den ‚langanhaltenden Kauspaß‘ schon erfunden haben, den mein Hund nicht in weniger als dreißig Sekunden verputzt.

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Beautiful Woodquarter

Ein Sonntag wie im Bilderbuch – wir fahren ins Waldviertel. Beim Anblick der ersten sanften, grünen Hügel, der ersten Nadelwälder, wird mein Lächeln breiter. Der Raps blüht auf gigantischen Feldern, die Sonne scheint und macht daraus ein gelbgrünes Meer. Der verklärte Blick findet sogar den Strommasten inmitten dieses Motives stimmig.

Ein Spaziergang im Wald, darin die immer noch grünen Überreste von abgeknickten Nadelbäumen, grotesk verteilt, als wären sie vom Himmel gefallen. Weiches Moos unter den Füßen, und ich achte darauf, keine der unzähligen Schlüsselblumen zu zertreten.

Später gehen wir an der Thaya entlang, am Ortsrand von Waidhofen. In einer Flussbiegung lädt ein warmer Fels mich zum Sitzen ein. Die Sonne blinzelt durch die Blätter, ich höre Vogelgezwitscher und ein wenig Wind in den Baumkronen, ab und zu plätschert ein Fisch durch die Wasseroberfläche. Meine Seele atmet auf. Wunderbare Ruhe erfüllt mich, und ich lasse mich mit Kraft aufladen.

Anschließend verzehren wir in einem Gasthof in Waidhofen ein herrliches Mittagsmahl – es gibt Rinderbraten, dazu zwei flaumige Waldviertler Knödel und ein mit Preiselbeeren gefülltes Stück Birne. Am Salatteller findet sich auch Löwenzahn.

Nach einer kurzen Fahrt genießen wir noch einmal die Sonne, am Ufer des Allentsteiger Stadtsees, jeder auf seine Art.

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Es geht weiter zum eigentlichen Zweck der Fahrt: Die Teilnahme meines Mannes am NÖ Großkaliber-Cup im Pistolenschießen. Austragungsort 4 von 4: Ein kleiner Schießverein nahe Allentsteig. Für den Fall der Langeweile habe ich ein Kakuro-Rätselheft mit, aber ich brauche es nicht. Ich habe einen dieser wunderbaren Tage, an denen ich Smalltalk fließend spreche. Mit offenen Armen werden wir aufgenommen in diesem Waldviertler Verein, die Gespräche drehen sich nicht nur um den Schießsport und bewegen sich auf einem wohltuenden Niveau, sehr locker und zwischendurch auch derb, aber nie so, dass es mir unangenehm wird; zeitweilig sogar durchaus tiefsinnig.

Am Rückweg machen wir einen kurzen Abstecher, um im weichen Frühabendlicht über den Stausee Ottenstein zur Ruine Lichtenfels zu schauen.

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Danach der Anblick des wunderschönen Kamptals und der Wachau, weich aussehende Felder, Weinberge in goldener Sonne, schließlich die mächtige Donau, und die weitere Fahrt entlang der Donau, wo die Straße gesäumt ist von mächtigen Auwäldern.

Mir fällt mein gemeinsamer Kurzurlaub mit meiner Freundin N. ein, vor einigen Jahren, als wir das Waldviertel ganz entspannt und recht ungeplant erkunden, von Geras über Karlstein an der Thaya, wo wir versehentlich die Burg betreten, obwohl diese in Privatbesitz ist, und uns später hinter den großen Toren eingeschlossen wiederfinden, umgeben von meterhoher Burgmauer. Man lässt uns aber, allerdings nicht ungerügt, wieder raus, und wir setzen unseren Urlaub fort, über Dobersberg, Waidhofen und Vitis bis zur Blockheide in der Nähe von Gmünd, um dort die berühmten Wackelsteine einer näheren Betrachtung zu unterziehen. Ein paar herrliche Tage waren das.

Ich habe mich schon oft gefragt, wie Hunde durch Vererbung zu ihren Eigenschaften kommen können, etwa Schussfestigkeit, Apportiertalent oder ähnliches. Wenn ich aber im Waldviertel bin, glaube ich, selbst etwas körperlich geerbt zu haben, die Liebe nämlich zu diesem wunderschönen Stück Niederösterreich; von meinem Vater, der seine Kindheit dort verbracht hat. Ich habe diese Gegend selbst von Kindheitstagen an geliebt, mein Vater hat mich auf seine Handelsvertreterfahrten oft mitgenommen, und jeder einzelne Aufenthalt hat das warme Gefühl verstärkt.

Am besten beschreibe ich es, wenn ich, wie mein Vater, sage: Mir geht das Herz auf!

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Vorfreude

Mir gefällt, mit welch strahlendem Gesicht Frauen aller Altersklassen sich samstags beim Blumenmarkt den Einkaufswagen holen und dann durch den Eingang gehen. Ach was, gehen – sie schweben! Hernach wandeln sie durch die Gänge, vorbei an Clematis, Phlox und Hortensie, und ihre Augen leuchten ein wenig mehr mit jedem Pflänzchen oder Stämmchen, das sie in ihren Wagen laden.

Manche gefährdet geradezu den Einkaufswagenverkehr. Sie ist zwar durchaus nüchtern, mitunter sogar im Sinne von ‚ohne Frühstück‘ – hinter ihrem ungeplant auf überdurchschnittliche Höhe angewachsenen Einkauf jedoch kann sie den floresken Gegenverkehr nicht mehr rechtzeitig erkennen.

Trotzdem sind sie glücklich, alle.
Ich seh mir das gerne an.

Und wünsche mir die eigene Vorfreude zurück, die mich schmählich, aber spontan in der halbstündigen Wartezeit an der Kasse verlassen hat.

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Mit Ernie bei der Arbeit

Wir begleiten Ernie zur Arbeit. Er ist Skipper in der hiesigen ’12 Metre Challenge‘, da werden Touristen auf Original America’s Cup-Jachten gekarrt und zu einer etwa 45minuetigen Regatta mitgenommen. Zuerst erfolgt an Land fuer die Touristengruppe eine kleine historische Aufarbeitung des America’s Cup durch einen der Skipper, der nebenbei bemerkt eine fantastsiche schauspielerische Leistung abliefert.

Die Regatta selbst ist keine reine Vergnuegungsfahrt am Sonnendeck, denn die Segel einer solchen Jacht wollen ja auch bedient werden. Also kriegt jeder Tourist einen Job verpasst, in den er dann waehrend der Fahrt hinaus in die karibische See ein bisschen eingeschult wird. Es fahren jeweils drei bis fuenf Boote raus.

Draussen gibt es eine Start- und eine Ziellinie, diese sind jeweils durch Bojen markiert. Vom Juryboot aus wird das Startkommando gegeben, von da an sind sechs Minuten abzuwarten, danach erst darf die Startlinie passiert werden. Anschliessend wird zwischen Start und Ziel sechs Mal hin- und hergekreuzt, bis das Siegerfaehnchen am Juryboot erscheint. Dazwischen gibt es gar enge Annaeherungen zwischen den Booten, bei diesen Gelegenheiten werden gerne Unflaetigkeiten zwischen den Mannschaften ausgetauscht.

Das Hin- und Herfahren zwischen Start und Ziel hat natuerlich zum Sinn und zur Folge, dass viele Wenden durchgefuehrt werden muessen, damit die Touristen auch was zu tun haben. Nun ist ja jeder Tourist anders – bei unserer Fahrt waren ein Haufen Franzosen an Bord, die offensichtlich nur Bruchstuecke von dem verstanden hatten, was mein Cousin ihnen zuvor erklaert hatte. Dass trotzdem niemand eine Hand verloren hat, grenzt an ein Wunder, denn wenn man zusieht, wo die Leute ueberall ihre Hande haben, in den Raeumen zwischen Leine und Winsch, und wie sie mit den Fuessen in Seile verstrickt sind, macht man zuweilen Gesichtsausdruecke, derer man sich gar nicht fuer faehig hielt.

Es gibt die Unbekuemmerten, die sich eher mit Nichtstun die Zeit vertreiben (so wie ich, es waren ja genug Touristen da! ;). Dann sind da aber auch solche, die vermutlich angespornt sind von der Aussicht auf den Sieg, oder aber – angesichts eines Urlaubes ohne echte Erfolgserlebnisse – einfach froh sind ueber eine Aufgabe. Dieser Touristentypus verausgabt sich jedenfalls bei der ersten Wende an der Kurbel derart, dass erstens sein Gegenueber erstaunt von seinem Teil der Kurbel ablaesst, und er selbst Minuten spaeter beinah an Hitzschlag verstirbt.

Trotz sprachlicher und intellektueller Schwierigkeiten ging aber alles gut, keine Verletzten, keine Toten. Und es war ein tolles Erlebnis, das fuer uns noch dazu gratis war. Der Tourist zahlt immerhin 75 Dollar fuer die Challenge.
Dass mein Cousin nicht immer enthusiasmiert zur Arbeit geht, verwundert anfaenglich, wird aber verstaendlich angesichts der freundlichen Worte, die er den teilweise wirklich nicht sonderlich begriffsfreudigen Touristen gegenueber von sich geben muss.

Fotos folgen natuerlich.

Bei der Gelegenheit faellt mir ein legendaerer Ausspruch meines Angetrauten ein, beim Segeln mit meinem Bruder in der Adria: Mein Bruder meinte, es waere wichtig, ein paar Segelkommandos zu verstehen, denn wenn einer zu Dir sagt: ‚Fier auf die Gross-Schot!‘ dann muesstest du ja wenigstens halbwegs wissen, wie darauf zu reagieren sei. Mein Mann antwortete verbalspontan wie so oft: Ich wuerd einfach drauf sagen: ‚Fuenfe auf die Kleine!‘

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Angenehmer Nebeneffekt

One real good thing about being in the Caribbean is watching ‚The King Of Queens‘ in its original, and eating Twinkies while watching it.

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Sonnenfinsternis heute

Update: Die Wolken waren gnädig und haben mich ein paarmal durchschauen lassen:

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Ursprüngliches Posting von 10 Uhr:

Momentan schauts ganz schlecht für mich aus aus für die Sichtbarkeit der Sonnenfinsternis heute mittag. Hmpf. Grummel. :( Alles wolkenverhangen. Laut Standard solls aber gegen Mittag besser werden.
Falls jemand von Euch Glück mit dem Wetter hat: Ab 11:45 gehts los, größte Bedeckung ca. 12:45, Ende 13:45 (Alle Angaben in cirka und MESZ gehalten). Wir sehen die partielle Phase einer totalen Sonnenfinsternis (Thundercat, das ist wieder was für Dich! ;).

Natürlich gilt wie immer: Nie direkt ungeschützt in die Sonne sehen, auch nicht durch eine Kamera oder ein Teleskop! Die Netzhaut kann innerhalb von Sekundenbruchteilen irreparable Schäden davontragen. Immer durch geeignete Sonnenfinsternis-Brillen schauen, oder durch ein Stück dunkles Glas oder ähnliches.

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Wochenendliche Erkenntnisse

Anlässlich des Geburtstages meiner lieben Freundin N. wurden wir gestern abend bei einem gesellschaftsspielmäßig nachgestellten ‚Genial daneben‚ im Freundeskreis mal wieder reich mit Erkenntnissen beschenkt, angesichts derer ich nicht mehr weiß, wie ich bisher ohne sie mein Dasein fristen konnte.
Etwa mit jener, dass unser lieber Freund R. mindestens genauso böse stinksauer auf meinen Angetrauten als Spielleiter werden kann wie Frau von Sinnen auf Herrn Balder, nur dass R. solches mit wesentlich heimeligeren und klingenderen Worten kundtut, weil wir ja in Österreich sind.
Ich selbst hingegen bin auf den Pfaden des Herrn Hoecker unterwegs, die Ähnlichkeit liegt da nicht nur in der kompakten Körpergröße.

In welchem zeitlichen Abstand zur Theorie eines Mitspielers und vor allem in welcher Tonfall-/Lautstärkenkombination der Spielleiter ‚Nein‘ sagen darf, muss hingegen nochmal bei Gelegenheit in kleiner Runde ausdiskutiert werden. Vielleicht führen wir auch das zusätzliche Nicken zum Neinsagen für den Spielleiter verpflichtend ein, damit’s ein bisschen schwerer wird.

Überdies wissen wir jetzt, was ein Trümmerdackel ist, haben die Drückerrosette nochmal erschöpfend besprochen, wir wissen über das Liebesleben der Borkenkäfer bestens bescheid und wundern uns immer noch über Hühner, die mit roten Kontaktlinsen bestückt mehr Eier legen. Und dank R. wissen wir jetzt auch: ‚Zum Meerschweinchenzüchten braucht ma ka Kuah.‘

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Dünnes Eis

Hatte soeben eine wunderbare Session mit zwei lieben Menschen und großartigen Gitarristen, in der unter anderem Pink Floyds The Wall wieder zum Leben erweckt wurde. Wir waren dreistimmig unterwegs, und streckenweise gar nicht mal so schlecht.

Sehr merkwürdiges Gefühl allerdings, wenn lange vergessene Songtexte plötzlich aus der allerhintersten Hirnrindenschublade auftauchen.
‚And the sea may look warm to you, babe
and the sky may look blue‘

‚Don’t be surprised when a crack in the ice
appears under your feet.
You slip out of your depth and out of your mind
With your fear flowing out behind you
As you claw the thin ice.‘

Es gibt ganz bestimmt eine Fortsetzung dieses Abends. Wie wär’s mit… ähm… morgen? :))

Eine gut aufbereitete Zusammenfassung des Films und der Texte, mit (meistens ganz gut gelungener) Übersetzung, ein paar Bildern und vielen Erklärungen zur Handlung des Films hab ich bei Bruder Franziskus gefunden, das pdf-file dazu gibts hier; ähnliches auch für andere Pink Floyd-Alben.

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Vom inneren Kind

Der einjährige Burzltag von Winders Wörterbuch zur Gegenwart wird gefeiert, und auch ich gratuliere sehr herzlich. Ich hab immer Riesenspaß an der Kolumne und den darauf folgenden Posts.
Im Burzltags-Beitrag wundert sich Christoph Winder über das Verwenden des Wortes ‚Burzltag‘, insbesondere darüber, dass es wider Winders Erwarten auch jenseits der 10jährigen seine Ausbreitung hat.
Darauf sag ich ganz infantil: ‚Na und?‘ und befinde, es sollte ein jeder so oft wie möglich kindisch sein, denn das ist gesund und beruhigt die Nerven. Gestern kriege ich ein Mail von meiner lieben Freundin B., in dem die Verabschiedungsformel lautete: *jeah… jupti-dupti-du*. So macht man das!

Das Freuen an sich ist ja überhaupt sehr selten geworden. Wann freut sich schon einer so richtig schön? So, dass man sich ohne nachzudenken einfach mitfreuen kann? Selten, aber umso schöner sind die Gelegenheiten, zu denen sich ein Mensch so freut, dass ich mich mitfreue, diese Freude wiederum weiter- oder zurückgebe, und eine wahre Freudenkaskade daraus entsteht. Dabei muss es nichtmal um große Dinge gehen – es müssen nur die richtigen Leute zusammentreffen: solche, die noch das Gefühl haben, dass sie ein Recht auf lautstarkes Freuen haben!

Es spricht überhaupt einiges dafür, das innere Kind raushängen zu lassen und sich nicht so viel um die Vorgaben der Welt da draußen zu scheren; in erster Linie das Gefühl der persönlichen Freiheit, das sich daraus entwickelt. Und an den dummen Gesichtern, die ein Großteil der Menschheit macht, wenn ich mich daneben benehme, kann ich persönlich mich auch sehr gut freuen. Ich glaube, dass ich als ihr Leben revuepassierenlassende 80jährige mit einem „Hätte ich doch nicht…!“ wesentlich besser umgehen können werde als mit einem „Hätte ich doch…!“. Vorausgesetzt, ich kann mich dann noch erinnern. :))

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Feste feiern

Ach, was für ein wunderbar rauschendes Fest gestern! Viele liebe Freunde sind zu mir gekommen, obwohls geschneit hat wie aus Frau Holles Bettzeug. Ich hatte das Fest als „Resteaustrinkparty“ deklariert, weil von der Pyjamaparty vor einigen Wochen so viel Trinkbares übrig geblieben war. So mancher reagierte übertrieben, weil er nicht realisiert hatte, dass ich auch Geburtstag hab, und betrachtete es als besonderen Frevel, ohne Geschenk angetanzt zu sein. Aber ich hab die meiste und größte Freude an der simplen Anwesenheit meiner Lieben. Klar mag ich Geschenke, aber das Geschenke kriegen an sich ist mir an sich eh immer ein bisschen peinlich.
Es gab meine ziemlich berühmte Lasagne, die ich in mühevoller Kleinarbeit tags zuvor hergestellt hatte, und es wurde wie immer sehr brav gegessen. Mehr zur gar nicht so einfachen Prozedur des Aufwärmens gibts weiter unten.

Wir haben sehr viel gelernt. Zum Beispiel dass „Geh du amoll!“ einen auf der Gitarre spielbaren Imperativ darstellt, dass das wunderbare Wort EH durch nichts zu ersetzen ist (eh net!), dass Absagen per SMS eine echte Frechheit sind, dass Bügelhilfen auch als Sängerhochsitz zu gebrauchen sind, und dass manchmal doch genug Tequila da ist.

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Dass gemeinsames Musikmachen einfach leiwand ist, haben wir nicht gelernt – das wussten wir vorher schon!
Und schließlich wissen wir jetzt dank der zuverlässigen Stimme aus dem Hintergrund: Eierstockentzündung ist der Vorläufer von Vogelgrippe.
Darüber hinaus hatte ich doch immer schon Probleme mit Abschieden, so auch bei Festen. Wenn die Leute heimgehen, fällt das in meiner Welt unter ‚ganz falsch‘. Meine messerscharfe Analyse von ca. 5:15h lautet: Das Fest dauert deswegen so kurz, weil zur „Kernzeit“ nur zählt, was zwischen dem Eintrudeln des letzten Gastes und dem Nachhausegehen des ersten Gastes liegt. Nur in dieser Zeit dazwischen sind alle da. Nicht, dass die Zeit davor und danach nicht zählen würde, im Gegenteil, meistens ist das der Teil mit den intensivsten Gesprächen, oder dem intensivsten Flieger, oder beidem. So sind Übernachter die Rettung aus meiner Heimgehenistganzfalschnot!

Wenn auch einiges an Bewegung in so einer Party ist, jeder Gast hat so seinen wahrscheinlichen Aufenthaltsort und ist daher relativ leicht aufzufinden:

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Heute mittag haben wir das Gelernte von gestern noch dadurch ergänzt, dass Formulierungen wie „das einzigste“ und „bestaussehendst“ der Steigerungsgruppe Hyperlativ zuzurechnen sind, und dass die Schneeverschiebungen auf unserem Wintergartendach optisch etwas von Schwangerschaftsstreifen haben.

Ich bedanke mich nochmal bei allen für ihr Erscheinen, ihre lieben Worte, fürs Musikmachen, für die – wie immer – wunderbare Torte, fürs Übernachten und gemeinsame Frühstücken, und für die ausgesprochen disziplinierte Mithilfe. Es blieb uns kaum Aufräumarbeit übrig… also jederzeit wieder! Es wären noch Reste da… :)

Wie’s mir heute geht?

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Nachsatz: Mein mir rechtmäßig Zugemuteter hat meine Anweisung, für die Partygäste eine Aufwärm-Anleitung in der Küche zu drapieren, in der ihm eigenen Liebe zum Detail ausgeführt:

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