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Mi grande amiguita

This morning I got an email from my friend Laura who lives in Monterrey, Mexico, and I found out she has a fotoblog online, in which she dedicated a site to me in January. She’s been a friend for years. Though we never met, we kept writing drawn-out mails to each other, her mails always being filled with positive thoughts and wonderful sentences in spanish. It all began at a time when I was on health 0 and pain 100. She started writing to me because of the simple fact that I mentioned Carlos Castaneda as a favourite author on my former band’s website.
It’s a loving connection, a strong connection we’re having. We even sang the exact same song one evening at the karaoke, not knowing the other one was out, too.
She dedicated me a prayer on her site. I’m not too religious, still I appreciate her thoughts and prayers very much. If prayers do help, then I’m sure Laurita did a lot for my health in the past few years.
Laurita, TQM! Thank you!

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Traumhafte Monologe

kryptik kurz nach sechs erinnerte mich daran, dass gar eigentümliche Sätze an das geistige Traumohr dringen können. Am sonderbarsten ist sowas, wenn man nach dem Erwachen das Gefühl hat, man hätte soeben die Weltformel so gut erklärt bekommen, dass man fortan nur noch erhobenen Hauptes und entspannter Miene durch die Straßen wandeln werde, weil völlig frei von jeglichem Unsicherheitsgefühl bezüglich des Lebenssinnes. Bei genauerem Besehen des Gehörten (?) stellt man aber leider fest, dass jemand gesagt hat: ‘Der Schalter ist geschlossen, kommen sie genau um 14 Uhr 28 wieder.’ Oder eben, dass ‘das Negerfieber eingefroren wird’.
Mir gegenüber erwähnte eine junge Frau unlängst die Tatsache, dass ‘der Typ gesagt hat, da sind Splinten drin, die man nur rausziehen braucht, dann kann man die Regale einzeln abmontieren.’

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Danke für die Blumen!

Gestern, als ich ins Büro komme, steht auf meinem Tisch ein bombastischer Blumenstrauß! Man kanns eigentlich kaum ‘Strauß’ nennen, es ist wie das Ding aus einer anderen Welt. Meine Chefin liebe Kollegin (Frau vom Chef ;) weiß, dass ich an meinem Geburtstag nicht zu arbeiten pflege… und diesmal auch am Tag davor nicht. Also hat sie mir schon gestern dieses tolle Gewächs hingestellt, weiters einen Geburtstagskuchen mit selbstgespratzter Aufschrift und mit im wahrsten Sinne des Wortes zuckersüßen Elfen obendrauf, und mit Mini-Milkyways rundherum. (Die tägliche Nervennahrung der Kundenabwehr. ;)
Natürlich musste die Blume heute gleich in die Sonne getragen und von allen Seiten fotografiert werden. Ein tolles Ding! Vielen Dank nochmal an S. und den beteiligten Rest der Truppe! :)

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Frische Ringerl

Mein Hund kriegt seit Jahren nur Trockenfutter. Ich muss keine Dosen heimschleppen, und hab auch keine Dosen am Spülbecken stehen, die mit Wasser eingeweicht bis oben tagelang ihren zweifelhaften Duft verbreiten, bis ich mich endlich zur Reinigung durchringen kann. Außerdem muss ich keine haushohen Dosenstapel entsorgen. Von meinen Vorlieben ganz abgesehen, hat meine Cindy einen Heidenspaß daran, die Trockenfutterstücke durch die Gegend zu werfen und ihnen nachzujagen, am liebsten am Wohnzimmerteppich – das muss ihr mal einer mit Dosenfutter nachmachen, und es überleben! Es ernährt sich also der Hund ganz hervorragend von Trockenfutter, und Frauchen macht das auch glücklich.
Nun liebt Cindy ganz besonders ihr ‘Frolic’. Diese fleischfarbene Vollnahrung in Scheiben, durch die man ein Loch geschossen hat, bei uns daheim kurz ‘die Ringerln’ genannt. Das ist prägnant und wird auch von Cindy sofort verstanden – und mit freudigem Sabbern quittiert. ‘Ringerln’ im Garten suchen gehen ist eine ihrer liebsten Nachmittagsbeschäftigungen.
Frolic-Ringerl sind eigentlich kein richtiges Trockenfutter, die sind so zäh-halbfest in der Konsistenz (quetsch-quetsch, Bild aus dem Werbespot taucht vor dem geistigen Auge auf), und kommen in Plastikfoliensäcken daher. Es empfiehlt sich darum sehr, diesen Sack nach Entnahme wieder zu verschließen, damit die kauspaßige Zäh-Vollnahrung nicht an der Luft eine Konsistenz kriegt wie ein drei Monate lang an der Sonne getrockneter Carpaccio-Donut. Harte Frolic sind nämlich kein Genuss mehr und werden verschmäht.

Nun denken die bei Masterfoods ja auch mit und wollen den Hundekunden vor dem ungeliebten klonk-klonk-Geräusch bewahren, das entsteht, wenn angegraute, eingetrocknete Frolic in seiner Schüssel landen. Seit geraumer Zeit ist also jede Frolic-Packung mit einem Frischeverschluss versehen, diese merkwürdigen Plastikdinger Marke “Nut und Feder”, auch auf Toppits-Frierbeuteln zu finden, die man durch Zusammendrücken zweier einander gegenüberliegender Leisten ruck-zuck verschließt.

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Im Normalfall. Beim Frolic-Frischeverschluss hänge ich nämlich, je nach Tagesverfassung, Gemütszustand und genossener Nervennahrung, oft minutenlang nach vorn gebeugt über der bei mir zumeist am Boden gelagerten 7,5kg-Packung und versuche, die verwunschenen Leisten so ineinanderzudrücken, dass sie sich schließen. Am besten geht’s noch, wenn man den Verschluss gar nicht erst komplett geöffnet hat, dann hat man sozusagen einen Anfangspunkt zum Einhaken. Aber auch das klappt nicht immer. Ich probiers erst von rechts, dann von links, ich drück in der Mitte drauf, der Hexenschuss guckt schon um die Ecke, das Blut steigt in den Kopf, die Augen werden immer größer – das Ding schließt einfach nicht! Alternativ zum Beugen kann ich natürlich auch in die Hocke gehen und mit dem Frolicsack Aug’ in Aug’ verhandeln – dann schlafen mir halt die Beine ein.

Minutenlanges Rumgewerkel an einem Frolic-Sack, und das jeden Tag, vielleicht sogar mehrmals, je nach Appetit des Hundes. Was für eine Zeitverschwendung! Dabei entschlüpfen mir regelmäßig einige gar nicht damenhafte Flüchlein.
Wenn ich es dann doch wirklich schaffe, den Verschluss zuzukriegen, dann mit einer dicken Träne im Knopfloch – am liebsten würde ich danach die Packung nie wieder öffnen.
Natürlich könnte ich den Sack auch mit einer Wäscheklammer verschließen. Das war ja vor dem Frischeverschluss auch gut genug. Ich bin aber sicher, dass ich durch den Erwerb von Frolic meinen Beitrag zur meisterhaften Entwicklung dieses Verschlusses beigetragen habe, also fordere ich auch, dass er funktioniert – ich versuche es, oh Naivität, immer wieder mal.
Auf der Verpackung steht, dass man sie von Hunden und Kindern fernhalten soll – Erstickungsgefahr! Kein Wort davon, dass beim Wiederverschließversuch Tobsuchtsgefahr besteht.

Ich fordere also funktionierende Wiederverschließmechanismen, oder aber zum Slogan ‘Der Frolic-Geschmack bringt Hunde auf Zack’ die passende Ergänzung: ‘Der Frolic-Verschluss ist Frauchens Verdruss’.

[So auch gemailt an Masterfoods.]

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Lyric-Schnipsel

Please let me go with you,
I’ll wear the smile on your face.

[Crowded House – As sure as I am]

Die Nummer ist im Walzertakt, 9/8 in der Strophe. Sie startet in Db, hält das aber keine ganze Strophe lang durch, sondern landet schon nach einer halben in Gb, wo’s mit 12/8 weitergeht, und schafft dann einen ganz flockigen Wechsel über 1×9/8 in einen 12/8-Chorus in C-Dur. Mir bleibt jedesmal wieder der Mund offen. Aber bei so vielen Achteln wär ich vielleicht auch flockiger. ;))

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Das noch bessere Gefühl

Noch um Welten besser als das erwähnte Gefühl beim Songschreiben ist aber das, was bei der nächsten Bandprobe passiert: Den Song vorspielen und vorsingen, noch etwas unsicher im Timing, auch etwas nervös. Nichtsdestotrotz: Das wunderbar positive Feedback der Band! Dann das Stück zum ersten Mal mit Band spielen, daran herumbasteln, die Nummer kriegt langsam ‘unseren Sound’. Ideen werden geboren, wieder verworfen, bessere folgen nach, nochmal probieren. Zwischendurch ein richtig gutes Gespräch. Dann wieder weitermachen. Zum Abschluss, schon daheim, noch ein schönes Telefonat.

Ich kann gar nicht genug betonen, wie wohl ich mich dabei fühle, wie viel mir all das gibt! Meine Freude ist riesig – und anhaltend. Kein Wunder, dass ich diese Abende nur so ungern enden lasse! ;)
Vielen Dank, Ihr Lieben! Ihr seid der Wahnsinn!