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Und schon wieder wech

Ihr Lieben, so gerne wollte ich noch Teil 3 der Seglerei online stellen, bevor ich in meine zweiwöchige Sommerverlängerung starte! Aber ich habs nicht geschafft. Dazu wäre die Mitarbeit einer elektronischen Instanz namens Partition C nötig gewesen, die leider vorige Woche völlig unvermutet von mir gegangen ist.
Wie das denn passiert sei, was ich denn gemacht hätte, fragte mein Mann. Mit theatralischem Unterton erzählte ich die peinliche Wahrheit: ‚Ich habe eine DVD eingelegt!‘. Er meinte, ‚Na, DANN! DAS darfst du natürlich nicht. Wie kommst du denn auf DIE Idee?‘

Mittlerweile läuft das Betriebssystem wieder, ohne Neuaufsetzen, weil ich das hasse, und etwas später habe ich auch meinen Bildbetrachter wieder zum Leben erwecken können – aber es dauerte eben ein paar Tage, und die fehlen mir hier und jetzt. Aber der Teil 3 wird natürlich nachgeholt, wenn ich wieder da bin.

Ich wünsch euch eine schöne Zeit!

BisBald

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Wieder zuhaus

Ich bin wieder daheim und hab das Wochenende mit Hund holen, Wäsche waschen und Herumräumen verbracht, meine Fotos hab ich noch nichtmal gesichtet. Gibt immer so viel zu tun nach der Heimkehr, puh. Jetzt bringe ich noch einen Haufen T-Shirts in Stapelform, und dann hab ich Couchhorchdienst. Wie ist es euch ergangen?

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Und wech

Es segelt sich nicht allzugut in Niederösterreich, deswegen fahren wir zu diesem Behufe auch nach Kroatien.

Wie immer ist das Haus gebürstet und der Hund geswiffert – oder war’s umgekehrt? – und beide werden bestens gehütet.

Wir sehen uns in einer Woche wieder. Ahoi!

BisBald
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Was los?

Ich gebs ja zu, in letzter Zeit war ich ein bisschen schreibfaul. Es gibt Input- und Output-Phasen. Dies ist vorwiegend eine Input-Phase. Was ich mir derzeit in-putte? Die Janet-Evanovic-Romane, die ich im Austausch für einen handgemachten Stofftierfisch in gestapelter Anzahl von meinem treuen Leser hubbie und seiner Frau bekommen hab. Unterhaltsam und spannend, ich fliege nur so durch die Taschenbuchseiten (die ich nach hinten biege, dass es Herrn baumgarf die Büchermonk-Zehennägel aufzwirbeln würd), poliere damit mein Englisch auf Ghettoniveau auf und lasse nebenbei meine Haut ein paar spätsommerliche Sonnenstrahlen hamstern.

Ich hab drinnen und draußen genug zu tun. Die Tomatenstauden wachsen wie Unkraut und sind mittlerweile in anlehnungsbedürftiger Sympathie für die Thuje auf Wohnzimmerfensterhöhe vorgedrungen. Meine gewaschene Bettwäsche wird nicht wie sonst im Trockner aller ihrer Duftmoleküle restlos beraubt, sie darf in der Sonne trocknen und behält ihren Duft im frisch bezogenen Bett noch tagelang. Und ich liebe Wäscheduft! Im Wintergarten, von dem aus ich zu bloggen pflege, ist es seit Monaten zu heiß, um ausgiebig zu schreiben, und die paar kühlen Stunden frühmorgens nutze ich zum Arbeiten.

In meinem sozialen Leben jagt ein Höhepunkt den anderen. Es sind weniger die vielen Königskrönungen und Emmyverleihungen, vielmehr persönliche Höhepunkte in Form von kleinen, aber feinen Treffen mit lieben Menschen, die über die Wochen wohlverteilt sind (die Treffen, nicht die Menschen) – und bei denen ich derzeit mitunter durch Sätze glänze, die mein vom vielen Lesen verwirrtes Hirn immer wieder mit englischen Ausdrücken garniert, die ihm gerade treffender zu sein scheinen.

Meine beste Freundin ist umgezogen und hat damit unsere bisherige Distanz von 50 Autominuten um ganze 47 Minuten reduziert. Mein bester Freund hat, natürlich ohne sie absichtlich übertrumpfen zu wollen, die Distanz von 8440 Kilometern um 8420 reduziert. ‚Bin gleich bei dir‘ hat jetzt wieder Wahrheitswert.
Ich erlebe Abende voller Gelächter, gefolgt von Bauchmuskelkater am nächsten Morgen. Das Musikmachen ist auch wieder ein fixer Bestandteil meines Lebens. Und die zweisamen Wochenenden vergehen mit Terrassenfrühstück, Online-Sofasuche und Bonnie&Clyde-Nachmittagen, bei denen er die Waffen poliert und sie den Schmuck.

Ich habe seit kurzem neue Medikamente, die die rheumatische Entzündung eindämmen sollen. Frau Rheumadoc konnte sich für den Vorschlag und das eigene Lernvermögen gleichermaßen begeistern. Über die Wirkung kann ich allerdings zu diesem Zeitpunkt noch nichts sagen, außer dass die Arbeitseinheit Magen-Darm recht schnell ihre Irritation bekanntgegeben hat. Es ist aber keine Dauermedikation, sodass ich mit kulturell wertvollen Joghurts und Lactrase-Kapseln über die Runden kommen sollte.

Keine besonderen Vorkommnisse also, und doch sehr viele besondere für mich. Das Menschlein in mir begrüßt nicht jede Veränderung mit dem gleichen Enthusiasmus, beispielsweise jene, dass die Tage wieder kürzer werden, aber ich habe vorgesorgt und ein paar hoffentlich gut verteilte Sommer-Verlängerungswochen geplant. Und ein Satz, der dieses persönliche Update mit einem adäquaten Absenken der Erzählstimme beschließen sollte, fehlt diesem Eintrag völlig. Noch Fragen?

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Alles muss raus!

Ein knackfrisches Werk aus der Etosha-Werkstatt steht zur Vergabe:

200906-sonne
Acryl, Airbrush-Alabaster-Relief und Spiegelmosaik auf runder Malplatte, ∅ 40cm
ஐ ஐ ஐ

Wem gefällt’s? Wer will’s haben? Wer bietet mehr? Eure Angebote müssen nicht zwingend finanzieller Natur sein, ich bin auch für andere originelle Vorschläge offen. Ich suche mir dann einfach das schönste Angebot aus. Das Ganze muss nicht öffentlich hier in den Kommentaren geschehen – meine Mailadresse steht im Menü rechts.

Ich habe mich darüber hinaus entschlossen, verschiedene Babys aus meiner Werkstatt liebevollen Pflegeeltern zu überlassen, zum Beispiel dieses:

200805 - DiscMan
Acryl, Airbrush-Alabaster-Relief und CD auf Malplatte, 20x20cm
ஐ ஐ ஐ

Alle Arbeiten sind mit viel Liebe und Zeitaufwand handgemacht. Was es alles gibt, steht auf dieser voll geheimen Seite, mit Foto, Beschreibung und Verfügbarkeit (GalleryWorkInProgress). Weitere Details zu bestimmten Arbeiten (Größe, etc) verrate ich gerne per Mail.

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Trübe Aussichten

Mit Restverkühlung an tristen Regentagen langweilige Arbeit erledigen. *gähn-gähn* Ich plädiere für sofortige Einstellung des Regens, schon weil meine Blumen draußen bereits mehr als ausreichend unter Wasser stehen. Und weil ich in den letzten Tagen von drei Hundespaziergängen, gestartet während kurzer Regenfrei-Phasen, dreimal völlig gebadet zurückgekommen bin – vom Hund ganz zu schweigen. Man könnte es in gewisser Weise also durchaus als stabile Wetterphase bezeichnen.
Aber wenigstens haben wir keinen überschwemmten Keller.

Is bei euch irgendwas Erzählenswertes los?

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Wieder zuhaus, wieder zuhaus!

Diesen Singsang gebe ich immer von mir, wenn ich hier nach längerer Zeit wieder reinstolpere – Zitat eines der seltsamen Haustier-Replikanten im Film Blade Runner.

Kinder, anstrengend wars! Schööön wars! Und zu kurz! Von Erholung kann keine Rede sein, zu viel gab es zu tun, zu sehen, zu erwandern und zu bestaunen. Üppige Natur vor schroffen Felsen, Bergkämmen und Wasserfällen, wuchtige Meeresbrandung, abenteuerliche Fahrten auf schmalen Küstenstraßen, Feuermachen mit feuchtem Holz, unbekannte Früchte probieren und viel lachen.

Ich hab Unmengen Fotos mitgebracht, zu mehr als einer ersten Sichtung hats gestern jedoch nicht mehr gereicht. Sobald sich aber ein paar Favoriten herauskristallisiert haben, kriegt ihr sie zu sehen. (Auch ein paar Farnkringel-Bilder für mkh sind dabei.)

Wieder zuhaus, wieder zuhaus!

Inhaltsverzeichnis Madeira

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Urlaub!

Nachdem ihr mich in letzter Zeit schon ziemlich viel entbehren musstet, wirds hier jetzt eine Woche lang noch stiller. Ihr dürft euch natürlich weiterhin nach Herzenslust hier austoben, aber auf meine Schirmherrschaft müsst ihr vorübergehend verzichten.

Das Haus ist gebürstet, der Hund geswiffert – oder war’s umgekehrt? – und beide werden bestens gehütet; der Koffer ist gepackt, und morgen in aller unchristlichen Herrgottsfrüh gehts los. Madeira wartet schon ganz ungeduldig.

Bald bin ich wieder zurück, hoffentlich ein bisschen erholt und mit viel frischer Fotoware. Dann gibts hier auch wieder mehr zu lesen und zu sehen.

Eine schöne Woche, Ihr Lieben!

BisBald