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Sinnfreiheit, make my day!

Iwis Kreativitätsausbruch, ausgelöst durch Nufs Brechspargelbild, ließ in mir eine Erinnerung aufkeimen; wie versprochen also hier das Post dazu:
Auf der Jagd nach einer Briefmarke zum Reinkleben in eine Mail fand ich in der Google-Bildersuche dies hier:

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Sofort, als ich diese Marke sie sah, erstand vor meinem geistigen Auge ein etwas verschobenes Bild, nämlich in dieser Art:

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Nachdem ich dieses geistige Bild in die Tat umgesetzt hatte, kam natürlich meine Mail bei meinem Freund Uli in Deutschland – anstatt wie ursprünglich geplant mit nur einer Briefmarke beklebt – mit ebendieser Vorher-Nachher-Kombination an. Und da der liebe Uli auch (mindestens!) ein geistiges Auge hat, bekam ich nach kurzer Zeit Folgendes zurück:

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Ich fand, er hat mich um Längen geschlagen, er sah das aber damals nicht so. (Danke!)

Nach meiner Endbearbeitung sieht das Joint Venture, das seither an meiner Pinnwand hängt, so aus:

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Schnelle Sättigung

Wenn man wie iwi oder ich der Nahrungsbereitung müde wird (wie (letztens in iwis exit festgestellt), jedoch das ständige Magenknurren einem auch nicht zur Freude gereicht, muss man seine Ernährung entsprechend anpassen. Ich oute mich also hiermit als Grießbrei-Esser, in unseren Breiten Grießkoch genannt – also die Speise, nicht der Zubereiter.

Die Milch für meinen Grießbrei enthält, wie in jede Süßspeise gehörend, eine Prise Salz, ferner etwas Zucker, ein Schüsschen Rum sowie ein halbes Päckchen Vanillezucker, letzteres allerdings nur an Festtagen. In die mit diesen Zutaten verfeinerte und durch Unterhitze zum Kochen angeregte Milch wird sodann das von mir in langen Jahren des Experimentierens erarbeitete Grießkonglomerat eingerührt:

Hierbei bevorzuge ich Milupa Kindergrieß, der eine feinere Körnung aufweist als normaler Weizengrieß. Manchmal erwische ich beim Einkauf irrtümlich Milupa Babybrei, der eigentlich nur noch aus Flocken besteht. Etwas pampig, aber aus meiner Schuldproblematik bei der Lebensmittelentsorgung ergibt sich, dass ich auch diesen Babybrei nach Fehlkauf artig aufbrauche. Ich mische jedenfalls immer etwas herkömmlichen Grieß unter den Kindergrieß, um eine ausgewogene Körnungsmischung zu erreichen.

Nach dem Aufkochen wird mein Grießbrei etwa zwei Minuten stehen gelassen, um auch den Größeren unter den Grießkörnern die Möglichkeit der persönlichen Entfaltung zu bieten; nach Ablauf dieser Zeit gebe ich der Speise mit zusätzlicher Milch den in seiner gewünschten Ausprägung sehr eng umrissenen Flüssigkeitsgrad. Hernach wird das ganze in einen Suppenteller gegossen und mit Bensdorp Schokoladeflocken überstreut, die nach Verzehr der überstreuten Schicht jeweils nachdosiert werden.

Die Zubereitungszeit beträgt alles in allem weniger als 10 Minuten, es darf als warmes Essen bezeichnet werden, und das beste ist: Es sättigt über Stunden. Das nächste Wanken Richtung Küche auf der Suche nach Essbarem verschiebt sich also fast um die Maximalzeit nach hinten.
Ich mute diese Art der Nahrung natürlich keinem anderen zu, außer er, der andere, verlangte (verlünge?) explizit danach.

In diesem Sinne: Mahlzeit!

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Nehme alles zurück

Es ist mein Geburtstag, es ist noch nichtmal Mittag, und ich hatte bis jetzt fünf Anrufe, fünfzehn Geburtstagsmails, eine persönliche Gratulantin und eine SMS. In den letzten Tagen hatte ich aus weiß der Geier welchem Grund ein zwar nicht durchgehendes, aber wiederkehrendes Tief unter dem Titel ‚Keiner liebt mich’… woher sowas kommt, weiß ja niemand – mit der Realität hat es aber jedenfalls nichts zu tun, das weiß ich jetzt. Ich nehme also alles zurück und behaupte das Gegenteil!
Und ich hab mich beim Einkaufen vorhin selbst beschenkt, hab mir einen neuen Begleiter angeschafft, der ab sofort mein Leben (noch) etwas bunter machen wird:

Darf ich vorstellen: El Hase

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Noch während ich telefonierte, brachte der Postbote mir zwei Pakete, eines aus Deutschland von einem sehr lieben Freund, eines aus Schottland von meiner (ebenso sehr lieben) Schwägerin.
Schon als ich die Überverpackung des Schottlandpäckchens gelöst hatte und ich die Aufschrift auf dem Geschenkpapier sah, wusste ich, was da nur drin sein kann! *straaahl* Wir hatten Neujahr in Edinburgh bei meiner Schwägerin verbracht, und ich wollte mir so gerne eine solche ‚echt keltische‘ Kette kaufen, die mit den schönen Anhängern, die ich da gesehen hatte. Aber irgendwie kam es einfach nicht dazu, ich fand den Laden nicht mehr, in dem ich sie gesehen hatte, und wir hatten am letzten Tag einfach kein Glück, ich hatte wilde Zahnschmerzen, und ‚tosha kriegte ihre Kette nicht. :B Aber thanks to the Aufmerksamkeit, die nicht ausschließlich, aber insbesondere Frauen häufig an den day legen, wenns um wishes geht, hab ich soeben dieses hier ausgepackt, juchuuu!

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Aus Deutschland kam ein süßer Brief mit ebensolcher Karte sowie eine CD, alles in gewohnt professionell-liebevollem Design. Die CD trifft haargenau meinen Geschmack – ich steh seit dem ersten Ton im Genuss! :)

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Die Frau auf der CD heißt Nerina Pallot und ist irgendwo angesiedelt zwischen Natalie Imbruglia, Fiona Apple, auch ein bisschen Avril Lavigne hör ich manchmal… tolle Songs, ob langsam oder schnell, wunderschön gesungen und bestimmt wieder eine neue Herausforderung für meine Stimmbänder. Die CD hat auch schon das Auspacken des Schottlandpäckchens begleitet, jedoch musste aus dramaturgischen Gründen die Erwähnung erst hier stattfinden, denn: Auch der Hase findet die Musik echt klasse, schon bei der ersten Nummer hat er begonnen, die Löffel zu schwingen:

KA_tanz

BIG THANKS TO EVERYONE!