Artikel

Ja, es regnet.

Na und? Das ist auch nur Wetter! Also hört endlich auf zu motzen. Wer wohlgelaunt sein will, den hält auch Regen nicht davon ab.
Zur Einstimmung hab ich für euch

      Lebensfreude zum Mitnehmen
(oder Anhören). Sind da nicht auch Regengeräusche zu hören?

(Es könnte schlimmer sein. Es könnte Asche regnen. Video! Sehenswert!)

Artikel

Hechel, japs

Schon wieder so eine verrückte Woche! Zerfranst ist sie auf verschiedenste Orte und Tätigkeiten, private Steuererklärungen bietet sie an jedem zweiten Tag, nur an einem dafür einen Arztbesuch, Fototermine hängen ihr aus den Abenden. Tische wollen transportiert, Unterlagen angefordert und mein Auto überprüft werden – am vorletzten Tag der Überziehungsfrist, hui!

Bis es am Freitag kart, muss noch viel geschafft werden. Ich dachte, es wird ruhiger, aber nix da! Kann nicht mehr lange dauern, bis mir evolutionsbedingt eine dritte Hand wächst. Hat damit jemand Erfahrungen?

Ich muss jetzt wieder weiterrennen, ich wünsch euch eine schöne Woche und frohe Ostern – el Hase freut sich schon!

Frohe Ostern!

Artikel

Etosha pfeift aus dem letzten Loch

Mich beutelts. Zuerst tagelang Magenschmerzen, und man stelle sich vor, wie perfide und gemein das Leben sein kann: erstmals aufgescheucht durch meine Geburtstagstorte. Der von Muttern. Nach jenem Tortenrezept, das wir, mein Magen und ich, schon seit Kindheitstagen kennen und lieben. Zu fett? Zu süß? Zu viel? Zu Laktose? Man weiß es nicht.
Stephanie Plum behauptet ja immer, Geburtstagstorte zähle nicht in der Kalorienbilanz, weshalb man sich bei akuten Kuchenappetitattacken am besten an nicht abgeholte Geburtstagstorten beim Konditor seines geringsten Misstrauens hält. Haben noch dazu den Vorteil, billig zu sein. Aber wenns den Magen beutelt, dann beutelts ihn eben, egal ob auf der Torte Etosha steht oder Happy 50 Hannelore.

Ein wenig war von den Magenschmerzen noch übrig, als der Zutrauliche und ich letzte Woche beschlossen, unsere couchgestählten Körper zu erheben, um uns im Schwimmbad ein paar Muskelzellen zu erstrampeln. Wir würden sonst noch alt und fett, sagte er. Alt würden wir von allein und im Schwimmbad noch schneller, sagte ich. Doch die Idee war von mir. Spricht nichts dagegen, gegen seine eigenen Ideen zu argumentieren, man braucht nur etwas Widerstand.

Bei der eisernen Durchführung dieses Beschlusses zerrte ich mir offenbar irgendwas in einem Bereich, den ich mit eigenen Augen nicht besehen kann, und kam in den folgenden Tagen daher wie ein altes Weib, dem man seine Gehhilfe ins Altmetall entsorgt hat. Alle meine Bewegungen wurden begleitet von einem allgegenwärtigen Au-weeeh, wie ich das von meiner Oma selig gelernt habe. Bezettweh kamen gar keine Bewegungen zustande, besonders am Donnerstag. Da hätte ich bei einem Weltreise-Diavortrag eines Freundes lauschen und glotzen wollen, lag aber stattdessen ächzend auf der Couch wie ein umgeworfener Hirschkäfer. In weiterer Folge verzog sich die Kränkung der Rückenmuskulatur langsam Richtung Hüft- und Oberschenkelseiten, wo sie seither fröhlich katert. Etosha, Ihre Reporterin aus der Körperregion, immer am Zahn der Zeit.

Das alles brachte mich zu der Erkenntnis, dass ich eine neue Nähmaschine brauche, vielleicht auch zwei. Manchmal erkennt man ja monatelang die logischen Schlussfolgerungen nicht, die doch so nahe liegen. Weswegen ich kurzerhand mit Freund Ceh durch die Stadt pilgerte, um die katernde Muskulatur aus dem Hinterhalt zu überraschen, und um einen fiktiven Nähmaschinenladen aufzusuchen. Fiktiv, weil er an einer Adresse liegt, die es gar nicht gibt, und sich dort überraschenderweise auch nicht findet. Mein Vertrauen in die Googlefähigkeiten von Blackberrys, die mir nicht gehören, ist seither etwas ramponiert. Dafür hatten wir eine Portion Bücherstaub bei Freytag&Berndt und Bugels vor Ziegen anstarrenden Männern im Apollo.

Hier stelle man sich noch einen Satz vor, der alles in sich so wunderbar abschließt, dass man das Gefühl hat, man könne jetzt in absoluter seelischer Ruhe sterben oder das Geschirr spülen. Obwohl die Dinge natürlich niemals abgeschlossen sind, und daher solche Sätze eigentlich nur Illusion sind. Aber das wisst ihr ja bestimmt.

Artikel

Gesandtschaft

Ich bin in Österreich Abgesandte der frohen Botschaft. Überhaupt bin ich die Plomatin schlechthin. Ich bin aus Freude legiert und hab den aut. Riecher. I bin ka Meradin, ka Ritativ, ka Binett und aa ka Demikerin. Hier im frohen Online-Konsul.at arbeiten nur Familienmitglieder, vor allem Repräsen Tanten. Die frohe Botschaft in Wien kennt kein Halten. Wir nehmen den Bürgern nicht die Parkplätze weg. Bei uns hat noch die Initia Tiefe!

Der Kanzler meines frohen Landes ist sich nicht zu gut oder zu fay – Mann, wenn das internationale Parkett dreckig ist, fegt er schon mal. (Und i kea aa, meistens, bevor ich zur Wiedererkennung meine Möbel ix.)
Jene Politiker hier im Land der Hämmer hingegen, die an die eigene Überlegenheit glauben, machen sowas nur zur Strache. Meistens sind sie mit Hetz beschäftigt, und das ist nicht lustig, denn sie glauben, das Boot wär voll. Leitln, platter gehts ja nimmer. Wie breit haltet ihr eure Hände denn auf, dass ihr das Wasser unterm Kiel nicht mehr messen könnt?

Ist es da verkehrt, wenn ich sie um ihren Hahn pröll oder sie vom Dörfler scheuch? In so einem Land wird die Angst vor einem blauen Wunder immer grasser. Menschen, rechte Lager sind hier konzentriert! Wer heut ins Blaue fährt, kehrt mit brauner Seuche zurück. Und auch wenn man sicherheitshalber ab Bitte reist – jeder weiß, dass man dafür eine Miss braucht. Selbst Rosenkranz-Beten wär hierzulande schön borniert.

Was für ein Land!

Artikel

Sender am Bisamberg werden heute gesprengt

Gestern von meinem Bruder erfahren, und er hat’s bei sich drüben auch gerade gepostet: Heute werden die beiden Radiosendemasten auf dem Bisamberg gesprengt. Die Sender sind nicht mehr in Betrieb, und die laufende Wartung kostet zu viel, als dass man sie einfach zur Zierde stehenlassen könnte.

Angeblich überträgt TW1 live. Der kleine Sender wird um 12h gesprengt, der große Sender um 15h. Auch live zuzuschauen sollte möglich sein, weitere Infos bei EGM im oben verlinkten Eintrag.

Als Kinder waren wir im Winter oft auf der Senderwiese zum Rodeln, und die Höhe der Masten hat uns immer sehr beeindruckt. Von weitem erkannte man den Bisamberg stets an seinen charakteristischen zwei Sendern, das hat uns Papa schon beigebracht, als wir noch ganz klein waren. Woran sollen wir in Zukunft die Hügel im Wiener Umland unterscheiden? Ein Teil meiner Kindheit wird da heute weggesprengt, und das beschäftigt mich offenbar doch so sehr, dass ich schon um 6:30 wachgeworden bin, mit der Sprengungsmeldung an meinen Mann auf den Lippen.

Hach! :/

Artikel

Uff

Heute alles aussortiert und abgelegt. Meine Rechnungen und Belege und Steuerbescheide von einem ganzen Jahr. Und die staubbedeckten „Noch-zu-erledigen“-Stapel alle erledigt. Meine 78 Notizblöcke aller Formate ausgelagert, damit meine Ablagekisten sich unter ihnen nicht immer so durchbiegen. UND ich habe ein BACKUP gemacht! HaHAA!

Das neue Jahr kann also kommen!

Achso, es ist ja schon da. Hümpf.