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Aufs Stichwort! Projekt *.txt

PICT8890 Der Dominik Leitner aus St.Pölten von Neonwilderness.net, der da auch als @dmnkltnr twittert, hatte da eine Idee: Gemeinsames Bloggen auf Zuruf eines Stichwortes.

Sein Projekt heißt *.txt – für alle Nicht-Nerds: Das steht für eine Textdatei (.txt) mit einem Platzhalter für den Dateinamen (*) – so eine Kombination benutzt man für die Suche nach allen Textdateien auf einer Festplatte. Im übertragenen Sinn könnte es aber auch für die noch unbekannte, weil unbenannte Spielart einer schriftlichen Schöpfung stehen.

Zum Ablauf des Projektes schreibt Dominink:

Alle drei Wochen wird ein Wort “gezogen” und alle teilnehmenden Autorinnen und Autoren nutzen dann die 21 Tage, um einen Text zu veröffentlichen. Ob nun eine Geschichte, einen Brief, ein Gedicht, ein paar Zeilen. Zumindest irgendetwas. […]

*.txt wird auf dieser Seite betreut (eine Übersichtsseite, alle drei Wochen ein Beitrag über die “Ziehung”), die Beiträge erscheinen dann aber auf deinem eigenen Blog, hier werden sie nur gesammelt und verlinkt.

Tolle Idee, dachte ich, und fand vor allem den Dreiwochen-Rhythmus sehr gut gewählt – das schlägt nämlich meiner offenbar hormonell bedingten Wortfindungsstörung ein Schnippchen, chr chr – und schrieb ihm sogleich einen Kommentar zur Projektanmeldung, der dort prompt nicht erschien und stattdessen in den Tiefen des www einen unerhörten Abgang machte.

Heute aber bemerkte ich dies und schaffte es doch noch, mich zu diesem Projekt anzumelden. Im Jahr 2015 wird hier also alle drei Wochen ein Text zu *.txt erscheinen. Das Projekt hat von mir hiermit eine eigene Kategorie bekommen, über einen Klick darauf wird man alle meine Beiträge dazu aufrufen können.

Links zu den Beiträgen der anderen teilnehmenden Autoren findet man dann bei Neonwilderness.net.

Ich bedanke mich schonmal bei Dominik für die freundliche Akzeptanz meiner Anmeldung, und natürlich auch dafür, dass du dir die viele Arbeit aufhalsen willst, die sicher damit verbunden sein wird. Und vielen Dank an Herrn Kofler, der mich mit seinem Retweet auf das Projekt aufmerksam gemacht hat. Ich freu mich drauf!

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Frohes neues Fotojahr!

Frohes neues Jahr euch allen! Es war so ein schöner, entspannter Silvesterabend, dass ich ganz vergaß, ein paar Fotos zu machen. Oder auch nur zwei Fotos. Oder eines.

Wir waren zuerst dank und samt unseres lieben Freundes H. bei den Science Busters in der letzten Silvestervorstellung und genossen danach zu dritt im L-dörflichen Wintergarten die Rundumsicht auf das Feuerwerk. Conny war total entspannt und scherte sich einen Dreck um die Knallerei – hallelujah, zum zweiten Mal ein echt guter Griff bei der Hundewahl. (Übrigens bedeutet „schussfest“ beim Hund nicht, dass er quasi mit eingebauter schusssicherer Weste ausgestattet ist und man ihn daher gefahrlos abknallen kann!)

Der Sektkorken war schon so aus dem Häuschen, dass er 10 Minuten vor Mitternacht von alleine losging und unserem Gast sowie seinem Handy nur um Haaresbreite ein Prickelbad ersparte. Nach Genuss der Überreste erörterten wir ausgiebig die Themen Schlaganfall und Alzheimer und in diesem Zusammenhang auch gleich die erfolgversprechendsten Suizidmöglichkeiten, außerdem Spinnen- und Nadelphobien sowie meine Schockfrostung im Jahr 2012, und danach erklärte Martin uns die Welt auf Antimaterie- und Quantenebene, bis wir vom Sessel kippten das kleinste Silvesterrudel der Welt auflösten.

Mangels Silvesterfotografie gibts hier noch ein paar Bilder aus dem letzten Monat – von unseren Ausflügen nach Kärnten, Budapest, Kitzbühel und – wie immer – Diverses:

[slickr-flickr tag=“ep5048″ flickr_link=“on“ flickr_link_target=“blank“ type=“gallery“ descriptions=“on“ border=“on“ align=“center“]

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Und hier die Statistik

Gerade trudelte vom WordPress-Plugin Jetpack ein hübscher Blog-Jahresbericht bei mir ein. Darin gibts ein kleines Feuerwerk für meine Top-Kommentatoren 2014:

jetpack-commentstats2014

Danke, ihr Süßen: Franzi, Hubbie, Mathilda, Rudolfottokar und Ceh! Kommentare sind der tägliche Marmorkuchen des Bloggers, und ich freu mich immer noch über jeden einzelnen wie am ersten Tag dieser altehrwürdigen Pfanne.

Beim Durchstöbern meiner alten Einträge für die TwittKULTur-Veranstaltung im November fand ich ja so viele Kommentare in alten Einträgen, dass mir ganz warm ums Herz wurde – das hätte ich gern wieder so! Früher, vor Facebook, war noch richtig was los hier.
Einträge ganz ohne Kommentare stimmen mich traurig. Wenn auch manche Blogger meinen, sie schrüben nur für sich selbst – das ist Kokolores, schließlich könnten sie das auch in Word. Oder einem ganz ordinären Tagebuch. Bei mir ist das so: Ja, Schreiben ist gleich Bedürfnis, aber Onlineschreiben ist gleich Kommentarfreude.

Unter den Top-Referrern 2014 finden sich die verehrten Herren nömix und Kulturflaneur. Habt Dank fürs lenkende Durchwinken des Besucherstroms!

Die gesamte Statistik könnt ihr hier anschauen. Namasté!

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Zwischen den Jahren

Ich hab gerade ein bisschen Urlaub und bin ausgiebig damit beschäftigt, Familien zu besuchen (die eigene und die Schwieger-), meinen Palau-Fotoabend im Jänner vorzubereiten und meine alten Blogeinträge mit neuen Fotolinks zu versehen. Die alte Gallery2 ist endgültig dahin, mein Bruder hat unsere Blogs auf einen neuen Server übersiedelt – und so stehen derzeit viele alte Einträge nackig da, ohne ihre dazugehörenden Fotos. Das ist ein Haufen Arbeit und wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Bald könnt ihr euch aber auch alte Etosha-Postings wieder in bunt anschauen.

Die ersten Palau-Kalender sind verteilt und kommen fantastisch an. Das Touristenaufkommen auf den Inseln könnte eventuell in nächster Zeit ansteigen.

Ich habe gestern nach etlichen Jahren meinen Neffen wiedergesehen, in denen wir keinen Kontakt hatten; er ist ein junger Mann geworden, den ich auf der Straße nicht erkannt hätte. Er spielt Gitarre, singt, und er hat Humor. Ich habe ja Nichten und Neffen in zwei- und mehrfacher Ausführung zur Verfügung, aber leider klappts irgendwie nicht so richtig mit dem durchgehenden, engen Kontakt. Vielleicht bin ich einfach nicht die Art Mensch, mit dem junge Leute gern zu tun haben. Und ich will keine aufdringliche Tante sein.

Es hat geschneit, und Conny hat gestern zum ersten Mal Schnee erlebt. Sie scheint ihn ganz gern zu mögen, man kann die Schnauze reinhalten und „pffft!“ machen, was ein tolles Gefühl sein muss, sonst würden es nicht so viele Hunde tun. Schneebälle nimmt sie ganz vorsichtig in die Schnauze und trägt sie davon. Sie ist seit 22.12. zum ersten Mal läufig, das Hundebaby ist kein Baby mehr. Das Training von Signalen fruchtet schön langsam, manchmal sieht man eine allmähliche Veränderung, viel öfter scheint sie aber plötzlich zu sein – auf einmal gehts, auf einmal versteht sie, auf einmal tut sie, was sie soll – so ist das in der Hundeerziehung. Lauter erste Male also.

Euch lieben Lesern da draußen, die ihr mich so unbeirrbar durch ein Jahr nach dem anderen begleitet, wünsche ich eine schöne Zeit „zwischen den Jahren“ mit euren Lieben, voller Herzlichkeit und Offenheit, und einen guten Start in das neue Jahr. Wie immer vielen Dank fürs Lesen, Kommentieren und Dabeisein. Mir bedeutet das sehr viel.

Bleibt gesund, wir sehen uns bald!

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Endlich ein echtes Pfannenthema

Heute ein Pfannenthema, das uns alle angeht. Schnell anschauen, bevor der Betreiber auf Betreiben des Verursachers verurteilt wird, das Video zu entfernen. Ich erwähne hier absichtlich keine Details und keine aufgooglebaren Begriffe.
Es ist mit viel Wiener Dialekt versehen und sehr zum Zerkugeln. Bevor ihr im Internet noch schnell was für Weihnachten bestellt – anschauen!

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Jetzt noch einfacher!


„Betrifft: Antrag auf Vergütung der Vorsteuer AT201409xxx
von: vatrefund-de@bzst.bund.de

[…]
Für eine ordnungsgemäße Antragstellung muss der Antrag der Richtlinie 2008/9/EG entsprechen, vollständig sein und fristgerecht einschließlich der vorlagepflichtigen Belege eingereicht werden.

Sofern Sie über das Portal Ihres Ansässigkeitsstaates dem Antrag nicht alle gemäß Artikel 10 der Richtlinie 2008/9/EG vorzulegenden eingescannten Originalbelege beifügen konnten, reichen Sie die fehlenden Belege bitte unverzüglich per E-Mail, auf CD oder USB-Stick nach.
[…]
Bitte beachten Sie, dass Antworten auf diese E-Mail bzw. Nachrichten an die Absenderadresse nicht verarbeitet werden können.“

Es wär ja schon fast lustig, wenn’s nicht so traurig wär. Müßig zu erwähnen, dass in diesem Mail nicht womöglich eine andere, empfangsbereitere E-Mail-Adresse oder gar eine Telefonnummer erwähnt wird.
Die wesentlichen Teile wurden von mir im Fettdruck formatiert, nicht etwa vom Absender.

Die angesprochenen Belege muss man übrigens im Antrag beinahe 1:1 abtippen: Rechnungsaussteller, Adresse, UID-Nummer, Rechnungsnummer, Nettobetrag, Vorsteuerbetrag… Wozu man dann noch Belege einreichen soll, ist mir schleierhaft. Vielleicht um das Papieraufkommen nicht zu gefährden?

Antworten auf solche Rückvergütungsanträge an andere Länder, etwa Tschechien, erhält man übrigens freilich in der Sprache des jeweiligen Landes. Nichts Geringeres erwarte ich von einem Amt, das sich mit internationalen Anträgen befasst. Ist ja nicht so, dass die wüssten, aus welchem Land der Antrag kommt, gell?

Ich hoffe, die Tschechen wollten nicht auch noch Belege per Unerreichbarkeits-E-Mail. Mein Amtstschechisch ist nämlich leider ein bisschen eingerostet.

Alles happy in der EU.

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Etoshalender!

Es gibt sie jetzt – meine Palau-Kalender 2015!

Vorschau-PalaukalenderBlog



Die kommen in prächtigem A3 daher (42x30cm) und beinhalten zwölf grandiose, großformatige Fotos frisch aus dem Pazifikparadies!

Ihr könnt diese idealen Weihnachtsgeschenke für 17€ pro Stück jetzt bei mir bestellen.
(Alle, die schon vorab per Mail bestellt haben, müssen natürlich hier nicht nochmal. ;)

Das Kalendarium beginnt mit Februar 2015 und geht bis Januar 2016 – damit man beim Verschenken nicht so einen Stress hat. Mein Fotoabend ist ja auch erst am 17.1., und die meisten bekommen ihren Kalender von mir erst dann.

Bestellen geht am leichtesten per Kommentar!

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Bubi

Ja, ich weiß, dass täglich schlimme Dinge passieren auf dieser Welt, in dieser Stadt. Und ich weiß auch: schlimmer geht immer.
Manche davon treffen aber mitten ins Herz – gewisse Nachrichten lassen mich lange nicht los, sind mir beim Einschlafen genauso präsent wie beim Aufwachen, und entlocken mir die eine oder andere Träne. Jeder hat eben seine besonders weiche Stelle im Bauchfell. Hier ist ein Treffer:

Heute vor einer Woche hat ein Unbekannter in der Wiener U6-Station Jägerstraße grundlos einen Hund totgetreten. Der Hund hieß Bubi. Sein Frauchen war dabei. Der Hund des Täters ebenso. Und eine Begleiterin.

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