Update

So ein hübsches Video haben Aereogramme zu ihrem ‘Barriers’, so unschuldig und süß und traurig.


Blogroll im Großformat: Herr Farlion gibt eine tägliche Blogempfehlung auf duese5.de.


Gut durchhören und Musik von beispielsweise Margot and the nuclear so and sos gratis downloaden kann man sich bei musicalfamilytree. Viele der Liveaufnahmen sind nicht übermäßig glorreich, aber die Demoversionen geben einen guten Einblick. Mir gefällts.
(via)
Auch andere Bands aus der Musikszene von Indianapolis werden dort vorgestellt. Ein Durchklicken lohnt sich. Ganz schön fand ich zum Beispiel auch die Songs von Carl Broemel.


Der schönste aller Ehemänner berichtet mir, er und sein Kollege hätten am Flughafen eine Polizeidienststelle erblickt, hinter deren Glasscheibe zwei Uniformierte saßen, während an der Tür ein Zettel verkündete: ‘Polizeidienststelle derzeit nicht besetzt.’
Das gibt Anlass zu kreativem Denken. Eventuell, so spekulierte der Kollege, verfügten Polizisten gemeinsam über Wechselgehirne, und ebendiese seien gerade anderswo im Einsatz.

Vielleicht waren die beiden aber auch einfach verdeckte Ermittler.


Eine ausgesprochen anständige Ausnahmeerscheinung in der Welt der Aktionäre bildet der Investor Dr. Lutz Helmig. Ich traute meinen Ohren kaum: Er war im Februar 2006 bei der dba eingestiegen und hatte im Zuge der Übernahme durch Air Berlin im August einen Millionengewinn aus dieser Beteiligung zu verzeichnen. Diesen gibt er zu einem Viertel in Form von Air-Berlin-Aktien an alle Beschäftigten der dba weiter. Diese 717 Mitarbeiter hatten nach seiner Ansicht durch Überstunden und Gehaltsverzicht an den Geschäftserfolgen wesentlich mehr Anteil als er selbst.

Die Schenkung entspricht einem Nennwert pro Mitarbeiter von satten 3350 Euro.

Dr. Helmig ist der Ansicht, dass bei gewinnbringenden Verkäufen zu wenig an die Mitarbeiter gedacht wird, die den Erfolg erst möglich machen, und will damit ein Zeichen setzen, das andere Investoren zum Nachdenken anregt.
In welcher Höhe sich der erwähnte Gehaltsverzicht bewegte, weiß ich freilich nicht. Möglicherweise sind die Aktien dagegen nur Peanuts.
Trotzdem: Vorbildliches unternehmerisches Ethos – ein wohltuender Kontrapunkt in Zeiten der oft beinharten und mitarbeiterfeindlichen wirtschaftlichen Politik.
(Artikel im Managermagazin aus 11/06)


Hintergrundbilder auf Handys wirken wesentlich besser, wenn sie in der Mitte nicht durch das Betreiberlogo verunziert sind. Man stelle sich ein Etosha-Pfannen-Logobild vor, über dessen Augen quer ein Schriftzug prangt. Hat was von anonymisierten Nackedeibildchen. Solche Schönheitsfehler machen mich sehr schnell sehr unrund.

Ein transparentes 1x1Pixel-gif als ersatzweises Betreiberlogo ist zwar schnell erstellt und aufs Nokia-Handy kopiert, dann allerdings sieht man sich vor dem Problem, dem Handy nicht erklären zu können, dass es sich bei dieser Grafik um ein Betreiberlogo handelt, welches anstatt des Schriftzuges angezeigt werden soll. Und zwar auch nicht mit der nokiaeigenen Software, keine Überraschung, die ist ja auch sonst sehr zickig.
Der von manchen Freaks so glühend empfohlene ‘Oxygen Phone Manager’ ist meiner Meinung nach so vollkommen unbedienbar, dass ich mich hiermit weigere, diesen zu verlinken.

Man kann sich via wap solche transparenten Pixel als Betreiberlogo runterladen. Ich aber blieb mit dieser Methode fürs 6230i erfolglos. Eine umfangreiche Diskussion zum Thema gibts dort, die kommt zwar von Ästchen auf Stöckchen, ich aber damit auf keinen grünen Zweig.
Dann aber wurde ich fündig, und zwar ausgerechnet bei Jamba, dem Ringtone-Anbieter mit der Hass-Werbung, die mich zum MusikTV-Verweigerer werden hat lassen. Von denen hab ich mir, ich gestehe, ein ‘Löschlogo’ schicken lassen, und zwar völlig gratis.
Die daraufhin eintrudelnden Werbe-SMS halten sich anzahlmäßig in annehmbaren Grenzen, das Problem war schnell gelöst, und Etosha sehr zufrieden mit sich und der Welt.
(edit: Bis sie herausfand, dass diese Werbe-SMS unter ‘Abo’ fallen und sich auf der Handyrechnung entsprechend niederschlagen. Die Empfehlung gilt also ausdrücklich nicht mehr.)

Noch was Handytechnisches: Auf einem erst kürzlich entsperrten Nokia-Handy ist auf der Kurzwahl 1 möglicherweise noch die Mobilboxnummer des vorherigen Anbieters eingestellt. Im Kurzwahlen-Menü kann man diese Nummer leider nicht ändern, dort stehen nur die Kurzwahlen 2-9 zur freien Verfügung.
Aber, ihr Ratlosen, unter Mitteilungen -> Sprachmitteilungen -> Nummer der Sprachmailbox kann man das. Die dort hinterlegte Nummer wird automatisch für die Kurzwahl 1 herangezogen.
Nur so als Reminder.

5 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. meine interpretation zu der angeblich nichtbesetzten polizeistation ist:

    wenn 3 leute in einem raum sind und 5 rausgehen dann müssen 2 wieder rein kommen damit niemand im raum ist. die beiden die drin sassen sind genau die 2 gewesen! endlich ein praktisches beispiel für diese klassische rechenaufgabe!

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  2. Oh, die Tücken des Handy-Alltags! Mein kürzlicher Umstieg auf mein heißgeliebtes neues 6233 (endlich wieder Nokia!) brachte folgendes, ausgesprochen lästiges Problem mit sich: Neben der (für mich gewohnten) Belegung der 1 mit der Mehlbox™ ist die 2 permanent mit der Video-Mailbox belegt. Dort bin ich aber seit Jahren meine bessere Hälfte gewöhnt.
    Der von dir beschriebene Trick war einer der ersten, die probierte; bracht mir aber keinen Erfolg: Die Nummer wird auf der Video-Leitung gewählt, was bei einem Netzbetreiber ohne entsprechendes Service zu einem Verbindungsfehler führt :/

    Apropos Beamte: Als wir unsere Kleine anmelden waren, standen wir um etwa 10 vor 5 beim Meldeamt, welches bis 5 geöffnet hatte. Die zuständige Beamtin begrüßte uns mit einem entnervten (Zitat): “Was wollen sie, wir schließen gleich!”.Die Anmeldung war dann in zwei Minuten erledigt, um Punkt 5 war das Licht aus und die Tür versperrt.
    Vielleicht war das bei der Polizeistation einfach nur ein paar Minuten vor Dienstschluss?

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  3. Video-Mehlbox is allerdings frech. In der nächsten Nokia-Generation, so vermute ich, wird die Kurzwahl 3 fix belegt sein mit der Nummer von Herrn Nokias Mutter.

    Ich glaub nicht, dass es bei der Flughafenpolizei überhaupt einen Dienstschluss gibt.

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