Durstig?

Readers lesen bildet. Immer schon. ‚Ich hab mal unlängst im Readers Digest gelesen…‘ ist bei uns in der Familie ein Running Gag, es liegt nämlich seit Jahr und Tag das abonnierte Kleinformat in meinem Elternhaus am stillen Örtchen auf. Außerdem sagte das immer Hilfssheriff Fred in ‚Das schönste Freudenhaus in Texas’… aber den Film kennt ja heute kein Mensch mehr.

Anyway, so las ich jedenfalls unlängst im Readers, dass Durst Schmerzen verschlimmern kann. Ein Forscherteam hat herausgefunden, dass zwei Areale im Gehirn dafür zuständig sind, Körperreize nach Prioritäten zu ordnen. Obwohl Durst ein ernstzunehmendes Problem ist, so ist er doch kurzfristig nicht so wichtig wie ein gleichzeitig auftretender Schmerz. Damit das schmerzhafte Warnsignal auch sicher durchdringt, wird es vom Gehirn verstärkt, quasi um den Durst zu übertönen.

Was also für Kopfschmerzen schon lange galt, gilt offenbar auch für andere Schmerzen; insbesondere jemand, der ohnehin zu wenig trinkt, sollte Schmerzen durch Flüssigkeitszufuhr auf ihr ’normales‘ Ausmaß zurückregeln können.

5 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Gelegentlich lässt sich allerdings auch das umgekehrte Phänomen beobachten: dass Kopfschmerzen davon hervorgerufen werden, weil man gestern ZUVIEL getrunken hat ;)

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  2. Das wiederum lässt sich von Migräne insofern schlecht unterscheiden, weil in beiden Fällen auch der Geschmackssinn betroffen sein kann. ;)

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  3. Zum Glück sauf ich manchmal wie ein Pferd – Wasser natürlich. Aber hat schon mal jemand gehört, dass zuviel Flüssigkeit problematisch sein kann? Ohne Alk mein ich natürlich. Das hab ich nämlich mal irgendwo vernommen, weiß aber nicht mehr wo.

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