Wasserprediger

Sowohl vor als auch nach der Nationalratswahl wird der FPÖ-Parteiobmann StraHCe nicht müde, sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu beschweren, dass die anderen Parteien gegenüber seiner FPÖ Ausgrenzung betreiben, und wie überaus undemokratisch das sei.
Nach der Wahl allerdings beantwortet er die Frage, ob er sich im Rahmen einer möglichen Regierung eine Zusammenarbeit mit dem BZÖ – oder gar eine ‘Wiedervereinigung’ – vorstellen könne, mit einem eindeutigen Nein. Da gäbe es unüberwindliche Differenzen.

Diese Feststellung für sich ebenfalls zu treffen, solches kann man den anderen Parteien natürlich nicht zugestehen – dann ist es undemokratisch. Denn wenn auch FPÖ und BZÖ immer noch ähnlicher Gesinnung sind, und davon dürfen wir wohl ausgehen – man ist sich halt persönlich spinnefeind. Das muss man schon verstehen. Wer würde da von Heuchelei und zweierlei Maß sprechen? Doch nur jemand, der die Sandkasten-Politik in diesem Land immer noch nicht verstanden hat.

Ich bin froh, dass der Wahlkampf vorbei ist, und ich wär noch ein wenig froher, wenn diese Tatsache auch zu den Herren Spitzenkandidaten durchdränge. Ich kann nämlich dieses Für-Dumm-Verkauft-Werden auf unterstem Niveau nicht mehr ertragen.

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