Lebenszeichen

Entgegen anderslautenden Vermutungen bin ich ob der hamburgischen Ereignisse (spirituelle Gruppe, Energiearbeit) weder traumatisiert, sodass ich (mich) ‚ent-traumatisieren‘ müsste, noch habe ich mir ‚die Suppe durch Esoterik versalzen lassen‘. Da sind einfach so viele Erlebnisse, so viele Eindrücke und vor allem so viele Empfindungen zu verarbeiten und einzusortieren. Und ganz im Gegensatz zu bisherigen Gewohnheiten hatte ich diesmal das Gefühl, darüber schon jetzt zu schreiben würde nur diesen sonderbaren Zwischenzustand einfrieren, dieses Noch-nicht-angekommen-Sein und die in mir noch nicht vollendete Verarbeitung, und es könnte die Veränderungen untergehen lassen, die im Kielwasser all dieser Erfahrungen immer noch dahergleiten, anstatt sie zuzulassen und willkommenzuheißen.

Daher ist es hier im Moment so still. Ich hab auch die Fotos noch nicht bearbeitet oder aussortiert. Vielleicht kommt das alles noch, wenn’s wieder kühler wird. Derzeit genieße ich alle letzten Schnipsel des Sommers, die ich erhaschen kann, denn kalt und grausig ist es danach lange genug.

Aber es gibt mich noch – und es geht mir besser denn je.

10 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Na, was mehr als das möchte man hören, in der Fremde. Ich habe ja schon immer vermutet, dass Stille ein gutes Zeichen sein kann. Sie muss ja nicht gleich Ewig sein ;).

    Einfach mal ein bissl die Pappn halten und schauen, was dann in einem spricht. Und in diesem Sinn wünsche ich eine Gute Nacht :)

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  2. Immer wieder erstaunlich, was „Energie“ bewirken kann! Von A wie Aikido bis Z wie Zen – und alles, was dazwischen liegt auch. Gutes Ankommen wünsche ich dir noch!

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  3. Mal schauen. Darüber kann man ja stundenlang reden. *g* Aber es ist jedenfalls sehr mutig von dir, dass du einen ersten Schritt machst. ;D

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  4. Hach, ich könnte eeeewig die Pappn halten. Solang ich nicht mit dem Reden aufhören muss :D.

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  5. eeeeben. man muss nicht immer etwas sagen. vor allem dann nicht, wenn man eigentlich nichts zu sagen hat *hihi*.

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