Kroatien 4

Weiter gehts auf meiner erkenntnisreichen Reise.

• Ein Gummiball entwickelt im Kontakt mit Salzwasser und Hundezähnen einen Schaum, der den daranhängenden Hund etwas tollwütig aussehen lässt. Kinder halten Abstand.

Praktisch.

• Ein Hund, der beim Spielen zu viel Salzwasser geschluckt hat, sieht hinterher aus, als würde er gleich sterben.

Cindy, halbtot

Trotzdem hört der Hund nicht auf, er muss mit Gewalt gestoppt werden, weil er sonst so lange den Ball aus dem Wasser holen würde, bis er tatsächlich stirbt. Stürbe. Sterbat. Wie auch immer.
Stoppt man ihn, kurz bevor er stirbt, und versteckt den Ball, dann erhält man einen Hund mit aufgeblähtem Bauch und geröteten Augen, die er kaum offenhalten kann, der bei jedem Ausatmen erbärmlich zittert und literweise Süßwasser trinkt, das er nicht halten kann. Aber dazwischen setzt er immer wieder zum Aufstehen an – um den Ball zu suchen.

• Ein Hund lässt sich viel leichter duschen, wenn man mit ihm duscht.

Nur weil Cindy eine Wasserratte ist, bedeutet das noch lange nicht, dass sie sich auch gerne duschen oder baden lässt. Wasser, das von oben kommt, ist nämlich ganz falsch. Aber wenn ich bereits in der Dusche bin und sie rufe, kommt sie tatsächlich nach einiger Zeit freiwillig nach! Nicht begeistert, aber freiwillig. Jedenfalls ist es viel einfacher als daheim, in der Badewanne.

Die Abende vergehen mit Kochen, Essen, Knipsen von der Terrasse…

Von der Terrasse Mein Zuhause

Von der Terrasse

… Füße Hochlegen und Lesen.

• Die kroatische Geschichte ist ebenso lang wie kompliziert.

Fernsehen im Urlaub muss nicht sein, ist aber manchmal auch ganz nett. Daher noch ein Wort zur Abendgestaltung:

• Von Untertiteln wird man bei Rigoletto auch nicht schlauer, insbesondere von polnischen.

16 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hunde sind einfach … (der Autor macht hier eine eindeutige Handbewegung in Form eines Scheibenwischers).

    Ich bin letztens mit dem Veloziped im Wald gefahren, auf einem Weg, der geteert und nachweislich zum Fahren erlaupt war. Da kam ein Jogger von vorn entgegen und der hatte einen Hund dabei. Das ist nie gut. Der Hund (ziemliches Kaliber) lief weit voraus, viel weiter als der abgekämpfte Jogger hätte rufen können. Er rief aber, und das war nicht klug, denn genau 3m vor mir hört der verdammte Hund tatsächlich irgendein entferntes Japsen “Ha(lt)… Has(so)… Hal(t)… Ni(cht)… wei(ter) …”, blieb stehen und drehte sich, wie es sein muss, in voller Breite quer zum Weg, um nach hinten zu schauen, was denn da los sei. – Sagen wir so, ich hätte seine Wirbelsäule in der Mitte mit meinem Vorderrad querteilen können. Wenn ich nicht ich gewesen wäre, der ich mich lieber selbst hinlege, als einen Hund zu überfahren. Und der Jogger? Rennt wortlos an mir vorbei.

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  2. Der Mutationsdruck zum Seehund ist bei Canis lupus nur schwer kontrollierbar. Dabei handelt es sich um einen genetisch angelegten Evolutionsschub rückwärts. Das Devon – die Zeit, als tierisches Leben das Land eroberte – hinterließ ein evoltutionäres Trauma, das noch heute im Wechselspiel kooperativer Gene kollektiv und artenübergreifend aufgearbeitet werden muss!

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  3. TM, deine Geschichte hat aber mit Hundeintelligenz recht wenig zu tun. Auch bei meinen ist das meistens so. Das Problem liegt zumeist doch am anderen Ende der Leine.

    RO und TM, mich erstaunt ja, wie ihr das immer macht! Da tut sich hier tagelang nicht das Geringste, doch kaum stell ich was online, sind auch schon die ersten Kommentare da. Mich fasziniert das!

    mkh, in der Tat. :D Ein Canis lupus ist mein Exemplar allerdings schon lange nicht mehr. Er ist vertrauenswürdig familiaris.
    Bei schwarzen Hunden ist der Mutationsdruck zum Seehund besonders ausgeprägt. Wer glaubt, der Schwanz des Hundes wäre zum Wedeln da, der irrt. Es ist ein Ruder.
    Das Ruder des Rudels. Der Druck geht außerdem zu Seehund wie Schneehund. Die Doppelhelix hat einen Hang zum Wortspiel.

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  4. Mögliche Zauberworte lauten “RSS-feed” und “feed reader”. Damit ist es kein Problem, einen neuen Beitrag in Minuten zu bemerken, selbst wenn der Schreiber seit Jahren nichts geschrieben haben sollte.

    Wie man heutzutage (auch und insbesondere angesichts der immer weiter wachsenden Medienwelt, in der Blogs nur einen Teil darstellen) ohne feed reader auskommen wollte, ist mir ein Rätsel. Ein guter feed reader beherrscht sogar themenorientierte Suche, so dass man auch Dinge findet, die man nicht abonniert hat, sobald halt irgendjemand etwas zu dem Thema schreibt.

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  5. Potztausend! Wie überaus fortmodisch und neuschrittlich! xD Mir ist ja nur schwach bewusst, dass mein Blog RSS überhaupt BIETET. Ich bin noch von der altmodischen Art “Alle in Tabs öffnen”.

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  6. Ich hingegen bin wie üblich mit den Tücken der modernen Technologien hoffnungslos überfordert – und somit auch ebenso hoffnungslos spät dran mit meinen Kommentaren. Das ist aber nur halb so schlimm, da bis <==hierher ohnehin noch recht inhaltsleer, besonders bezüglich deines Postings; wenn man es genau nimmt, eigentlich sogar bis <==hierher. Plus das Wort "hierher" selbst natürlich auch. <==hierher. Nein, <==hierher.

    Sch**** … tolles Posting jedenfalls ^^.

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