Keine Unterschiede im Trauerfall

Freunde von mir haben gestern unerwartet ihren Kater Benni verloren, nachdem bei ihm ein Tumor festgestellt wurde. Manche Menschen, vor allem solche ohne Haustier, denken in so einem Fall vielleicht, so etwas sei ja weit weniger dramatisch, als einen nahestehenden Menschen zu verlieren. Tierfreunde wissen aber, es tut verdammt weh, jemanden gehen zu lassen, mit dem man so viel Zeit verbracht hat.

Meiner Ansicht nach ist die Unterscheidung zwischen Hunde- und Katzenmensch ja sehr künstlich; man kann auch beides sein, ohne sich dabei zu verbiegen. In unseren dunkelsten Momenten sind unsere Tiere bei uns, sogar, wenn alle zwischenmenschlichen Verbindungen abgerissen sind, spenden sie vorbehaltlos Trost und Gesellschaft. In der Trauer um ein Tier sind wir also alle gleich.

Aber es gibt eben doch Unterschiede, einen davon hat mein Bruder mal sehr treffend umrissen:

Seit ich Katzen habe, find ich’s irgendwie unbefriedigend, Mamas Hund zu streicheln – der schnurrt ja nicht mal, wenn du ihn kraulst… Die frigide Sau!

Auch dafür lieben wir unsere Katzen so – sie zeigen uns ganz offen, wie sehr sie unsere Zärtlichkeit zu schätzen wissen und unsere Anwesenheit genießen! Wie viele Menschen tun das schon?

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