Hungertücher

Während mein Mann sich bei seinen beruflichen Auslandsreisen im Hotel das Frühstück kredenzen lässt und im Restaurant das Abendessen, ernähre ich mich daheim – so der Running Gag – ausschließlich von Hungertüchern.

Das gestrige Hungertuch bestand in einem Restlessen aus der Pfanne, nämlich in Scheiben geschnittene Überbleibsel aus den letzten Tagen: Fleischlaberl¹ und Grammelknödel².
Schon gerösteter Kartoffelknödel ist ein Luxus für sich, umso mehr, wenn man ihm in der Pfanne von Zwiebelscheibchen, etwas Speck, ein paar Paprikastücken, geriebenem Grana und einem geschlagenen Ei Gesellschaft leisten lässt.
Aber der gescheibte, geröstete Grammelknödel schlägt ihn noch um Längen. Was für ein Genuss! Das Badewasser vom Freitag, typische Ingredienz für Restlessen, war zwar nicht dabei, dafür gabs dazu Chinakohlsalat. Was brauch i a Hotel?

Apropos Diät: Der letzte Schrei aus Paris dem Wiener Umland ist übrigens die sogenannte Berry-Tomate©:

Berrytomate

¹ Frikadelle
² Griebenklöße? *rofl*

Wikipedia-Artikel Österreichische Küche

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