Hinter dem Teflon

Im Netz ist ja nichts für die Ewigkeit gemacht. Ewigkeit bedeutet in diesem Zusammenhang: Zeitspannen > fünf Jahre. Die zugrundeliegende Programmierung im Web bleibt zwar gleich – und selbst das ist nur sehr oberflächlich betrachtet wahr – aber die großen Programme und kleinen Helferleins für das Onlinestellen von Inhalten entwickeln sich ständig weiter. Oder eben auch nicht. Kommt es zu einer Entwicklungsdiskrepanz zwischen großem Programm und kleinem Helfer, dann passiert’s schonmal, dass einem etwa das Helferlein zur Anzeige von Fotos im Blog quasi unter den Tippfingern wegstirbt.

Also hat diese Bloggerin hier mehr Durchhaltevermögen als so mancher Helferlein-Programmierer, denn mittlerweile hab ich schon einige dieser PlugIns überlebt – was nur scheinbar so klingt, als wäre es schön für mich. Man (im Allgemeinen) macht sich nämlich keinen Begriff, wie viel Arbeit im Aktuellhalten von archivierten Blogartikeln steckt. Ich (im Besonderen) musste mir über die Jahre schon allerlei Begriffe davon machen.

Diesmal ist mit dem Umzug auf einen neuen Server auch meine alte neue Fotogalerie vulgo Fotopfanne verendet. Sie ruhe in Frieden. Die Fotos daraus sind zwar in ein neues Helferlein importiert worden, haben jetzt aber andere Rufnamen und müssen mithilfe einer Kombination ganz anderer Stimmlagen herbeigerufen werden. Ich bin im glücklichen Besitz einer Liste, die die alten Namen mit den neuen verknüpft, und von den neuen Stimmlagen hab ich auch schon ein paar drauf. Soll heißen: Es gibt noch vielerlei Ungereimtheiten bei den Formatvorlagen, und weil ich kein Spezialist bin, sind mir die meisten Erscheinungsbilder und ihre Beweggründe spanischer Bahnhof und böhmisches Dorf.

Falls ihr also glaubt, in dieser meiner Pfanne würde sich derzeit nicht viel tun, dann seid ihr im Irrtum. Ich informiere derzeit alle meine alten Einträge in veränderter Stimmlage über die neuen Rufnamen der Fotos, die in ihnen vorkommen. Und der imaginäre Fortschrittsbalken zeigt: Die Anzahl jener Artikel, die schon auf die neuen Namen hören, übersteigt mittlerweile die Anzahl der mit alten Rufnamen und Stimmlagen. Yayyy! Nur noch 108. [An dieser Stelle mein erschöpftes Gesicht mit heraushängender Zunge imaginieren.]

Für meine alten Artikel hege ich eben auch Gefühle und möchte sie nicht fotolos und ihres Zusammenhanges beraubt im Dunkeln stehen lassen. Denn so mancher funktioniert ohne die dazugehörigen Fotos überhaupt nicht mehr, andere nur schlecht, wieder andere sind darauf nicht angewiesen, aber ohne doch irgendwie nackig. Also blättert ein bisschen im Etosha-Geschichtsbuch anhand der Links, es lohnt sich!

Ich habe auch schon ein paar Zusammenstellungen neu generiert, zum Beispiel für Fotos von

IMG_0320 Graffiti Airbrush 'TheBeach' Worx
Goli Otok Urban Exploring Standschild Funnies
PICT8897 Ehrerbietung für Cindy
Diese Seite gab es schon auf meiner Homepage anno 2002.
Ja, das ist seltsam – und nein, ist es nicht.

Manche Artikel sind mir eben besonders ans Herz gewachsen, wie etwa auch meine Kroatien-Reisebericht-Serie aus dem Jahr 2010. Das ist nicht einfach nur alt, das ist ehrwürdig und hat bereits einen Hauch von Patina.

5 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. *grübelgrübel* Teflon? Hinter selbigem? Sollte das eine Telefon werden? Aber was wäre da dahinter? Oder doch nicht? *grübelgrübel*

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