Etosha goes science

Julien, einer der Forscher hier am Institut (Franzose, übrigens ein Schti!), hat gerade mit einer neuen Biodiversitätsstudie begonnen. Es geht um die Häufigkeit von Kleinlebewesen im Meer an verschiedenen Stellen in Palau. Martin fährt diese Woche jeden Tag mit dem Team raus, um Proben zu holen. Er wird dabei von diversen Haifischen begleitet und hat auch sonst allerlei Getier unter Wasser angetroffen. Mich hat Julien gebeten, die Fotos von seinen Samples zu machen, und wer von meiner Vorliebe für kleine Viecher weiß, kann sich vorstellen: ich war ganz in meinem Element.

Was gibt es da für eine Vielfalt, farbenfrohe Krebschen und grasgrüne Shrimps, und erst diese Schnecken! Manche sind so wunderschön, dass man sie gar nicht für wahr hält, und ich sie lieber freigelassen hätte, als sie nach dem Foto mit Chemikalien in Probengläsern verenden zu lassen.

Nudibranch PC044899e.JPG

Aber die wissen schon: Wenn die Frau mit der Kamera auftaucht, heißt es Ade, du schnöde Welt. Die Fotos sind aber immerhin vom noch lebenden Objekt. Nicht alle hier gezeigten sind für wissenschaftliche Zwecke, denn diese sind mit einer Nummer und einem Millimetermaß versehen und schauen daher nicht übermäßig künstlerisch aus.

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