Update

1. Heute beim Arzt gewesen. Die Sprechstundenhilfe trug ein Shirt mit der sinnigen Aufschrift ‚Shirt‘. Danke. Ich hätts sonst für Hosen gehalten.
Faustregel: Arzt macht immer Pause, bevor ich dran bin.

2. Meine Medikamentenbewilligungsangelegenheit ist jetzt bei der Patientenanwaltschaft. Diese mailt mir knapp: Wir kümmern uns drum.

3. Mein Auto macht sehr besorgniserregende Geräusche. Abstecher zur Werkstatt. 100 Meter vor Ankunft: Geräusch weg. Mechaniker fährt trotzdem eine Proberunde, hört nichts, sperrt hinter mir die Werkstatt zu. 100 Meter nach Abfahrt: Geräusch wieder da.

4. Wiens bestes Laugengebäck gibts bei der Bäckerei Schwarz in der Auhofstraße 138.

5. Lange nicht mehr die Snailmail benutzt, die normale Post – und letzte Woche gleich zweimal. Mit handgeschriebenen Begleitbriefen zu je einer CD und zwei Ricinussamen. Ungewohntes Gefühl.

6. Es gibt Menschen, die früher Hubert hießen, ihren Vornamen auf John ändern haben lassen, aber heute immer noch Hubert genannt werden. Das nenn ich Geldverschwendung.

7. Grashüpfer sind hübsche Dinger.

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4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. ….Wien ist klein und ich erweitere das auf Wien und Umgebung sind klein….obwohl wir an 2 verschiedenen Enden obiger Orte wohnen sind wir anscheinend innerhalb kurzer Zeit beide beim Bäcker Schwarz eingekehrt, um Laugengebäck ( es IST das Beste ! ) zu verschmausen. Eben jener Bäcker wird,von meiner Mutter und Tante, weil sie schon in Ihrer Jugend dort eingekauft haben, liebevoll „der Schwarzbäck“ genannt und der Tonfall mit dem der Name ausgesprochen wird, läßt keinen Zweifel aufkommen, daß es sich hierbei um eine Institution und weniger um ein Geschäft für Backwaren handelt.Sehr zu empfehlen ist auch der Müsliriegel Marke Schwarzbäck ( zwar nicht so knupsrig,aber seeehr lecker !)..so jetzt hab ich Hunger…

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  2. Am liebsten mag ich – Achtung, Überraschung! – das mit Sesam. :)
    Ist mein Pflicht-Abstecher, wenn ich bei der physiotherapeutischen Massage war.
    Jojo, der Schwarzbäck! Da warma als Kinder aa scho, damois im zwanzger Jahr.. *gg*

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  3. Isch liebe Sesam – muss ich wohl auch mal beim Schwarzbäck vorbei schauen.
    Auf jeden Fall ist das wichtigste Erlebnis die Nr. 7: Grashüpfer sind schön – alles andere (außer natürlich den Schwarzbäck) wirst am End wieder vergessen…sag ich mal ;-)
    Und zu 1.: Ich find so n shirt super. Hatte mal ein Auto gesehen, das einen Schriftzug als Aufkleber hatte, der an der Seite angebracht war und von Kofferraum bis Cotflügel ging. Es waren 9 Buchstaben, die relativ klein waren, was zur Folge hatte, dass der Abstand von einem Buchstaben zum nächsten recht groß war und das Lesen nur in Zeitlupe ging. Der erste war ein ‚A‘ dann ab zum zweiten, ein ‚u‘, der dritte ein ‚f‘ … usw. … bis nach Ende der Leserei das Wörtchen ‚Aufkleber‘ zustande kam. Ich musste damals herzlich lachen.
    Und heute wird hier gesungen: ‚Deutschland wird Weltmeister!‘
    so far…

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  4. Oui oui, Sesam ist auch sähr liebönswärchtö :) Mehr dazu demnächst.

    Damit ich eben *nicht* vergesse, dass die Tante ein Shirt mit der Aufschrift Shirt anhatte, wandert das ins Bloggedächtnis. *g*

    Ja, klar, die Ironie der Aufschrift war auch mir nicht entgangen. Ich kann mich für gewöhnlich auch dafür erwärmen. Für den Aufkleber hätt ich ebenfalls mindestens ein breites Grinsen übrig gehabt. Gleichzeitig schlägt aber der Zynismus zu, und der war diesmal stärker – aber erst beim Schreiben.

    Diese ironischen Wirrnisse erinnern mich grade an einen Songtext von Rare Earth: Ain’t no words to this song, you just dance and hum along.

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