Tierstudio Etosha

Immer wieder findet sich allerlei Getier bei mir ein, um sich von sämtlichen Seiten fotografieren zu lassen. Manche sind da echt hartnäckig.

Libelle
Sie warten im Auto auf mich und suchen sich dort schonmal einen Hintergrund aus, und ich muss dann extra nochmal reinlaufen, um die Kamera zu holen.

Schwebfliege
Manche tanzen wild am Frühstückstisch und beteiligen sich an unserem Frühstück, um meine Aufmerksamkeit zu erregen.

Schnecke, künstlerisch
Andere kriechen stundenlang die Terrasse auf und ab, trotzen der Trocknungskraft der Sonne und warten auf mein Erscheinen.

Und manche freuen sich, dass ich behutsam vermied, sie mit dem Gießwasser zu treffen, und lassen sich auf der sichersten Stelle beim Gießen nieder – meinem Bein.
Schlehenfedergeistchen Schlehenfedergeistchen

Und ich nehm mir die Zeit gerne. Ich bin da nicht so. Jeder sollte ein paar Fotos haben, auf denen er sich selbst wirklich gut gefällt! Und das spricht sich herum. MundSchnauzenpropaganda ist da offenbar die beste Werbung.

13 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ha! Du bist gut! Ich hab zwar eine Zeitlang gesucht, musste mich dann aber wieder anderen Dingen widmen. Und der Name passt absolut! Schlehenfedergeistchen. :) Schön! :)
    Habs gestern dem M. so beschrieben: Es sieht aus, als hätte sich jemand aus Federn ein Geistkostüm gebastelt.

    Suchbegriff: Pterophorus pentadactylus

    Antworten

  2. Gefällt mir sehr gut!

    Schlehenfedergeistchen klingt übrigens um einiges netter als Pterophorus pentadactylus.

    Die Motive erinnern mich auch irgendwie hieran

    Antworten

  3. Immer wieder interessant (und bei mir im Moment leider auch BRAND-aktuell, so ganz real meine)ist auch der Zeilenfüller: Eichenprozessionsspinnerraupen!

    Oja, bitte, so ein paar hypergigantischgroße etosha.weblog-Ameisenfotos kämen mir in meiner momentanen Lage (siehe oben) sehr entgegen! Wie wär´s mit der Roten Waldameise?!?

    Antworten

  4. Jaa, Raupen können den Pflanzenliebhaber schon zur Verzweiflung treiben.
    Na, schickst halt mal eine von deinen Ameisen vorbei zur Fotosession. Im Wald isses zu dunkel! ;)

    Antworten

  5. Ich spreche nicht von gewöhnlichen “Raupen”, liebe Mikrokosmofotografin Etosha, sondern von dem üblen Prozessionsspinner, dessen Raupen gar gefääährlich pieksende Härchen haben, die mit etwas Pech lustig durch die Gegend wirbeln und – beispielsweise beim Brennholzmachen – heftige Allergien mit Hautausschlag auslösen können, irrwitzigen Juckreiz inklusive. Das konnte ich die letzten Tage endlich selbst einmal hautnah austesten.
    (Anm.: Die Klassische Homöopathie konnte in meinem Fall mit Rhus tox. behilflich sein. Kleiner Tipp vielleicht.)

    Antworten

  6. Ah, drum ‘BRAND-aktuell’! Hatte keine Zeit, die Raupe zu gugeln! Ui, das klingt aber fies und schmerzhaft! Armer mkh! :)

    (Dass homöopathische Dosen von Giftsumach da wirken, wundert mich wiederum nicht. Das Zeug ist selber für den irrwitzig juckenden Ausschlag berüchtigt, den es bei Berührung verursacht.)

    Antworten

  7. Bebildernde Mandibelpropaganda? So viel mein Kameraspiegel auch hin- und herklappt, Insekten haben’s da schwer. Die knipse ich nahezu nie.

    Antworten

  8. ;P Kristof, mein Federgeistchen ist doch kein Froschfutter! Macht auch sicher einen extrem trockenen Hals.

    Danke für die effektive Wortspende, Ole! Mandibeln! Das wär mir nie eingefallen. Saugrüsselpropaganda vielleicht noch. Mir war auch völlig klar, dass das Nahrungsaufnahmewerkzeug einer zB Schwebfliege mit ‘Schnauze’ nur sehr unzureichend bezeichnet ist. *gg*
    Ich lasse bei den Insekten meinen Spiegel auch nicht klappen; hier leistet die Kleinknipse viel bessere und schärfere Arbeit. Der Zauber des kleinen Sensors!

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld.

*

Ja, ich bin damit einverstanden, dass meine Daten gespeichert und mein Kommentar mit Name veröffentlicht wird. Die Datenschutzerklärung nehme ich zur Kenntnis.