…nicht in Frieden leben

Wie hier schonmal angedeutet, habe ich regelmäßig Hassanfälle, die sich gegen ausdauernd bellende Nachbarhunde richten. Das liegt nicht an der Gegend. So einen gibts glaub ich fast überall. Interessanterweise haben Dauerkläffer eigene Songs drauf.

Ferdi, der Struppige von Gegenüber, bellt:
wau—wau-wau-wau-wau
wau—wau-wau
wau-wau-wau
wau
wau-wau-wau
[da capo al fine (del cane?)]

Der Schäferhund nebenan dagegen:
wuwu-wu-wu-wuwuwu
wu-..-wu
wuwu-wu-wu-wuwuwu
wu-..-wu

So gesehen ist der Schäferhund wesentlich unkreativer.
Ab und zu wird das Schema durchbrochen. Dann beginne ich neu zu zählen.

Es könnte aber schlimmer sein. Der Hund könnte in einem Garagenbereich eingesperrt sein, mit Konzerthallenfeeling. Auch schon erlebt.

Fünf Schnauzen hätt – ausflippen tät.

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Wenn ich singen könnte, könnte ich ein Lied davon singen. Wir haben einige Hunde hier im Haus und wenn ich recht darüber nachdenke, fällt mir nur eine Familie ein, die keinen Hund hat – deren Haustier ist letzten Herbst gestorben :-(

    Wie auch immer, es ist ein friedliches und ruhiges Zusammenleben hier – zumindest unter den Hunden. Wenn da nicht der eine im ersten Stock wäre…

    Ich muss noch etwas weiter ausholen und die Baustruktur unserer Wohnanstalt beschreiben: Sie muss so um 1968 entstanden sein und war sicher mit ein ausschlaggebender Grund für die Energiekrise in den 70ern, denn von Isolierung, sei es Wärme, Schall oder schlechten Stimmungen, ist keine Rede: die Wände sind aus Pappendeckel, die Türen aus Papier.

    Einem musikalischen Menschen wie dir entgeht -wie du beschrieben hast- natürlich nicht, dass ein gewisser Wiederholungseffekt im Gebelle der Hunde existiert. Das ist auch recht praktisch, da man sich darauf einstellen kann und das Gehör darauf trainiert, zu den vorgegebenen Zeiten gewisse Frequenzen (Stichwort: wau) auszufiltern. Das funktioniert auch ganz gut.

    Der Kläffer im ersten Stock bricht alle Grenzen: es gibt kein Schema in seinem Bellen! Es ist einfach ein hysterisches Bellen und Quietschen, zeitweise überschlägt sich die ‚Stimme‘ – und das alles verstärkt duch die akustischen Eigenschaften des Stiegenhauses.

    Also, du weisst gar nicht, wie gut es dir eigentlich geht :-)

    (P.S.: Ich bin schwer dafür, Akustiker in die Planung von Stiegenhäusern mit einzubeziehen)

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  2. „Fdot“ gefällt mir! *seehrbreitgrins*

    Hund? Letzten Herbst gestorben? Ein Kläffer vielleicht? Sehr verdächtig! Auftragskiller bei schnaeppchenjagd24.at organisiert? ;)

    Was die Baustruktur der Wohnanstalt *g* betrifft: Witzig, meine zweite Lieblingsnummer auf der Marc Cohn-CD von gestern heißt „Paper Walls“. Was für Dich? :)

    Von Ausblenden oder Ausfiltern kann leider keine Rede sein – auch mit Kenntnis der Wau-Struktur lässt sich da nicht viel machen. Und auch die Ferdi-Stimme überschlägt sich und hat diesen spontan aggressiv lospolternden Sound, das macht mich ganz wurlat (für meine deutschen Freunde: =kirre. hibbelig. Oder so. :)

    Aber Treppenhaus ist ganz grausam, das stimmt. Kenn ich auch. Überhaupt sollte viel mehr auf die akustischen Eigenschaften von Gebäuden geachtet werden; auch die Schallübertragung durch die Wände und den Boden ist nicht zu unterschätzen. Unser Unterhalb-Nachbar in der Wiener Wohnung hat mich mit seinem TV-Gedröhne wahn-sinn-ig gemacht – der kam heim um halb drei Uhr morgens und los gings auf 180. Und immer irgendwelche Kacke. Regionalprogramm. Brrr.

    Ich hab hier ja noch weitere Störgeräusche, aber davon ein andermal mehr. Reicht noch für ein paar Posts. ;)

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  3. Sö böse es klingen mag…. ich sag nur VOGELGRIPPE – siehe Zeitungsberichte aus Deutschland heute.
    „Katze an Vogelgrippe gestorben“
    ob der Virus den Unterschied kennt zwischen einer Katze und einem kläffendem Hund ist fraglich :-)

    Allderings gibt mir das Thema was zum Nachdenken … Hund frei laufen lassen am Feld ????? Katzen weiterhin freigänger ??? hm…..
    lieben gruß !
    Deine besorgte ThunderCAT

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