Am Telefon

C: Wir können uns durchaus beide sehr gut ausdrücken.

S: Eben. Wie also soll man in einer fremden Sprache jemals ein vernünftiges Niveau erreichen, wenn man in der eigenen ein so hohes Niveau gewöhnt ist?

C: Wie recht du sagst!

19 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Bezieht sich „der Schranken“ auf den Aufbewahrungsort von Kleidungsstücken, so bin ich von der Wortwahl auch wenig begeistert *g*. Sollte damit der rot-weiße Balken gemeint sein, der unter anderem Bahnübergänge sichert, dann ist das in österreichischem Deutsch vollkommen legitim.

    Wer lexikalisch und syntaktisch in seiner Muttersprache sehr firm ist, hat wohl auch an seine Fremdsprachenkenntnisse hohe Anforderungen. Vielleicht sollte man nur etwas gnädiger zu sich selber sein? :) Aber das fällt mir auch schwer, wenn ich im Englischen einen durchschnittlichen Satz bilde, wo ich auf Deutsch doch eine wunderprächtige Konstruktion geschafft hätte – da ärger mich dann auch ein bisschen, dass mein Englisch nicht zu leisten imstande ist, was mein Deutsch kann.

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  2. zu TM: hm….ich schau umadum – aber ich seh nirgends einen schranken…
    zu mathi: ich kenn niemanden, der seine kleidung in „einem schranken“ aufbewahrt. nicht einmal in österreich.
    zu mir: ich hab weder einen schrank noch einen schranken, sondern einen kasten.

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  3. Danke für das Brechen der Lanze, Mathilda. :) Geht mir ähnlich. Und natürlich sind die Ansprüche zu hoch, die Latte. Legerten wir uns stattdessen einfach einen Schranken, warat des ois ka Drama, hihi.
    Solange man trotzdem den Mund aufmacht und nicht gleich komplett aufs Fremdsprechen verzichtet, gehts ja noch.

    TM: :P

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  4. rudolfottokar, „der Schranken“ (statt: die Schrankö) hat Herrn TM vor Monaten in einem Eintrag von mir so sehr entrüstet, dass er ihn einfach nicht vergessen kann.

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  5. Rudolfottokar, Schranken als textiler Hort war zur Erheiterung gedacht. Dass das nicht Usus ist, egal in welchem dialektalen Umfeld in Österreich, ist mir schon klar *Ehre verteidige*

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  6. Schrankö *rofl*

    Das Schlimmste ist, dass im Deutschbuch meiner Sprachpartnerin tatsächlich die korrekte Aussprache solcher auslautenden „e“ mit jenem offenen „o“ angegeben wird, das in der bundesdeutschen Umgangssprache üblich ist (und das man Keyboard-bedingt nur als „ö“ tippseln kann).

    Und dann fragt sie mich, wie das dann korrekt klingt ]:/. Ich stell sie grad auf österreichische Aussprache um, hehehe.

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  7. In extremen Fällen isses wirklich ein ö. Hör dir die „Helden“ an. „Bittöh bittöh gib mia nur ein Woat.“

    Wie das klingt? Hm-hm. Na oasch! ;)

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  8. Jaaa, das ist übrigens auch der Grund, warum ich die Helden net hören kann. Andere Extremfälle übrigens auch Juli (Päfäktö Wällö) oder Rosenstolz. Von vollendeter klanglicher Schönheit ]:D.

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  9. Worum gehts hier eigentlich? *raufscroll* Ahja! Hab ich schon fast vergessen.
    Warum stört sich eigentlich keiner an der doch eher unrunden Metapher namens „Niveau-Ball“?

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  10. Naja. Wir sind ja keine Unmenschen. Über manche kleinen Schwächen muss man einfach hinwegsehen können ]:DDD.

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