4×5=Stöckchen

Gutemine warf mir ein Stöckchen. Und das Rotfell warf es mir relativ zeitgleich. Dankesehr! War ganz gut, mich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. Wenn auch naturgemäß manches aus jener Auseinandersetzung hier und jetzt unerwähnt bleibt.

Fünf Dinge, die ich nicht habe, aber gerne hätte
Diese Kategorie fiel mir am schwersten. Eigentlich wollte mir kaum was dazu einfallen. Habs aber doch geschafft.

  • Möglichkeiten, mit meiner kreativen Arbeit Geld zu verdienen – und dafür dann auf Befehl und Termin kreativ sein müssen? Eigentlich nicht.
  • Etwas mehr Talent, Können, Eingebung, Ideenreichtum, Originalität für kreative Arbeiten… oder aber mehr Vertrauen in meine Originalität? Das schon eher.
  • Mehr Zeit für meine Freunde, für schöne Stunden mit viel Gelächter, Musik und guten Gesprächen.
  • Mehr Gelassenheit und Geduld, auch mir selbst gegenüber.
  • Ein besseres Gedächtnis. Wenn ich alles wüsste, was ich mal gelesen habe, wär ich so un-glau-blich schlau! Und Namen kann ich mir auch schwer merken… aber Gesichter! Die vergess ich sofort.

Fünf Dinge, die ich habe, aber lieber nicht hätte

  • Herpes simplex
  • Schmerzhafte, chronische Entzündungen der Rippenknorpel
  • Eine Neigung zu Suchtverhalten
  • Lücken in der Speisekammerdecke, durch die im Winter über den Dachboden kleine Mäuse hereinschlüpfen können
  • Schuldgefühle wegen jedem Dreck

Fünf Dinge, die ich nicht habe, aber auch nicht haben möchte
Auch das war gar nicht so einfach. Ich setze mich eher selten damit auseinander, was von all dem, das ich sowieso nicht habe, ich auch nicht haben wollen würde. Zu viel Konjunktiv.

  • Eine ungesunde Menge an Stress
  • Eine Machtposition
  • Eine Stadtwohnung
  • Stilettos
  • Einen Penis

Fünf Dinge, die ich habe und auch weiterhin haben möchte

  • Eine wunderbare Beziehung, und trotzdem die Fähigkeit, das Alleinsein zu genießen
  • So viel Freiraum wie möglich
  • Die große Liebe zur Natur, Tieren, meiner Familie, zur Musik, und zu den einfachen Dingen im Leben
  • Tiefgang und Empathie
  • Meinen seltsamen Sinn für Humor

Da offiziell eigentlich niemand so ein Stöckchen haben will, inoffiziell aber manche direkt enttäuscht sind, wenn sie es nicht kriegen, werfe ich es einfach an alle Blogger weiter, die hier lesen. Fühlt euch verlinkt. Aber nicht drum rangeln! Hey…! Ach Kinder… bis wieder einer weint! ;)

10 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ich möchte manchmal einfach was dazu sagen, weiß dann aber nicht wirklich, was dieses Gefühl hervorgerufen hat. Man verstehe dies hier als Kommentar zu einem Post, der genau dieses Gefühl hervorgerufen hat. Irgendwie ‘sinnentleert’ (Loriot), dieser Kommentar, könnte man sagen.

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  2. Vielleicht war das Post selbst ja schon sinnentleert. ;) “Achtung, dieses Post kann Gefühle hervorrufen, die vom Gefühlsempfinder wenig später nicht mehr nachvollziehbar sind.”

    Vielleicht fällts dir wieder ein, wenn du mal die Fragen für dich beantwortest?

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  3. Das Fehlen der letzten Frage war mir bei dir gar nicht aufgefallen. Kannst dich aber gerne als zurückbeworfen betrachten und die Frage nachtragen.
    Dass du mir das Stöckchen auch geworfen hast, hab ich erst heute mitgekriegt, aber gleich im Text nachgetragen, wenns recht is :) Lieben Gruß! Schön, dass du dich hier wieder rumtreibst!

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  4. Danke für deinen Hinweis in meinem Blog, ich hatte das 5er-Stöckchen schon vorher bei dir gelesen ;-) Das ist ja jetzt so ein “Psycho-Stöckchen”. Wenn mans ernsthaft macht, gilts ja seelisch etwas die Hosen runterzulassen. Sowas mach ich vordergründig in aller Öffentlichkeit net ganz so gern. Aber ich überlegs mir!

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  5. Ausziiiiehn, ausziiiiehn! ;)

    Ernsthaft, man kanns ja auch oberflächlich halten, ganz wie man möchte. Lass halt die Socken an! *g*

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  6. Aber manchmal muss man im Wald ein Lagerfeuer auspinkeln!

    P.S.: OK, mit Stilettos käme man im Wald auch gar nicht so gut voran …

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  7. Das Gen mit der Bezeichnung “Huga – ich habe ein Feuer gemacht” liegt meines Wissens ohnehin auf dem Y-Chromosom. :)

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