Ich muss immer grinsen, wenn ich einen Firmenwagen der ‚Nachbar‘-Firma sehe. Ich glaube, es ist ein Dachdeckerbetrieb, er heißt I. Hoidn. Bei jemandem, der des hiesigen Dialektes mächtig ist, purzeln da die Möglichkeiten nur so durch das Sprachzentrum.
Betrieblich: Gemmas au, du schneizdn Dochziagl, i hoidn.
Beschwichtigend: Reisst scho wieda dein Schlapfm auf? – Na, i hoidn.
Navigatorisch: Samma eh no auf Kurs? – Jo, i hoidn.
Es muss nicht immer kreatives Marketing sein – warum nicht einfach mal dem Endverbraucher die Anküpfungspunkte zur Verfügung stellen?
