Späte Reaktion

Ich fasse immer noch nicht, was für ein Megafail MS Office 2010 ist. Nein, das ist nicht neu, aber es ist mir immer noch völlig unbegreiflich, wie man alle Funktionen so gut verstecken kann, dass man sie nie wiederfindet, wie man jede Funktion einen Klick weiter vom Benutzer wegrücken kann als bisher, und wie man sich mit seinen eigenen Vorgängerversionen inkompatibel machen kann – und das alles in nur einem Release.

Ich werd noch zum Totalverweigerer in diesem Leben. Ich will keine neuen Software-Versionen mehr. Ich bin zu alt für diesen Scheiß.

13 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Vor allem: warum dieser Umbau? Wooofüüüür? Vollkommen übeflüssig, wie seit zehn Jahren eigentlich jede MS-Entwicklung. Eine Firma in Stagnation.

    Ich hab schon seit vielen Jahren kein MS Office mehr auf meinem Arbeits-PC, obwohl MS-Dateiformate selbstverständlich Firmenpolicy sind.

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  2. Oh danke, lieber TM. Ich bin nicht allein. Wir sind uns erstaunlich oft einig beim Grant auf die Welt, wenn’s denn Grund gibt. Das gefällt mir. Gemeinsamer Feind macht gute Freund‘. ;)

    Ja, wofüüüür?
    Hatte schon öfter Open Office installiert, aber nie richtig umgestellt eigentlich. Was benutzt du? Und wenn OO, kann es die vermaledeiten x-Versionen öffnen?

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  3. Made my day, lieber giardino! Schöne Alliterationen und viel Wahrheit steckt da drin. „Zwangsbescheuerung ohne wirkliche Verbesserung“ – das tut richtig gut. :D

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  4. Wissen die eigentlich, wie sehr uns das nervt? Ich meine, schreibt denen das irgendjemand? Ich hab denen nicht mitgeteilt, für was für ein Dreckszeug, elendiges, ich dieses spezielle Release halte, an wievielen Stellen ich es hirnrissig, umständlich und planlos finde.
    Sollte man da mehr dahinter sein, beim Feedback? Oder wär das eh völlige Zeitverschwendung?

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  5. Word. I feel you. Ich glaub nicht, dass ich mich über irgendwas so sehr ärgern kann, wie über neue Software-Releases. Mit ein Grund, warum ich jetzt apple … auch wenn mir natürlich auch da das mindestens ebenso gschissene OpenOffice nicht erspart bleibt.

    Hilfe! Ich will kluge Software-Entwickler! Jetzt! :/

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  6. Ach, wie schön sind Leidensgenossen. In das gleiche Horn kann ich auch stoßen, ich bin heilfroh, wenn ich diese Word-Version NICHT verwenden muss, aus genannten Gründen. Böse Zungen (=ich) könnten ja behaupten, die Programmierer wussten, was für einen Murks sie abliefern und haben deswegen die Möglichkeit für Add-Ins (ist der Begriff „Add-On“ eigentlich irgendwie geschützt?) geschaffen, mit deren Hilfe man sich die alte Menüstruktur wieder herstellen kann. Von hinten durch die Brust ins Auge.

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  7. LibreOffice ist nicht so schlecht. OK, es hat auch Fehler, vor allem, wenn man paar kompliziertere Dinge nutzt, Vorlagen und sich überdeckende Formatierungen und so Zeugs. Aber hinsichtlich der Oberfläche alles ist noch wie eh und je am rechten Ort und viele Dinge, beispielsweise Datei-Import/Export, PDF-Erzeugung u.a. sind wirklich features, die man schätzen lernt.

    Ja, feedback bei MS ist Zeitverschwendung. Die beheben ja nicht einmal langjährig bekannte Fehler. So ist das, wenn Software unter Gesichtspunkten entwickelt und gepflegt wird, die allein dem Management und dem Release-Zyklus dienen, nicht aber der Qualität und der Brauchbarkeit eines Produkts.

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  8. Lieber Ceh, „Word“ ist in diesem Zusammenhang nicht unbedingt die wohltuendste Art von Zustimmung. :D :D
    Ich verweigere ja eh immer sehr lange. In der Firma ist das aber leider nicht der Fall. Das macht mich im Einzelfall, wenn ich Daten mitnehme, um sie daheim weiterzubearbeiten, sogar inkompatibel mit mir selbst. Erschreckend.

    Was Add-I/Ons betrifft, lieber baumgarf, ist das ein nur kurz erhellender Hinweis, da ich im Büro nichtmal dazu berechtigt bin, die Uhrzeit doppelzuklicken. ;> Aber vielleicht kann ich den Chef überzeugen. Mein Problem ist eher Excel als Word, gibts sowas da auch?

    TM, danke für den Hinweis. Fragt sich nur, wie lange alles noch am rechten Ort bleiben wird. MS ist ja der magnetische Norden, auch für die OpenSourcer.
    Und ja, vermutlich hast du recht in Bezug auf das Feedback. Traurig ist das. Ich glaube ja immer noch naiverweise, die Software wäre für den Menschen da. Und wenn der Mensch nicht damit zurechtkommt oder zu viele Hindernisse sein effizientes Arbeiten ausbremsen, muss sich die Software ändern. Dafür ist mir das Lächeln jedes Spezialisten sicher!

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  9. Jupp, auch für Excel gibt’s das. SmartTools schimpft sich das, nunja, Tool. Die Menüführung ist zwar etwas umständlicher als noch beim alten Word/Excel, alldieweil man nicht alle Untermenüs auf einmal einblenden kann, aber immer noch besser als der neue Murks.

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  10. Entweder bin ich leicht zu begeistern oder habe eine andere Art von Benutzerlogik oder gar andere Bedürfnisse: Ich finde Word, Excel, Powerpoint und Outlook 2010 nach einer Umstellungsphase ganz ok und finde viele Sachen besser als früher. Klar, andere weniger gut, aber generell quäle ich mich jetzt weniger mit Funktionen und kann dadurch mehr arbeiten.

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