Abhängen

… das klingt für mich vor allem nach einem Stück toten Fleisches, das vor dem Verzehr, um größere Zartheit und Weichheit zu erlangen, noch ein Weilchen in vertikaler Position die Schwerkraft auf sich wirken lässt. Auf manche ungepflegten vulgo grindigen Zeitgenossen ist das Wort vielleicht durchaus anwendbar, da Ähnlichkeit gegeben; in der Mehrheit der Fälle ist es aber für meinen Geschmack überaus verzichtbar, mindestens genausosehr wie ‘abtanzen’, was mich wiederum eher an einen Imperativ erinnert, Bedeutungsklasse ‘Verschwinde!’, österr.: ‘Schleich di!’.

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