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Das Subblog

für Systemgeschubse und Windows7-Überlistung hab ich angelegt unter – ACHTUNG, übersiedelt!, superfischerl.weblog.co.at. (Nicht mehr etosha.twoday.net!) Dann müsst ihr euch hier nicht mit Alienkram auseinandersetzen. Wen’s interessiert, der kann gern vorbeischauen – ist aber an sich nur als Hirnunterstützung für die alternde Bloggerin gedacht.

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Madeira novamente – 2

Zu Beginn ist ja alles etwas gewöhnungsbedürftig. So ist es auch hier – die Unterkunft im Palheiro Village ist zwar mehr als prächtig, liegt aber direkt an der Straße. Das sei mir nicht bewusst gewesen, sage ich zu Frau Rezeption, als sie uns in unserem Appartment herumführt. Sie werde später mit dem Manager sprechen, erwidert sie, und ich denke, jaja, sicher – nicht. Komme mir auch etwas undankbar vor, hatte ich doch ein 1-Bedroom gebucht und später, im Zuge des Mailverkehrs vor der Abreise, von ebendiesem Manager ein 2-Bedroom-Upgrade bekommen – einfach so, weil es unser erster Besuch ist.

Also packen wir aus, organisieren unser Zeug und erspüren dabei die beachtliche Größe des Appartments mit den Füßen. Ich bringe den DVD-Player dazu, meine mp3s vom Stick abzuspielen und freue mich, dass der Fernseher das gleiche Logo trägt wie der daheim, und mir seine Bedienung daher geläufig ist, selbst mit portugiesischem Menü. Und meine Kosmetik-Box passt ganz genau in das Regal im Bad – Zufall oder göttliche Fügung?

Eine Stunde später klingelt es, dass mich beinahe der Herzzickzack ereilt, was passieren kann, wenn einem bislang nicht bewusst war, dass man überhaupt eine Klingel hat. Und tatsächlich steht da der Manager auf der Matte, strahlt mich an und will uns noch ein anderes Appartment zeigen, das etwas weiter hinten liegt. Wir stapfen also gemeinsam den Weg runter und besichtigen einen weiteren Palast. Dessen Pracht ist vergleichbar – die Aussicht jedoch nicht. Also entscheiden wir uns für den Straßenlärm, und das hat folgende grandiose Gründe:

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Es stellt sich später heraus, dass gegen Abend sowieso kaum Verkehr auf dieser Straße ist – so wenig, dass ich schon sehr gutes Timing brauche, um diese Shots überhaupt hinzukriegen:

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Und untertags bleibt doch auf Madeira sowieso kein Mensch zuhause.

Das einzige, was man von der Straße tatsächlich mitkriegt, ist Staub. Der setzt sich auf den Terrassen ab (ja, wir haben zwei) – man muss also vor dem Frühstück ein bisschen Staub wischen, wenn man den Bauch des Brötchens nicht mit Reifenabrieb gepfeffert haben möchte. Davon abgesehen gibt es aber nix zu meckern. Wir haben so unglaublich viel Platz, dass wir uns schon jetzt vor der Heimkehr und dem damit einhergehenden Beengungsgefühl fürchten.

Jeder hat sein eigenes Bad mit Fußbodenheizung (in einem der Bäder liegt ein Haartrockner bereit), im Wohnzimmer gibt es neben den TV/DVD-Gerätschaften auch einen Kamin, die Küche ist phantastisch ausgestattet mit Herd, Backrohr, Toaster, Mikrowelle, Kühli/Tiefkühli, Wasserkocher, Geschirrspüler und Waschmaschine mit Trockner, und auch an Kleinigkeiten wurde gedacht – es gibt Küchenrolle, Spülertabs, ein großes Schneidbrett und scharfe Messer (die in Urlaubsappartments großen Seltenheitswert haben), Geschirr und Besteck in rauhen Mengen, Flaschenöffner, ein Tablett, sogar einen Nussknacker und eine Schere.

Das einzige, was ein bisschen fehlt, ist eine klassische Kaffemaschine. Nicht mir, aber meiner Mutter. Der Kaffee aus dem Stampf-Pott ist nicht das Wahre, sagt sie, und hängt fortan ihre mitgebrachten Kaffeefilter oben in den Glaspott, fixiert mit unseren zwei einzigen Wäscheklammern, vorsichtig und tröpfchenweise aufgegossen mit Wasser aus dem Kocher. Manchmal geht das gut, und sie trinkt Filterkaffee zum Frühstück. Manchmal macht es platsch! und fluch! – und sie trinkt Fruchtsaft.

Wir fühlen uns trotzdem wie Göttinnen in Frankreich und lustwandeln unter indirekter, dimmbarer Beleuchtung von Terrasse zu Terrasse, zwischen gediegenen Möbeln und über den kuscheligen Wohnzimmerteppich. Man hat hier beinahe an alles gedacht – außer daran, die Appartments olfaktorisch sauber zu trennen. Eines Abends macht sich jählings eine üppige Geruchswolke bei uns breit. Jemand ist in das Appartment unter uns eingezogen, vielleicht Buffy und Professor van Helsing, und die erfreuen sich nun, kurz nach Mitternacht, an einer selbstgekochten Mahlzeit. Meine Phantasie liefert Bilder überdimensionaler, fettiger Pfannen voll brutzelnder Shrimps, die in einer zentimeterdicken Knoblauchschicht ihre letzte Ölung empfangen.

Unsere Ermittlungen hinsichtlich der Herkunft bleiben für einige Minuten völlig erfolglos – die Terrassentüren sind geschlossen, die Dunstabzugshaube gibt keinerlei Geruch von sich, der für Dunstabzugshauben ungewöhnlich wäre, unter der Eingangstür weht uns auch keinerlei Mief entgegen – als Schnüffler versagen wir kläglich. Doch dann fällt mir an der rechten Seite des Kamins ein Lüftungsgitter ins Auge – zum Glück nur sinnbildlich – und der Schnüffeltest ergibt umwerfenderweise: Das ist der Weg, den der flüchtige Eindringling nimmt. Eine Duftdrüse geradezu! Dort ein Mal tief luftholen, und die Blutfette aus Jahrzehnten sind wie weggeblasen.

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(Rechts am Kamin sieht man den Übeltäter, am übrigen Bild die generelle Prächtigkeit des Domizils.)

Mit einem Stück befeuchteter Küchenrolle decke ich das Gitter ab und hoffe, dass die Gewebezwischenräume im Zellstoff kleiner sind als Allicinmoleküle. Es hilft ein bisschen, doch man kann noch am nächsten Morgen im Wohnzimmer den Geruch deutlich wahrnehmen. Eines anderen Abends später in der Woche gibts bei Buffy&Abraham Würstchen, doch da wissen wir ja schon, was wir zu tun haben – mit einem Wettex klappts noch etwas besser. Ganz geruchfrei bleibt es aber auch bei dieser Gelegenheit nicht. Am letzten Tag fällt mein Blick zufällig auf die andere Seite des Kamins, und dort thront ein weiteres Lüftungsgitter, viel weiter oben als auf der rechten Seite, unschuldig und natürlich unbedeckt. Unsere Fähigkeiten als Schnüffler erreichen also noch nicht das Niveau CSI Funchal.

Inhaltsverzeichnis Madeira 2011

  • Madeira novamente – 2 (aktuell angezeigte Folge)
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Verknüpfung

Wie wird man in Windows das Beiwort „Verknüpfung“ los, wenn man händisch eine Verknüpfung erstellt?

In der Registry unter
HKEY_CURRENT_USER\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Explorer
(direkt im Root)
den Wert „Link“ suchen (Datentyp REG_BINARY). Den Wert auf „00 00 00 00“ setzen. Abmelden und neu anmelden, damit die neue Konfiguration übernommen wird.

Der Standardwert war in WinXP „28 00 00 00“, ab Windows Vista „16 00 00 00“ bzw. Vista SP1 „1e 00 00 00“.

Ich brauch ein neues SubBlog.

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Automatische Wiedergabe in Windows 7

Ich habe ein neues Notebook. Ein HP EliteBook 8540w. So ein neues Dings ist superschnell, bringt aber jede Menge Arbeit und Ärger mit sich. Kauft euch kein neues Notebook. Kauft euch Antifaltencreme! Und Sonnenspray.

Windows 7 ist zickig. Es will das Denken für mich übernehmen, ist aber dazu aufgrund hormoneller Schwankungen (weil zickig) gar nicht in der Lage. Ich denke ja ab und zu ganz gern auch selbst.
Konkretes Problem: Windows registriert nur gewisse Programme für die „Einstellungen für automatische Wiedergabe“ verschiedener Medien und Medientypen – und es gibt auch keinen vorgesehenen und offiziellen Weg, ein Programm zur Liste mit den vorgeschlagenen Programmen hinzuzufügen. Wenn ein Programm beim Setup verabsäumt, sich bei Windows 7 als patenter Kandidat vorzustellen, dann war’s das.

Schließt man zB einen Cardreader an oder steckt eine Speicherkarte in den internen Cardreader, öffnet Windows 7 ein Fenster und fragt, was man denn nun als nächstes tun will. (Man kann das auch standardmäßig unter „Einstellungen für automatische Wiedergabe“ definieren.) Wenn sich Windows nun weigert, ein gerade installiertes Programm in diese Liste der Programme aufzunehmen, dann kann man in der Registrierung rumsuchen, bis man HKEY-CURRENTUSER-murmelnd von den Männern in weiß abgeholt wird – oder aber man lädt sich ein kleines, feines Gratis-Tool runter: Den DefaultProgramsEditor.

Im Fall eines von Win7 verweigerten Cam2PC-Downloaders („Herunterladen der Bilder mit cam2pc“, was unter WindowsXP nie ein Problem war und immer sehr elegant funktionierte, samt benutzerdefinierter Ordneranlage und Drehung lt.Exif, völlig automatisch und im Hintergrund, versteht sich) sieht der Vorgang so aus:

Den vorher genannten Editor öffnen (erfordert keine Installation, nur eine Extraktion der exe-Datei aus der Zip-Datei).
„Autoplay-Settings“ auswählen.
Als Media-Type „Pictures“ auswählen.
Findet man in der nun angezeigten Liste der Autoplay-Handler die gewünschte Option „download with cam2pc“ NICHT (was wahrscheinlich ist), dann klickt man rechts unten auf „Add“.
Unter „action name“ den gewünschten Namen eingeben (zB „Download“ – oder auch „Eierbär“).
Für den cam2pc-Downloader lautet der Programmlink:
„C:\Program Files (x86)\cam2pc\cam2pc.exe“ /transfer %L (Wofür %L steht, fragt ihr bitte bei Gelegenheit jemand anderen.)
„Infer program name from program“ und „Infer icon from program“ anhaken.
Fertigstellen und speichern.
Die gewünschte Anwendung (bzw. Sub-Anwendung) ist jetzt sowohl in der Programmliste verfügbar als auch als Standardvorgang für Speichersticks mit Bildern gesetzt. Bilder auf externen Festplatten betrifft das nicht, wie ein Test bestätigt hat.

Den Tipp für das kleine Programm hab ich aus den 7tutorials.

Ja, ich bin selber auch zickig und möchte es halt so, wie ich es eben möchte. Hartnäckig und tränenverschmiert kämpfe ich bis zum Tod bzw. Schlaf. Warum will ich das denn auch? Windows 7 hat doch so einen tollen integrierten Downloader?
Jaja, eh. Ich bin aber kein Freund von 3komma4 vorgegebenen (und damit auf 3komma4 eingeschränkte) Möglichkeiten, und meine seit Jahren gleiche Struktur zur Benennung meiner Fotoordner war im integrierten Downloader eben einfach nicht dabei. Warum? Weil man den durchschnittlichen Mensch nicht mit Platzhaltern überfordern darf. Wer versteht schon .\%Y%m\%yyyy%mm%dd? Ah eh alle? Na dann…

Ich hab so ein Gefühl, dass ich das kleine Tool noch öfter brauchen werde.