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Frohlocket!

Meine Pfanne ist heute 17000 Stunden online! Die Zahl 17 verfolgt mich sowieso in meinem Leben, wodurch ich mich irgendwann veranlasst sah, sie der Einfachheit halber zu meiner Glückszahl zu erklären.

Also ein Grund zum Feiern! Schampus für alle! *pöffff* *einschenk* *Plöng!* :)) Wie schön, Euch hierzuhaben! Stück Ratte anyone?

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Schlafzimmergrotesken

Wenn ich richtig schön einschlafen will, liest der mir rechtmäßig Angedrohte mir aus der Physikalischen Chemie vor.

Unlängst informiert er mich zu später Stunde über Formelberechnungen zur adiabatischen Ausdehnung. Er erklärt mir lang und breit, dass man bei der Berechnung im Integral über die Veränderung den Druck mit dem Volumen multiplizieren müsse (oder weiß der Geier), vergisst aber zu erwähnen – oder setzt vielmehr ungerechtfertigt Kenntnisse meinerseits darüber voraus – was man dabei eigentlich berechnet. Bereits leicht eingelullt, aber lernwillig, frage ich nach:

E: Und was hab ich dann?

M: Die Arbeit!

E: Asoo! Klar. (denkt…) Aber wenn ich nicht die Arbeit haben will? Dann lass ich’s jemand anderen rechnen!

Ich kassiere eine zärtliche Kopfnuss und falle in einen tiefen, traumlosen Schlaf.

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Update

Diesen Radioausschnitt aus B5-Aktuell fand ich bei Frau Percanta. Am schönsten fände ich es ja, wenn’s völlig unverhofft daherkommt, daher rate ich jenen, die das Interview mit Günter Thiel noch nicht kennen, die Beschreibung auf der verlinkten Seite nicht zu lesen, sondern direkt auf Play zu klicken. Es lohnt sich!
(Falls es nicht funzt, bei Percanta gibts auch die schriftliche Form.)

Percantas Kommentar ‚als hätte Loriot Regie geführt‘ ist wahrlich treffend. Man könnte sagen, wer Loriot mag, wird die Realität lieben!


Gerade lese ich ‚Das wohltemperierte Gehirn‚ von Robert Jourdain. Ein hochinteressantes, wohltuend gut formuliertes und strukturiertes Buch übrigens.
Darin heißt es, trotz der Singbegabung hätten Vögel keine Musikalität im wörtlichen Sinn.
Aber es kommt wohl ganz auf den vogelpersönlichen Musikgeschmack an! Dieser Kakadu zeigt uns, was wirklich Sache ist. Da steppt der… öhm, Bär! :)

(Thx to André)


Gleich zwei Links zu Sammlungen guter Werbung sind in letzter Zeit bei mir eingetrudelt:

Beides ist sehr sehenswert!

Mich fasziniert es ja besonders, wenn Ideen so furchtbar simpel und naheliegend sind, und man trotzdem – oder gerade deshalb – kaum selbst darauf gekommen wäre. Beispiel: Diese Post-it-Werbung.


Eine der häufigsten Suchmaschinenanfragen hier in meiner Pfanne ist meine Tattoovorlage für den Widder.
Irgendwann hab ich deshalb den Eintrag editiert und um Rückmeldung und Foto gebeten, falls sich jemand das Zeug tatsächlich mal tätowieren lässt, und siehe da: Es flatterte ein Mail von Bernd daher! Er hat den Entwurf etwas abgeändert und ihn sich dann auf sein linkes Schulterblatt tätowieren lassen!

Toll, meinen eigenen Entwurf auf Haut zu sehen! Ab sofort hier und im ursprünglichen Eintrag zu sehen.

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Pfffffffffoto-Update

Software und ich, wir sind heute strahlungsmäßig keine verträgliche Kombination. Meine Software tut in meiner Anwesenheit Dinge, die gibts gar nicht. Also, man schafft die nicht, wenn man sie machen wöllte, weil man das gar nicht kann. ACDSee zeigt mir zB in den ‚markierten‘ Dateien (also solche mit einem Reminder-Häkchen) einen Ordner an. Man KANN in ACDSee keinen Ordner als ‚markiert‘ kennzeichnen. Dementsprechend kann man diese Kennzeichnung auch nicht wieder entfernen.
Heute sogar vor Zeugen – normalerweise sind diese Random Features ja nur für meine Augen bestimmt. Kommt mein Mann, schaut und klickt, dann spielt alles, und er sagt: ‚Geht eh!‚. Nicht so heute. Heute hat sie sich verraten, die Verwunschene!

Anyway, ICH habe den Sieg davongetragen, was vor allem meiner unfassbaren Hartnäckigkeit zu verdanken ist. Ich schimpfe, fluche und knirsche mit den Zähnen, aber ich mache. Und jetzt sind neue Fotos online.

Ich bitte euch darum, diese Tatsache diesmal sehr wohlwollend zu kommentieren, weil… siehe oben. Ich glaube nämlich, dass mich sonst die Motivation demnächst spontan verlassen könnte.

Viel Gelungenes vom Gesterntag gibts auch drüben bei Miro und bei Hannes.

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Butter bei die Fische!

ruft Frau Serotonic und bewirft mich damit steckerlfischartig.
Sagt mir nix. Außer dass es mir dabei den grammatikalischen Nackenkamm aufstellt, aber das nur nebenbei. Also nennen wir’s ‚Hosn owe!‚, damit man auch hierzulande weiß, worum’s geht.

Um die anbetungswürdigsten VIPs nämlich, jene, über deren erwünschte Fallrichtung klare Vorstellungen herrschen, wenn sie denn überhaupt an einer Bettkante einen Schubs bekämen. Fünf an der Zahl sollen’s sein. Na bitte.
Das böse f-Wort mit dem -able hintendran lass ich mal aus gugltechnischen Gründen weg, ich hab schon genug Spinner hier, die gar grausliche Dinge in den Google eintippen und aus unerfindlichen Gründen dann bei mir landen.

Müßig zu erwähnen: Die Frau an den Tasten würde niemalsnicht nur aus optischen Gründen usw.
Ein Ranking gibts bei mir nicht, sonst weint wieder einer. Daher alphabetisch:

B_Pene Penelope Cruz.

Entzückend. Wunderschön! Ganz besondere Art von Natürlichkeit. Könnte aber ein paar Kilo mehr auf den Rippen durchaus vertragen.

B_Johnny Johnny Depp.

Schon seit ‚Edward Scissorhands‘. Der Außenseiter-Touch. Hat optisch was für beide Schwerpunkte im weiblichen Zyklus.

B_Robert Robert Downey, jr.

Aber nur ohne Bart. (Und ohne Schnapsflasche.) Tolle Augen, tolles Lächeln. Tolle Singstimme! Tipp: ‚Every Breath you take‚ im Zwio mit Herrn Sumner. Umwerfend! Gänsehauuut! Ja, Frau Serotonic, singen können ist definitiv sexy.

B_Ethan Ethan Hawke.

Weil der Schmuddelfaktor auch zählt. Und die Naturburschen-Vibes.

B_Sean Sean Penn.

Der ewige Jungen-Charme, so alt kann der gar nicht werden. Trotzdem kann kein anderer so überzeugend verzweifelt schauen. Dieser Weltschmerz!

B_Aidan Aidan Quinn.

Gefühl und Charakter. Spielt immer den Guten. Das mag ich.

B_Noah Noah Wyle.

Was Frau Serotonic als Weltschmerzgesicht bezeichnet, trifft hier vermutlich auch zu. Und alle glauben, Frauen schauen sich E.R. nur wegen George Clooney an. Pah!

Huch!? Das sind ja schon sieben! Ich hör jetzt lieber auf. =)

Weiterwurf des Steckerlfisches an baumgarf, Ole, Jekylla, Adda, pk210 und überhaupt an alle, die wollen.
EDIT: Vergessen! Die Frau Filmfreak cappuccina! Sie hat dazu sicher was zu vermelden! ;)

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Land der Zwerge, Land der Dolme

Grrrrrrrrrrrrr! Es grrrrrrt des öfteren in (und aus) mir, in diesem Land, das ich liebe, und das mich mitunter zu tobsüchtigen Ausbrüchen animiert.

Zum Beispiel, wenn ich wieder mal verzweifelt auf der Finanz-Online-Homepage den Link zum Formular FON1 suche, das Anmeldeformular zum ebenso begehrten wie verpflichtenden ‚FinanzOnline für Unternehmer‘, mit welchem der Unternehmer fürderhin den Papierkrieg gegen mit dem Fiskus online führen kann. (Und: Nein, das ist nicht sowas Ähnliches wie World of Warcraft.)

Statt dem gesuchten Formular finde ich auf der FinanzOnline-Ratgeber-Seite, für mich völlig unerwartet, das Thema ‚Unerwartete Fragen‚ und muss mir dort zynische Sätze um die Ohren hauen lassen:

Mit den nachfolgenden Fragen können Sie feststellen, warum Sie noch immer nicht bei FinanzOnline angemeldet sind. Viel Spaß bei der Selbsterkenntnis!

Es folgen rasend witzige ‚Fragen an einen Steuerpflichten‘, wie zB ‚Stehen Sie gerne im Stau?‘ und ‚Richten Sie sich gerne nach den Öffnungszeiten eines Amtes?‘ Aus meinen Antworten – die natürlich durchgehend JA lauten, denn so lustig wie die Finanzverwaltung bin ich auch gerade noch – errechnet der eingebaute FON-Psychoanalytiker to-tal überraschend, dass ich mit FON Zeit und Geld sparen kann.

Der gelernte Österreicher fühlt sich nur ganz leicht gehäkelt, wenn er sich zum Beantragen des Zuganges sodann in den Stau stellen und sich nach den Öffnungszeiten eines Amtes richten muss, um sich dortselbst in der Folge mit Finanzbeamten herumzuschlagen, die keine blasse Ahnung von den vorzulegenden Dokumenten oder der Beschaffenheit der Teilnehmer-ID haben, das aber gekonnt hinter ablehnenden Antworten verbergen und den Unternehmer sogar (und zwar in mehreren mir bekannten Fällen) wieder wegschicken.
Nein, er ist – im Gegenteil! – stolz, am Sponsoring einer dermaßen humorvollen Finanzverwaltung beteiligt sein zu dürfen!

Der Nicht-Unternehmer hat’s da ja schwerer – er muss den Zugang online beantragen und darf sich nicht persönlich von der Witzigkeit des Fiskus überzeugen.

Wer also sein Glück versuchen will, findet das verwunschene Anmeldeformular FON1 hier oder, vielleicht, bei seinem Finanzamt.


Und es hat sich noch nicht ausgegrrrrrrrt! Eine Freundin berichtet mir, nach ihrem mittlerweile über sechsjährigen Aufenthalt in Österreich und ihrer über fünfjährigen Ehe mit einem österreichischen Staatsbürger habe sich ihr die Frage gestellt, ob sie sich nicht den Weg zur deutschen Botschaft zur Erneuerung ihres deutschen Reisepasses sparen und stattdessen die österreichische Staatsbürgerschaft beantragen solle. Die daraufhin von ihr eingeholte Auskunft einer Mitarbeiterin des Amtes der Landesregierung lautete allerdings, sie müsse dafür erst 300 Stunden Deutschunterricht absolvieren. Nein, dass deutsch ihre Muttersprache sei, mache da keinen Unterschied.

Als österreichischer Staatsbürger möchte man bei diesem Bericht, so kann ich euch versichern, augenblicklich im Boden versinken vor grenzenloser Scham.

Komplexe Vorschriften schön und gut, aber bitte, bitte: Setzt doch Menschen in die Ämter, die auch richtige Auskünfte geben können, oder die zumindest den Satz ‚Das weiß ich leider nicht, da muss ich nachfragen‘ fehlerlos und ohne stolzbedingtes Zaudern aussprechen können.

Es gibt online einen Einbürgerungs-Frage- und Antwortkatalog, in dem man die zutreffenden Kriterien eingrenzen kann und so zu einem recht übersichtlichen und für den persönlichen Fall zutreffenden Informationsblatt über die erforderlichen Schritte und Dokumente geleitet wird.
Ich glaube allerdings kaum, dass die erwähnte Freundin diesen Schritt in Betracht ziehen wird. Denn was man zur Beantragung selbst der ‚Verleihung der Staatsbürgerschaft aufgrund eines Rechtsanspruches‚ für eine Fülle an Unterlagen und Dokumenten vorlegen muss – da hat selbst mir als geprüftem Amtsschimmelreiter das Auge getränt:

  • Ausführlicher Lebenslauf mit detaillierten Angaben über sämtliche Wohn-und Aufenthaltsorte von Geburt bis heute, über Schulbildung, die gesamte berufliche Tätigkeit (Art und Dauer der Tätigkeit), die familiären Verhältnisse und den Militärdienst (genauen Zeitraum über die Ableistung).
  • Passfoto
  • Geburtsurkunde
  • Sämtliche Heiratsurkunden und allfällige Nachweise über Eheauflösungen falls vorhanden (z.B. rechtskräftiges Scheidungsurteil, Sterbeurkunde etc.)
  • Alle bisherigen Meldenachweise seit dem ersten Wohnsitz in Österreich
  • Reisepass mit aktueller Niederlassungsbewilligung bzw. Konventionspass bzw. Reisepass mit Legitimationskarte
  • Alle Einkommensnachweise der letzten drei Jahre und Bescheinigung der Krankenkasse über die bisherigen Versicherungszeiten/Tätigkeitsnachweis
  • Strafregisterauszüge der letzen 20 Jahre aus all jenen Staaten, wo ein länger als 6-monatiger Aufenthalt bestand, ab Strafmündigkeit (seit dem 14. Lebensjahr)
  • Nachweis über die Ableistung des Militärdienstes (genauer Zeitraum), falls der Militärdienst während des Wohnsitzes in Österreich geleistet wurde
  • Nachweis über die Führung eines inländischen akademischen Grades (z.B. Promotionsurkunde, Diplom, Bescheid über die Nostrifizierung des akademischen Grades etc.) bzw. ausländischen akademischen Grades (Naric-Bestätigung)
  • Letztes Schulzeugnis für Kinder unter 14 Jahren
  • Nachweis über die gesetzliche Vertretung (Obsorge) für ihr minderjährige/s Kind/er
  • Aktuelle Bestätigung der Meldung des/der Ehegatten/in
  • Staatsbürgerschaftsnachweis des/der Ehegatten/in
  • Einkommensnachweise des/der Ehegatten/in der letzten drei Jahre
  • Alle Aufenthaltstitel seit der Einreise in Österreich (inkl. der Nachweise seit Sie in Österreich niedergelassen sind)
  • Nachweis über den Erwerb Ihrer Deutschkenntnisse

Entgegen anderslautenden Gerüchten braucht man keinen Nachweis darüber beizubringen, dass man Nerven von der Beschaffenheit eines gewissen metallischen Materials sein eigen nennt. Wenn man aber im Besitz eines solchen Nachweises ist, wirds auch nicht schaden, ihn mitzunehmen (zB: FinanzOnline-Zugangskennung).

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Zweckfreie Aktivitäten

können mich ja fast immer spontan begeistern. Heute: Das Erstellen eines Zufalls-CD-Covers.

Der Name der Band:

kommt aus dem Titel eines Zufallsartikels in der englischsprachigen Wikipedia.

Der Titel der CD:

wird frei Haus geliefert vom Zufallsgenerator der Quotationspage, und zwar die letzten vier Worte des letzten Zitats, das auf der Seite erscheint.

Das Albumcover:

kommt von Flickr. Im ursprünglich von mir erblickten Post dieser Art das dritte Bild auf der Last7days-Randompage. *)

Hier mein Ergebnis:

Foto von sandman.
Weiterverwendung unter CC by-nc-sa.

Könnte zu einem Hobby werden.
Idee gefunden und mitgenommen bei Frau serotonic – bilde ich mir zumindest ein. Der Gedankenzoo ist aber offenbar momentan serverseitig geschlossen, also kann ich die nagende Unsicherheit derzeit nicht lindern.
(EDIT: Ha! Wusst ich’s doch! Dieses Gedächtnis!)
Wiedergetroffen bei Frau Jekylla (Hypsche Randomcovers! hier und dorten).

*) Die Vorgabe war schön und gut, allerdings ist es recht unwahrscheinlich, auf diese Weise auf eine CreativeCommons-lizenzierte Abbildung zu treffen. Und gfladert wird net!
Leichter fündig wird man auf dieser Seite. Alle dort gelieferten Bilder sind unter ‚Attribution/Noncommercial/Share Alike‘ lizenziert.
(Mehr Infos und andere Lizenzkombinationen.)

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Zugegeben, …

hier ist derzeit nicht viel los. Das liegt daran, dass ich mich in San Andreas rumtreibe, dort mit gestohlenen Autos durch die Gegend wetze, den Mitgliedern anderer Gangs den Hintern versohle, unliebsame Kerle am Pier im Meer versenke – und was man halt sonst noch so den lieben langen Tag tut, wenn man ein Gangsta ist.

Für gebrauchte Konsolenspiele im Raum Wien kann ich wärmstens den Game-Stop in der SCS empfehlen – fernab von der schmuddeligen Atmosphäre, die man aus anderen Läden ähnlicher Branche kennt, sehr freundliche Bedienung, gute Auswahl an neuen und gebrauchten Spielen. Eigene gebrauchte Spiele und Zubehör werden in Zahlung genommen.
Andere Filialen könnten ebenso empfehlenswert sein.

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Ghost towns

Gerade hab ich wieder mal ein paar Galerien durchgeschaut, und sofort hatte die Faszination mich wieder: Geisterstädte, zum Beispiel im amerikanischen Westen oder in Kanada – Städte und Dörfer, die von ihren Einwohnern einfach gähnend leer zurückgelassen wurden. Weil die Goldminen dort nichts mehr hergaben, weil es kein Wasser mehr gab, oder weil Eisenbahnlinien eingestellt oder Durchzugsstraßen umgeleitet wurden, sodass der Ort nicht mehr erreichbar war.

Wenn ihr im Netz noch nie Seiten über verlassene Städte gesehen habt, solltet ihr euch diesen Hauch von wildem Westen und Gänsehaut nicht entgehen lassen. Manche der Bilder zeigen Lebensmittelläden, in denen noch das volle Sortiment steht. Gar sonderbare Gerätschaften stehen herum, Einrichtungsgegenstände und Werkzeuge sind noch da, wo sie zuletzt benutzt wurden, von jemandem, der sie dort vielleicht schon am Tag darauf einfach zurückgelassen hat, ohne einen Hinweis auf seine Identität.
Viele Gebäude sind natürlich verfallen, aber andere sind immer noch wunderschön, und man kann gar nicht begreifen, dass dort einfach niemand mehr wohnen will.

Diese Städte üben natürlich auf viele Menschen ihre Faszination aus, und es gibt heute, wie ich überwältigt feststellte, im Netz ungefähr hundertmal mehr GhostTowners-Seiten als zu jener Zeit vor Jahren, in der ich zum ersten Mal darüber gestolpert bin.

  • Eine schöne und umfangreiche Galerie westamerikanischer Geisterstädte findet sich unter ghosttowngallery.com. (Mit Karte und Unmengen an Fotos.)
    Silent Hill allerdings wird man dort (und auch anderswo, aber dort wird es erwähnt) vergeblich suchen, die verlassene Stadt aus dem gleichnamigen Film ist frei erfunden.
    Besonders fasziniert hat mich schon bei der ersten virtuellen Begegnung vor Jahren das Städtchen Bannack in Montana.
  • Eine große Fotogalerie kanadischer Geisterstädte gibts unter ghosttownscanada.ca.
  • Ein paar wenige, aber schöne Bilder der verlassenen Diamantenstadt Kolmanskop, Namibia hab ich auch gefunden. EDIT 2/09: Hier ein Link für Googlemaps.
    (Auch all die anderen Namibia-Bilder dort sind umwerfend!)
  • Viele Links gibts im entsprechenden (englischsprachigen) Wiki-Artikel.

Ich wünsche viel Spaß beim Abtauchen! Für unerklärliche, massive Zeitverluste bin ich übrigens nicht haftbar. ;)

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