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Ursprüngliches

Hypochondrie bedeutet dem eigentlichen Wortsinn nach, ein Leiden zu haben an dem, was unter (hypo) dem Knorpel (chóndros) liegt. Gemeint ist unter dem Brustknorpel, also ein Leiden im Unterleib – dort nämlich sind nach alter Auffassung die Gemütskrankheiten angesiedelt. Schwermütigkeit und eingebildetes Kranksein zeichnen diese Gemütskrankheit aus.

Wenn Frauen auf diese Weise erkranken, so heißt das Leiden aber – dem griechischen Wort für die Gebärmutter (hystéra) entsprechend – Hysterie. Der Herkunft des Wortes nach können Frauen also gar keine Hypochonder sein. Eigentlich ohnehin naheliegend, habe ich doch noch nirgends das Unwort HypochonderInnen gesichtet.

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Unklarheiten

Ich wundere mich. Im-mer-zu.

Warum steht – zuverlässig wie das Amen im Gebet – in Beipacktexten für Brausetabletten oder auch in Rezepten für Gesundheitstees, man solle die Flüssigkeit schluckweise trinken? Wie sonst sollte ich bitteschön Flüssigkeit von der Mundhöhle in den Magen befördern? Durch die Poren?

Kommen euch auch in der Stadt so übermäßig oft Leute unter, die mit offenem Mund und hängender Unterlippe durchs Leben gehen? Ich meine solche, die dabei mitnichten staunend, sondern einfach nur unterbelichtet aussehen. Wie viele Gehirnwindungen müssen einem fehlen, dass man die Bewusstheit über den aktuellen Öffnungs- respektive Schließungsgrad des eigenen Mundes verliert? Mehr oder weniger als bis dorthin, wo man nicht mehr merkt, dass sich an Mundwinkeln und Lippen ein Übermaß an Spucke angesammelt hat?
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Steuergeschenke?

In der aktuellen AK-Zeitung lese ich soeben einen mit Hintergrund betitelten Kasten zum Thema ‚Steuergeschenke ohne Wirkung‘. Darin wird kritisiert, dass trotz der Senkung des Körperschaftsteuersatzes ab 2005 (im Artikel liebevoll als ‚Gewinnsteuer‘ bezeichnet) Arbeitsplätze ins Ausland verlagert wurden, und die Neuansiedelung von Betrieben diese Arbeitsplatzverluste bislang nicht ausgleichen konnten.

Weiters steht da:

Am meisten profitieren von den niedrigeren Gewinnsteuern Firmen in der Sachgütererzeugung. Doch gerade diese Firmen haben Arbeitsplätze abgebaut: exakt 13.607 von Mitte 2004 bis Mitte 2006. Ein Beschäftigungsplus gibt es bei Reinigungsfirmen, EDV-Firmen oder Ingenieurbüros. Doch die zahlen nur die Mindest-Gewinnsteuer, die gar nicht gesenkt wurde.

Das ist aber eine hocherfreuliche Nachricht für all die Reinigungsfirmen, EDV-Firmen und Ingenieurbüros! Die wussten bislang bestimmt noch nicht, dass sie jetzt nur mehr die Mindeststeuer zahlen – meinen Chef würde das sicherlich auch freuen, würde das doch unsere aktuelle Steuernachzahlung auf ein geradezu lächerliches Maß senken.

Liebe Steuerexperten von der AK, bitte nicht Unsinn als Hintergrundinformationen tarnen.
Wenn schon im Artikel der Begriff ‚Gewinnsteuer‘ bemüht wird – den man in der entsprechenden Gesetzgebung übrigens vergeblich suchen wird – dann folgt doch aus dieser Bezeichnung logisch, dass die Steuer am Gewinn bemessen wird – und nicht an der Branche.
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Gattencontent

Mein holder Gatte hat derzeit ein Projekt in Tunesien; man könnte seine erste Reise dorthin auch als vertretungsweises Contentsammeln bezeichnen. Es gibt dort beispielsweise zwei brauchbare Mobiltelefonie-Provider: Tunisiana und Tuntel.

Graffiti-Frechdachse, denen es zu langweilig geworden ist, hierzulande die Buchstaben AR auf die Schilder von Schlecker-Märkten zu sprühen, Weiterlesen

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Radiopannen

Ich hab mich letztens wieder mal durch radiopannen.de gesurft, und dabei sehr viel Unterhaltsames entdeckt. Hier also das ungeordnete Ranking meiner Sichtung (müsste eigentlich Horchtung heißen, aber das versteht wieder keiner).

      Zapfsäulenbesitzer

      Signalisieren

      Die Zeit...

      Schlechte Nachrichten

      Noch viel mehr Nachrichten

      Erdbebenfolgen

      Ballermänner

      Tiere im Bett?

      Moderatorenlogik

      Ölbohrinsel

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Fotos und Zeitungssplitter

Und schon wieder gibts neue Bilder bei mir; auch heute hat sich die Natur mir von ihrer schönsten Seite gezeigt. Die meisten sind also wieder in der Kategorie Nature gelandet. Auch eine schööne Vogelfeder hat sich auf meine Windschutzscheibe verirrt.

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Feder

Feder Feder Feder

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Heute hab ich in Österreichs neuer Tageszeitung geblättert und darin einiges Seltsames gefunden.
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Update

Hier sind erstmal die versprochenen Fotos vom Gig meiner Band in Albern!

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Erstaunlich ist für mich die Erkenntnis, dass mein Gesicht im richtigen Leben eine einzige Abfolge von unterbelichteten Grimassen sein muss – und damit meine ich nicht die Kamera-Belichtung. Anders kann ich mir nicht erklären, dass in letzter Zeit einige Leute so auffällig viele saublöde Gesichtsausdrücke meiner Wenigkeit fotografisch eingefangen haben. Auf einem dieser Bilder sieht beispielsweise Cindy in etwa um den Faktor 100 intelligenter aus als ich. Weiterlesen

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Kurzbericht

Obwohl nicht alles ganz optimal gelaufen ist, wir einige Hund‘ reingedreht haben, und es immer wieder geregnet hat, war unser Konzert ein schöner Erfolg. Und hat Spaß gemacht. Das Wichtigste aber: Viele liebe Menschen waren da. Auch die Hilfsbereitschaft vieler Menschen beim Auf- und Abbau war groß. Danke für euer Wohlwollen und euer Zutun – ich weiß das sehr zu schätzen.

Nochmal einen Dank an den Chef fürs Zelt, und an die Frau vom Chef für das ‚Notfallpaket für Sänger‘: Ein Körbchen brachte sie mir zum Gig, mit Schokolade als Nervennahrung, Red Bull zum Wachbleiben, Hustinetten für die Stimme und Baileys-Fläschchen zur Beruhigung für hinterher. Super Idee, das :)

Mit dem Video muss ich mich webschnitttechnisch erst auseinandersetzen. Fotos und Video werden dann nachgereicht.

Ich muss das Geschehen zunächst innerlich verarbeiten – und den LonesomeMe-Blues abschütteln, der eng verwandt ist mit dem Redo-Blues und sich zuverlässig einstellt, wenn ich nach einer Zeit voller Begegnungen und Geselligkeit schließlich wieder alleine bin.

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