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	<title>Etoshas Pfanne</title>
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	<description>Da brat mir doch einer...</description>
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		<title>This is how I work</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 06:03:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Etosha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hiesiges]]></category>
		<category><![CDATA[Steckerlfisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Wahaaa, es hat mich ein Stöckchen getroffen! Und ich habe es bemerkt! Das ist mir seit Jahren nicht passiert. Es ist schon richtig schön glattgegriffen und flog mir von der lieben Sero ins Haus. Hier also nun ein paar Antworten auf brennende Fragen zu meinen Blog- und Organisationsgewohnheiten. Blogger-Typ: Unstete, aber über die Jahre konstante [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wahaaa, es hat mich ein Stöckchen getroffen! Und ich habe es bemerkt! Das ist mir seit Jahren nicht passiert. Es ist schon richtig schön glattgegriffen und flog mir <a target=_blank href="http://serotonic.de/This-Is-How-I-Work-302.html" title="">von der lieben Sero</a> ins Haus. Hier also nun ein paar Antworten auf brennende Fragen zu meinen Blog- und Organisationsgewohnheiten.</p>
<p><strong>Blogger-Typ:</strong><br />
Unstete, aber über die Jahre konstante Lieferung von Betrachtungen aus meinem Kopf und Herz, mit Tendenz zu sprachlichen Spitzfindigkeiten, Erklärungen von liebenswerten Erscheinungen im ostösterreichischen Dialekt, auch mal Zurechtrückungen von gesichtslosen Köpfen, und mit dem einen oder anderen empörten oder emotionalen Ausbruch. Blog in Pfannenform, unter Verweigerung so mancher Aspekte der "neuen" Rechtschreibung, politischer Korrektheit und Gendering. Am sonnigen Rande eines Seitenarms der Blogosphäre. </p>
<p><strong>Gerät­schaf­ten digi­tal:</strong><br />
HP EliteBook 8540w, mit numerischer Tastatur für den Brotberuf<br />
iPhone 4<br />
Zoom H2 (und seit heute neu: H4n) Digital Audio Recorder<br />
Canon Powershot G11<br />
Sony Alpha 300</p>
<p><strong>Gerät­schaf­ten ana­log:</strong><br />
Stolze Sammlung von Kugelschreibern, Faserschreibern und Flügelmappen und jeder Menge Zeichen- und Malgerätschaften unterschiedlichster Natur, von Acryl bis Airbrush. Nein, ich bin keine Künstlerin, vielmehr bin ich Kunstmaterial-Sammlerin.<br />
Außerdem besitze ich eine beachtliche Anzahl an qualitativ hochwertigen und formschönen Notizbüchern, sogar solchen mit Trennblättern und Ringbindung und kitschigen Hochglanzbildern auf dem kartonierten Deckel, in die ich irgendwie nie schreibe, weil's mir drum leid tut. Schade um das schöne, jungfräuliche Buch! Stattdessen finden meine Ideen und organisatorischen Aufzeichnungen auf sogenanntem "Schmierpapier" statt, und zwar jenem, das gerade am nächsten liegt, meistens ist das ein Kuvert. </p>
<p><strong>Arbeits­weise:</strong><br />
Ich arbeite nicht, ES arbeitet in mir, von selbst, und eines Morgens erwache ich dann und weiß: Heute schreibe ich genau das. Manchmal gären Ideen wochenlang vor sich hin, manchmal nur einige Tage. Ich schreibe jedenfalls nie "auf Befehl" oder "weil ich grad Zeit hab", sondern immer nur, wenn's quasi schon drückt. Manchmal schreibe ich etwas und stelle dann fest, ich hatte das schon vor ein paar Jahren mal verbraten. Das ist eben echte Persönlichkeitskonstanz.</p>
<p><strong>Wel­che Tools nutzt du zum Blog­gen, Recher­chie­ren und Bookmark-Verwaltung?</strong><br />
Wordpress zum Bloggen, zum Recherchieren das Web und ein von mir heißgeliebtes Wortschatz-Buch, zur Bookmark-Verwaltung Firefox, Evernote - und die F12-Taste, auf der QuickNote von Ac'tivAid liegt, für unsortiertes und schnelles Strg+v. Dort siehts in etwa so halborganisiert aus wie in meinem Kopf. </p>
<p><strong>Wo sam­melst du deine Blogideen?</strong><br />
Im prallen Leben selbst, in Erlebnissen, in meinem Empfinden dabei. Mitunter motiviert mich Ärger zum Schreiben, oder wenigstens wunderndes Kopfschütteln. In Gesprächen mit meiner besten Freundin, da loten wir die Tiefen menschlichen (=eigenen) Verhaltens aus oder amüsieren uns über Absurdes. Insgesamt ergibt das sehr viele unterschiedliche Themen. Ich schreibe, womit ich mich gerade befasse. Darum beginnen auch viele meiner Einträge mit "Unlängst...", was soviel heißt wie "Neulich", aber viel schöner ist, weil es den Satz gleich mal mit einer strapaziösen Verneinung beginnt.  </p>
<p><strong>Was ist dein bes­ter Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet?</strong><br />
Sich Zeit zu nehmen - und jene Zeit zu nutzen, in der der Drang zum Schreiben am größten ist - oder überhaupt zu allem, was getan werden muss. Mir ist aufgefallen, dass es bei mir so eine Art Biorhythmus gibt - fürs Arbeiten, fürs Schreiben, fürs Nähen, Gartenarbeit oder Bewegung genauso wie fürs Faulenzen, für Nickerchen - und ich richte mich danach, soweit eben möglich, indem ich darauf höre, was mein Körper und meine Seele gerade wollen. Ich arbeite <del datetime="2013-05-17T15:07:14+00:00">zwei</del> drei Fünftel der Fünftagewoche selbständig, und kann daher ein bisschen jonglieren.<br />
In diesem Sinne wäre mein Ratschlag: Bei Widerwillen zu viel Gegendruck vermeiden! Wenn's gerade nicht geht, lieber mal ein Stück spazierengehen. Am besten unter Zuhilfenahme eines Hundes. In einer guten Stunde kann man mehr erledigen als in drei schlechten.</p>
<p><strong>Benutzt du eine To-Do-List-App?</strong><br />
Eigentlich nicht. Manchmal tippe ich Dinge in die "Erinnerungen" am iPhone ein, ich benutze nämlich mitunter gerne die Funktion "Erinnere mich an einem Ort" - "Bei der Ankunft/beim Verlassen". Es gibt auch in meinem Evernote eine Kategorie, die "ToDo" heißt, aber da stehen mehr so mittelfristige Dinge drin, die an keinen Termin gebunden sind, mir aber gerne beim Einschlafen einfallen, zu einem Zeitpunkt also, an dem ich zu deren Erledigung absolut nichts Produktives beitragen kann. (Darüber müssen wir eh mal reden, Hirn. Wozu soll das bitte gut sein?) Wenn ich solche Dinge aufgeschrieben habe, fühle ich mich sicherer. </p>
<p>Wie oben erwähnt, findet der Großteil meiner kurzfristigen "Organisation" aber eher auf Kuverts statt, was zumeist der Tatsache geschuldet ist, dass ich zu faul bin, um von meinem Stuhl aufzustehen. Dort stehen dann wild durcheinander HTML-Farbcodes, kurzfristige Reminder für Erledigungen, Telefonnunmmern ohne zugehörige Namen, die ich an ihrer Verzierung wiedererkenne, welche wiederum ich beim Telefonieren anzufertigen pflege. Mitunter fotografiere ich Teile davon ab und speichere sie in Evernote.</p>
<p>Anstatt sich ToDo-Listen zu schreiben, sollte man lieber beginnen, Geschafft-Listen anzulegen. Eine Woche Geschafft-Items, der Zettel kommt dann aufs Klo, wo man ihn ein paar Mal am Tag sehen kann. Dann hätte man nach einer Woche vielleicht nicht so sehr das Gefühl, nichts weitergebracht zu haben in dieser sisyphosösen Welt. Hab's aber erst wenige Male geschafft, eine solche Liste zu schreiben. Muss ich gleich auf die ToDo-Liste... wo ist denn... ah, hier ist ein Kuvert, das geht auch.</p>
<p><strong>Gibt es neben Tele­fon und Com­pu­ter ein Gerät, ohne das du nicht leben kannst?</strong><br />
Ohne dass ich nicht leben kann? Wäre übertrieben. Man kann ohne sämtliche Geräte leben, und wahrscheinlich gar nicht mal so schlecht. Aber es gibt welche, die ich sehr liebe. Meine Gitarre. Mein Auto. Meinen Wasserkocher. Meinen Sparschäler und mein schönes scharfes Küchenmesser, ohne die der tägliche Verzehr von Frühstücks-Mango nicht ganz so einfach wäre. Den HD-Recorder, mit dem sich so gut die Werbung überspringen lässt. Der Hochdruckreiniger für Pool und Terrasse. Meine in die Jahre gekommene Mini-Heizdecke für Schultern, mein rheumageplagtes Brustbein und manchmal auch für meine Füße. Es sind eher alte Dinge, an denen ich hänge. Also am ehesten: die Heizdecke.</p>
<p><strong>Gibt es etwas, das du bes­ser kannst als andere?</strong><br />
Die Fragen werden ja immer schwieriger! Bestimmt gibt es das. Aus Vorhandenem etwas improvisieren, das ewig hält und auch noch gut aussieht. Sagen, was ich denke. Tippfehler finden. Mitfühlen. Singen. Und Steuererklärungen ausfüllen.</p>
<p><strong>Was beglei­tet dich musi­ka­lisch beim Bloggen?</strong><br />
Maximal ein Ohrwurm, und das ist mir oft schon zu viel. Ich kann nicht arbeiten, wenn Musik spielt, weil mein Musikerhirn immer (mindestens) die Hälfte seiner Aufmerksamkeit Richtung "Ah, da sind lustige Töne!" abzweigt. Das gilt fürs Schreiben ebenso wie fürs Nähen - zumindest für die anspruchsvolleren Abschnitte dabei - und für die Arbeit mit Zahlen, mit Fotos, eigentlich für fast alles. Wenn ich Musik höre, dann bewusst, manchmal beim Autofahren, beim Malen oder bei der Gartenarbeit.</p>
<p><strong>Wie ist dein Schlafrhyth­mus – Eule oder <del datetime="2013-05-16T19:03:35+00:00">Nach­ti­gall </del>Lerche?</strong><br />
Irgendwie beides, verändert sich auch immer wieder. Ich versuche, früh schlafen zu gehen, um am nächsten Tag nicht den Sonnenschein zu verpassen. Erstens weckt der mich sowieso, wenn die Rolläden nicht komplett zu sind: Das erste Photon, das auf meine Augenlider trifft, schlägt in meinem Hirn den Gong an. Dann krieg ich Hunger. Dann will ich frühstücken. Und ich mag den frühen Morgen, wenn noch alles kühl, still, jungfräulich und wunderbar ist. (Jetzt, im Mai. Im Dezember, wenn's statt hell nur dunkelgrau wird, kann mir der ganze Tag gestohlen bleiben.)<br />
Wenn's also sonnig ist, bin ich recht früh auf, dafür mach ich am Nachmittag ein Schläfchen, denn so um vier bin ich von Kopf bis Fuß auf Schläfchen eingestellt. </p>
<p>Aber wenn ich abends den Müdigkeitspunkt mal übertaucht und mich gerade in was verbissen hab - ich bin nämlich mit einer verheerenden Hartnäckigkeit gesegnet, sowas kann man sich gar nicht vorstellen, bei Recherche oder Software oder Projekten - dann bin ich auch bis spät in die Nacht auf, was sich dann als Rhythmus in die nächsten Tagen einschleicht. Irgendwann merke ich aber, dass mir der frühe Morgen fehlt, und ich gewöhne mich wieder zurück.</p>
<p><strong>Eher intro­ver­tiert oder extrovertiert?</strong><br />
Schwankend. Ich bin gern unter Menschen, aber nicht wahllos. Unter Fremden fühle ich mich eher unwohl. Am Fluss, in der Natur mit dem Hund eher sauwohl. Ich unterhalte mich gerne, lieber tiefsinnig als oberflächlich, blödel gern herum, aber ich kann auch mit mir allein sehr gut, und brauche das Alleinsein auch. Richtig öffnen möchte ich mich nur sehr wenigen Menschen.</p>
<p><strong>Wer sollte diese Fra­gen auch beantworten?</strong><br />
Der <a target=_blank href="http://blog.sallmutter.at/" title="">Hannes</a>, wenn er möchte, und mein <a target=_blank href="http://www.egm.at/weblog/" title="">Brüderlein</a>. Und der T.M., falls es ihn noch irgendwo gibt. </p>
<p><strong>Der beste Rat, den du je bekom­men hast?</strong><br />
When in doubt, go for the experience.</p>
<p><strong>Noch irgend­was wichtiges?</strong><br />
Ich bin nicht undiplomatisch. Das fühlt sich nur so an. Ich bin einfach fürs Schönreden zu ehrlich und fürs Verstellen zu authentisch.</p>
<p>Ursprünglich hat Isabella Donnerhall dieses Stöckchen ersonnen und <a target=_blank href="http://www.donnerhallen.de/2013/05/12/so-arbeiten-andere-bloggerinnen/" title="">hier</a> alle bisherigen Antworten gesammelt. Ich finde das sehr wohlorganisiert und löblich.</p>
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		<title>Das Amsel-Einerlei und der unerforschte Amselwal</title>
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		<pubDate>Wed, 08 May 2013 05:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Etosha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betont]]></category>
		<category><![CDATA[Betrachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Freudentaumel]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Nerven]]></category>

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		<description><![CDATA[
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	<div id="mp3_jplayer_1_8" style="left:-999em;"></div>
</div>
Ich weiß ja nicht, ob es da draußen außer mir irgendjemanden gibt, der den Amseln so aufmerksam beim Singen zuhört wie ich. Vor ein paar Jahren hab ich das hier ja schon einmal zum Thema gemacht. Manchmal denke ich, was, wenn von den orangeschnabeligen Federhirnen allerorts Tag für Tag die Weltformel von den Bäumen gepfoffen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß ja nicht, ob es da draußen außer mir irgendjemanden gibt, der den Amseln so aufmerksam beim Singen zuhört wie ich. <a title="" href="http://etosha.weblog.co.at/?p=858" target="_blank">Vor ein paar Jahren</a> hab ich das hier ja schon einmal zum Thema gemacht. Manchmal denke ich, was, wenn von den orangeschnabeligen Federhirnen allerorts Tag für Tag die Weltformel von den Bäumen gepfoffen würde, und keiner merkt's?</p>
<p>Oft freue ich mich beim Lauschen über die Kreativität der Strophen, den spontanen Wechsel der Laute in einer festen Struktur der Strophe, über den oft plötzlich auftauchenden Shuffle-Groove, das Wiederholen einer besonders gelungenen Phrase - oder war sie besonders ungelungen und wird deshalb nochmal geübt?</p>
<p>Heuer allerdings fällt mir auf, dass es offenbar so etwas wie Frühjahrs-Hits gibt bei den Amselgesängen (immer schön mit Bindestrich, die Frühjahrs-Hits, gell?). Vielfalt und Kreativität schrumpfen, der Anteil an Einerlei steigt. Erinnert mich ein wenig an einen gewissen heimischen Radiosender. Tag für Tag hämmert der mit den immergleichen sogenannten Hits eine Scharte in den Äther des Massenbewusstseins, bis er auf blankes Metall trifft, dass die Funken nur so fliegen, was dazu führt, dass man schon bei den ersten Takten eines solchen Songs zappelig und lila wird auf seiner jeweils aktuellen Sitzgelegenheit.<br />
Oder kurz gesagt: Songs totspielt.</p>
<p>Das Auftreten solcher Tothör-Erscheinungen bei den Amselgesängen betrübt mich zwar, ich stelle aber trotzdem ganz objektiv fest, dass heuer gewisse Phrasen erstmals beginnen, mir auf die Nerven zu gehen. Amselgesänge sind für mein Gehör zumeist in drei Abschnitte pro Strophe unterteilt, A, B, C. Manchmal auch nur A, B. Mitunter A, A. Manchmal nur A.</p>
<p>An nervigen Hits wäre zuallererst der Strophenabschnitt "Alarmanlage" zu nennen (meistens als C, manchmal A). Ich nehme an, dass Amseln Alarmanlagen nachahmen. Natürlich könnte es auch sein, dass Alarmanlagen Amseln nachahmen, aber da Amselgesänge nicht sonderlich abschreckend auf Autodiebe wirken dürften, halte ich diese Theorie für weit weniger wahrscheinlich. Ich höre diesen Strophenteil pro Tag ohne Übertreibung derzeit sicher hundertmal. Es gibt ihn seitens der Amsel in einer schnellen und einer langsamen Variante. Hier die langsame. (Verzeiht bitte das Rauschen, das ist eine Handyaufnahme!)</p>
<p><div style="font-size:14px; line-height:22px !important; margin:0 !important;"><span id="playpause_wrap_mp3j_14" class="wrap_inline_mp3j" style="font-weight:700;"><span class="buttons_mp3j" id="playpause_mp3j_14">&nbsp;</span>&nbsp;<span class="group_wrap"><span class="bars_mp3j"><span class="loadB_mp3j" id="load_mp3j_14"></span><span class="posbarB_mp3j" id="posbar_mp3j_14"></span></span><span class="T_mp3j" id="T_mp3j_14"></span><span class="indi_mp3j" id="statusMI_14"></span></span><span class="vol_mp3j flipped" id="vol_mp3j_14"></span></span></div><br />
<br />
Weiters gibts da so eine Art Hund-komm-her-Pfeifen im Abschnitt C (-_-_-__), davon hab ich leider momentan keine Aufnahme parat, nervt aber mittlerweile auch ein bisschen.<br />
Mir kommt vor, dass die Amseln im allerfrühsten Frühjahr am kreativsten sind. Da denken sie sich ganz eigene, neue Songs aus. Vielleicht nur die ganz Jungen, aber immerhin.</p>
<p>Hier ist ein Ströphchen, an das ich mich sehr lebhaft aus meiner Kindheit erinnern kann, in meinem Dachbodenzimmer bei offenem Fenster hab ich das recht oft gehört. Ich habe etwas Ähnliches im <a title="" href="http://etosha.weblog.co.at/?p=858" target="_blank">alten Eintrag</a> veröffentlicht, dieses ist ein bisschen anders, aber irgendwie auch näher dran. Gab es sie also auch damals schon, die Frühjahrs-Hits?</p>
<p><div style="font-size:14px; line-height:22px !important; margin:0 !important;"><span id="playpause_wrap_mp3j_15" class="wrap_inline_mp3j" style="font-weight:700;"><span class="buttons_mp3j" id="playpause_mp3j_15">&nbsp;</span>&nbsp;<span class="group_wrap"><span class="bars_mp3j"><span class="loadB_mp3j" id="load_mp3j_15"></span><span class="posbarB_mp3j" id="posbar_mp3j_15"></span></span><span class="T_mp3j" id="T_mp3j_15"></span><span class="indi_mp3j" id="statusMI_15"></span></span><span class="vol_mp3j flipped" id="vol_mp3j_15"></span></span></div><br />
<br />
Was mich aber nach wie vor erfreut, ist das Kichern, das oft eine Strophe abschließt- als würde der Vogel über den eigenen Witz lachen, den er gerade gemacht hat. Oder über mich, wie ich da stehe mit meinem Recorder.</p>
<p><div style="font-size:14px; line-height:22px !important; margin:0 !important;"><span id="playpause_wrap_mp3j_16" class="wrap_inline_mp3j" style="font-weight:700;"><span class="buttons_mp3j" id="playpause_mp3j_16">&nbsp;</span>&nbsp;<span class="group_wrap"><span class="bars_mp3j"><span class="loadB_mp3j" id="load_mp3j_16"></span><span class="posbarB_mp3j" id="posbar_mp3j_16"></span></span><span class="T_mp3j" id="T_mp3j_16"></span><span class="indi_mp3j" id="statusMI_16"></span></span><span class="vol_mp3j flipped" id="vol_mp3j_16"></span></span></div><br />
<br />
Extrem interessant ist es, sich die Gesänge in gesenktem Tempo und Pitch anzuhören. Hier die obigen zwei Kicher-Phrasen nochmal in 0,19-fachem Tempo. Klingt tatsächlich wie Walgesänge. Das volle Ausmaß der Modulationen im zweiten Gelächter kann man im normalen Tempo mit dem schnöden Menschenohr gar nicht richtig auflösen.</p>
<p><div style="font-size:14px; line-height:22px !important; margin:0 !important;"><span id="playpause_wrap_mp3j_17" class="wrap_inline_mp3j" style="font-weight:700;"><span class="buttons_mp3j" id="playpause_mp3j_17">&nbsp;</span>&nbsp;<span class="group_wrap"><span class="bars_mp3j"><span class="loadB_mp3j" id="load_mp3j_17"></span><span class="posbarB_mp3j" id="posbar_mp3j_17"></span></span><span class="T_mp3j" id="T_mp3j_17"></span><span class="indi_mp3j" id="statusMI_17"></span></span><span class="vol_mp3j flipped" id="vol_mp3j_17"></span></span></div><br />
<br />
Hier auch nochmal der Alarm in der tieferen, langsameren Form:</p>
<p><div style="font-size:14px; line-height:22px !important; margin:0 !important;"><span id="playpause_wrap_mp3j_18" class="wrap_inline_mp3j" style="font-weight:700;"><span class="buttons_mp3j" id="playpause_mp3j_18">&nbsp;</span>&nbsp;<span class="group_wrap"><span class="bars_mp3j"><span class="loadB_mp3j" id="load_mp3j_18"></span><span class="posbarB_mp3j" id="posbar_mp3j_18"></span></span><span class="T_mp3j" id="T_mp3j_18"></span><span class="indi_mp3j" id="statusMI_18"></span></span><span class="vol_mp3j flipped" id="vol_mp3j_18"></span></span></div><br />
<br />
Uh-wiii-uh-wiii!</p>
<p>Diese Strophen...</p>
<div style="font-size:14px; line-height:22px !important; margin:0 !important;"><span id="playpause_wrap_mp3j_19" class="wrap_inline_mp3j" style="font-weight:700;"><span class="buttons_mp3j" id="playpause_mp3j_19">&nbsp;</span>&nbsp;<span class="group_wrap"><span class="bars_mp3j"><span class="loadB_mp3j" id="load_mp3j_19"></span><span class="posbarB_mp3j" id="posbar_mp3j_19"></span></span><span class="T_mp3j" id="T_mp3j_19"></span><span class="indi_mp3j" id="statusMI_19"></span></span><span class="vol_mp3j flipped" id="vol_mp3j_19"></span></span></div>
<p><div style="font-size:14px; line-height:22px !important; margin:0 !important;"><span id="playpause_wrap_mp3j_20" class="wrap_inline_mp3j" style="font-weight:700;"><span class="buttons_mp3j" id="playpause_mp3j_20">&nbsp;</span>&nbsp;<span class="group_wrap"><span class="bars_mp3j"><span class="loadB_mp3j" id="load_mp3j_20"></span><span class="posbarB_mp3j" id="posbar_mp3j_20"></span></span><span class="T_mp3j" id="T_mp3j_20"></span><span class="indi_mp3j" id="statusMI_20"></span></span><span class="vol_mp3j flipped" id="vol_mp3j_20"></span></span></div><br />
<br />
...finde ich auch in der Walgesang-Variante äußerst spannend:</p>
<div style="font-size:14px; line-height:22px !important; margin:0 !important;"><span id="playpause_wrap_mp3j_21" class="wrap_inline_mp3j" style="font-weight:700;"><span class="buttons_mp3j" id="playpause_mp3j_21">&nbsp;</span>&nbsp;<span class="group_wrap"><span class="bars_mp3j"><span class="loadB_mp3j" id="load_mp3j_21"></span><span class="posbarB_mp3j" id="posbar_mp3j_21"></span></span><span class="T_mp3j" id="T_mp3j_21"></span><span class="indi_mp3j" id="statusMI_21"></span></span><span class="vol_mp3j flipped" id="vol_mp3j_21"></span></span></div>
<p><div style="font-size:14px; line-height:22px !important; margin:0 !important;"><span id="playpause_wrap_mp3j_22" class="wrap_inline_mp3j" style="font-weight:700;"><span class="buttons_mp3j" id="playpause_mp3j_22">&nbsp;</span>&nbsp;<span class="group_wrap"><span class="bars_mp3j"><span class="loadB_mp3j" id="load_mp3j_22"></span><span class="posbarB_mp3j" id="posbar_mp3j_22"></span></span><span class="T_mp3j" id="T_mp3j_22"></span><span class="indi_mp3j" id="statusMI_22"></span></span><span class="vol_mp3j flipped" id="vol_mp3j_22"></span></span></div><br />
<br />
Ich hab aber auch etwas weniger verrauschte Amseln, die ersten paar Aufnahmen oben stammen wie gesagt vom Handy, die Nachfolgenden aus dem Zoom-Recorder. Falls also jemand einen SMS- oder Klingelton möchte, bittesehr:<br />
<small>(Der Player zum Probehören, die Links unmittelbar danach für den Rechtsklick &amp; Download)</small></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Ringtones:</span></p>
<div style="font-size:14px; line-height:22px !important; margin:0 !important;"><span id="playpause_wrap_mp3j_23" class="wrap_inline_mp3j" style="font-weight:700;"><span class="buttons_mp3j" id="playpause_mp3j_23">&nbsp;</span>&nbsp;<span class="group_wrap"><span class="bars_mp3j"><span class="loadB_mp3j" id="load_mp3j_23"></span><span class="posbarB_mp3j" id="posbar_mp3j_23"></span></span><span class="T_mp3j" id="T_mp3j_23"></span><span class="indi_mp3j" id="statusMI_23"></span></span><span class="vol_mp3j flipped" id="vol_mp3j_23"></span></span></div>
<p><a title="Rechtsklick!" href="http://etosha.weblog.co.at/files/Etosha_Amsel-RT-8-3 29sec -20110512.mp3" target="_blank">Etoshas Amsel-Ringtone 8-3 (mp3, 29 Sekunden, 435 KB)</a></p>
<div style="font-size:14px; line-height:22px !important; margin:0 !important;"><span id="playpause_wrap_mp3j_24" class="wrap_inline_mp3j" style="font-weight:700;"><span class="buttons_mp3j" id="playpause_mp3j_24">&nbsp;</span>&nbsp;<span class="group_wrap"><span class="bars_mp3j"><span class="loadB_mp3j" id="load_mp3j_24"></span><span class="posbarB_mp3j" id="posbar_mp3j_24"></span></span><span class="T_mp3j" id="T_mp3j_24"></span><span class="indi_mp3j" id="statusMI_24"></span></span><span class="vol_mp3j flipped" id="vol_mp3j_24"></span></span></div>
<p><a title="Rechtsklick!" href="http://etosha.weblog.co.at/files/Etosha_Amsel-RT-10-1 27sec -20110518.mp3" target="_blank">Etoshas Amsel-Ringtone 10-1 (mp3, 27 Sekunden, 404 KB)</a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">SMS:</span></p>
<div style="font-size:14px; line-height:22px !important; margin:0 !important;"><span id="playpause_wrap_mp3j_25" class="wrap_inline_mp3j" style="font-weight:700;"><span class="buttons_mp3j" id="playpause_mp3j_25">&nbsp;</span>&nbsp;<span class="group_wrap"><span class="bars_mp3j"><span class="loadB_mp3j" id="load_mp3j_25"></span><span class="posbarB_mp3j" id="posbar_mp3j_25"></span></span><span class="T_mp3j" id="T_mp3j_25"></span><span class="indi_mp3j" id="statusMI_25"></span></span><span class="vol_mp3j flipped" id="vol_mp3j_25"></span></span></div>
<p><a title="Rechtsklick!" href="http://etosha.weblog.co.at/files/Etosha_Amsel-SMS-7-4 3sec -20110509.mp3" target="_blank">Etoshas Amsel-SMS 7-4 (mp3, 3 Sekunden, 45 KB)</a></p>
<div style="font-size:14px; line-height:22px !important; margin:0 !important;"><span id="playpause_wrap_mp3j_26" class="wrap_inline_mp3j" style="font-weight:700;"><span class="buttons_mp3j" id="playpause_mp3j_26">&nbsp;</span>&nbsp;<span class="group_wrap"><span class="bars_mp3j"><span class="loadB_mp3j" id="load_mp3j_26"></span><span class="posbarB_mp3j" id="posbar_mp3j_26"></span></span><span class="T_mp3j" id="T_mp3j_26"></span><span class="indi_mp3j" id="statusMI_26"></span></span><span class="vol_mp3j flipped" id="vol_mp3j_26"></span></span></div>
<p><a title="Rechtsklick!" href="http://etosha.weblog.co.at/files/Etosha_Amsel-SMS-9-3 3sec -20110512.mp3" target="_blank">Etoshas Amsel-SMS 9-3 (mp3, 3 Sekunden, 44 KB)</a></p>
<div style="font-size:14px; line-height:22px !important; margin:0 !important;"><span id="playpause_wrap_mp3j_27" class="wrap_inline_mp3j" style="font-weight:700;"><span class="buttons_mp3j" id="playpause_mp3j_27">&nbsp;</span>&nbsp;<span class="group_wrap"><span class="bars_mp3j"><span class="loadB_mp3j" id="load_mp3j_27"></span><span class="posbarB_mp3j" id="posbar_mp3j_27"></span></span><span class="T_mp3j" id="T_mp3j_27"></span><span class="indi_mp3j" id="statusMI_27"></span></span><span class="vol_mp3j flipped" id="vol_mp3j_27"></span></span></div>
<p><a title="Rechtsklick!" href="http://etosha.weblog.co.at/files/Etosha_Amsel-SMS-9-8 3sec -20110512.mp3" target="_blank">Etoshas Amsel-SMS 9-8 (mp3, 3 Sekunden, 43 KB)</a></p>
<p>Nutzungsbedingungen: Bei anerkennenden Bemerkungen aus dem Freundeskreis: stets freundlichste Belobhudelung meiner Person und meines Blogs samt Aufdrängung meiner URL. Oder Spende. :D Schickt einfach all euer Geld dorthin:</p>
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<input type="hidden" name="bn" value="PP-DonationsBF:btn_donate_LG.gif:NonHosted" /><input type="image" alt="Ich bin gut zu Vögeln! :)" name="submit" src="https://www.paypalobjects.com/de_DE/AT/i/btn/btn_donate_LG.gif" /><img alt="" src="https://www.paypalobjects.com/de_DE/i/scr/pixel.gif" width="1" height="1" border="0" /></form>
<p><center><small>...---... Himmelherrgottfixnomoi, ist denn hier kein vertikaler Abstand reinzukriegen? ...---...</small></center></p>
<p>Habe mich bei der Verlinkung der richtigen mp3s äußerst bemüht - falls trotzdem irgendwas nicht funkt oder nicht zusammenpasst, bitte melden!<br />
[Player ausgetauscht. Funzt jetzt auch auf iOS-Geräten. Danke <a target=_blank href="http://www.egm.at" title="">EGM</a>! 1 broken Link korrigiert. Dank an Deh Geh!]<br />
<del datetime="2013-05-08T10:00:59+00:00">Bei mir in der Preview lässt sich jeder Player nur einmal abspielen - ich hoffe, dieser Bug wohnt nur bei mir! Vielleicht hab ich ja auch wiedermal nicht die allerbrandneueste Flash-Version, die Updates kommen ja mittlerweile alle zwei Stunden.</del></p>
<p><del datetime="2013-05-08T08:58:44+00:00">Falls einer von euch weiß, warum die Paypal-Buttons seit Jahr und Tag so viel Abstand nach oben generieren, bitte ich sehr herzlich um Erleuchtung!</del><br />
[Ebenfalls erledigt. Danke EGM und Deh Geh. Zu doof aber auch! Simple Zeilenumbrüche in WordPress werden halt in Abstand umgewandelt. Isso. Auch Zeilenumbrüche innerhalb von form-Code. Hihi.]</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wollschweber-Erkenntnisse</title>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 10:19:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Etosha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allwissende Müllhalde]]></category>
		<category><![CDATA[Bebildert]]></category>
		<category><![CDATA[Betrachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Freudentaumel]]></category>
		<category><![CDATA[Netz]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielleicht habt ihr es ja mitgekriegt über die Kommentarwolke links außen, aber falls nicht, möchte ich euch hier nochmal auf diese interessante Sache aufmerksam machen: Unlängst kommentierte mir aufs Sympatischste der Stefan in meinen Wollschweber-Eintrag von vor 6 Jahren. Er hat Wollschweber gefilmt und dabei entdeckt, dass diese süßen kleinen Insektenbärchen erstaunliche Drehungen vollführen, die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img width=250 height=200 src="http://etosha.weblog.co.at/gallery/main.php?g2_view=core.DownloadItem&#038;g2_itemId=6926&#038;g2_serialNumber=4" align=left valign=bottom> Vielleicht habt ihr es ja mitgekriegt über die Kommentarwolke links außen, aber falls nicht, möchte ich euch hier nochmal auf diese interessante Sache aufmerksam machen: </p>
<p>Unlängst kommentierte mir aufs Sympatischste <a target=_blank href="http://www.wollschweber.de.vu/" title="">der Stefan</a> in meinen <a target=_blank href="http://etosha.weblog.co.at/?p=379" title="">Wollschweber-Eintrag</a> von vor 6 Jahren. </p>
<p>Er hat Wollschweber gefilmt und dabei entdeckt, dass diese süßen kleinen Insektenbärchen erstaunliche Drehungen vollführen, die man mit freiem Auge ohne Zeitlupe so gut wie gar nicht erkennen kann!</p>
<p>Wie ihr wisst, mag ich Insekten, und <a target=_blank href="http://etosha.weblog.co.at/?p=1469" title="">sie mögen mich</a>, daher hab ich mich über Stefans Kommentar und seine Verlinkung zu seiner Website besonders gefreut. Danke, lieber Stefan, für deine Kommentare und die Videos! Die Musikauswahl ist übrigens wunderbar. </p>
<p>Hier also sein Video, das so einiges enthüllt über die Drehfreude des Bombylius major, dem schwindelfreisten Insekt seit Spiderman (autsch!). In 120 von 1200 fps, dem Auge zuliebe:</p>
<p><iframe width="640" height="480" src="http://www.youtube.com/embed/5SdAN3hZVX8?feature=player_embedded" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ein weiteres Video in 10facher Verlangsamung: </p>
<p><iframe width="640" height="480" src="http://www.youtube.com/embed/OXl-ekE3rlE?feature=player_embedded" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wer's noch langsamer möchte oder sein Glück in Echtzeit versuchen will, der kann sich auf <a target=_blank href="http://www.wollschweber.de.vu/" title="">Stefans Website</a> unter "Die Drehungen" umsehen - runterscrollen nicht vergessen! Und wenn euch jetzt tausende Ideen gekommen sind, wozu diese Drehungen wohl gut sein könnten - das <a target=_blank href="http://stevemcwebs.webs.com/Wollschweber/Wollschweber-Seite%2006%20-%20Warum%20nur.html" title="">Brainstorming läuft noch</a>! </p>
<p>Vielleicht versucht der Wollschweber sich in den Hintern zu beißen, bemerkt aber bereits nach fünf Drehungen, dass ihm das nicht gelingen wird - was rasantes Denken voraussetzt, für ein Insekt. Das hilft ihm aber nicht über das fehlende Langzeitgedächtnis hinweg, und nach der nächsten Blüte hat er die Erkenntnis wieder vergessen? </p>
<p>Er dreht sich jedenfalls fünf Mal. Dabei hält er seinen Rüssel fest. Wahrscheinlich fliegt ihm der sonst um die Ohren, und das fliehkraftbedingte Ziepen an der Rüsselwurzel ist sicher auch sehr unerfreulich. </p>
<p>Ich persönlich glaube ja, so paradox das klingen mag, der Wollschweber "eicht" mit dieser Drehung seine Position im Raum, setzt also quasi sein inneres GPS auf Null (Sonnenstand) und startet dann zur nächsten Blüte. Und was meint ihr?</p>
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		<title>Sammelsurium</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 14:10:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Etosha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allwissende Müllhalde]]></category>
		<category><![CDATA[Betrachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Zwerchfell]]></category>
		<category><![CDATA[Wuchtelarchiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Zettel-&#038; Notizen-Ausmist-Tag! Heute, ich. Viel Mutter-Content. Aber auch viel anderes. Wortkreation Tableal - ein beim Heimwerken mangels Lineal zuhilfe genommenes Tablett von ausreichenden Ausmaßen. Zitate, aufgeklaubt: We will either find a way or make one. Besser kann man Entschlossenheit nicht ausdrücken. Support bacteria - it is the only culture we have left. Denk ich manchmal [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zettel-&#038; Notizen-Ausmist-Tag! Heute, ich. Viel Mutter-Content. Aber auch viel anderes.</p>
<hr />
<p><strong>Wortkreation</strong></p>
<p>Tableal - ein beim Heimwerken mangels Lineal zuhilfe genommenes Tablett von ausreichenden Ausmaßen.</p>
<hr />
<strong><br />
Zitate, aufgeklaubt:</strong></p>
<blockquote><p>We will either find a way or make one.</p></blockquote>
<p>Besser kann man Entschlossenheit nicht ausdrücken. </p>
<blockquote><p>Support bacteria - it is the only culture we have left.</p></blockquote>
<p>Denk ich manchmal auch. Meistens bin ich aber gnädiger.</p>
<hr />
<p><strong>Aus der Wuchtelsammlung:</strong></p>
<p>Beim Anschauen eines Videos mit superkuscheligsüßen Tieren im Freundeskreis zur Vertreibung der inneren Kälte im Februar:</p>
<blockquote><p>A: Und die Bären, na sind die geil?<br />
E: Nein, ich glaub, die spielen nur.</p></blockquote>
<p>Am selben Abend:</p>
<blockquote><p>A: Muss der Kater immer so miauen in der Früh?<br />
E: Ja, was sagt er denn?<br />
D: Er freut sich, dass der Tag da ist. Carpe Diem sagt er, so einen exklusiven Kater haben wir!<br />
A: Ja - und dann schläft er den ganzen Tag!?<br />
E: Eben! Und wie er den Tag nutzt!</p></blockquote>
<hr />
<p>Uncredited: </p>
<blockquote><p>Ein ausgeschlitztes Kochohr.</p></blockquote>
<blockquote><p>
Hunde, die fressen, bellen nicht.</p></blockquote>
<blockquote><p>Es wird Frühling, die Mopeds summen schon.</p></blockquote>
<blockquote><p>Er arbeitet sich nach hinten vor.</p></blockquote>
<hr />
<p>Eine meiner Lieblingswuchteln, in die ewige Bestenliste und mittlerweile auch in den aktiven Wortschatz eingeflossen:<br />
Meine Freundin N., in den Schubladen ihres Sprachschatzes auf der verzweifelten Suche nach dem Wort für das Gerät, mit dem die Farbe auf die Wand kommt:</p>
<blockquote><p>der WALLROLZER</p></blockquote>
<p>Selbe Schöpferin, selber Weg der Wuchtel - von einer Erzählung über das <a target=_blank href="http://www.gut-aiderbichl.at" title="">Gut Aiderbichl</a> in den allgemeinen Sprachschatz übergegangen für alles, was Spenden braucht oder sonstwie ärmlich dreinschaut.</p>
<blockquote><p>Erbarmungswürdige Esel aus Spanien...</p></blockquote>
<p>Und, wie wir bei einem unserer denkwürdigen Gespräche feststellten, als uns klar wurde, dass manch andere uns ihre eigene Unfreiheit aufdrängen wollen:</p>
<blockquote><p>Wir schöpfen wiedermal aus dem gemeinsamen Schatz der umwerfenden Intelligenz.</p></blockquote>
<hr />
<p>Frau Sero im Chat, vor Mooonaten:</p>
<blockquote><p>Ich habe zu danken, für die Musik, nicht wahr. (Oh, wie cheezy, ein ungewollter Abba-Verweis!)<br />
Man hält ja sowas immer viel zu selten fest, bei aller inflationellen Aufnahmegerätvorhandenschaft.</p></blockquote>
<hr />
<p>Deh erzählt im Bandforum, was sich in der Firma tut - auch schon ein Weilchen her:</p>
<blockquote><p>hektisches Warten auf Rückmeldung aus Deutschland</p></blockquote>
<p>Bandprobe 22.1.13:</p>
<blockquote><p>Ess: Habts ihr zufällig letztens im TV gsehn…<br />
Deh: Nein.<br />
Ceh: Ich schau nicht so viel. </p></blockquote>
<hr />
<p>Man kann meine Mutter getrost eine Lachwurzn nennen. Letztens rief ich sie an, und sie hob sogar ab, hatte allerdings gerade so einen Lachkrampf, dass sie einige Minuten brauchte, bis sie zu einem normalem Gespräch fähig war. Sie hat dann so kehlige Anfälle wie Poldi, der Hund, falls sich an den noch jemand erinnert. Sehr ansteckend! Was soll man auch sonst inzwischen tun? Sie war beim Klingeln aufgehüpft, hatte "Das ist jetzt die Liane!" gerufen und auf der Suche nach dem klingelnden Telefon in vollem Karacho an ebendiesem vorbeigelaufen, bis hinüber in ein völlig anderes Zimmer, und fand sich, so ein wenig von außen betrachtet, offenbar wahnsinnig komisch.</p>
<p>Meine Mutter im März zu mir:</p>
<blockquote><p>
Willst du oben im Zimmer schlafen? Da leuchtet das G3 (das neue Shoppingcenter) jetzt aber ziemlich rein. I fürcht bei dein' Fenster warats helativ rell.</p></blockquote>
<p>Ich zu meiner Mutter, selber Tag, anderes Thema: </p>
<blockquote><p>Das hat mich recht unvorbereitet getroffen - nein, wie heißt das Wort? *Denkpause* Unvermuttelt!</p></blockquote>
<p>Am nächsten Tag backen wir gemeinsam einen Geburtstags-Riesenpunschkrapfen für meine Freundin N. Allein dieser eine Nachmittag und Abend der Herstellung kostet uns so viele Lachtränen, dass wir kein Lachyoga nötig haben. Wir lachen über die Abgehobenheit der Kochbuchformulierungen zum Zuckerspinnen (bis zur kleinen Perle, oder doch bis zur großen?), wir lachen beim Eieraufschlagen, beim Herzenpinseln mit dem Butterpinsel aufs Backblech. Wir kochen uns zwischendurch was, und wir lachen, weil sie mich die Knoblauchpresse suchen schickt, indem sie mir nur kalt, kälter, warm und wärmer als Hinweise gibt, und das in einer Küche, die gefühlte tausend Schubladen hat. Wir lachen aus Gründen, die mir zu schnell wieder entfallen. Beim Herstellen der Glasur über die Menge Rotwein, die tatsächlich nötig ist, um die Glasur auch nur halbwegs pink zu kriegen, bei deren Herstellung man angeblich "sehr aufpassen muss, dass sie nicht zu rot wird", über die Hässlichkeit des armseligen, frisch glasierten Probeküchleins, und am Schluss beim Glasieren des eigentlichen Riesenpunschkrapfens fehlt uns schließlich die Glasurmenge für die vierte Seite. Ich stelle fest: "Das Glasieren der vierten Seite ersparen wir uns, wenn wir den Kuchen einfach an die Wand stellen." Zugegeben, es waren allerhand Rumdämpfe im Spiel. </p>
<hr />
<p>In irgendeinem Chat behauptete ich einst:</p>
<blockquote><p>Ich schreibe ja heute schon das, was die Leute erst in vier, fünf Jahren interessieren wird. Dadurch kann ich sicher sein, dass der Allgemeinheit meine letzten Gedanken nicht vor Verwesungsfrist bekannt werden.</p></blockquote>
<hr />
<blockquote><p>E: Wie heißt Ihr Parfum, wenn ich fragen darf?<br />
Kellner: One Million!<br />
A: Ohje, das klingt teuer!</p></blockquote>
<hr />
<p>Wuchtel aus "Grey's Anatomy:</p>
<blockquote><p>Arzt1: Das hier wird Ihnen gefallen! Poledance-Unfall! Er hat abdominelle Druckschmerzen von einem stumpfen Bauchtrauma.<br />
Patient-Ehemann: Sie ist abgerutscht, ich hoffe sie hat nichts Schlimmes!?<br />
Arzt2: Von einer Stange?<br />
Patient-Ehefrau: Ja, heute ist unser Hochzeitstag! Sie wurde direkt in unserem Schlafzimmer aufgebaut. Es sollte eine Überraschung werden!<br />
Patient-Ehemann: Das war es auch! Ich dachte, ich krieg 'n iPad. </p></blockquote>
<hr />
<p><strong>Und jetzt ein paar Fluchtmöglichkeiten:</strong></p>
<p>Kennt ihr eigentlich schon die durchaus furchtlosen Fotos der <a target=_blank href="http://ahnjun.com" title="">Jun Ahn</a>? Unbedingt anschauen!<br />
(via Zeitungsausschnitt von meiner Mutter)</p>
<hr />
<p>Habt ihr schon mal gesehen, dass man sich in Finnland <a target=_blank href="http://bit.ly/103HPFU" title="">Glas-Iglus </a>mieten kann, um die Nordlichter zu beobachten? Ist aber nicht ganz billig.</p>
<hr />
<p>Nichts Neues, aber was Schönes: Hilfe fürs Brainstormen, oder sich nur so durch schön aufgemachte Tagclouds klicken, die mit Flickr-Fotos verknüpft sind: <a target=_blank href="www.taggalaxy.de" title="">Taggalaxy.com</a>.</p>
<hr />
<p>Wenn ihr euch stattdessen lieber mit luzidem Träumen, Traumerinnerung und Traumbewusstheit beschäftigen wollt, könnt ihr euch <a target=_blank href="http://www.lucidity.com" title="">hier</a> hinfortklicken. </p>
<hr />
Im <a target=_blank href="http://www.dw.de/deutsch-lernen/dialektatlas/s-8150" title="">Dialektatlas</a> kann man sich ausgiebig mit deutschen Dialekten befassen, samt Hörbeispielen. Sehr ausführlich!</p>
<hr />
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		<title>Phänomenale Sichtung</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 10:17:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Etosha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meine Nerven]]></category>
		<category><![CDATA[Weltenbummler]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern bei der Heimfahrt von meiner Mutter kommt mir plötzlich ein Meteorit entgegen! Es ist etwa 22:25, ich bin auf der Zufahrt zur S1 kurz vor dem Kreisverkehr. Okay, er kommt mir nicht direkt entgegen, aber gegen meine Fahrtrichtung, parallel dazu, links von mir, über den Feldern. Das ist keine ordinäre, weiße Sternschnuppe, kein fliegender [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern bei der Heimfahrt von meiner Mutter kommt mir plötzlich ein Meteorit entgegen! Es ist etwa 22:25, ich bin auf der Zufahrt zur S1 kurz vor dem Kreisverkehr. Okay, er kommt mir nicht <em>direkt</em> entgegen, aber gegen meine Fahrtrichtung, parallel dazu, links von mir, über den Feldern. </p>
<p>Das ist keine ordinäre, weiße Sternschnuppe, kein fliegender Punkt irgendwo weit weg oben am Himmel.<br />
Das Ding hat eine richtige Form und Ausdehnung, und es glüht in grüner Farbe auf, von dunklen Adern durchzogen, die offenbar nicht mitglühen. Hinter sich her zieht es einen rauchig-weißen, kurz aufleuchtenden Schweif. </p>
<p>Mir fallen fast die Augen aus dem Kopf. Es ist kein Verkehr, also bremse ich. Mein Körper zieht instinktiv den Kopf ein, er hat nicht das Gefühl, dass sich ein Verglühen vor dem Bodenkontakt noch ausgehen wird. Es fühlt sich unwirklich an, die Zeit bleibt stehen.</p>
<p>Ein paar Minuten zuvor beim Losfahren bin ich dem Bedürfnis gefolgt, meiner Mutter noch "Hab dich lieb" zu sagen, habe extra dafür nochmal das Autofenster geöffnet, nachdem wir uns schon verabschiedet hatten. Jetzt, angesichts des grünen Brockens, spuckt mein Geist in etwa das hier aus: »Gehschleichdi, erst dieser Abschied mit dem komischen Gefühl, und jetzt trifft ein Meteorit ausgerechnet das Haus meiner Mutter, der größten Sternguckerin der ganzen Gegend?« Und er beginnt automatisch dessen Flugbahnwinkel und die Entfernung zum Haus meiner Mutter zu kalkulieren. Die Schätzung ergibt jedoch: Kaum Gefahr. Zu weit weg. Landet auf dem Feld.</p>
<p>Geist und Körper haben eine Vision von berstenden Scheiben und öffnen die Autofenster, alles ohne mein bewusstes Zutun. Ein Zischeln wird hörbar, das Glühen verblasst, und mein Geist und mein Körper, diese jäh von mir abgespaltenen Wesen, hören und spüren keinen Aufprall. Meine Knie fühlen sich an wie Pudding. So einer, der noch warm ist.</p>
<p>Ich schätze, dass sich das Objekt in vielleicht hundert Metern Entfernung von mir bewegt hat, von West nach Ost, in einem Winkel von etwa 30°. Das Glühen erstarb geschätzte 50 Meter über dem Straßenniveau.</p>
<p>Ich habe selten meinen Geist so vieles gleichzeitig denken gehört und in Bewegung setzen gesehen. Und ich habe selten etwas so Faszinierendes beobachtet, das gleichzeitig dermaßen furchteinflößend war.</p>
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		<title>Friedhöfe</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 20:47:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Etosha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bebildert]]></category>
		<category><![CDATA[WasTunFisch?]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitenbummler]]></category>

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		<description><![CDATA[In letzter Zeit befasse ich mich viel mit Gräbern. Mit Grabsteinen vor allem. Nennt mich schräg, aber ich bin ja auch ein Stammbaumfreak - so kam ich auf der Suche nach Informationen über meinen Urgroßvater auf findagrave.com. Ja, was es alles gibt - das ist ein virtueller Ort, der reale Grabstellen widerspiegelt. Dort wiederum fragen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit befasse ich mich viel mit Gräbern. Mit Grabsteinen vor allem. Nennt mich schräg, aber ich bin ja auch ein Stammbaumfreak - so kam ich auf der Suche nach Informationen über meinen Urgroßvater auf <a target=_blank href="http://www.findagrave.com" title="">findagrave.com</a>. Ja, was es alles gibt - das ist ein virtueller Ort, der reale Grabstellen widerspiegelt. Dort wiederum fragen Menschen nach Fotos von Gräbern ("photo request"), die für sie zu weit weg sind, als dass sie sie besuchen könnten. Also geht jemand hin, der näher dran ist - ein "photo volunteer", zB ich. Findet die Anfrage, sucht das Grab und macht ein Foto, das er dann an der virtuellen Grabstelle online stellt. Die Leute dort freuen sich unheimlich, wenn jemand ihre Fotoanfrage erfüllt, und innerhalb kürzester Zeit hat man Antwort, Feedback, Nachfragen, Kontakt. Schön ist das.</p>
<p>Ich habe aber auch schon davor viel auf Friedhöfen fotografiert, einfach weil ich sie schön finde, beruhigend, kraftvoll. Mit Freunden oder alleine. Auf den verwilderten Friedhöfen, wie etwa in der Alten Israelitischen Abteilung beim Tor I des Zentralfriedhofes Wien, leben sogar Rehe und viele andere wilde Tiere. Vor allem die Rehe finde ich immer sehr tröstlich. Auch beim Tor IV in der Neuen Israelitischen Abteilung gibt es Rehe. Die schauen einen mit großen Rehaugen an, wenn man dort ästeknackend herumstapft, und die Kamera schaut zurück.</p>
<p>Daher gibt es hier heute eine Diashow mit einer Auswahl meiner Friedhofsfotos. Man muss ja nicht draufklicken. Man kann aber.</p>
<p><iframe width="640" height="480" src="http://www.smallestfish.net/zf/core/embedgallery.aspx?p=1f9174490fb40621434999701611111172c2c03499970000000015Zur%20Galerie%20hier%20lang.2" frameborder="0" scrolling="no" style="background-color:#000000;"></iframe></p>
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		<title>Circus Pikard</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 17:52:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Etosha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bebildert]]></category>
		<category><![CDATA[WasTunFisch?]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Ostersonntag war ich mit Freundin und Freundin-Mutter im Zirkus (auch auf Facebook). Sehr wenig Leute, sehr kalt, ich mit Verkühlung und daher auch ohne mein Nefferl, das ich bei weniger Virenbelastung und daraus folgender Ermattung gern abgeholt und mitgenommen hätte... es war aber trotzdem sehr schön. Angesichts des endenwollenden Zuschauerstroms kommt man nicht umhin [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am Ostersonntag war ich mit Freundin und Freundin-Mutter im <a target=_blank href="http://www.circus-pikard.at/" title="">Zirkus</a> (auch <a target=_blank href="https://www.facebook.com/circuspikard" title="">auf Facebook</a>). Sehr wenig Leute, sehr kalt, ich mit Verkühlung und daher auch ohne mein Nefferl, das ich bei weniger Virenbelastung und daraus folgender Ermattung gern abgeholt und mitgenommen hätte... es war aber trotzdem sehr schön. Angesichts des endenwollenden Zuschauerstroms kommt man nicht umhin zu befürchten, dass der Zirkus an sich eine aussterbende Kunstform ist. Man sollte daher hingehen, solange es noch einen gibt, was dann wiederum bedeuten könnte, dass das Aussterben doch verhindert werden kann, wenn ein paar Menschen auf mich hören.</p>
<p>Auch zum Knipsen eignet sich so ein Zirkus ganz hervorragend!<br />
Ich hab ein neues Slideshow-Feature auf meiner smallestfish-Seite, mal schauen, ob und wie das geht:</p>
<p><iframe width="640" height="480" src="http://www.smallestfish.net/zf/core/embedgallery.aspx?p=2c9ef8450fd40821434999703611111172c2c0349997000000.2" frameborder="0" scrolling="no" style="background-color:#000000;"></iframe></p>
<p>Bei mir gehts! Bei euch auch? (Flashplayer benötigt)</p>
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		<title>Innovativ: Google Nose</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Apr 2013 08:48:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Etosha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allwissende Müllhalde]]></category>
		<category><![CDATA[Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Zwerchfell]]></category>

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		<description><![CDATA[Das wollt ich schon immer! Die Google-Suche gibts jetzt auch mit Geruch. What does that smell like? Google Nose! Ausprobieren! Am besten heute noch! :) Eine Erfahrung für alle Sinne: Neben dem Tippen, Sprechen und Berühren können Sie nun auch riechen. Mehr als nur Suchergebnisse: Sie erhalten passende Bilder, Beschreibungen und Düfte aus von Experten [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das wollt ich schon immer! Die <a target=_blank href="http://www.google.com/intl/de/landing/nose/" title="">Google-Suche</a> gibts jetzt auch mit Geruch. What does that smell like? <a target=_blank href="http://www.google.com/intl/en/landing/nose/" title="">Google Nose</a>!<br />
Ausprobieren! Am besten heute noch! :)</p>
<blockquote><p>
    Eine Erfahrung für alle Sinne: Neben dem Tippen, Sprechen und Berühren können Sie nun auch riechen.<br />
    Mehr als nur Suchergebnisse: Sie erhalten passende Bilder, Beschreibungen und Düfte aus von Experten zusammengestellten Wissenskarten.<br />
    Schnuppern nach Herzenslust: Die Google Duftdatenbank enthält über 15 Millionen Duft-Bytes.<br />
    Falls Sie es nicht mehr riechen können: SafeSearch ist integriert, sodass Sie Google Nose jederzeit deaktivieren können.</p></blockquote>
<p>Allein diese Duftbeschreibungen! Köstlich!</p>
<blockquote><p>Belly button:<br />
An organic tweed cotton potato sack</p>
<p>Jeans in the rain:<br />
A complex range of tannins jostled with pickled blueberries and aged brandy.</p>
<p>Canned cat food:<br />
Week-old salmon mixed with cardboard and vinegar</p>
<p>Mars:<br />
A Curious blend of sulphur and rust with a sparkling whiff of carbon dioxide.</p>
<p>Rain Forest:<br />
Fresh air and monkey droppings</p>
<p>Jahrmarkt:<br />
Zuckerwatte und Clownschweiß</p>
<p>Bäckerei:<br />
Süße Perfektion mit einer Note Schuldgefühl</p>
<p>Genius:<br />
99% perspiration</p></blockquote>
<p>Das riecht nach Zukunft und echter Kreativität!</p>
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		<title>Was Mütter von ihren Kindern lernen können</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Mar 2013 22:33:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Etosha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zwerchfell]]></category>

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		<description><![CDATA[Die folgende Liste stammt von einer Mutter aus Austin, Texas, in den USA, die anonym bleiben möchte. Ich hab sie hier gefunden. 1. Ein großes Wasserbett enthält ausreichend Wasser, um ein Haus von 180 Quadratmetern 10 cm hoch unter Wasser zu setzen. 2. Wenn man Haarspray auf Staubbällchen sprüht und mit Inline-Skatern darüber fährt, können [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die folgende Liste stammt von einer Mutter aus Austin, Texas, in den USA, die anonym bleiben möchte.<br />
Ich hab sie <a target=_blank href="http://www.deecee.de/funny-stuff/lustige-texte/lustige-texte-sammlung-11-text-dump-3.html" title="">hier</a> gefunden. </p>
<p>1. Ein großes Wasserbett enthält ausreichend Wasser, um ein Haus von 180 Quadratmetern 10 cm hoch unter Wasser zu setzen.</p>
<p>2. Wenn man Haarspray auf Staubbällchen sprüht und mit Inline-Skatern darüber fährt, können sich die Staubbällchen entzünden.</p>
<p>3. Die Stimme eines Dreijährigen ist lauter als 200 Erwachsene in einem vollen Restaurant.</p>
<p>4. Wenn man eine Hundeleine an einem Deckenventilator befestigt, ist der Motor nicht stark genug, um einen 20 Kilogramm schweren Jungen, der Batman-Unterwäsche und ein Superman-Cape trägt, rundherum zu befördern. Die Motorkraft reicht dagegen aus, wenn ein Farbeimer am Ventilator hängt, die Farbe auf allen vier Wänden eines 6 x 6 Meter großen Zimmers zu verteilen.</p>
<p>5. Man sollte keine Baseball-Bälle hochwerfen, wenn der Deckenventilator eingeschaltet ist. Soll der Deckenventilator als Schläger verwendet werden, muss man den Ball einige Male hochwerfen, bevor er getroffen wird. Ein Deckenventilator kann einen Baseball-Ball sehr weit schlagen.</p>
<p>6. Fensterscheiben (selbst Doppelverglasung) halten einen von einem Deckenventilator geschlagenen Baseball nicht auf.</p>
<p>7. Wenn Sie die Klospülung hören, gefolgt von "Oh weia", ist es schon zu spät.</p>
<p>8. Eine Mixtur aus Bremsflüssigkeit und Domestos erzeugt Rauch, viel Rauch.</p>
<p>9. Ein Sechsjähriger kann mit einem Feuerstein eine Flamme erzeugen, auch wenn ein 36jähriger Mann sagt, dass das nur im Film möglich ist. Und mit einer Lupe kann man selbst an verhangenen Tagen Feuer machen.</p>
<p>10. Einige Legosteine können das Verdauungssystem eines Vierjährigen passieren.</p>
<p>11. Knetmasse und die Mikrowelle sollten niemals im gleichen Satz erwähnt werden. </p>
<p>12. Kraftkleber hält ewig.</p>
<p>13. Egal, wie viel Götterspeise man in den Swimming-Pool tut, es ist nicht möglich, über das Wasser zu gehen.</p>
<p>14. Poolfilter mögen keine Götterspeise.</p>
<p>15. Videorecorder spucken keine Sandwichs aus, auch wenn das in manchen Werbespots im Fernsehen gezeigt wird.</p>
<p>16. Müllbeutel sind keine guten Fallschirme. </p>
<p>17. Murmeln im Tank machen beim Fahren eine Menge Lärm.</p>
<p>18. Sie möchten lieber nicht wissen, was das für ein Gestank ist.</p>
<p>19. Schauen Sie immer in den Ofen, bevor Sie ihn anstellen. Plastikspielzeuge vertragen den Ofen nicht.</p>
<p>20. Die Feuerwehr in Austin, Texas, ist innerhalb von 5 Minuten da.</p>
<p>21. Regenwürmern wird vom Schleudergang der Waschmaschine nicht schwindelig.</p>
<p>22. Katzen dagegen wird sehr wohl schwindelig.</p>
<p>22. Wenn Katzen schwindelig ist, erbrechen sie das Doppelte ihres Körpergewichts. </p>
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		<title>So geht das!</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Mar 2013 19:27:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Etosha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hiesiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Was einem die beste Freundin bringt, wenn man krank ist und Appetit auf Bananen hat:]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Was einem die beste Freundin bringt, wenn man krank ist und Appetit auf Bananen hat:</p>
<p><a href="http://etosha.weblog.co.at/wp-content/uploads/20130328-202905.jpg" rel="lightbox[2494]"><img src="http://etosha.weblog.co.at/wp-content/uploads/20130328-202905.jpg" alt="20130328-202905.jpg" class="alignnone size-full" /></a></p>
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		<title>Wohnung wird frei</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Mar 2013 12:50:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Etosha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allwissende Müllhalde]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Wohnung am südlichen Wienrand wüsst ich übrigens auch gerade. Cirka-Werte: 100m2, Balkon, ruhiges Gasserl in Leopoldsdorf, Gartenbenützung, knapp 900 warm. Nur für ruhige, verträgliche, angenehme Zeitgenossen! :)]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Wohnung am südlichen Wienrand wüsst ich übrigens auch gerade. Cirka-Werte: 100m2, Balkon, ruhiges Gasserl in Leopoldsdorf, Gartenbenützung, knapp 900 warm. Nur für ruhige, verträgliche, angenehme Zeitgenossen! :)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Peugeot gefunden, will wer?</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Mar 2013 09:52:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Etosha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hiesiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Liest hier jemand meine Probefahrten mit, der aktuell auf Autosuche ist? Hier bei meinem Mechaniker steht ein Peugeot 207, BJ 2007 mit nur 28kkm für 6500€, rot, 88 PS Benziner, wunderschön! Kontakt stelle ich gerne her.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Liest hier jemand meine Probefahrten mit, der aktuell auf Autosuche ist? Hier bei meinem Mechaniker steht ein Peugeot 207, BJ 2007 mit nur 28kkm für 6500€, rot, 88 PS Benziner, wunderschön! Kontakt stelle ich gerne her.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Etosha auf Probefahrt: Alfa Romeo Mito</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Mar 2013 18:46:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Etosha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allwissende Müllhalde]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wollte ja auch noch den Suzuki SX4 probefahren. Doch eine Fahrt mit einem Diesel-Vorführer ist offenbar derzeit ein Ding der Unmöglichkeit. Nicht, dass sie nicht lieferbar wären, sie sind nur einfach dauernd ausverkauft. Als der Verkäufer beim Eisner hört, dass ich den Diesel probefahren will, wird er irgendwie gnatschig und guckt so an mir [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wollte ja auch noch den Suzuki SX4 probefahren. Doch eine Fahrt mit einem Diesel-Vorführer ist offenbar derzeit ein Ding der Unmöglichkeit. Nicht, dass sie nicht lieferbar wären, sie sind nur einfach dauernd ausverkauft. Als der Verkäufer beim Eisner hört, dass ich den Diesel probefahren will, wird er irgendwie gnatschig und guckt so an mir vorbei oder drüber weg, während er mir irgendwas mit "kann ich nicht anbieten" zugrantelt. So ein "Tut mir leid", das keiner glaubt, kommt auch noch vor. Kann mich auch nicht erinnern, dass er sich von mir verabschiedet hätte.</p>
<p>Was aber noch keiner weiß: Ich bin vom Händler <a target=_blank href="http://www.eisner.at/standort/Wien-Simmering-Italia/3" title="">Eisner in Simmering</a> nicht völlig unverrichteter Dinge abgezogen. Dort stand nämlich vor dem Fenster, glänzend wie ein Speckschwartl, ein <a target=_blank href="www.google.at/search?q=alfa+mito+nero+ametista&#038;hl=de&#038;tbm=isch&#038;tbo=u&#038;source=univ&#038;sa=X" title="">dunkelvioletter Mito</a>. Und weil ich eine Frau bin und auf violett stehe, man mich sogar, wenn ich krank bin, "armes lila Ding" nennt, rückte diese Kutsche plötzlich in das allermittigste Zentrum meiner Aufmerksamkeit. Ein etosha-typischer Reflex kam unvermittelt zum Vorschein, und der geht so: "Ist lila. Will ich!"</p>
<p>Also nochmal rein in die Filiale, diesmal zum Italiener-Schreibtisch. Man ist sich schnell einig darüber, dass gefahren werden muss, was gefällt, und so wird mein Führerschein kopiert - zum xten Mal diese Woche.</p>
<p>Es ist ein 0.9 TwinAir Turbo mit 85 PS. "Wie gefällt Ihnen der Spruch so?" fragt mich der neue Verkäufer - der für die Italiener zuständige - augenzwinkernd nach dem Starten des Boliden, und ich antworte brav und wahrheitsgemäß: "Als jemand, der Dieselbrummen gewöhnt ist, hab ich irgendwie Angst, da könnte was kaputt sein." Das findet er drollig und lacht.</p>
<p>Der Mito hat drei Fahrmodi. Mit einem kleinen, hinter dem Schaltknauf angebrachten Hebelchen, das etwas verzögert reagiert, kann man jederzeit die gewünschte Dynamik wählen. D.N.A. nennen die das, das heißt übersetzt: Gemütlich, Wetter und Wildsau. Natürlich heißen die richtig: Dynamic, Natural und AllWeather. Damit werden Lenkung, ESP und Drehmoment feinabgestimmt. Doch Schluss mit den Details, es brummt ungeduldig unterm Hintern, die Sonne scheint, also röhren wir los, der Mito und ich, hinten in der Ailecgasse, wo nichts ist als Industrie, Felder und die endlose Mauer des Zentralfriedhofs. </p>
<p>Da geht was weiter, das kann man ohne Übertreibung sagen. Ja, ich glaube, da ist auch ein Sitz unter mir, der halbwegs hoch genug und weit vorne genug ist, es dürften sehr analog anmutende Instrumente vor mir das Tempo und die Touren anzeigen, und ich habe irgendeine Temperatur an der automatischen Aircondition eingestellt - aber hier gehts einfach nur um den Spaß, den Spaß am Treten. Ich probiere die drei Modi durch, bleibe schließlich bei Wildsau und probiere die Beschleunigung und Motorbremse in verschiedenen Gängen, quietsche um die Kurve, probiere an der Friedhofsecke den Wendekreis, und das ganze nochmal in die andere Richtung. Und nochmal bis zum Kreisverkehr und zurück. Die Sicht in alle Richtungen außer nach vorn ist recht gering, mir aber wurscht - hinter mir die Sintflut! Der Rest ist fröhliches Gasgeben und Geräuschemachen. </p>
<p>Es rumpelt nichtmal so arg wie ich es bei so einem Minisportler erwartet hätte, dafür kommt mir vor, es fehlt dem Mito schon ein bisschen an Halt auf den Vorderpfoten. Auch die Schaltung ist nicht ganz so knackig genau, wie ich das gern hätte. Aber für die kurze Zeit macht es mir trotzdem viel Spaß, den Mito zu fahren. Und er ist halt violett! </p>
<p>4,2 Liter braucht der Flitzer im Schnitt, so stehts im Prospekt. Glaub ich nie. Da muss man für mich sicher nochmal 100% Wildsau-Zuschlag draufrechnen. Und bestimmt vier, fünf Tickets auf 100 Kilometer. Denn gemütlich fahren könnte ich den Mito mit absoluter Sicherheit nicht. Da muss man reintreten, und zwar bis er am roten Bereich abriegelt. </p>
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		<title>Etosha auf Probefahrt: Nissan Juke</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Mar 2013 21:38:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Etosha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allwissende Müllhalde]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Es scheiden sich die Geister beim Juke. Die einen finden ihn furchtbar kindisch, die anderen witzig kreativ. Ich gehöre zu Letzteren. Er sieht ein bisschen aus, als hätte man den Micra an den unmöglichsten Stellen aufgeblasen. Heute war ich dank meinem alten Freund Roman und dem Verkäufer Steve von Honda Stahl in Wien 20 mit [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es scheiden sich die Geister beim <a target=_blank href="https://www.google.at/search?q=nissan+juke&#038;oe=utf-8&#038;aq=t&#038;um=1&#038;ie=UTF-8&#038;hl=de&#038;tbm=isch&#038;source=og&#038;sa=N&#038;tab=wi&#038;ei=kD42UfnYOsKzhAeniIGADw&#038;biw=1760&#038;bih=799&#038;sei=kj42UZrcNdCW0QW__oCQBg" title="">Juke</a>. Die einen finden ihn furchtbar kindisch, die anderen witzig kreativ. Ich gehöre zu Letzteren. Er sieht ein bisschen aus, als hätte man den Micra an den unmöglichsten Stellen aufgeblasen. Heute war ich dank meinem alten Freund Roman und dem Verkäufer Steve von <a target=_blank href="http://www.autostahl.com/" title="">Honda Stahl in Wien 20</a> mit so einem Gefährt unterwegs. Heute konnte ich mir leider nicht mehrere Stunden Zeit dafür nehmen, der Mensch muss ja auch zwischendurch was arbeiten und kann leider nicht den ganzen Tag mit fremden Boliden spazierenfahren.</p>
<p>Der probegefahrene, dunkelrote Juke ist ein 1.5 dCi mit 110 PS in der Acenta-Ausstattung. Das Auto macht nicht nur von außen gute Laune. Sitzt man drin, dann sitzt man oben! Man fühlt sich endlich mal ein bisschen weniger wie ein Zwuck. Manch einer mag jetzt "Pah!" machen und das eh schon seit Jahrzehnten so gewöhnt sein von seinem Niveauschlitten, der alles vereinigt, die Unannehmlichkeiten des SUV (alles riesig) mit den Nachteilen der Limousine (kein Allrad), aber für mich ist das was Neues. Beim späteren Umsteigen zurück in meinen Peugeot habe ich das Gefühl, mit dem Hintern auf dem Straßenbelag zu schleifen. Wo genau der Juke zu Ende ist, hat man nicht auf Anhieb im Gefühl, man kommt sich sehr groß und breit vor. Einparken probiere ich nicht, und ich sag's ganz ehrlich, das hatte mit fehlendem Mut zu tun. Ich hab normalerweise keine Federn vorm Einparken, aber ich mit dem Juke - ch-ch-chicken.</p>
<p>Das Hunzi müsste freilich künftig auf der Seite einsteigen, die hintere Ladekante schafft die mittlerweile Zwölfjährige nie und nimmer. Mit umgelegten Rücksitzen erhält man aber eine schön ebene Ladefläche, auf der auch Frau Hund glücklich wäre. Klappt man sie wieder auf und setzt einen Mitfahrer hinten rein, dann sollte man sich tunlichst einen Zwuck aussuchen, größere Leute tun sich bestimmt am Kopf weh.</p>
<p>Vom Fahrersitz aus kann man die Oberseite der Glubschaugen vorne sehen, gerade und seitlich nach hinten sieht man nicht so viel, weil die Dachlinie nach hinten abfällt, was die hinteren Fenster verkleinert, und weil die Heckscheibe recht schräg ist. Die Fensterlinie protzt nicht mit ganz so viel Höhe relativ zur Sitzposition wie beim <a target=_blank href="http://etosha.weblog.co.at/?p=2431" title="Etosha auf Probefahrt">Hyundai i30</a>, aber im Vergleich zu älteren Autos ist sie doch merklich weiter oben. Man hat also vielleicht eine kleine Chance, sich kein unfreiwilliges Zweiwege-Gelenk zu holen, wenn man das beim i30 besprochene Parkticket in den Automaten schieben will. Eventuell muss man aber überhaupt aussteigen, schließlich ist man ein gutes Stück weiter oben als der angepeilte Schlitz. Oder gibt es womöglich zwei Schlitze am Parkautomaten, von denen mir der obere bislang mangels Fahrzeug- und Körperhöhe einfach noch nicht aufgefallen ist? </p>
<p>Was ich im Cockpit gleich mal überhaupt nicht finde, sind die Eumel zum Verstellen der Außenspiegel. Irgendwo müssen sie wohl sein, die aktuelle Einstellung passt aber zufällig. Zum Glück. Nochmal aussteigen und fragen hätte mich ja als das Weib dastehen lassen, das ich nunmal bin. Har!</p>
<p>Könnten wir dann bitte mal den Motor starten? Ah! Ruhig klingt er, dafür, dass ich gelesen zu haben glaube, wie laut... oh! Nun, wenn man aufs Gas steigt, hört sich das gleich anders an. Das blecherne Röhren klingt wie von einem Mini-Propellerflieger und scheint irgendwie von rechts vorne zu kommen, als lägen die Zylinder direkt auf dem rechten Vorderrad. Fährt man mit konstantem Tempo dahin, dann hört man das Flugzeug nicht, aber bei Beschleunigung hat man sofort wieder <a target=_blank href="http://www.spielewelt-huber.de/u/223aPic1B400743346_zz_20.09._088.jpg" title="" rel="lightbox[2439]">dieses Bild</a> vor Augen. </p>
<p>Das wäre nervig, würde sich nicht unterm Hintern ein durchaus üppiger Vorwärtsdrang bemerkbar machen, der das Geräusch ein wenig rechtfertigt. Er geht gut, der Juke! In den niedrigen Gängen und Drehzahlen geizt er nicht mit seiner Kraft, und auch mit der Sechsten bei 140 will er noch schneller, das kann ich deutlich spüren. "Also, ich könnte noch", röhrt er mir zärtlich zu. Nur die Wartezeit auf das Ansprechen des Gaspedals beim Hochschalten lässt mich ebenso wiederholt wie unverhofft nach vorne plumpsen, weil die Beschleunigung endet und nicht gleichzeitig mit dem Fuß wiederkommt, sondern erst elektronisch ein Sekündchen drüber nachdenkt. ("Sind Sie sicher, dass Sie jetzt beschleunigen wollen? Wirklich sicher? Möchten Sie einen Freund anrufen? Nein? Na gut, dann leite ich das jetzt an den Motor weiter. Wirklich! Okay?") Call me oldfashioned, aber ich mochte es, als das Gas noch direkt am Motor hing. </p>
<p>Wir liegen gut auf der Straße, ich bin durchgehend hurtig durch die Kurven unterwegs, freilich ausschließlich zu Testzwecken, und das macht der Aufgeblasene alles anstandslos mit, kein Übersteuern, kein Schieben. Es pustet ein ordentlicher Wind heute, aber das stört den Juke überhaupt nicht, es beutelt uns nicht durch. Es ist aber ein trockener und sonniger Tag, und die 215/55/17-Patscherln tragen sicher auch zur Stabilität bei. Das sieht fett aus, lässt aber die Kosten für ein solches Patscherl von meinen derzeit bescheidenen 60 € beim 206er auf 140 € explodieren. Im Moment würde mich das noch nicht kümmern, 8-fache Bereifung ist im Angebot mit dabei. Und was soll ich mich um morgen sorgen?</p>
<p>Die A-Säule hat eine leichte Biegung von unten nach oben und ist bei der Sicht in Kreisverkehren etwas gewöhnungsbedürftig, und insbesondere der fette Außenspiegel stört dabei ein wenig mehr als gewohnt. Die Fenster rundherum zu öffnen ist ohne spontane Schäden an einem oder mehreren Trommelfellen möglich. Die Federung ist eher ruppig und erinnert mich an den 206er, es ist kein so flauschiges Dahingleiten wie mit dem i30 oder gar mit dem Skoda Superb. Rechts hinten knarzt irgendwas, wenn man über Unebenheiten hinwegpoltert. </p>
<p>Es gibt USB- und AUX-Anschluss und auch Bluetooth-Streaming im Juke. Aber ach!, wie im i30 gelingt es mir nicht, meine iPhone-Songs im Mix abzuspielen, es ist wie verhext. Das System des Juke ist darauf kapriziert, den Podcast abzuspielen, den ich zuletzt auf dem Handy gehört und unterbrochen hatte. Ich drücke diverse Knöpfchen und lande in einer Art Endlosschleife, aber eine Play/Pause/Next/Tudochwas-Taste scheint nicht dabei zu sein. Vielleicht stimmt ja mit meiner Intuition was nicht. Ich halte zwar eigens an, um nicht knöpfchendrückenderweise unkonzentriert dahinzuglühen, aber nach ein paar Minuten gebe ich auf, fahre wieder weiter und höre Radio. Im Falle eines Ankaufs: <a target=_blank href="en.wikipedia.org/wiki/RTFM" title="">RTFM</a>. Auch das vorhandene Navi ist ein wenig frickelig und wehrt sich, ich brauche drei Anläufe, bis endlich das Touch-Display anhand meines Fingerdrucks die gewünschte Postleitzahl übernimmt. </p>
<p>Eine Sache, die ich bei allen Autos teste, weil sie mich bei meinem Auto ärgert: Von oben zurückschalten auf den zweiten Gang, einkuppeln, Motorbremse. Bei meinem 206er gibt es einen Ruckler, wenn ich die Kupplung loslasse, egal wie sanft, langsam und gefühlvoll oder schnell und gnadenlos ich das mache. Skoda Superb - kein Ruckeln. Hyundai i30 - kein Ruckeln. Juke - es ruckelt auf die vertraute Art. Weniger stark, aber spürbar. Nervig ist das deshalb, weil es eindeutig nicht an mir liegt, und weil mir weiches, am besten gar nicht wahrnehmbares Schalten sehr wichtig ist. Ist auch so eine Art Sport. Man hat ja sonst nichts.</p>
<p>Mein Hauptproblem mit dem Juke aber lautet: Die Sitzfläche ist zu lang, dadurch entsteht in den Kniekehlen ein Druck auf die Waden. Das wird mit der Durchblutung nicht hinhauen. Prompt schlafen mir nach 20 Minuten die Beine vom Knie abwärts ein. Der Rücken fühlt sich ok an, aber die lange Sitzfläche ist ein Drama. Ja, man könnte sich ein Kissen hinter den Rücken stopfen, sogar ein superspezielles Lordosekissen anschaffen, wenn man das wollte, aber erzeugen wir dann nicht wieder eine Knie-Konsolen-Situation wie beim i30? Und möchte man das - im neuen Auto im Originalsitz nicht sitzen können?</p>
<p>Die Crossover-Linie gefällt mir. Es ist aber jammerschade, dass die Allradvariante des Juke so viel teurer ist als der 2WD. Würde Spaß machen, wenn er dann auch im Winter so unbesiegbar wäre, wie er aussieht.</p>
<p>Leider bin ich immer noch nicht unsterblich verliebt. Schade.</p>
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		<title>Etosha auf Probefahrt: Hyundai i30</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Mar 2013 21:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Etosha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allwissende Müllhalde]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute durfte ich dank Herrn Herczakowski von Inter-Car Strasshof zwei Hyundai i30 probefahren, und zwar das Benzinermodell 1.4CVVT mit 100PS und das Dieselmodell CRDi mit deren 110. Das Sitzen gestaltet sich für einen Zwuck wie mich (eineinhalb Meter) wie üblich grenzwertig. (Was ein Zwuck ist, könnt ihr in meinem letzten Fahrbericht nachlesen.) Die Höhenverstellung kommt [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heute durfte ich dank Herrn Herczakowski von <a target=_blank href="http://www.intercar.at/" title="">Inter-Car Strasshof</a> zwei Hyundai i30 probefahren, und zwar das Benzinermodell 1.4CVVT mit 100PS und das Dieselmodell CRDi mit deren 110. </p>
<p>Das Sitzen gestaltet sich für einen Zwuck wie mich (eineinhalb Meter) wie üblich grenzwertig. (Was ein Zwuck ist, könnt ihr in meinem <a target=_blank href="http://etosha.weblog.co.at/?p=1978" title="Volvo C30">letzten Fahrbericht</a> nachlesen.) Die Höhenverstellung kommt an ihren oberen Anschlag, die Sitzweite an ihren vorderen, dann kann ich die Kupplung mit ausgestrecktem Bein treten. Auf die Motorhaube sehen kann ich aus dieser Position aber nicht. Meinen Arm bequem aus dem Fenster strecken, um etwa ein Parkticket in einen Automaten zu schieben, auch nicht. Dazu müsste ich mir ein beidseitig drehbares Ellbogengelenk zulegen, denn die Fensterlinie ist hoch, wie man es von neueren Autos vielleicht bereits gewöhnt ist, in älteren konnte man ja noch den Ellbogen - den alten, einseitig knickbaren - zur Bräunung und Kühlung raushalten - diese Zeiten sind allerdings eindeutig vorbei. Einen weiteren Nachteil hat die hohe Fensterlinie: Auch aus der höchsten Sitzposition ist die seitliche Sicht sehr eingeschränkt, beispielsweise auf die Schnauze des nebenan Parkenden, was beim vorwärts Ausparken und dabei Einschlagen nicht ganz unwesentlich ist. Der Mazda 3 hat eine ähnlich hohe Fensterlinie, und mir fiel dasselbe Sichtproblem auf.</p>
<p>Aussteigen, ohne mir das Knie zu beschädigen, kann ich aus dieser Position auch nur bedingt, also mit ungemein viel Vorsicht - oder eben Zurückfahren mit dem Sitz. Der seltsame Konsolenrand unter der Lenksäule scheint mir beim Benziner besonders aggressiv geformt zu sein - dort steht eine Konsolenkante nämlich genau unter meiner Kniescheibe an und gibt mir das unangenehme Gefühl von Messer-am-Hals - nur eben in den Beinen. Beim Diesel <a target=_blank href="http://etosha.weblog.co.at/?p=102" title="ausgehen??">geht sich das etwas besser aus</a> (warum, weiß ich nicht genau), ist aber ebenfalls hart an der Bequemlichkeitsgrenze. Einen Auffahrunfall mit dieser Knie-Unfreiheit und das damit verbundene Aushebeln meiner beiden doch recht geschätzten Kniescheiben will ich mir nur ungern vorstellen. </p>
<p>Aus der zentrierten Sitzposition, die sich aus der fixen Mulde in so einem Autositz nunmal ergibt, habe ich den Eindruck, mein Kupplungsbein leicht nach rechts verlagern zu müssen, um mittig auf das Pedal treten zu können. Das Gefühl hatte ich im Mazda 3 nicht - dort ist alles so "geradeaus" angebracht, dass meine Beine dazupassen. Könnte aber auch sein, dass die Pedallinie im Mazda 3 exakt genau so schief ist wie mein eigenes "Fahrgestell". Dafür lässt sich das Lenkrad sowohl vertikal als auch horizontal verstellen, was für eine wohlige Armposition sorgt.</p>
<p>Den letzten Benziner hatte ich bis anno 1994, <a target=_blank href="http://etosha.weblog.co.at/?p=2431#comment-47457" title="">was red ich denn?</a>, bis 2004, seither fahre ich einen Diesel, also wollte ich als erstes den Benziner testen. Könnte ja sein, dass sich seit damals Unglaubliches auf dem Sektor getan hat. </p>
<p>Der i30 Benziner läuft im Stehen so leise, dass man ihn so gut wie gar nicht wahrnimmt. Das Schalten geht völlig hakelfrei und knackig vor sich. Der Motor spricht prompt an, und es geht auch durchaus was weiter, wenn man dann aufs Gas steigt, selbst in den niedrigeren Touren, ich bin angenehm überrascht. Man kennt das ja, die Kraft ist anders verteilt, anderes Drehmoment, alles gut und schön - aber dass dann der erfreulicherweise vorhandene 6. Gang, den auch die Benzinervariante des i30 hat, schon bei 100 km/h bis 3000 Touren hochdreht, verblüfft mich dann trotz alledem ein wenig. Ich hätte mir vorgestellt, Benziner, 6 Gänge, auf der Autobahn gemütlich mit der Sechsten bei 130 dahinrollen, aber dieser Eindruck will sich einfach nicht einstellen. Ich habe ständig das Bedürfnis, nochmal hochzuschalten, und das gemeine Gefühl, dass dieser Motor mich arm saufen wird.</p>
<p>Das Aktivieren des Tempomats geht infolge der schieren Knöpfchenmenge nicht ganz intuitiv vonstatten, gelingt dann aber schließlich doch. Das Tempo, in diesem Fall 80, wird zwar gehalten, aber alle zwei Sekunden nachreguliert, und das spürt man - <em>ich </em>spüre das, um genau zu sein. Zu sagen, er ruckelt, wäre gelogen oder zumindest stark übertrieben, aber es ist ein Miniatur-Schieben-und-Nachlassen, das mein Magen nach zwei Minuten mit einem flauen Gefühl quittiert. Und das war dann auch das jähe Ende des Tempomateinsatzes bei meiner Probefahrt.</p>
<p>Der i30 liegt gut auf der Straße, man hat ihn auch bei rescheren Kurvenfahrten gut im Gefühl und unter Kontrolle, und trotz bequem fluffiger Federung, die sogar gröbere Unebenheiten ausgleicht, kommt kein schwammiges Gefühl auf. </p>
<p>Der Diesel schnurrt gegen das völlig geräuschlose Standgas des Benziners ein bisschen hörbarer vor sich hin, aber noch sehr weit von störend entfernt, selbst wenn man ihm sehr kräftig ins Leben steigt. Die Kraft kommt von unten weg gut durch, und als dieselgewöhnte Madame fühle ich mich da gleich viel wohler. Das ist in puncto Spaß und Dynamik wesentlich näher dran an meiner Vorstellung. Mit der Sechsten fahre ich 130 mit unter 3000 Touren, das gefällt mir. Tempomat gibts im probegefahrenen Dieselmodell keinen, daher ist hier keine Gegenprobe möglich.  </p>
<p>Ein Zuckerl am i30 sind die drei verschiedenen "Steering Modes" ab der mittleren von drei Ausstattungsvarianten - man kann da beim Lenkverhalten zwischen "Normal", "Comfort" und "Sport" wählen. Viel Unterschied ist da für mich allerdings nicht zu merken, außer am Stand; vielleicht bin ich aber auch unsensibel. Die Comfort-Einstellung ist dann eindeutig die muskelschonendste, etwa fürs Einparken. Bei höheren Geschwindigkeiten allerdings wird die elektrische Servolenkung sogar recht schwergängig und auf "geradeaus" fixiert wie auf Schienen, was kleinere Korrekturen etwas mühsam macht und mich bei der Fahrt immer wieder irritiert. Langgezogene, leichte Kurven lassen so keine rechte Freude aufkommen, weil man verhältnismäßig viel Kraft dafür braucht.</p>
<p>Es fällt mir aus meiner Sitzposition keine übermäßige Sichtbeschränkung durch die A-Säule negativ auf. Die Sicht nach hinten ist durch die relativ kleine Heckscheibe natürlich begrenzt, aber ausreichend. Die Spiegel sind allesamt gut einstellbar. </p>
<p>Die Technik im Innenraum ist hübsch angeordnet und macht einen soliden Eindruck. Man findet schnell alles, was man braucht. Eine blinde Bedienung der Schaltelemente für die Heizung dürfte auch nach Jahren nicht gelingen, dazu sind die Knöpfe zu einförmig und auch nicht haptisch erkenn-/unterscheidbar. Die Lüftungsschlitze kommen mir wohlplatziert vor (sie sind auf gleicher Höhe, der rechte ist nicht so unsinnig weit oben wie etwa im Mazda 3) und pusten sowohl auf kalte Finger als auch auf Froschschenkel. Die Füße werden von unten ebenfalls angenehm gewärmt - und zwar ganz vorne neben dem Gaspedal und nicht so weit oben an der Wade wie die Thrombosehilfe im Peugeot 206. </p>
<p>Die Sitzheizung erwärmt sich flott und sorgt für Feuer unterm Hintern, das freut die Rheumatikerin. Freude machen auch die beiden 12V-Anschlüsse unterhalb der Konsole, von denen sich in einem sogar noch ein Zigarettenanzünder findet, der einem heutzutage geradezu anachronistisch erscheint; zwischen den beiden gibt es einen AUX-Eingang, über den ich mein iphone auf die Lautsprecher schalten kann (eine AUX-Einganspegelregelung finde ich im Menü auf die Schnelle aber nicht) sowie einen USB-Eingang, der sowohl den mitgebrachten USB-Stick mit Musik einliest und abspielt als auch mein iphone als solches erkennt und die ipod-Bedienung ermöglicht. Das alles geht relativ intuitiv und über die große Displayanzeige weiter oben auch sehr bequem und gut lesbar. Die Frau Rando Mieze, die für mich standardmäßig die Musikauswahl übernimmt, finde ich in der ipod-Bedienung nicht auf Anhieb, ich finde nur Album-RDM, was bei einem breit gefächerten Musikbedürfnis nicht rasend viel Sinn hat. Für den USB-Stick finde ich sie sofort, und sie sorgt mit ihrem üblichen Tagesmusikgeschmack für meine rein zufällige Beschallung mit schönem, satten Sound aus guten Boxen.</p>
<p>Unterhalb der 12V-Anschlüsse und dieser beiden Eingänge gibt es ein schönes rutschhemmendes Ablagefach für das Handy, dahinter noch eine größere Ablage; in der Mittelkonsole sind zwei Getränkehalter, in einem davon steckt ein mobiler Aschenbecher. Dahinter findet sich eine Armlehne mit Staufach, die zum Armanlehnen allerdings aus meiner Sitzposition zu weit hinten ist. Zum Glück, ich tu mir an den Dingern sowieso immer nur weh. Das Handschuhfach ist vergleichsweise winzig, kann aber gekühlt werden. Einen weiteren 12V-Anschluss gibt es im Kofferraum, der sich zu einer (richtig!) ebenen Ladefläche verwandelt, wenn man die Sitze umklappt. Die hintere Ladekante ist beim Kombi völlig eben, beim Hatchback die übliche 15-bis-20cm-Kante.</p>
<p>Es fallen mir keine nervigen Warntöne auf, die sich mir sofort negativ in den Gehörgang schnecken würden, nur ein einziges bestätigendes Fiepsen irritiert mich, als ich mich nämlich - und das sogar wiederholt - dazu imstande zeige, den Retourgang korrekt einzulegen.</p>
<p>Was mir nach zwei Stunden Fahrt allerdings spürbar fehlt, ist eine Lordosenstütze - also jene behagliche Wölbung in der Sitzlehne, die einem auf Höhe der Lendenwirbelsäule diesen Tick mehr Halt gibt. Mein Kreuz scheint immer mehr in sich selbst zusammenzusinken, erste Schmerzen stellen sich ein. Der serienmäßige Stoffsitz hat das Lordosen-Hebelchen leider nicht, so sehr ich auch danach grabsche. Im Luxussitzpaket (Leder und so) ist das vorhanden, das weiß ich von der Automesse 2012 - selten so gut gesessen wie in diesen Ledersitzen!<br />
Dieses Paket gibts aber nur für die üppigste Ausstattungsvariante "Premium". Das ist ein echter Minuspunkt. Schade, dass gutes und ergonomisches Sitzen heutzutage noch eine Preisfrage ist und keine Selbstverständlichkeit. Und dass man für die zwei Tausender Aufpreis für "Premium" mit allerlei paketiertem Schnick und Schnack zwangsbeglückt wird - "Tussomat", also Einparkhilfe hinten (seitlich wär brauchbarer! Man sieht ja nix!), Lichtsensor, Innenspiegel mit Abblendautomatik. Der ebenfalls enthaltene Knieairbag dürfte in meinem Fall sinnlos sein, weil er vermutlich sowieso nie und nimmer zwischen meine Knie und die Konsolenkante passt (zwinker-zwinker). Für das Luxussitzpaket und das heißersehnte Hebelchen werden dann natürlich nochmal zusätzliche 1.490 € fakturiert. Ausstattungspakete sind des Teufels, Leute. Just sayin.</p>
<p>Es gibt derzeit auch eine Hyundai-"UpGrade"-Aktion, in der einem bei unglaublichem Preisvorteil von 2.720 ein paar Sonderausstattungen angeboten werden; auch hier werd ich mit dem Paket aber nicht so recht glücklich: Zwar darf man sich über warme Hintern bei Fahrer und Beifahrer freuen, dafür muss man für den nächsten Reifenkauf ein paar Euros extra ansparen (205/55 statt 195/55 auf Alufelgen), getönte Scheiben in Kauf nehmen, und den Tussomat gibts natürlich auch obendrauf. Den Rest könnt ihr bei Interesse auf den Websiten der Händler nachschlagen. Ich habe keine Vollständigkeitsklausel unterschrieben. </p>
<p>Mag ja sein, dass Grautöne "in" sind und außerdem dem Wesen des Mitteleuropäers, der bei Marktstudien mitmacht, am allerbesten entsprechen. Wenn aber ein halbes Jahr im Jahr sogar der Himmel grau ist, brauch ich persönlich echt kein graues Auto. Straße grau, Gehsteig grau, Autos grau, Abgase grau, Luft grau, Leben grau. Naja. Den i30 gibts nur in recht depressiven Farben, insbesondere die zum Verkauf stehenden Vorführer sind natürlich fast alle grau, schwarz oder weiß. Das wunderschöne Beerenfarben, das mir an der Ausstellungswand neben dem Verkäuferschreibtisch auf gewölbter Miniaturkarosserie entgegenglänzt, gibts für den i30 nicht. Ein Rot, ein Braun und drei Blautöne, davon zwei recht gräuliche, sind beim i30 das höchste der Gefühle für Freunde einer bunten Welt. Der Rest ist graubraun, beigegrau und silber- bis stahlgrau und erinnert mich ein bisschen an Loriot: "Aber insgesamt grau!"</p>
<p>Der langen Rede kurzer Sinn lautet: Ich habe mich immer noch nicht für ein neues Auto entschieden. Wenn es aber passiert, erfahrt ihr es als erste!</p>
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