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Endlich Regenzeit

Nach dieser langen Hitzewelle und enormen Trockenheit wirbeln seit heute die Gewitterwolken um die Wette. Diese hier ziehen über Schwechat hinweg, während ich auf einem Feldweg vor dem Flughafen nur wenig erfolgreich versuche, die Frau Hund an der Jagd auf Rotwild zu hindern.

Jegliche „richtige“ Kamera habe ich in weiser Voraussicht daheimgelassen. Aber besser Handyfotos als gar keine, oder?

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Kurze Zeit danach, wieder daheim, stellt sich hier eine Stimmung ein wie in einem Endzeitthriller. Der Himmel beginnt zu grollen und hört nicht mehr auf. Die Wolken sind dick und fasrig und grellgelb beleuchtet, genau wie der gesamte Garten, die Häuser, einfach alles. Es schüttet kurz und heftig von Norden her, danach bildet ein- und dasselbe Fenster den Rahmen für einen Regenbogen und verkrümmte Blitze.

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Welpen! (2)

Wie bereits vor einiger Zeit berichtet, hatte ich im Mai und Juni Welpenfotodienst. Conny durfte bei den nächsten Treffen auch mit den Welpen spielen, Mama Nala hat genau aufgepasst und Conny gezeigt, wie sie mit den Zwergen spielen darf (und wie nicht!). Hat eigentlich super funktioniert – kein Wunder, Conny ist ja selbst noch so ein Baby.

Mittlerweile sind alle Welpen in ihrem neuen Zuhause angekommen. Hier sind meine Fotos der letzten Wochen. Das letzte Set ist vom Abschiedspicknick mit allen neuen Besitzern und allen Welpen – zum letzten Mal vereint.

25.5.2015

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4.6.2015

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17.6.2015

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Ein neues Stichwort! Das ist leicht! (Oder ich mach’s mir leicht, haha!)

Normalerweise poste ich ja immer Fotos, bei deren Entstehung ich hinter der Kamera war. Von mir selbst gibts nicht viele Bilder aus der letzten Zeit. Ein umso schöneres hat mein lieber Freund und Bandkollege Ceh von mir bei der letzten Bandprobe gemacht. Mir gefällt, dass ich da so gelöst und happy aussehe. Mit neuem Hunzi ist das auch ganz einfach. Und mit der besten Band der Welt.

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Was ist das?

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Zwischen den Jahren

Ich hab gerade ein bisschen Urlaub und bin ausgiebig damit beschäftigt, Familien zu besuchen (die eigene und die Schwieger-), meinen Palau-Fotoabend im Jänner vorzubereiten und meine alten Blogeinträge mit neuen Fotolinks zu versehen. Die alte Gallery2 ist endgültig dahin, mein Bruder hat unsere Blogs auf einen neuen Server übersiedelt – und so stehen derzeit viele alte Einträge nackig da, ohne ihre dazugehörenden Fotos. Das ist ein Haufen Arbeit und wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Bald könnt ihr euch aber auch alte Etosha-Postings wieder in bunt anschauen.

Die ersten Palau-Kalender sind verteilt und kommen fantastisch an. Das Touristenaufkommen auf den Inseln könnte eventuell in nächster Zeit ansteigen.

Ich habe gestern nach etlichen Jahren meinen Neffen wiedergesehen, in denen wir keinen Kontakt hatten; er ist ein junger Mann geworden, den ich auf der Straße nicht erkannt hätte. Er spielt Gitarre, singt, und er hat Humor. Ich habe ja Nichten und Neffen in zwei- und mehrfacher Ausführung zur Verfügung, aber leider klappts irgendwie nicht so richtig mit dem durchgehenden, engen Kontakt. Vielleicht bin ich einfach nicht die Art Mensch, mit dem junge Leute gern zu tun haben. Und ich will keine aufdringliche Tante sein.

Es hat geschneit, und Conny hat gestern zum ersten Mal Schnee erlebt. Sie scheint ihn ganz gern zu mögen, man kann die Schnauze reinhalten und „pffft!“ machen, was ein tolles Gefühl sein muss, sonst würden es nicht so viele Hunde tun. Schneebälle nimmt sie ganz vorsichtig in die Schnauze und trägt sie davon. Sie ist seit 22.12. zum ersten Mal läufig, das Hundebaby ist kein Baby mehr. Das Training von Signalen fruchtet schön langsam, manchmal sieht man eine allmähliche Veränderung, viel öfter scheint sie aber plötzlich zu sein – auf einmal gehts, auf einmal versteht sie, auf einmal tut sie, was sie soll – so ist das in der Hundeerziehung. Lauter erste Male also.

Euch lieben Lesern da draußen, die ihr mich so unbeirrbar durch ein Jahr nach dem anderen begleitet, wünsche ich eine schöne Zeit „zwischen den Jahren“ mit euren Lieben, voller Herzlichkeit und Offenheit, und einen guten Start in das neue Jahr. Wie immer vielen Dank fürs Lesen, Kommentieren und Dabeisein. Mir bedeutet das sehr viel.

Bleibt gesund, wir sehen uns bald!

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Von Trauer und Traurigkeit

So viel los, so viel Arbeit, so viel junger Hund, so wenig Zeit. Immer wieder plötzlich ein wenig Blut an den Fingern, Fräulein Hund verliert ihre Milchzähne. Sie hat allerlei Ideen, was man zum Spielen benutzen könnte. Gestern hat sie einen Teppichrest auf tausend kleine Wuzerln zerlegt. In diesem Moment fischt sie ein Pflanzsubstrat-Steinchen aus einem meiner Blumentöpfe und kaut krachend darauf herum. Einer der unteren Reißzähne ist schon ganz locker, sitzt aber an der Basis noch fest im Zahnfleisch. Sie würde alles probieren. Den anderen unteren Reißzahn hat sie vorgestern ausgespuckt.

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Conny!

Das passt, es ist nicht oberexotisch, und man muss nicht auf einem Schummelzettel nachschauen, bevor man den Hund rufen kann. Das frische Hunzi heißt Conny! (Danke, liebe Katsch, für den Vorschlag!)

Langsam gewöhnen wir uns aneinander. Wir hatten in der letzten Woche unterschiedliche Spaßgrade mit anderen Hunden – sehr wenig Spaß mit Ronja, der Hündin meiner Mama, etwas rauhen Spaß mit Sami, dem Hund meines Papas, und einen Heidenspaß mit dem 11 Monate alten Jerry-Lee und der gesetzteren Jade gestern vormittag, als liebe alte Freunde uns mit ihren beiden Hunden besuchten.

Wir waren auch schon am Flüsschen und haben miteinander ein bisschen geplanscht, und ein paar Signale funktionieren auch schon ganz gut. Mein Hirn freut sich über die Wiederentdeckung der ungewohnten Denkpfade, die schon etwas zugewuchert waren. Es ist eine ganz eigene Herausforderung, einem jungen Hund begreiflich zu machen, was man von ihm will. Man muss sein Timing optimieren, und man muss schnell umdenken und auf alternative Ideen kommen, wenn’s auf die zuerst probierte Art nicht klappt. Da steckt zwar viel Frustpotential drin, aber wenn es Erfolge gibt, dann sind sie dafür so unmittelbar und so motivierend, dass sie den Frust im Nu vergessen machen. Mir gefällt das sehr.

Wir genießen es, wieder einen Hund im Haus zu haben.

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Brandneue Fellnase!

Wir haben ein frisches Hunzi!

In den vergangenen Tagen habe ich eine Menge Welpeninserate studiert, und ich sage euch, das ist wahrlich nichts für Willensschwache. So viele riesige Augen und herzige Gesichter wie in der letzten Woche hab ich in den letzten 20 Jahren nicht gesehen (was übrigens nichts über meinen restlichen Umgang aussagt).

Aus diesem Studium ergab es sich, dass ich in einer spontanen Aktion am Montag ins südliche Deutschland raste fuhr. Dort haben mich die tollsten und spontansten Bloggerfreunde seelisch begleitet: Montag ein Abendessen und eine Stadttour durch Stuttgart mit dem allwissenden Einen, dann eine kurze Hotelnächtigung in Esslingen am Neckar, und Dienstag früh ein Frühstück mit den supernetten, verheirateten Anderen – beides war sehr erbaulich, und ich bedanke mich von Herzen für eure Spontaneität und die nette Gesellschaft! (Ich weiß nicht, ob sie genannt werden möchten, drum lass ich’s mal lieber.)

Am Dienstag Mittag hab ich dann in der Nähe von Ulm bei einer sehr netten und großzügigen Dame meinen neuen Hund kennengelernt – und auch gleich mitgenommen.

Nun ist es nicht so, dass ich meine wunderbare Cindy schon vergessen hätte. Die Trauer dauert ihre Zeit, es tut oft noch weh, und sie wird mir immer fehlen. Doch die Phasen dazwischen machen mit einem neuen Hund schlicht und ergreifend mehr Spaß.

Erst wollte ich ja lieber einen Hund, der Cindy gar nicht ähnelt.

Doch dann kam alles anders, wegen Martin, der sagte, klein und schwarz muss er sein, wegen mir, weil ich das kurzhaarige Hundestreichelgefühl nicht so gern mag wie das langhaarige, und wegen so einem Foto in diesem Inserate-Internetz.

Bitte bewundert also hier gebührend die süße neue Maus:

Our sweet new dog!

Sie hat die Fahrt total entspannt genossen, wir haben ein paarmal Rast gemacht, und Pipi auch, und haben was gegessen. Und es regnete in Strömen, die gesamte Heimfahrt lang. Sie ist erstaunlich unerschrocken und erstaunlich bissig mit ihren Milchzähnen. Diese Phase mit den rot zerfurchten Händen hatte ich nach 13 Jahren schon verdrängt.

Sie, sie, sie? Laut Impfpass heißt sie Lava. Aber die Kleine hört darauf noch nicht, und ich könnte mir auch einen anderen Namen vorstellen. Alles außer Schrödinger – der nährstoffreiche Mist, auf dem dieser Name wuchs, gehört meinem Angetrauten.

Dagegen muss man doch etwas unternehmen! Das Brainstorming ist daher hiermit eröffnet! Helft mir, damit die Süße nicht im Nu glaubt, sie hieße „Nein“ oder „Aua!“