StraĂenkreide
Gefunden im Gehirn-Waschsalon: Julian Beevers ultimative StraĂenkreidebilder... unbedingt anschauen! Mein Favorit: Der kleine Teich mit dem Segelboot. Un-fucking-believable! ;)
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Sehr genial: Das Essens-Fax, geistig entwickelt von iwi. Essen fĂŒr die appetitlose respektive zubereitungsfaule Welt.
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Ebenfalls sehr zu empfehlen und neu in meiner Blogroll:
Die Institution zur Erforschung total interessanter Tatsachen, kurz I.Z.E.T.I.T., "... geht Mysterien auf den Grund, ĂŒber die sich wegen ihrer TrivialitĂ€t noch niemand Gedanken gemacht hat". Wer Brainiac und die Myth Busters mag und einer gewissen Freude an Sinnfreiem nicht entbehrt, der ist dort richtig. Insbesondere der Göttergatte, EGM und Fdot, wie ich vermute.
Die Wortpatenschaft lĂ€sst mir keine Ruhe. Jeden Tag lasse ich mir neue VorschlĂ€ge unterbreiten, denn ich sehne mich gar schrecklich nach dem fĂŒr mich perfekten Wort. Aber ach...
Und passend zu unserer letzten Diskussion:
ich war in kĂŒrzester Zeit so stoned wie Henge
Muuuahahaaaa, ich weià gar nicht, was mir besser gefÀllt: Die Formulierung selbst oder die Tatsache des Wiki-Stonehenge-Links auf 'Henge'.
Jedenfalls eine herrliche Story zum teuflischen KĂŒberlrauchen bei MC Winkel - ich hab mich verneigend zu bedanken fĂŒr die Versorgung mit einigen sehr wohltuenden Lachern.
Btw, hat dieser F. in MCs Geschichte mit 'meinem' Fdot was zu tun? Nöö, oder? Doch? :)
Der Verein deutsche Sprache verkauft jetzt Wortpatenschaften, bezeichnet dies als geistigen Umweltschutz und will gegen damit das Aussterben deutscher Worte ankÀmpfen. Man kann sich aus etwa 350.000 Begriffen einen aussuchen, die Patenschaft um 5 Euro erwerben und verpflichtet sich damit, das Wort so oft wie möglich zu benutzen, um es am Leben zu erhalten. Jedes Wort wird nur einmal vergeben.
Von hinten aufgerollt wĂ€re es da fĂŒr mich am bequemsten, das Wörtchen 'genau!' zu erwerben. Dann mĂŒsste ich mich beim gewĂŒnschten hĂ€ufigen Verwenden des Wortes nicht allzusehr zusĂ€tzlich anstregen. Die Kombinationen 'Geh bitte!' oder auch 'Heast Oida, foigendes...' werden ja wahrscheinlich eher nicht zur VerfĂŒgung stehen.
Einige Highlights der zufÀlligen VorschlÀge, die ich mir auf der Wortpatenschaft-Website erstellen habe lassen:
Ich lache gerade TrĂ€nen ĂŒber die eben völlig zufĂ€llig gefundene und auĂerdem total absurde Sammlung von 'Listen die die Welt erklĂ€ren'; verantwortlich dafĂŒr sind offenbar Metes & Rubinowitz.
Sieben MĂ€rchen der GebrĂŒder Grimm, von denen nur noch die Titel erhalten sind
1. Die Laus, die zuviel wuĂte
2. Die Garderobe mit den sieben BĂŒgeln
3. Specht Ruprecht
4. Herr Holle
5. HĂ€nsel und Nathalie
6. König Dreitagebart
7. Siebengummistiefel
Wer mit derlei Unsinn was anfangen kann, sollte unbedingt hinschauen. Can make your day.
Der einjÀhrige Burzltag von Winders Wörterbuch zur Gegenwart wird gefeiert, und auch ich gratuliere sehr herzlich. Ich hab immer Riesenspaà an der Kolumne und den darauf folgenden Posts.
Im Burzltags-Beitrag wundert sich Christoph Winder ĂŒber das Verwenden des Wortes 'Burzltag', insbesondere darĂŒber, dass es wider Winders Erwarten auch jenseits der 10jĂ€hrigen seine Ausbreitung hat.
Darauf sag ich ganz infantil: 'Na und?' und befinde, es sollte ein jeder so oft wie möglich kindisch sein, denn das ist gesund und beruhigt die Nerven. Gestern kriege ich ein Mail von meiner lieben Freundin B., in dem die Verabschiedungsformel lautete: *jeah... jupti-dupti-du*. So macht man das!
Das Freuen an sich ist ja ĂŒberhaupt sehr selten geworden. Wann freut sich schon einer so richtig schön? So, dass man sich ohne nachzudenken einfach mitfreuen kann? Selten, aber umso schöner sind die Gelegenheiten, zu denen sich ein Mensch so freut, dass ich mich mitfreue, diese Freude wiederum weiter- oder zurĂŒckgebe, und eine wahre Freudenkaskade daraus entsteht. Dabei muss es nichtmal um groĂe Dinge gehen - es mĂŒssen nur die richtigen Leute zusammentreffen: solche, die noch das GefĂŒhl haben, dass sie ein Recht auf lautstarkes Freuen haben!
Es spricht ĂŒberhaupt einiges dafĂŒr, das innere Kind raushĂ€ngen zu lassen und sich nicht so viel um die Vorgaben der Welt da drauĂen zu scheren; in erster Linie das GefĂŒhl der persönlichen Freiheit, das sich daraus entwickelt. Und an den dummen Gesichtern, die ein GroĂteil der Menschheit macht, wenn ich mich daneben benehme, kann ich persönlich mich auch sehr gut freuen. Ich glaube, dass ich als ihr Leben revuepassierenlassende 80jĂ€hrige mit einem "HĂ€tte ich doch nicht...!" wesentlich besser umgehen können werde als mit einem "HĂ€tte ich doch...!". Vorausgesetzt, ich kann mich dann noch erinnern. :))
Schreiben reinigt die Seele. Es hilft, auf den Punkt zu bringen, was einen auf die Palme bringt. Obwohl es eine wunderbare Therapie ist, eignet sie sich nicht fĂŒr jeden. Manch einer will zwar sein Grimmen ausformuliert haben, fĂŒhlt sich aber nicht unbedingt gedrĂ€ngt oder auch befĂ€higt, es selbst tun. Jeder hat eben so seine Talente.
Jedoch: Hilfe naht! Wunderbar, endlich ist er da, der Absageservice Ăsterreich! Nein, diesmal gehts nicht um die ungeliebten Absagen per SMS. ;) Es geht um Stelleninserate; um Anforderungsprofile, die jeder Beschreibung spotten, fĂŒr Jobs, die sowieso keiner haben will. Vielleicht auch um Firmen, die inserieren, sich aber dann zu gut sind, an nicht eingestellte Bewerber wenigstens ein kurzes Absageschreiben rauszuschicken. Um all das also, was bei Arbeitssuchenden dieses chronische KopfschĂŒtteln auslöst, das man so hĂ€ufig am Arbeitsamt beobachten kann.
Es tut gut, nicht allein zu sein. Peter A. Krobath und Paul Kuserutzky haben das wahrscheinlich ebenso gesehen und mit dem Absageservice eine Kunstaktion nach dem Vorbild der Berliner Absageagentur gestartet. Jetzt leisten die 'diplomierten Chefabsager' seit Mitte JĂ€nner dem mĂŒndigen Mensch Hilfe bei der Formulierung seines persönlichen Absageschreibens, und das sogar persönlich im ABS-BĂŒrobetrieb, samt Briefpapier mit dem ABS-Logo. Wer sich nicht hinbemĂŒhen will, findet vorgeformte Standardschreiben hier und hier auf der ABS-Seite.
FĂŒr die Berichte ĂŒber solche Highlights zahlt es sich ja doch immer wieder aus, den Augustin zu kaufen.
Meinem Versprechen nachkommend, meine alten Texte nach und nach hier zu veröffentlichen, gibts im Anschluss ein Absageschreiben, das ich selbst vor Jahren nach meinem monatelangen, frustreichen Bewerbertum verfasst habe.
Sehr geehrte Damen und Herren!
Drei Monate ist es jetzt schon her, da habe ich mich beim Erstellen einer Bewerbung auf Ihr Stellenangebot geradezu selbst ĂŒbertroffen. Ja, sie war schon etwas Besonderes! Wunderbar formuliert, auĂergewöhnlich in der Gestaltung! NatĂŒrlich kein Tippfehler drin. Ich hatte auch eine Probe meiner kreativen Arbeit beigelegt, die ich in stundenlangem Schaffen eigens fĂŒr Sie angefertigt hatte.
This morning I got an email from my friend Laura who lives in Monterrey, Mexico, and I found out she has a fotoblog online, in which she dedicated a site to me in January. She's been a friend for years. Though we never met, we kept writing drawn-out mails to each other, her mails always are full of positive thoughts and wonderful sentences in spanish. It all began at a time when I was on health 0 and pain 100, she started writing to me because of the simple fact that I mentioned Carlos Castaneda as a favourite author of mine on our former band's website.
It's a loving connection, a strong connection we're having. We even sang exactly the same song one evening at the karaoke not knowing the other one was out, too.
She dedicated me a prayer on her site. I'm not too religious, anyhow I appreciate her thoughts and prayers very much. If prayers do help, then I'm sure Laurita did a lot for my health in the past few years.
Laurita, TQM! Thank you!
Hihiii, die sind gut! "Fake P0rn Pics... Don't worry they are safe for work :)"
Und diese "Magazines meet life"-Bilder sind auch sehr nett.