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Eherne Gesetze in Film und TV

Gerade fand ich das hier in den Tiefen meiner Festplatte und kann gar nicht glauben, dass ich das nie gebloggt habe:

  • Autos werden nie abgesperrt, aber nur sehr selten gestohlen.
  • Niemand muss jemals aufs Klo, auch Hunde müssen nie Gassi, außer es ist für die Handlung unerlässlich.
  • Frauen wachen geschminkt und frisiert auf. Auch nach einer Geburt sehen sie aus wie aus dem Ei gepellt. Meistens liegen sie sogar so im Koma. Und letzteres immer ohne Beatmung, wie Schneewittchen.
  • Alle haben in der Wohnung Schuhe an, aber die Teppiche sind immer sauber.
  • Auch der Herd ist stets blitzsauber.
  • Die Handtücher im Bad passen farblich immer zu den Fliesen, und sie hängen gefaltet auf den Ständern.
  • Keiner verabschiedet sich am Telefon, die legen einfach auf.
  • Fahrzeiten spielen keine Rolle.
  • Ein Mensch droht zu erfrieren, aber es gibt keinen sichtbaren Hauch seines Atems an der angeblich eiskalten Luft.
  • Autos explodieren prinzipiell, nachdem sie sich überschlagen haben.
  • Computerprogramme werden ausschließlich über Tastatureingaben gesteuert. („Hole diesen Videoschnappschuss auf Zoomstufe irrwitzig heran und schärfe ihn nach. JETZT!“)
  • Das Handling von Pistolen: immer entsichert mit dem Finger am Abzug.
  • Die Tasche an der Hüfte zum Mittragen von Waffen wird in Dialogen prinzipiell als Halfter bezeichnet.
    Vgl. Holster.
  • Männer sagen immer „Warte!“, wenn eine Frau zu gehen droht.
  • Wenn im Schlafzimmer das Licht ausgeknipst wird, wird es nicht dunkel, sondern blau.
  • In Schlafzimmerschränken oder unterm Bett ist Platz zum Verstecken von Liebhabern.
  • In braven Filmen wird, wenn’s zur Sache geht, der Fokus auf ein enorm uninteressantes Detail im Raum übergeblendet.

  • Wenn ein Protagonist seine Eltern früh verloren hat, dann immer im Alter von 7.
  • Werbung kommt nie, wenn man dringend aufs Klo muss.

Und hier noch ein Punkt, der beweist, wie lange diese Sammlung schon auf meiner Festplatte verstaubt:

  • Wenn man den Vorspann von Ally McBeal auf vox verpasst, kennt man sich die ganze Folge lang nicht aus, aber direkt nach dem einminütigen Vorspann kommt sieben Minuten Werbung.
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Sender am Bisamberg werden heute gesprengt

Gestern von meinem Bruder erfahren, und er hat’s bei sich drüben auch gerade gepostet: Heute werden die beiden Radiosendemasten auf dem Bisamberg gesprengt. Die Sender sind nicht mehr in Betrieb, und die laufende Wartung kostet zu viel, als dass man sie einfach zur Zierde stehenlassen könnte.

Angeblich überträgt TW1 live. Der kleine Sender wird um 12h gesprengt, der große Sender um 15h. Auch live zuzuschauen sollte möglich sein, weitere Infos bei EGM im oben verlinkten Eintrag.

Als Kinder waren wir im Winter oft auf der Senderwiese zum Rodeln, und die Höhe der Masten hat uns immer sehr beeindruckt. Von weitem erkannte man den Bisamberg stets an seinen charakteristischen zwei Sendern, das hat uns Papa schon beigebracht, als wir noch ganz klein waren. Woran sollen wir in Zukunft die Hügel im Wiener Umland unterscheiden? Ein Teil meiner Kindheit wird da heute weggesprengt, und das beschäftigt mich offenbar doch so sehr, dass ich schon um 6:30 wachgeworden bin, mit der Sprengungsmeldung an meinen Mann auf den Lippen.

Hach! :/

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Völlig verdrittelt

Warum eigentlich sind die Namen der Schauspieler auf Filmplakaten nur selten in der gleichen Reihenfolge angeordnet wie deren Abbilder? Über dem Bild von A steht der Name von B, über Bildnis B der Name von A, ganz so, als hieße A in Wirklichkeit B. Nur über C steht tatsächlich C. So ist das meistens. Oder alle sind vertauscht, sodass keiner mehr den richtigen Namen hat.

Ist das so eine Art Test? In dem die Insider sich darin gefallen können, wie überlegen sie doch in der Disziplin „Ordnen Sie den Gesichtern die richtigen Namen zu“ abschneiden, und sich fürderhin noch sicherer fühlen in einer Welt der Unwägbarkeiten? Ist es einfach „schick“? Ist eine Verschwörung im Gange, die die Menschen unauffällig, aber stetig in größere Verwirrung stürzen soll?

Versteht sich das Filmplakat weniger als Informationsträger denn vielmehr als Kunstform? Müsste es sich jedoch als solche nicht eher jeglichem Schema widersetzen? Umso mehr, wenn dieses Schema hirnrissig ist?

Sollte sich das Plakat nicht gnädig zeigen und sich eher auf jene konzentrieren, die gesellschaftlich ohnehin auf dünnem Eis trippeln, weil ihnen die Name-Gesicht-Zuordnung schon bei ihnen persönlich bekannten Menschen schwerfällt? Damit auch die was lernen? Denkt denn hier keiner an die bedauernswerten Menschen, unter denen sich kein Boden rettend auftun wird, wenn sie vor versammelter Mannschaft das Gesicht Renée Zellwegers selbstbewusst und für alle gut hörbar als Colin Firth identifizieren?

Wird das Layout des Plakates gar schon gefertigt, bevor die Bebilderung überhaupt feststeht, und es ist nur die Zufallstrefferquote der Layouter, die zu wünschen übrig lässt? Oder steht die Bebilderung sehr wohl fest, die Layouter haben aber selber keine Ahnung, wen sie jeweils vor sich haben, was aufs gleiche rauskommt: die Zufallstrefferquote der Layouter lässt zu wünschen übrig. Oder stimmt einfach partout kein einziges der vorhandenen Bilder mit der korrekten Credits-Reihenfolge überein?

Und sind Filmplakatemacher betrübt, wenn auf dem Bild nur ein einziger Mensch zu sehen ist?

So wie hier muss das sein. Da kennt man sich aus, da gibts keine Fragen. Die Welt ist kompliziert genug.

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Mal was Anderes

Angesichts eines TV-Berichtes über eine Benefiz-Matinée kommen mein Mann und ich (Ösisprech-Warnung!) ins Reden. Man kommt ja manchmal ins Reden beim Fernsehen. Nicht auffallend oft, weil Moderatoren, Off-Stimmen und Explosionsgeräusche das eigene Zuhör- und Sprechvermögen herb irritieren. Aber manchmal ergibt sich dann eben doch was. Man könnte überhaupt viel mehr reden, wenn der Fernseher nicht dauernd dazwischenplappern würde.

In diesem seltenen Augenblick befinden wir, man müsste mal eine richtig ehrliche Veranstaltung ins Leben rufen, einen Kontrapunkt zu all den sich überschlagenden guten Zwecken zum Jahresende, eine Gegenveranstaltung zur Benefiz-Matinée.

Nennen wir sie doch Malefiz-Soirée. All die Reichen und Schönen sind geladen, die schauspielernden Herrenrassereligionsrepräsentanten und die Bezieher hoher Politikerpensionen, die kinderausbeutenden Markenartikelhersteller und die werbefreudigen Spitzensportler, die möchtegernprominenten Insbildquetscher und auch einige unverhoffte Butterseitenfaller.

Der Eintritt ist selbstverständlich frei, wie auch die exquisiten Getränke und das feudale Buffet. Den ganzen Abend lang wird eine Slideshow an die Wand projiziert, die tiefe Betroffenheit auslöst – tausende herzzerreißende Bilder von reichen Menschen, wie sie auf ihren Terrassen mit Ausblick über die Côte d’Azur oder über die Innenstadt von Monaco ihr lichtloses Dasein fristen und dabei ein opulentes Mahl hinunterwürgen müssen, erschütternde Momentaufnahmen von millionenschweren Mitmenschen, wie sie gegen ihren Willen Tag für Tag in top-ausgestatteten Stretch-Limousinen durch die Welt chauffiert werden, oder wie sie zum drogenumwölkten Bad in ihren Whirlpools gezwungen werden und ihnen hernach der Staubzuckergehalt im Arsch erneuert wird.

Der arme Mensch an sich wüsste mit Geld ohnehin nichts Vernünftiges anzufangen. Und sein Mitgefühl ist auch wirklich immens, dank der umfangreichen Werbemaßnahmen, die die Armen dort stehen ließen, wo sie eben standen, nur mit noch weniger Geld. Jeder gibt für diesen Zweck mehr als er kann, das liegt in der Natur der Sache. Man muss eben auf das Elend aufmerksam machen, es erschließt sich den Menschen nicht von selbst – besonders jenen, die in Armut leben, erscheint das Gras auf der anderen Seite absurderweise grün. Man musste also zuvor erst ein Bewusstsein schaffen für die Qualen und Entbehrungen der Wohlsituierten.

Aus dem Spendenpool, der in der Mitte des Ballsaales gülden und ziseliert den Glanzpunkt der Soirée bildet und mit dem letzten Geld der Armen gefüllt ist, darf sich am Ende des Abends jeder Gast nach Belieben bedienen.

Man nennt diese Veranstaltung auch die „Hobin-Rude-Gala“.

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Gespart!

Hab heute wieder mal in die Flimmerkiste geschaut. Ich bin ein bekennender Serien-Junkie. Allerdings nehme ich sehr oft auf HDD-Recorder auf, was ich sehen möchte, und überspringe dann später die Werbeblocks. Heute jedoch hab ich mal bewusst hingeschaut und drei Werbeblocks lang aufgepasst. Ich wollte herausfinden, was es mich kostet, wenn ich alles kaufe, was in einem einzigen Werbeblock angepriesen wird. Daher überschlug ich mal, wie groß die Lücke ist, die so ein Werbeblock in die Brieftasche reißt.

Zwei der Blocks kamen bei vox, einer auf ORF 1. Langfristige Verträge werden nicht bewertet, Reminder (5- bis 10-sekündige Spot-Zusammenfassungen zur besseren Einprägung) zählen den Wert des ursprünglichen Spots mal zwei. Und ich kaufe natürlich immer nur ganze Produktserien, sofern sie feilgeboten werden.

Im ersten Block kaufe ich gleich dreimal den Sieger bei Stiftung Warentest, ich nehme Unmengen Vitamin C zu mir, habe Vorrat an essentiellen Fettsäuren für mindestens 60 Tage, und ich putze antiallergen, und zwar auf höchstem Niveau. Unvergleichliche Geschmackserlebnisse und besondere Genüsse ziehe ich mir ungeniert rein, unter anderem in Form von Marmelade und Schokolade mit Nüssen und siebenundachtzig weiteren besten Zutaten. Meine Finanzen sind gecheckt, und es ist für meine Zukunft gesorgt, dafür gehe ich allerdings in mindestens drei Fällen langfristige Verträge noch unbekannter Höhe ein. So eine kleine Unterschrift, was macht das schon? Wirkstoffe konzentriere ich an entzündlichen Stellen, mein Cholesterin senkt sich um insgesamt 103% (nur das böse natürlich), und auf Vorrat liegen nun Reinigungstabs und tiefenwirkende Mundspülung für meine Dritten, die ich mir leider nicht mehr leisten können werde. Ich habe meine Haare gefärbt, geschont und dabei noch 20 Minuten gespart, mich für einen guten Zweck engagiert und die Freude an Bewegung wiederhergestellt.
Und das alles um nur unglaubliche 150 Euro!

Im zweiten Block gönne ich mir besondere Dinge zu diversen Firmenjubiläen, und bestimmt nicht zu deren Nachteil, das besagt zumindest die Meinung, die ich mir auf Aufforderung getreulich gebildet habe. Ich genieße sicheren Schutz und abwechslungsreiche Geschmacksrichtungen, muss aber zu meiner Bestürzung auch Geranien, eine Gartenliege und einen Elektromäher mitnehmen. (Dabei hasse ich die Dinger. Ein echter Mäher hat Benzin in sich drin!) Dafür darf ich allerlei Technologien und Komplexe gezielt anwenden und mannigfaltige Effekte erzielen, meine Kurven sind wieder straff, elastisch und glatt, und ich verliere gar fünf Kilogramm – und das nicht nur durch zeitweiliges Abstellen der Einkaufstasche! Ich muss Würstchen mit ekligen Namen von ebenso ekligen Promi-Werbegesichtern erwerben, knochenstarke Kindernahrung zu mir nehmen (puh, das staubt!), Milchreismischungen selber basteln und hinterher noch locker-würziges aus knusprigem Kartoffelteig vertilgen. Anschließend freue ich mich über meine fettigen Fingertapper auf dem Touchscreen – für Individualisten! – habe außerdem meinen CO²-Ausstoß endlich auf unter 120g/km gesenkt, und bestelle in meinem Schwung noch schnell zwei E-Roller um je 1.660. Bei alledem schwebt über mir mein Kranz wie-schwereloser Haare.
Diesmal sind nur zwei langfristige Verträge dabei. Insgesamt ein grandioses Shoppingerlebnis. Dafür kostet mich der ganze Spaß aber auch schon satte 38.903,77 Euro.

Am teuersten erwischt es mich aber bei ORF im dritten Block.
Hier erreiche ich langfristige Ziele mit neuem Lifestyle, lerne etwas über Befruchtung unter Bonbons, die ich anschließend verzehre (Die Bonbons natürlich, aber genau genommen isst man die Befruchtung natürlich mit. Mir graust echt vor gar nix!), ich vernichte Schokolade wie eine Süchtige und komm mir dabei auch noch vor wie in den Alpen – nehme davon aber kein Gramm zu, schließlich habe ich auch ein Medikament zur Gewichtskontrolle in meinem Warenkorb. Gegen den Zuckerflash ist aber leider keines dabei. Studien legen mir stattdessen quicklebendige Bakterien für meinen Darm nahe, ich desinfiziere Wunden am laufenden Band, gewinne kein Auto, esse dafür aber noch mehr Schokoriegel. Weiters erwerbe ich ein sensationelles Studio-Album sowie Kapital- und Zinsgarantie, muss kreischenden Kindern das Gumminaschwerk abjagen und mir zum Muttertag gratulieren lassen, und das alles, während mir unter meinen drei neuen Kleidern für je 4,99 bereits der Schweiß auszubrechen beginnt, wovon ich mit meinen knallrot geschminkten und voller Allüren steckenden Lippen abzulenken versuche. Drei Kindershirts für je 2,99 hab ich auch in der Tasche – wem soll ich die bloß…? Schließlich erlöse ich noch die Kartoffeln, zu denen diese fiesen Menschen grob gewesen sind, senke im Vorbeigehen meine Energie- und Heizkosten und setze außerdem ein bis zwei Zeichen. Vier langfristige Verträge in schwer kalkulierbarer Höhe gehe ich ein.
Den in einem der Spots versprochenen Muttertagsrabatt von 30% ziehe ich mir frech von der Gesamtsumme ab. Die beläuft sich danach aber immer noch auf stolze 40.169,50.

Zur Verteidigung des Heimatsenders ist anzuführen, dass auf ORF die Sendungen nicht durch Werbespots unterbrochen werden. Nur jeweils zwischen den Sendungen gibt es einen Block – bei vox sind es während einer Serienepisode schon zwei.

Fazit: Shoppen ist anstrengend. Man muss sehr genau aufpassen, weil alles so schnell geht. Auf ORF1 wird man besonders schnell arm, dafür nicht so oft. Und ich bin jetzt um insgesamt 79.223,27 ärmer. Und ein paar Zerquetschte.

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Schon Jesus wollte die Lauwarmen ausspucken

In der abgeschlankten Online-Version des Bankspots mit dem Krawattengetacker sehen wir nur die Kurzversion, das Nötigste. Und das wäre fürs TV auch kein Fehler gewesen. Was wir nämlich im TV erblicken, nachdem die Frau voll des neuen Mutes und Elans zur Tür hinausbraust, ist, wie der Bankmann mit verschwörerischem Blick der Sekretärin des soeben festgetackerten Chefs eine unbeschädigte Krawatte in die Hand drückt.

‚Meine Bank ist wie ein Fels in der Brandung und steht auf meiner Seite.‘ Wenn die Bank mir das ernsthaft mit diesem Spot vermitteln möchte, dann muss sie das transportieren – und nur das. Aber nein, man ist ja schwer originell, und taktisch schlauer ist es doch, die Gelegenheit zu nutzen und sich auch die Gegenseite warm zu halten. Im Spot handelt es sich dabei um meinen (gerade erst) erklärten Feind, in der wirklichen Welt um alle zuschauenden Chefs und Wannabes, die sonst womöglich konsterniert die Nase rümpfen – und die es daher zu beschwichtigen und zurück auf die Seite der Bank zu ziehen gilt. So pfiffig. Bravo.

Hier geht es nicht um wirtschaftliche Notwendigkeiten – denn ja, es ist für einen Betrieb notwendig, Kunden zu gewinnen. Wobei man nach einer solchen Szene freilich unterstellen könnte, dass es der betreffende Betreuer aber schon sehr dringend nötig haben muss.

Mir geht es vielmehr um die transportierte Emotion, denn das ist doch der Kanal, auf dem Werbung wirken möchte. Hat dieser Spot mein Vertrauen erweckt? Nun, lasst es mich so sagen: Wenn mein neuer Fels in der Brandung schon bei der ersten sich bietenden Gelegenheit meinem Feind die Hand reicht, ist er für mich ein prinzipienloser Verräter – aber sicher nicht der richtige Bankbetreuer. Der hat überall seine Finger im Spiel, und bei der ersten Gelegenheit, bei der sich ihm ein besseres Geschäft bietet – selbst wenn es mit meinem ärgsten Feind ist – wird er mich fallenlassen und dabei noch ungerührt mit den Schultern zucken – so mein Eindruck.
Ich kann euch also ganz gut beschreiben, welche Emotion da in mir erweckt wird: Es ist eine, die in meiner Phantasie zu einer Situation führen könnte, in der eine Zweckentfremdung der Krawatte eine Rolle spielt und jemand, der blau anläuft. Mein Bankmensch, der opportunistische Scheißer.

Unberechenbare Durchtriebenheit mag zu finanziellen Vorteilen führen, über die der Mensch, der in seinem Leben keine wahre Freude finden kann, meinetwegen heimlich frohlocken soll. Eine geschätzte menschliche Qualität ist sie jedoch nicht, weder an Freunden noch an Geschäftspartnern. Hat man diese ‚Qualität‘ trotzdem, entspricht es der größtmöglichen taktischen Schläue, diese Tatsache für sich zu behalten.

Liebe „In jeder Beziehung zählen die Menschen“-Bank: Wenn man in einer solchen Beziehung zuverlässig, entschieden und mit Rückgrat auf jemandes Seite steht, nimmt man dabei ein eventuelles Naserümpfen der Gegenseite und insbesondere auch verpasste finanzielle Gelegenheiten gelassen in Kauf. Das ist wahre Loyalität.

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Wer ist der Werber?

„Auch nur ein Mensch.“

Soll das eigentlich so eine Art Entschuldigung sein für all die miesen Spots und halblustigen Versuche, die Kaufkraft zum Leben zu erwecken, die uns jeden Tag präsentiert werden? Und für diesen Versuch auch gleich? Oder welchen Zweck hat diese ORF-Kampagne sonst?
Eine ‚Würdigung der Kreativen‘ dieses Landes ist das ja wohl eher nicht. Schwer danebengegriffen, wie ich finde. Ein Glück, dass ich kein Kreativer bin.

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Fünf Minuten TV

Wir haben da wirklich die ganze Spannweite an Vorteilen genutzt.

(Klingt mehr nach Paragliding-Kurs.)


Und das sind nur die bekannten Fälle, das Dunkelfeld ist hoch.

(Klingt mehr nach einem Kleinwüchsigen vor dem Laborschrank mit dem Mikroskop. *hangel*)


Und stößt sich eigentlich außer mir niemand daran, wie selbstgefällig und vorschnell die tollen Ermittler bei ‚Criminal Intent‘ Vermutungen anstellen und ihre Urteile fällen?

Die verstorbene Ehefrau hatte einen Wecker, den man auf eine zweite Zeitzone umschalten kann! Sicher hatte sie ein Verhältnis mit jemandem aus Europa, wahrscheinlich aus England! – Dieses Flittchen!

Ist ja ekelhaft.

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