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Zacherlfabrik Wien

Der sehr engagierte und auch sonst sehr wunderbare @Tom_Harb hat uns ausflugswillige Tweeps im Rahmen eines seiner „Twandertage“ wieder an einen nie zuvor gesehenen Ort eingeladen. Wir durften uns die Zacherlfabrik in Wien von innen anschauen.

Der mittlerweile schon etwas betagte Zacherl-Erbe hat uns sehr ausführlich und spannend geschildert, wie es dazu kam, dass in Wien in einer orientalisch anmutenden Fabrik Pyrethrum hergestellt wurde, das Insektizid aus Chrysanthemen. Es wurde als „Zacherlin“ verkauft, ein Name, den ich persönlich höchst vergnüglich finde.
Die Schilderungen waren wirklich sehr ausführlich, aber so überaus charmant, ich hätte dem Mann auch noch zwei weitere Stunden zuhören können. Und, was bei einem Twitter-Ausflug bisher nie da war: Es war mucksmäuschenstill. Keinerlei Wuchtelflug. Das war seltsam! Ich glaub, die waren alle nicht ausgeschlafen.

Meine Vorliebe für alte Gebäude ist ja bekannt, daher hier einfach und kommentarlos meine Fotos (oder: Album auf Flickr anschauen).

♦Twandertag♦ 10.12.2016

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Die Kraft der kleinsten Teilchen

Apropos zusammenhanglos: Ich hatte vor einigen Jahren einen im Text stark gekürzten Fotoartikel im NEWS NÖ über das nie in Betrieb gegangene AKW Zwentendorf, NÖ. Den ursprünglichen Artikel in voller Länge hätte ich hinterher bloggen können, habe das aber offenbar nie getan. Es war ein schöner Artikel, und aus aktuellem Anlass (#Twandertag) hab ich ihn jetzt wieder hervorgekramt, samt Fotos.

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Ars Electronica Festival

Mein Twitter-Freund @oleschri hat mich freundlicherweise nach Linz zum Ars Electronica Festival eingeladen, das heuer von 3. bis 7. September stattfand. Es lohnt sich, für das Festival ein paar Tage freizunehmen, weil es da so viel zu sehen gibt. Ein paar Wochen zuvor hatte er mich schonmal sehr kompetent durch das Ars Electronica Center geführt. Als passionierter Dauergast ist er dort der totale Auskenner in Sachen Ausstellungsobjekte und deren Sehenswürdigkeitsfaktor, was in der Praxis bedeutet: Es hat unheimlich viel Spaß gemacht. Meine Erwartungen sind entsprechend groß.

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Frohes neues Fotojahr!

Frohes neues Jahr euch allen! Es war so ein schöner, entspannter Silvesterabend, dass ich ganz vergaß, ein paar Fotos zu machen. Oder auch nur zwei Fotos. Oder eines.

Wir waren zuerst dank und samt unseres lieben Freundes H. bei den Science Busters in der letzten Silvestervorstellung und genossen danach zu dritt im L-dörflichen Wintergarten die Rundumsicht auf das Feuerwerk. Conny war total entspannt und scherte sich einen Dreck um die Knallerei – hallelujah, zum zweiten Mal ein echt guter Griff bei der Hundewahl. (Übrigens bedeutet „schussfest“ beim Hund nicht, dass er quasi mit eingebauter schusssicherer Weste ausgestattet ist und man ihn daher gefahrlos abknallen kann!)

Der Sektkorken war schon so aus dem Häuschen, dass er 10 Minuten vor Mitternacht von alleine losging und unserem Gast sowie seinem Handy nur um Haaresbreite ein Prickelbad ersparte. Nach Genuss der Überreste erörterten wir ausgiebig die Themen Schlaganfall und Alzheimer und in diesem Zusammenhang auch gleich die erfolgversprechendsten Suizidmöglichkeiten, außerdem Spinnen- und Nadelphobien sowie meine Schockfrostung im Jahr 2012, und danach erklärte Martin uns die Welt auf Antimaterie- und Quantenebene, bis wir vom Sessel kippten das kleinste Silvesterrudel der Welt auflösten.

Mangels Silvesterfotografie gibts hier noch ein paar Bilder aus dem letzten Monat – von unseren Ausflügen nach Kärnten, Budapest, Kitzbühel und – wie immer – Diverses:

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Organisatorisches

Wie ihr vielleicht gemerkt habt, habe ich einige Einträge nachgereicht, die ich in Palau geschrieben, aber aufgrund des crappy Internets nicht online gekriegt hab.
Ich lasse die immer zuerst ein paar Tage obenauf liegen, damit ihr sie auch findet, und dann erst sortiere ich sie in der richtigen Ecke der Chronologie ein.

Einen Überblick über alle Palau-Einträge gibts übrigens hier – chronologische Links zu allen Artikeln, von oben nach unten. Die Seite ist auch über einen Klick links auf das kleine Quadrat und „Palau“ aufrufbar. Ich hoffe, ihr kennt euch noch aus hier!

Zum Schluss noch ein Palauer (haha!):
Wenn eine Fledermaus nach dem Aufwachen merkt, dass sie keine Lust auf den Tag hat, dreht sie sich einfach nochmal um.

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Wieder zuhaus, wieder zuhaus

… und schwer beschäftigt. Das Hundi ist wohlauf, kann aber noch schlecht aufstehen und muss in jedem zweiten Moment mit einem anderen Medikament versorgt und über Stufen getragen werden. Tausend Dank an meine liebe Mama, die, nachdem sie dem Lumpi sowieso drei Monate und drei Wochen Kost und Logis gegeben hatte, sich ganze Nächte und wohl auch Tage damit um die Ohren geschlagen hat, Cindy zum Arzt zu bringen, sie zu verbinden, zu versorgen, zu füttern, zu hätscheln, sich um sie zu kümmern. Und das rührend, nicht nur irgendwie, schnell-schnell und so halbwegs.

Wir wurden am Flughafen von einem achtköpfigen Empfangskommittee erwartet, das mit einem superbunten Willkommenstransparent und einem minderjährigen Neffen ausgerüstet war, außerdem wartete im Auto meiner Freundin ein Geschenkkorb mit herrlich frischem Obst und Gemüse – Mango, Erdbeeren, Paprika, verpasste Silvester-Fischerln, ein Glücksschweindi, ein Wochenplaner. Wunderschön war das!

Es war gar nicht so schlimm kalt, zum Glück hatte es +10°, aber davor, in diversen Flugzeugen, haben wir mitunter ziemlich gefroren. Dafür hatten wir auf den zwei langen Flügen von Koror nach Seoul (5h) und von Seoul nach Frankfurt (11h) eine Dreier-Sitzreihe zu zweit zur Verfügung, sodass wir unsere knick- und beugfreudigen Gliedmaßen in mehr als nur eine Richtung strecken konnten und uns mit drei Polstern und drei Decken der Marke Asiana bequemisieren konnten. Wir hatten auch nicht viel Wartezeit zwischen den Flügen. Das machte die Heimreise so angenehm wie es ging.

Der Jetlag ist da (offensichtlich, sonst wäre ich um 1:45 längst im Bett), ich bin unkonzentriert und kann mit meinem Bewusstsein kaum einen Gedanken bis zu seinem Ende begleiten, meine Hungeranfälle sind unberechenbar – aber es wird sich schon einpendeln. Gebt mir noch ein bisschen Zeit, um alle Anrufe zu beantworten und meine Arbeit wieder aufzunehmen.

Wir kämpfen gerade mit dem Chaos, die Auspackerei und Wegräumerei ist mühsam und recht endlos. Gestern und heute waren auch noch allerlei Eltern bzw. ein Geschwist zu Gast, denen wir wohl eher schlechte als rechte Gastgeber waren. Meine Schwiegermutter hat vorgekocht und vorgebacken, sodass wir uns ums Essen nicht kümmern mussten, und sie hat auch den Kühlschrank gefüllt. Auch dafür herzlichen Dank!

Ein weiterer Grund, warum ich noch auf bin, ist der Genuss, den schnelles Internet darstellen kann, wenn man vier Monate lang das Internet mit einem Flashdrive in der Hand zu Fuß überholt hat. Es ist einfach herrlich – man klickt, und es passiert tatsächlich was! Bilder erscheinen! Funktionen werden ausgeführt! Und es werden Mails gecheckt – gleichzeitig! Es ist wie in einem Science-Fiction-Film, der die Zukunft in schillernden Farben malt. Man kann gar nicht aufhören.

Ähnlich schillernd war das Einkaufserlebnis heute am Nachmittag. Gemüse! Obst! Laktosefreie Produkte! Palau ist ein Paradies, in gewisser Weise. Das stellte ich fest, nachdem ich über all das hinweggekommen war, was man dort nicht oder nur in unzureichender Qualität kaufen kann. Unser Zuhause ist auch ein Paradies. Keine türkisen Buchten, die Luftfeuchtigkeit lässt meine Nasenlöcher vertrocknen, aber es ist ein Paradies, ganz eindeutig.

Weitere Gschichtln und Fotos folgen!

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