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GTA Koror City – Da Map

Wie ich schon hier schrieb:

Mitunter kommts mir auch so vor, als würde ich GTA – Koror City spielen, hihi! Mehrere Inseln sind über Brücken verbunden, an einer davon liegt eine Crocodile Farm. Es gibt alte Autos, wenn auch mehr aus Japan als aus den USA (viele davon sind rechtsgesteuert, obwohl man auf der rechten Straßenseite fährt – schrieb ich das bereits?); unseres lässt sich nicht absperren, man kann jederzeit einsteigen und mitunter sogar losfahren, weil es ein Poolfahrzeug ist, in dem der Schlüssel steckt – nur sollte man damit die Fußgänger nicht niedermähen, es gibt auch gar keine Amok-Punkte dafür. Die Ladenfronten sehen denen in GTA verblüffend ähnlich, nur Pay’n’Spray heißt hier Fish’n’Fins.

Und hier ist die dazugehörende Karte! Ich glaube, sogar die Schriftart in der Überschrift stimmt überein.

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Sammelsurium

Zettel-& Notizen-Ausmist-Tag! Heute, ich. Viel Mutter-Content. Aber auch viel anderes.


Wortkreation

Tableal – ein beim Heimwerken mangels Lineal zuhilfe genommenes Tablett von ausreichenden Ausmaßen.



Zitate, aufgeklaubt:

We will either find a way or make one.

Besser kann man Entschlossenheit nicht ausdrücken.

Support bacteria – it is the only culture we have left.

Denk ich manchmal auch. Meistens bin ich aber gnädiger.


Aus der Wuchtelsammlung:

Beim Anschauen eines Videos mit superkuscheligsüßen Tieren im Freundeskreis zur Vertreibung der inneren Kälte im Februar:

A: Und die Bären, na sind die geil?
E: Nein, ich glaub, die spielen nur.

Am selben Abend:

A: Muss der Kater immer so miauen in der Früh?
E: Ja, was sagt er denn?
D: Er freut sich, dass der Tag da ist. Carpe Diem sagt er, so einen exklusiven Kater haben wir!
A: Ja – und dann schläft er den ganzen Tag!?
E: Eben! Und wie er den Tag nutzt!


Uncredited:

Ein ausgeschlitztes Kochohr.

Hunde, die fressen, bellen nicht.

Es wird Frühling, die Mopeds summen schon.

Er arbeitet sich nach hinten vor.


Eine meiner Lieblingswuchteln, in die ewige Bestenliste und mittlerweile auch in den aktiven Wortschatz eingeflossen:
Meine Freundin N., in den Schubladen ihres Sprachschatzes auf der verzweifelten Suche nach dem Wort für das Gerät, mit dem die Farbe auf die Wand kommt:

der WALLROLZER

Selbe Schöpferin, selber Weg der Wuchtel – von einer Erzählung über das Gut Aiderbichl in den allgemeinen Sprachschatz übergegangen für alles, was Spenden braucht oder sonstwie ärmlich dreinschaut.

Erbarmungswürdige Esel aus Spanien…

Und, wie wir bei einem unserer denkwürdigen Gespräche feststellten, als uns klar wurde, dass manch andere uns ihre eigene Unfreiheit aufdrängen wollen:

Wir schöpfen wiedermal aus dem gemeinsamen Schatz der umwerfenden Intelligenz.


Frau Sero im Chat, vor Mooonaten:

Ich habe zu danken, für die Musik, nicht wahr. (Oh, wie cheezy, ein ungewollter Abba-Verweis!)
Man hält ja sowas immer viel zu selten fest, bei aller inflationellen Aufnahmegerätvorhandenschaft.


Deh erzählt im Bandforum, was sich in der Firma tut – auch schon ein Weilchen her:

hektisches Warten auf Rückmeldung aus Deutschland

Bandprobe 22.1.13:

Ess: Habts ihr zufällig letztens im TV gsehn…
Deh: Nein.
Ceh: Ich schau nicht so viel.


Man kann meine Mutter getrost eine Lachwurzn nennen. Letztens rief ich sie an, und sie hob sogar ab, hatte allerdings gerade so einen Lachkrampf, dass sie einige Minuten brauchte, bis sie zu einem normalem Gespräch fähig war. Sie hat dann so kehlige Anfälle wie Poldi, der Hund, falls sich an den noch jemand erinnert. Sehr ansteckend! Was soll man auch sonst inzwischen tun? Sie war beim Klingeln aufgehüpft, hatte „Das ist jetzt die Liane!“ gerufen und auf der Suche nach dem klingelnden Telefon in vollem Karacho an ebendiesem vorbeigelaufen, bis hinüber in ein völlig anderes Zimmer, und fand sich, so ein wenig von außen betrachtet, offenbar wahnsinnig komisch.

Meine Mutter im März zu mir:

Willst du oben im Zimmer schlafen? Da leuchtet das G3 (das neue Shoppingcenter) jetzt aber ziemlich rein. I fürcht bei dein‘ Fenster warats helativ rell.

Ich zu meiner Mutter, selber Tag, anderes Thema:

Das hat mich recht unvorbereitet getroffen – nein, wie heißt das Wort? *Denkpause* Unvermuttelt!

Am nächsten Tag backen wir gemeinsam einen Geburtstags-Riesenpunschkrapfen für meine Freundin N. Allein dieser eine Nachmittag und Abend der Herstellung kostet uns so viele Lachtränen, dass wir kein Lachyoga nötig haben. Wir lachen über die Abgehobenheit der Kochbuchformulierungen zum Zuckerspinnen (bis zur kleinen Perle, oder doch bis zur großen?), wir lachen beim Eieraufschlagen, beim Herzenpinseln mit dem Butterpinsel aufs Backblech. Wir kochen uns zwischendurch was, und wir lachen, weil sie mich die Knoblauchpresse suchen schickt, indem sie mir nur kalt, kälter, warm und wärmer als Hinweise gibt, und das in einer Küche, die gefühlte tausend Schubladen hat. Wir lachen aus Gründen, die mir zu schnell wieder entfallen. Beim Herstellen der Glasur über die Menge Rotwein, die tatsächlich nötig ist, um die Glasur auch nur halbwegs pink zu kriegen, bei deren Herstellung man angeblich „sehr aufpassen muss, dass sie nicht zu rot wird“, über die Hässlichkeit des armseligen, frisch glasierten Probeküchleins, und am Schluss beim Glasieren des eigentlichen Riesenpunschkrapfens fehlt uns schließlich die Glasurmenge für die vierte Seite. Ich stelle fest: „Das Glasieren der vierten Seite ersparen wir uns, wenn wir den Kuchen einfach an die Wand stellen.“ Zugegeben, es waren allerhand Rumdämpfe im Spiel.


In irgendeinem Chat behauptete ich einst:

Ich schreibe ja heute schon das, was die Leute erst in vier, fünf Jahren interessieren wird. Dadurch kann ich sicher sein, dass der Allgemeinheit meine letzten Gedanken nicht vor Verwesungsfrist bekannt werden.


E: Wie heißt Ihr Parfum, wenn ich fragen darf?
Kellner: One Million!
A: Ohje, das klingt teuer!


Wuchtel aus „Grey’s Anatomy:

Arzt1: Das hier wird Ihnen gefallen! Poledance-Unfall! Er hat abdominelle Druckschmerzen von einem stumpfen Bauchtrauma.
Patient-Ehemann: Sie ist abgerutscht, ich hoffe sie hat nichts Schlimmes!?
Arzt2: Von einer Stange?
Patient-Ehefrau: Ja, heute ist unser Hochzeitstag! Sie wurde direkt in unserem Schlafzimmer aufgebaut. Es sollte eine Überraschung werden!
Patient-Ehemann: Das war es auch! Ich dachte, ich krieg ’n iPad.


Und jetzt ein paar Fluchtmöglichkeiten:

Kennt ihr eigentlich schon die durchaus furchtlosen Fotos der Jun Ahn? Unbedingt anschauen!
(via Zeitungsausschnitt von meiner Mutter)


Habt ihr schon mal gesehen, dass man sich in Finnland Glas-Iglus mieten kann, um die Nordlichter zu beobachten? Ist aber nicht ganz billig.


Nichts Neues, aber was Schönes: Hilfe fürs Brainstormen, oder sich nur so durch schön aufgemachte Tagclouds klicken, die mit Flickr-Fotos verknüpft sind: Taggalaxy.com.


Wenn ihr euch stattdessen lieber mit luzidem Träumen, Traumerinnerung und Traumbewusstheit beschäftigen wollt, könnt ihr euch hier hinfortklicken.


Im Dialektatlas kann man sich ausgiebig mit deutschen Dialekten befassen, samt Hörbeispielen. Sehr ausführlich!


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Innovativ: Google Nose

Das wollt ich schon immer! Die Google-Suche gibts jetzt auch mit Geruch. What does that smell like? Google Nose!
Ausprobieren! Am besten heute noch! :)

Eine Erfahrung für alle Sinne: Neben dem Tippen, Sprechen und Berühren können Sie nun auch riechen.
Mehr als nur Suchergebnisse: Sie erhalten passende Bilder, Beschreibungen und Düfte aus von Experten zusammengestellten Wissenskarten.
Schnuppern nach Herzenslust: Die Google Duftdatenbank enthält über 15 Millionen Duft-Bytes.
Falls Sie es nicht mehr riechen können: SafeSearch ist integriert, sodass Sie Google Nose jederzeit deaktivieren können.

Allein diese Duftbeschreibungen! Köstlich!

Belly button:
An organic tweed cotton potato sack

Jeans in the rain:
A complex range of tannins jostled with pickled blueberries and aged brandy.

Canned cat food:
Week-old salmon mixed with cardboard and vinegar

Mars:
A Curious blend of sulphur and rust with a sparkling whiff of carbon dioxide.

Rain Forest:
Fresh air and monkey droppings

Jahrmarkt:
Zuckerwatte und Clownschweiß

Bäckerei:
Süße Perfektion mit einer Note Schuldgefühl

Genius:
99% perspiration

Das riecht nach Zukunft und echter Kreativität!

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Was Mütter von ihren Kindern lernen können

Die folgende Liste stammt von einer Mutter aus Austin, Texas, in den USA, die anonym bleiben möchte.
Ich hab sie hier gefunden.

1. Ein großes Wasserbett enthält ausreichend Wasser, um ein Haus von 180 Quadratmetern 10 cm hoch unter Wasser zu setzen.

2. Wenn man Haarspray auf Staubbällchen sprüht und mit Inline-Skatern darüber fährt, können sich die Staubbällchen entzünden.

3. Die Stimme eines Dreijährigen ist lauter als 200 Erwachsene in einem vollen Restaurant.

4. Wenn man eine Hundeleine an einem Deckenventilator befestigt, ist der Motor nicht stark genug, um einen 20 Kilogramm schweren Jungen, der Batman-Unterwäsche und ein Superman-Cape trägt, rundherum zu befördern. Die Motorkraft reicht dagegen aus, wenn ein Farbeimer am Ventilator hängt, die Farbe auf allen vier Wänden eines 6 x 6 Meter großen Zimmers zu verteilen.

5. Man sollte keine Baseball-Bälle hochwerfen, wenn der Deckenventilator eingeschaltet ist. Soll der Deckenventilator als Schläger verwendet werden, muss man den Ball einige Male hochwerfen, bevor er getroffen wird. Ein Deckenventilator kann einen Baseball-Ball sehr weit schlagen.

6. Fensterscheiben (selbst Doppelverglasung) halten einen von einem Deckenventilator geschlagenen Baseball nicht auf.

7. Wenn Sie die Klospülung hören, gefolgt von „Oh weia“, ist es schon zu spät.

8. Eine Mixtur aus Bremsflüssigkeit und Domestos erzeugt Rauch, viel Rauch.

9. Ein Sechsjähriger kann mit einem Feuerstein eine Flamme erzeugen, auch wenn ein 36jähriger Mann sagt, dass das nur im Film möglich ist. Und mit einer Lupe kann man selbst an verhangenen Tagen Feuer machen.

10. Einige Legosteine können das Verdauungssystem eines Vierjährigen passieren.

11. Knetmasse und die Mikrowelle sollten niemals im gleichen Satz erwähnt werden.

12. Kraftkleber hält ewig.

13. Egal, wie viel Götterspeise man in den Swimming-Pool tut, es ist nicht möglich, über das Wasser zu gehen.

14. Poolfilter mögen keine Götterspeise.

15. Videorecorder spucken keine Sandwichs aus, auch wenn das in manchen Werbespots im Fernsehen gezeigt wird.

16. Müllbeutel sind keine guten Fallschirme.

17. Murmeln im Tank machen beim Fahren eine Menge Lärm.

18. Sie möchten lieber nicht wissen, was das für ein Gestank ist.

19. Schauen Sie immer in den Ofen, bevor Sie ihn anstellen. Plastikspielzeuge vertragen den Ofen nicht.

20. Die Feuerwehr in Austin, Texas, ist innerhalb von 5 Minuten da.

21. Regenwürmern wird vom Schleudergang der Waschmaschine nicht schwindelig.

22. Katzen dagegen wird sehr wohl schwindelig.

22. Wenn Katzen schwindelig ist, erbrechen sie das Doppelte ihres Körpergewichts.

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Kur – Wuchtelbericht

„Der Typ am Nachbartisch hat von seinen Tischdamen, die heut abreisen, ein Abschiedsgeschenk bekommen. So in Cellophan verpackte Kunst.“ – „Wahrscheinlich von dem Kreativ-Gschäft da unten im Ort, oder?“ – „Kann sein. Irgend so ein Manderl. Dürft aus Holz gewesen sein. Weiß net genau.“ – „Aus Rindenmulch war’s jedenfalls net!“ – „Er meinte, er wird daheim sicher ein schönes Platzerl dafür finden.“ – „Jo, wahrscheinlich im Kamin.“

Im Rauchercafé stehen die Tische recht eng beisammen, wodurch man oft ebenso schnell wie unvorbereitet ins Gespräch kommt. Da sitzt ein weiblicher Neuankömmling älterer Generation (vulgo „Frischgfangte“) am Nebentisch und liest Zeitung. Völlig unvermittelt kommt ihre Frage: „Was halten Sie persönlich eigentlich von Möpsen?“ Ich, perplex, mache eine Handbewegung mit krallenden Händen vor der Brust und frage: „Möpse?“ Sie lenkt meinen Blick auf die Zeitungsseite vor sich – die Gesellschaftsseite, Fotos, irgendein Promi hat seinen Mops dabei, im Vordergrund, hechelnd an der Leine. „Die sind doch irgendwie schiach, oder?“ Ich: „Oh. Verstehe. Ich dachte jetzt, Sie interessieren sich für meine Vorlieben in puncto Vorbau.“

Später in unserem kleinen Tischrudel beim Erzählen der Begebenheit und Diskussion über schiache Hunde: „Oder diese ungarischen Faltenhunde, die dreimal so viel Haut haben, wie sie brauchen?“ – „Den kannst zum Facelifting bringen.“ – „Oder Botox spritzen, dann hast einen Kugelfuchs.“

Zum Thema ‚geistige Fitness lässt bei der Kur merklich nach‘:
„Beim Shiatsu war ich. War super! Da werden ja die Mediterrane massiert. Äh…“

Ich bin mit dem Essen unzufrieden. Nicht nur, dass faschierter Braten und Kartoffelpürree keine echte Herausforderung für die Zähne sind, auch die auf demselben Teller angekommenen Babykarotten sind weichgekocht bis zur Unkenntlichkeit: „Die Zähne hätt ich im Zimmer lassen können.“ – W., schon beim Dessert angelangt: „Nein, die brauchst noch – fürs Biskuit.“

Der Herr am Nebentisch kommt in Frack und Zylinder zum letzten Frühstück am Abreisetag. Seine Bilanz? „Selbst auf Reduktionskost nimmt man hier zu. Dreimal am Tag ein Essen? Das hab ich daheim so gut wie nie.“ Darauf ich: „Ich hab auch zugenommen. Meine Hose passt nicht mehr so locker wie vor drei Wochen.“ Er: „Mein Bauch ist eindeutig mehr geworden. Aber durch das ganze Training hab ich mehr Kraft – und kann ihn jetzt viel länger einziehen!“

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Kategorisierung

Wenn man frühmorgens den Elektriker am Hauseingang empfängt, indem man ihm zuerst auf Crocs über vereiste Fliesen entgegenschlittert und dann mit vernachlässigbarer Eleganz auf den Hintern plumpst, und diese Matinee mit den Worten „Übrigens, Vorsicht, hier isses ein bisschen glatt“ beschließt, dann ist das ein weiterer Hinweis darauf, dass der Film „Mein Leben“ in der Abteilung Slapstick zu finden ist.

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Apropos Wuchtel

Weil grad davon die Rede ist – ich hab ja eh allerlei Wuchteln gesammelt, ich hab nur viele hier nicht eingetragen. Der Einfachheit halber und als kleiner Neujahrsgruß kommen hier die bisher Unveröffentlichten.

Es sprach:

  • Der Politwissenschafter der Uni Salzburg in der ZiB:

    … lässt sich zum derzigen Zeitpunkt noch nicht abschätzen.


  • Eine Moderatorin auf Bayern Alpha:

    … ganz zu schweigedenn …


  • Der trockenhumorige tschechische Kellner im „Böhmischen Hof„, nachdem er soeben allerlei Speisen serviert hatte, und mein Vater ihn dennoch daran erinnerte, dass noch ein Salat fehlt:

    Schau ich vielleicht aus wie Tausendfüßler?

    und etwas später beim Servieren von Tabasco zur Pizza:

    Und hier, bittschön, falls kein Geschmack auftritt!


  • Mein Schwiegervater aus Kärnten zur Wetterlage diese Woche in Wien:

    Der Regen ist auf dem Boden gefroren, und unter den Füßen hat sich so ein glitschiger Mulm gebildet.


  • Und letzten Jänner antwortete er auf die Frage „Was heißt schachmatt auf englisch?“:

    Chess tired!


  • Die Frau vom Chef beim Warten darauf, dass die Versicherung ihre Einziehungsaufträge auf unsere neue Bankverbindung umstellt:

    Bis die sich mal gemüsigt fühlen…


  • Wir haben in der Firma Tiefkühlmenüs, die man in einem eigenen Öfchen aufwärmen kann. Meine Kollegin S. ruft einen Techniker im Außendienst an und fragt ihn, ob er etwas essen will, wenn er ins Büro kommt, denn:

    Wir hau’n uns ein Essen in die Tiefkühltruhe.


  • Meine Mutter letztes Jahr im März:

    Das ist eh sehr anständig von ihr, ich möcht das jetzt gar nicht unter den Scheffel kehren.


  • Mein mir rechtmäßig Zugemuteter sagt manchmal des Morgens:

    Aufstehen! Die Vögel scheinen, die Sonne zwitschert!

    Und eines Morgens im letzten Jahr, als wir sehr früh aufstehen mussten:

    Aufstehen! Der Mond scheint, die Vöglein schnarchen!


  • Ebendieser bei anderer Gelegenheit:

    Erleuchtung ist überbewertet.


  • Und bei ganz anderer Gelegenheit:

    Argl, wo habi jetz mei Wurschtbrot hinglegt?

    Auf mein Gegacker und Frotzeln hin, weil angeblich ich doch diejenige bin, die immer alles sucht (es zeigte sich freilich, dass doch mein energetischer I-find-nix-Dunstkreis schuld war, weil ich ihn aufgrund akuten Wasseraustritts in unser neu renoviertes Badezimmer gerufen hatte):

    Wenn du notfallartig ins Bad gerufen wirst, verlierst du auch deine Wurschtbrote.


  • Im thailändischen Restaurant „Hua Hin“, über dessen Name sich der Österreicher ganz gut amüsieren kann:

    Ich: Man könnte 6 mit 35 nehmen.
    Bloggerfreund Arthur: Dann is die Hua aber hin!


  • Mein Freund A.:

    Schwarze Socken in der weißen Wäsche, wenn man die Waschmaschine ausräumt? Kenn ich. Das sind Freiheitskämpfer gegen die Apartheid. Oder politische Flüchtlinge.


  • Ich, an einem anderen Tage, sehr philosophisch zu genau diesem Freund:

    Nur weil man selbst ein humorvoller Mensch ist, muss das ja nicht bedeuten, dass andere alles lustig meinen.


  • Ich, nachdem auf meine Frage, was sie trinken wollen, von A. und D. zweimal die Antwort „nix“ kam:

    Zweimal nix, okay, dann trink ich auch nix, dann brauchi nur einmal gehn.


  • Eine Mann&Ich-Gemeinschaftskreation beim Abenddrink auf dem Balkon:

    Einen Aperitif zu trinken ist in Griechenland Ouzo.


  • Zum Abschluss mein Lieblingsversprecher des letzten Jahres, nachdem ich vom Röntgeninstitut meine MRT-Befunde erhalten hatte:

    Ich hab jetzt meinen Schlüsselbundbefein.


  • Eventuell fehlende Linien bitte geistig zu ergänzen – es ist nicht so, dass ich sie vergessen hätte, sie werden nur einfach nicht überall angezeigt. Das ist das unberachenbere 2013 – man weiß nie, was man kriegt.

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