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TwittKULTur2!

Jetzt ist es passiert! Jetzt hat man mich doch noch gutmütigerweise in das bereits randvolle Line-Up bei TwittKULTur2 gestopft. Oh, nicht man hat - der Herr @tschahnschpange hat. Das bedeutet, ich darf bei dieser illustren Kulturveranstaltung aus meinem Blog lesen! Nicht lang, aber ich darf!

Falls ihr also hier in dieser bescheidenen Pfanne irgendwelche Immerschon-Lieblingseinträge habt, verratet mir bitte die p-Nummer oder den Link! In welche Richtung solls gehen? Ich brauch Hilfe!

Artikel

Update

Vom Gewässerschutz hab ich bis dato keine Ergebnisse erfahren. Man hat mir aber angekündigt, mir neue Proberöhrchen vorbeibringen zu wollen. Was das nun genau heißt, weiß man nicht, man kann sich nur etwas zusammenreimen. Und ich bin gerade nicht in Dichterlaune.

Ich bin jetzt stolze Einloggerin in einen Netflix-Account und habe mich in diesem Zusammenhang in allerlei Neuland herumgetrieben - nicht nur filmguckerisch, sondern auch technisch. Weil aber der von mir neu entdeckte Raphael Schön das alles schon so umfassend erklärt hat, hab ich mir wieder was erspart. Sonst hätte ich vielleicht demnächst mit einem ähnlichen, aber wahrscheinlich weit subjektiveren Bericht aufgewartet.

Wegen meines Kommentars bei Herrn Schön musste wollte ich mich bei Disqus anmelden, was ein Dienst ist, dessen unmittelbarer Wert und intuitive Benutzeroberfläche sich mir nicht auf Anhieb verständlich in die Arme wirft. Habe gleich bei Herrn Schön um Licht ins Dunkel gebeten, schließlich benutzt er das für seine Kommentarfunktion, also gehe ich davon aus, dass er da gottähnlich involviert und ‑formiert ist. Vielleicht schreibt er uns ja einen schönen Artikel über den Sinn und die Funktion. Insbesondere würde mich interessieren, warum aus meiner dunklen Kommentar-Vergangenheit nur genau ein Kommentar mit meiner Blog-Mailadresse im weiten Web gefunden wurde, und ob das nicht besser geht.

Diesen Herrn Schön wiederum entdeckte ich übrigens auf XING, und zwar im Zusammenhang mit meinem Ticket zu TEDxVienna. TED-Talks sind inspirierende Reden, die bei Konferenzen vor Publikum gehalten, aber dann auch online zur Verfügung gestellt werden. Dahinter steckt die Nonprofit-Organisation TED, und das wiederum steht für "Technology, Entertainment and Design". Da gibts Redner aus allen möglichen Branchen und Situationen zu ebensovielen Themen, Leute mit Ideen, Leute mit Erkenntnissen, Leute, die eben etwas zu sagen haben und ihre Ideen verbreiten möchten.

Unlängst flatterte von irgendwo die Information rein, dass es in Wien TED-Talks gebe, und zwar am 1.11. im Volkstheater auf Basis unabhängiger, aber TED-affiner Organisation - doch damals fegte mit einer wegwerfenden Handbewegung diese Information gleich wieder von mir. Hatte wohl gerade anderes im Kopf, vielleicht auch im Hals, zum Beispiel meine jährliche Mandelentzündung. Gestern unmittelbar nach dem Aufwachen wurde mir aber schlagartig klar: Da musst du hin! Ich hab keine Ahnung, wieso ich da hinmuss, und es kam auch keine Antwort auf meine Nachfrage, aber manchmal überfallen mich solche Erkenntnisse eben spontan beim Aufwachen. Und siehe, die Website von TEDxVienna bestätigte mir diese Ambition - es war genau noch 1 (in Worten: ein) Ticket verfügbar.

Flugs kaufte ich mir dieses online, wobei ich Hürden zu überwinden hatte, die einem sonst nicht jeden Tag begegnen: Der Checkout beim Ticketkauf (über XING-Events.com übrigens) war mit einer Deadline von 20 Minuten versehen, so richtig mit Countdown und so, und in der 2. dieser 20 Minuten scheiterte meine Paypal-Zahlung in ihrem einsamen Popup-Fenster, was sie mir durch eine URL, die das Wort "success" enthielt, zu verschleiern suchte. [Dieser letzte Satz enthält satte zehn englische Begriffe - Dixi, es tut mir leid!] Das ansonsten völlig leere Fenster und der weiterhin gnadenlos laufende Countdown sprachen aber eine andere Sprache, genau wie die "letzten Transaktionen" auf meinem Paypal-Konto, wo ich von einer TED-Zahlung keinerlei Spur fand. Es war fast so spannend wie bei e-bay! Ein Schicksal-Scheusal, das einem ein einziges Ticket für eine Veranstaltung aufhebt, dieses aber durch eine gescheiterte Online-Zahlung kurzerhand wieder entreißt, könnte ich wirklich nicht als "dumm gelaufen" akzeptieren. Also krallte ich mir nach Ende des Countdowns mein einzelnes Ticket nochmal (Puh, Schwein gehabt) und brachte eine weitere Zahlungsart ins Spiel, die sich tatsächlich williger zeigte.

Also bin ich am 1.11. bei TEDxVienna, und ein paar Kontaktanfragen auf XING hab ich bei dieser Gelegenheit auch gleich gemacht, damit ich dort auch die interessanten Leute tatsächlich treffe - ha! Zwei der Kontakte, die auch für die Veranstaltung angemeldet sind, stammen gar aus der Firma meines Angetrauten.

Filmguckerisch hab ich mich auf Empfehlung von gleich zwei Freundinnen auf Once upon a time eingelassen, was mir die ersten vier (oder so) Folgen lang angesichts der pathetischen Dialoge ein wenig schwer fiel. Danach aber schlug der Haken auch in meinem Geist ein. Die Story ist wirklich fein ausgedacht, und die erste Staffel war im Nu inhaliert. Die zweite und dritte auf Netflix dann auch gleich, in der Originalsprache, was mir viel besser gefiel. Jetzt wird die vierte Staffel auf ABC ausgestrahlt, drüben im Amiland, und ich sitze hier und weiß nicht, wie's weitergeht. Serien. Sie sind des Teufels, und zwar alle.

Außerdem hab ich mir diverse Filme angesehen, die gegenüber Serien den klaren Vorteil haben, ein Ende zu besitzen. Von diesen fand ich El cielo en tu mirada besonders charmant.
Mein Lieblingsbassist empfahl mir außerdem über einen unserer unzähligen Kommunikationskanäle "Top Gear" - und zu Recht, ich hab mich lang nicht so gut amüsiert wie bei Top Gear - Das Polarspecial. Hätte man die drei Blacktime-Vögel meiner Band da hingeschickt, wäre das wohl sehr ähnlich abgelaufen. Die Kommentare und Aktionen der drei Kerle in diesem Special schüttelten die Lachtränen nur so aus mir raus.

Durch die Mandelentzündung und die unbremsbare Arbeitsflut in den letzten Wochen hab ich auch einige Geburtstage verpasst. Es tut mir so leid, aber ich lag tatsächlich sehr geschwächt darnieder, stimmlos... und hungrig! Konnte nicht schlucken! Ich versuche, das alles nachzuholen, meine Bemühungen hinken der Echtzeit aber immer mehr hinterher.

Wenigstens schafft es meine Band heute wieder mal, drei Menschen zur selben Uhrzeit am selben Ort zu versammeln - das war auch schon wochenlang nicht mehr der Fall. Und dafür muss ich mich jetzt fertigmachen.

Habt einen schönen Wochenstart, ihr schnuckligen Leser, was immer ihr gerade plant!

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Probenentnahme ganz ohne Außerirdische

Im Juni hatte ich an die zuständige Wasserbehörde gemailt, weil sich in der Schwechat (dem Fluss) regelmäßig Schaum bildet. Diese Schaumbildung ist an manchen Stellen richtig massiv, und das seit Jahren. An den Flüsschen hier in der Gegend bin ich regelmäßig mit dem Hund unterwegs, der Hund trinkt und badet, ich stapfe barfuß da durch - da wüsst ich schon gern, was da zu meinen Füßen schäumt.

Ich wurde im Juni auch schnell zurückgerufen - es dauerte allerdings ein Weilchen, bis wir einen passenden Termin für drei Leute finden konnten (Mitarbeiter von der Gewässeraufsicht, Chemikerin sowie meine Wenigkeit zum gezielten Auffinden einer schäumenden Stelle).

Heute früh fand aber hochoffiziell und in meinem Beisein eine Wasserprobenentnahme aus der Schwechat und dem Neubach in Pellendorf statt. Die beiden sehr netten Herrschaften sind auch jetzt noch an den Flüssen unterwegs, um weitere Proben zu entnehmen.

Der ge- und befürchtete Demonstrationseffekt trat zum Glück nicht ein - ich konnte den Experten gleich an der ersten aufgesuchten Stelle auf Anhieb den Schaum zeigen, demzufolge stand ich freundlicherweise nicht da wie eine hysterische, übersensible Dramaqueen. Dem Gewässerschutzbeauftragten zufolge bin ich die einzige, die das jemals gemeldet hat, obwohl viele Leute hier in der Gegend den Fluss nutzen - zum Fischen, als Badegelegenheit für sich, ihre Kinder, ihre Hunde...

Bin schon sehr gespannt auf die Analyseergebnisse!

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SYSK!

From the SYSK Podcast episode How Animal Domestication works:

Zebras account for more injuries to zoo keepers than any other animal at the zoo! - Man, that is one pissed off stripey horse!

And:

An animal that does follow a social hierarchy is basically prearranged to be domesticated. 'Cause you just take that alpha male, you punch him in the face a couple of times in front of everybody, make 'em cry, and then now you're the alpha male! And you say, "Start laying eggs!" And they listen to you! And then they're domesticated. - After you have punched the chicken?

You really should listen to Stuff you should know. (Podcast on iTunes) It's great fun!
I also highly recommend the episode How the Human Microbiome Project works.

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Sinn und Unsinn

Es steht ja so vieles geschrieben. Es wird so vieles gesagt. Ein beträchtlicher Teil davon ist grober Unsinn.

Die WKO zum Thema Vorsteuererstattung:

Neu ist in diesem Zusammenhang, dass die Frist für die Einbringung des Erstattungsantrages spätestens der 30.09. des Folgejahres (bisher 30.06.) ist. Für die Praxis bedeutet dies eine Verlängerung um 3 Monate.

Auch für die Theorie bedeutet dies eine Verlängerung um 3 Monate.

இڿڰۣ-ڰۣ—

Immer, überall im Zusammenhang mit selbstgemachten Kräutertees:

Den Tee schluckweise trinken!

Wie schon auf diversen Medien diskutiert: ich wüsste nicht, wie sonst.

இڿڰۣ-ڰۣ—

Aus einer Online-Klamotten-Werbeeinblendung:

Dieser BH macht den Tag zum Wohlfühlerlebnis!

Nein. Nirgends. Niemals.

இڿڰۣ-ڰۣ—

Die Tierarzt-Sekretärin am Telefon:

Oh, sie is eigentlich nicht mehr im Haus. Ich muss sie kurz fragen.

Ein Ausbund an Diskretion. Fürs nächste Mal weiß ich das dann auch gleich, danke.

இڿڰۣ-ڰۣ—

Manche Dinge sind ganz klar als Spam erkennbar:

Der beste Preis und die Zustellung mit Geschwindigkeit des Blitzes.

இڿڰۣ-ڰۣ—

Andere sind zwar völlig wahr, klingen aber trotzdem komisch:

Der kleine Wiesenkopfameisenbläuling ernährt sich vom großen Wiesenknopf.

இڿڰۣ-ڰۣ—

Zu alledem und meiner Auffassung davon könnte man aber auch Goethe zitieren:

Es hört doch jeder nur, was er versteht.

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Rettungsversuch


Durchnässt-schwache Feldhäsin in meiner Jacke heimgetragen, getrocknet&zur TÄ gebracht.Leider trotzdem tot.

http://t.co/303OyU2Ypy

Tweet von @Et0sha

Das arme Tier lag am Feldrand zusammengekauert im Regen. Es sah nicht wirklich verletzt aus, da war auch kein Blut, sie war nur sehr nass. Conny war trotzdem ungemein interessiert. Frau Hase versuchte, ein paar Hoppler zwischen sich und den Hund zu bringen. Ich dachte, wenn sie sich noch bewegen kann, aber nicht weit wegläuft, muss es ihr sehr schlecht gehen. Wenn sie mich nicht beißt, nehm ich sie mit und versuche, ihr zu helfen. Vielleicht ist sie nur vom Dauerregen unterkühlt und geschwächt.

Ich wickelte sie in meine Regenjacke und trug sie heim, mein Mann brachte eine Kiste mit Verpackungspapier und Handtüchern. Conny wollte nicht vom neuen Hausgast getrennt werden und war ganz verzweifelt, weil sie draußen warten musste.

Die Häsin hatte aber leider einen Blähbauch vom nassen Futter und war, als ich bei der Tierärztin ankam, schon im Todeskampf. Viel hat's nicht gebracht, aber wenigstens war es trocken und warm, als die flauschige Häsin in die ewigen Möhrchengründe ging.

"Für Wildtiere verrechne ich nie etwas" ist es wert, als hingebungsvollste Aussage des Tages gekürt zu werden. Ich ließ trotzdem Geld da, zumal ich die liebe Frau doch aus ihrem Nachmittagsschläfchen hochgejagt hab.

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